Es gibt genug Antisemiten auf der Welt. Lasst uns nicht Menschen so nennen, die keine sind.
Ich habe das ZDF und die Anmoderation von Dunja Hayali zum Thema Israel/Libanon kritisiert. Mir war wichtig, faktenorientiert zu bleiben. Die Lage ist komplex, und ich erwarte, dass diese Komplexität im seriösen Journalismus erhalten bleibt – gerade in Zeiten, in denen das Reduzieren von Komplexität überall Trend ist.
Aber das gilt auch für uns, wenn wir Kritik üben. Auch die Lage im Studio ist komplex. So einen Sachverhalt in wenigen Worten auf den Punkt zu bringen, ist nicht einfach. Ihn zu bewerten, ist nicht einfach. Hier sind aus meiner Sicht Fehler gemacht worden. Aber Dunja Hayali deshalb Antisemitismus vorzuwerfen, ist wirklich absurd, falsch und unfair.
Deshalb: Lasst uns bitte sachlich bleiben.
1.Israel ist weder Teil des Abkommens noch der Verhandlungen.
2.Vorgestern tötete die Hisbollah fünf israelische Soldaten. Wer das weglässt, kann den Vorgang gar nicht seriös einordnen.
3.Israel hat in diesem Fall nicht „den Libanon” angegriffen, sondern gezielt die Terrorinfrastruktur der Hisbollah.
4.Die Mullahs dürfen im Beitrag ihre Sicht ausbreiten, und zwar ohne jede kritische Nachfrage. Eine israelische Stimme sucht man vergeblich.
5.Dass Iran die beiden Schauplätze Libanon und Iran miteinander verkoppelt, ist nicht nur aus israelischer Sicht inakzeptabel. Dahinter steckt Methode: Teheran will die libanesische Regierung schwächen und die laufenden Friedensgespräche zwischen Israel und dem Libanon in den USA zum Scheitern bringen. Auch das hätte dringend eingeordnet gehört.
Natürlich darf man die Entwicklung kritisch sehen. Und ja, auch der Verdacht, die israelische Regierung wolle die Verhandlungen ihrerseits hintertreiben, ist legitim. Er gehört in jede ehrliche Debatte. Beim Zuschauer aber bleibt am Ende etwas ganz anderes hängen: Israel sei an allem schuld. Das ist falsch. Und es ist genau jene leise Botschaft, die seit fast drei Jahren mitschwingt, Beitrag für Beitrag. Deshalb ist sie so gefährlich geworden.
Die Unterzeichnung der Absichtserklärung ist eine strategische Niederlage für die USA. Keines der amerikanischen Kriegsziele wurde erreicht. Das ballistische Raketenprogramm und die Terrornetzwerke werden nicht erwähnt. Das Nuklearprogramm wird lediglich vertagt. #illner
@eckilepsie@coolservativ Das Problem bei Psychopathen ist, das sie ihre gesamte Energie auf ihren Wahn fokussieren können und auf diese Weise auch das Interesse viel zu vieler Menschen auf sich ziehen. Dadurch sind Psychopathen gefährliche Gegner, die niemals unterschätzt werden sollten. Beispiel: Hitler
Putin has wrapped up his visit to the boss and is flying home
The dictator is leaving China with little to show for it, as Moscow failed to secure a deal on the launch of the Power of Siberia 2 gas pipeline.
Bleibt dann auch festzuhalten, dass Putin den barbarischen Angriff auf Kyiv mit zig Toten, darunter Kinder, hat durchführen lassen, als mit dem ChefBK ein deutscher Minister und der Chef des BND da waren.
Könnten die Russland-Fans hier ja auch mal wenigstens zur Kenntnis nehmen.
@CarloMasala1 Ein absurdes Theater. Man steht fassungslos vor einer grauen Wand und bei aller Phantasie kann man sich nicht ausmalen wie schön es wäre, wäre die Welt keine Scheibe und würde sich doch drehen, und es gäbe keine Mauern um uns daran zu hindern in das Nichts zu stürzen.
Wenn ein russisches U-Boot bereits seit vielen Jahren in den Reihen einer Regierungsfraktion sitzt, braucht Russland keine eigenen Spione mehr. Wie praktisch für die russischen Kriegsverbrecher. Unverantwortlich und realitätsfremd.
Während in Berlin auf offener Straße Demonstranten Sympathien für das iranische Regime äußern & sich selbst als „antiimperialistisch“ inszenieren,
wird im Iran Sasan Azadvar, ein 21-jähriger junger Mann hingerichtet, weil er genau das getan hat, was hier viele für selbstverständlich halten: für Freiheit auf die Straße zu gehen
Wenn sich von der Haltung und Einstellung her die CDU wieder mehr 2003/2004 und die SPD mehr 2002 traut, dann würden wir eine bemerkenswert progressive Regierung haben.