Ich gehöre der Denkschule des Realismus in der Theorie der Internationalen Beziehungen an (Thukydides, Thomas Hobbes, Carl Schmitt, Hans Morgenthau, Kenneth Waltz, John Mearsheimer, Stephen Walt) und weiss, dass Menschen viele schlimme Dinge tun können.
Aber mit welcher Hartnäckigkeit unsere europäischen Führer (Macron, Starmer, Merz von der Leyen und Kallas) den Krieg des Westens mit Russland via Stellvertreter Ukraine aufrechterhalten und eskalieren, macht mich doch immer wieder fassungslos.
Mit aller Macht treiben sie uns in die Katastrophe.
Erfreulich und sympathisch, wie sich Frau Amann, freiwillig und ohne Waffengewalt, ihres eigenen Mythos entledigt.
Die Attitüde eines trotzigen Oberstufen-Pferde-Mädchens im Gemeinschaftskundekurs vermittelt sie erschütternd überzeugend.
Es ist noch schlimmer, als ich dachte.
Die Deutschen sind zielgerichtet traumatisiert worden. Ein Ergebnis der Umerziehung der Deutschen (durch die Frankfurter Schule & Co.) ist die inzwischen tief ins kollektive Unterbewusste eingeschriebene Vorstellung, der nationalsozialistische Antisemitismus wäre rein irrational gewesen und hätte keinen „rationalen Kern“ besessen. So blieben für mich die in der Schule in Dauerschleife wiedergekäuten Jahre 1933 bis 1945 komplett unverständlich.
Wir lasen „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, das „Tagebuch der Anne Frank“, „Damals war es Friedrich“ und viele ähnliche Bücher. Zurückblieb bei mir als Kind ein tiefes Gefühl der Schuld, Ratlosigkeit und die unbeantwortete Frage danach, was denn die Nationalsozialisten überhaupt für ein Problem mit den Juden hatten.
Als Antwort kam von den Lehrern damals entweder ebenfalls nur Ratlosigkeit oder aber die Sündenbock-These, wonach im Sinne Sigmund Freuds die organisierte und planmäßige Deportation der Juden die Folge einer irrationalen kollektiven Triebabfuhr gewesen war. (Davon abgesehen, dass auch damals schon Freuds Thesen als widerlegt galten, kann diese Theorie allenfalls Teilaspekte erklären.)
Was den Deutschen damit ins Unterbewusste geschrieben wurde, war die komplette Irrationalität des eigenen Denkens, Handelns und Fühlens. Dies mündete in den Glaubenssatz: „Wer in Anbetracht der Millionen nach Deutschland einwandernden Muslime Unbehagen verspürt, empfindet genau das gleiche irrationale Gefühl gegenüber den Muslimen, wie es damals die Nationalsozialisten gegenüber den Juden empfanden.“
Das hatte fatale Folgen für die Zukunft. Als Angela Merkel 2015 die Grenzen öffnete, konnte jegliche Kritik hieran ebenfalls pauschal als rein „irrational“ und „Nazi“ abgetan werden.
Doch hatte der nationalsozialistische Antisemitismus tatsächlich keinen „rationalen Kern“?
Ich möchte das an einem Beispiel erläutern: Prägend für den nationalsozialistischen Antisemitismus waren u. a. die Schriften Alfred Rosenbergs, seines Zeichens Reichsminister für die besetzten Ostgebiete. Dieser ging davon aus, dass die Außenpolitik der USA fest in der Hand zionistischer Seilschaften läge und der Kriegseintritt der USA (und damit die deutsche Kriegsniederlage) mit der Balfour-Erklärung, sprich der geplanten Gründung des Staates Israel, erkauft worden war.
Die Nationalsozialisten sahen diese These auch durch Winston Churchill bestätigt, der in seiner Rede vom 14. Juli 1922 ausdrücklich den Anspruch der Zionisten auf eine Staatsgründung in Palästina bestätigte und auf die während des Krieges gemachten Versprechen verwies:
„Während des Krieges wurden Zusagen und Versprechen gemacht […] Man war der Ansicht, dass die Unterstützung, die uns die Juden überall auf der Welt – und besonders in den Vereinigten Staaten sowie auch in Russland – geben konnten, ein eindeutiger, greifbarer Vorteil sein würde.“
Neben der These des erkauften Kriegseintritts der USA, gingen die Nationalsozialisten u. a. von einer kulturellen Unterwanderung, sowie von einer stark durch Juden geprägten kommunistischen Bewegung aus. Hieraus erwuchs die nationalsozialistische Vorstellung einer „jüdischen Verschwörung“ und in der Folge die Deportationen.
Dass am Ende insbesondere wirtschaftlich arme, osteuropäische Juden Opfer dieser Politik wurden, da der Nationalsozialismus in seiner weltanschaulichen Verbohrtheit nicht in der Lage war, das ganze Bild zu erfassen, ist die andere Seite.
Das Problem heute ist jedoch, dass die durch die Siegermächte geschriebene Geschichte der reinen Irrationalität am Ende von allen geglaubt wurde. Auch von den Siegermächten selbst und infolge Europa geistig und politisch wehrlos wurde und am Abgrund steht. Die Geschichte ist jedoch weit komplexer.
Ich finde die Bezeichnung „Lügenfritz“ für Friedrich Merz absolut zutreffend und mache sie mir hiermit zu eigen. Irgendein durchgeknallter Staatsanwalt, der mich dafür anklagen will?
Der neue Chefreporter in der Premium-Gruppe von Springer, @n1ckism, hat heute fleißig Posts gelöscht, z.B. diesen. Aber das Internet vergisst ja bekanntlich nie.
Wollen wir ihm zeigen, was der Streisand Effekt ist, und diesen Post reposten?
Ich habe „den Wüstenfuchs“ Erwin Rommel besucht.
Wer von Euch war auch schon da?
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( komplettes Video )
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( English )
Das ist, wie dort friedliche westliche Protestierer _öffentlich_ behandelt werden, explizit für die Kameras.
Und nun stellen wir uns vor, wie Palästinenser behandelt werden, wenn keine Kameras laufen.
Der Plagiatsfall ist noch viel größer als gedacht: Mario #Voigt und die Thüringer #CDU haben der Bevölkerung jahrelang die Unwahrheit gesagt
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