Gerade wieder das Märchen von SPD-Fraktionschef Miersch gehört, dass Kapitalerträge viel niedriger besteuert würden als Arbeit...
Nein, Matthias, es stimmt leider nicht. Aber dafür müsste man Ahnung von wirtschaftlicher Realität, Unternehmertum und Steuern haben...
Der eklige Trick der Politik: Sie spielen Arbeitnehmer und Anleger gegeneinander aus – statt endlich die Steuern auf Arbeit zu senken...
mir sind hautfarbe, religion, sexuelle & politische orientierung sch****egal.
hauptsache unsere mannschaft gewinnt.
lässt sich auf alles übertragen: ökonomie, kultur, bildung. wer sich für uns reinhängt, ist drin. wer uns zerstört, fliegt raus.
🚨🚨🚨Die geplante #Rentenreform verändert die Realität vieler Selbstständiger fundamental. Das Fallbeispiel unten zeigt es brutal und klar.
Bei 7.000 Euro monatlichem Bruttoeinkommen stehen bereits rund 1.200 Euro gesetzliche Krankenversicherung im Raum. Kommt eine verpflichtende Rentenversicherung von rund 1.300 Euro hinzu, liegen allein die Sozialabgaben bei etwa 2.500 Euro pro Monat.
Damit wären bereits rund 35,7 Prozent des Bruttoeinkommens weg, bevor Einkommensteuer, Betriebskosten, Rücklagen, Steuerberater, Software, Büro, Altersvorsorge oder Investitionen überhaupt berücksichtigt sind. Aus 7.000 Euro brutto bleiben nach dieser Rechnung nicht einmal 3.000 Euro netto übrig.
Mehr als 4.000 Euro monatlich verschwinden in Abgaben, Steuern und Pflichtsystemen.
Für den Selbstständigen bleibt weniger Geld für Vermögensaufbau, private Vorsorge, Investitionen und unternehmerische Sicherheit. Genau deshalb ist diese Reform kein kleines sozialpolitisches Detail, sondern ein fundamentaler Eingriff in die wirtschaftliche Existenz Hunderttausender Selbstständiger.
Ich bin wirklich sprachlos und entsetzt zugleich.
Ich bin seit drei Jahren selbstständig und verdiene mein Geld vor dem Computer. Mit dem Einstieg in die Selbstständigkeit stand für mich die Frage im Raum: Verlässt du Familie, Freunde und die Heimat, um im Ausland nicht von den hohen Steuern erdrückt zu werden?
Ich kann jeden meiner Kollegen zum Teil verstehen, der diesen Schritt geht, doch für mich war die Entscheidung klar: Freunde und Familie haben Priorität vor Steuern.
Ich habe in den letzten Jahren hohe sechsstellige Beiträge gezahlt und wäre ich ausgewandert, hätte ich vermutlich schon ausgesorgt. Stattdessen wird mir hier Schritt für Schritt die Zukunft verbaut.
Es ist nicht nur so, dass der bürokratische Druck immer weiter steigt, sondern auch die Regulatorik verursacht viele Kopfschmerzen .
On top plant unsere Regierung, die übrigens die niedrigsten Zustimmungswerte der Geschichte hat, ein Rentenpaket, das Generationen belasten wird. Generationen, die erst dann ins rentenpflichtige Alter kommen, wenn die heutigen Entscheider bereits seit Jahrzehnten verstorben sind.
Über unsere Köpfe hinweg werden neue Belastungen beschlossen, während Politiker selbst keinen einzigen Cent in die Rentenkasse zahlen.
Bei einem Bruttoeinkommen als Selbstständiger von 7.000 Euro im Monat zahle ich in Zukunft nicht nur meine 1.200 Euro gesetzliche Krankenversicherung, sondern zusätzlich auch 1.300 Euro Rentenversicherung, die zur Pflicht wird. Damit habe ich allein durch Versicherungsabgaben Kosten in Höhe von 2.500 Euro.
On top kommen selbstverständlich noch einige der höchsten Steuern, die Arbeitnehmer auf dieser Welt überhaupt zahlen.
Mir bleiben am Ende des Tages von 7.000 Euro brutto nicht einmal 3.000 Euro netto.
Ich gehe als Selbstständiger ein volles Risiko ein, habe meinen „sicheren“ Job gekündigt, reiße mir jeden Tag den Arsch auf und als Dank dafür lebe ich am Ende fast wie ein Bürgergeldempfänger.
Ich fühle mich vom Staat nicht nur im Stich gelassen, sondern wirklich verarscht.
Mir bleibt am Ende des Monats weniger Geld zum Investieren, weniger für meine eigene Vorsorge und vor allem auch weniger für den Vermögensaufbau, der sowieso, selbst wenn er irgendwann gelingt ein weiteres Mal versteuert wird.
Wenn es schlecht läuft, tragen wir als Bevölkerung den Schaden und wenn die Rente später nicht reicht, ist es sowieso unser Problem.
Die Politiker, die jetzt diese Entscheidungen treffen, wird es nicht nur nicht betreffen, sie werden gar nicht mehr am Leben sein, wenn ihre Versprechen irgendwann auf die Probe gestellt werden.
Selbstständige in die Rentenkasse zu schicken ist der absolut finale Todesstoß für jedes Unternehmertum, weil man das vermutlich wieder am Umsatz und nicht Gewinn festmachen wird.
Und vermutlich zeitlich auch wieder mit so einem Vorlauf, dass der Cashflow noch härter ruiniert wird als er es jetzt schon wird mit Steuervorauszahlungen, Krankenkasse etc. .
Der wichtigste Reformbaustein wäre grundsätzliche Freiwilligkeit gewesen. Ein Zwangssystem ist Unrecht.
Einziger Lichtblick der ganzen Sache ist endlich eine Form von Kapitalbindung, weil die Umlage ist so mausetot, dass offenbar selbst die SPD langsam nicht mehr dran glaubt.
Selbstständiger Single ohne Kinder, der freiwillig gesetzlich kranken- und pflegeversichert ist, hätte nach dieser Regelung noch:
bei 100.000 € Überschuss ungefähr 50.000 € netto
bei 120.000 € Überschuss ungefähr 61.000 € netto
Wofür dann noch das Risiko tragen?
Nächste Stufe zum wirtschaftlichen Absturz wird von der Regierung persönlich gezündet: Selbständige werden gezwungen in gesetzl. „Rente“ einzuzahlen, die keine Rente ist - sie nennen das „Reform“ 🤡
Wie viele Selbstständige &Unternehmer könnten allein deshalb auswandern?🙃
"Dieser Nationalismus geht mit auf den Keks!" Schöner Talk mit Ex-Außenminister Joschka Fischer in Hildesheim - auch mit klaren Positionen zu deutscher Verantwortung und dem Thema Sicherheit.
https://t.co/wZLsYGVPBr
#Verteidigung#Sicherheit@Jochen_Al
Die FDP hat übrigens gestern einen beinahe paritätischen Bundesvorstand gewählt.
Ohne Quote. Ohne Diskussion über eine Quote. Ohne dass es bei irgendeiner Kandidatur besonders thematisiert wurde.
Lindner hatte 2023 nicht nur die Schuldenbremse eingehalten, sondern auch Investitionen in Schiene, Straße und Bildung finanziert , die Ukraine unterstützt und Steuern gesenkt.
Unglaublich, aber wahr. #FDP
Ich schäme mich für Mitglieder des Deutschen Bundestages oft stärker fremd, als für irgendwelche Z-Promis die im Dschungel halbnackt Ziegenpenisse essen.
Die heutige Entscheidung von @christianduerr auf eine erneute Kandidatur zu verzichten verdient Respekt und Anerkennung. Denn Christian Dürr war stets bereit, dem Erfolg seiner @fdp alles unterzuordnen, auch seine persönlichen Interessen.
Ich habe keinen Zweifel daran, dass die FDP wieder erfolgreich sein wird. Die Voraussetzung ist eine geschlossene Formation. Ich leiste meinen Beitrag dazu, unterstütze Wolfgang Kubicki und werde nicht erneut antreten. Mein Ziel ist vor allem, dass unser Land wieder nach vorne kommt. Das geht nur mit einer starken FDP, die klar für Marktwirtschaft und Freiheit eintritt. Dafür habe ich in den letzten Jahrzehnten mit unserer Partei gekämpft und dafür werde ich mich auch immer einsetzen.
🇩🇪 Ich hab mein Gewerbe abgemeldet, weil ich auswandern wollte — drei Wochen später stand die Betriebsprüfung im Briefkasten.
Auf Nachfrage warum ausgerechnet jetzt? Antwort: "Zufallsprinzip."
Ja ne, ist klar.
Ich erzähl dir die ganze Geschichte. Weil ich glaube, dass du sie kennen solltest, bevor du den gleichen Schritt machst.
Als Unternehmer in Deutschland hast du zwei Jobs. Dein Unternehmen führen. Und dein Finanzamt managen. Der zweite Job hat keine Kündigungsfrist, keinen Feierabend und keine Gegenleistung. Jeder Umschlag mit diesem Absender löst was in dir aus. Nicht weil du was falsch machst. Sondern weil du weißt — die suchen trotzdem.
Bei mir haben sie gesucht.
Vier Jahre aufmachen. Jede Rechnung, jeder Beleg, jede Buchung. Steuerberater bezahlt, Buchhaltung sauber, alles dokumentiert. Und trotzdem sitzt du da und denkst: Gibt es eine Rechnung aus 2022, die jemand anders liest als ich?
Vier Jahre deines Unternehmens. Auf einem Schreibtisch. Vor jemandem, der dafür bezahlt wird, Fehler zu finden.
Das Timing war kein Zufall. Gewerbe abgemeldet, Auswanderung eingeleitet — und plötzlich wird geprüft. Frag mich nicht, ob das System ist. Frag dich, warum es sich so anfühlt.
Dieser Stress hat nichts mit Schuld zu tun. Der ist eingebaut. Und er kostet dich nicht nur Nerven — er kostet dich Wachstum. Weil du Energie in Verteidigung steckst statt in Aufbau.
Ein Unternehmer hat mir erzählt, dass andere Unternehmer vor der Auswanderung in eine Kleinstgemeinde umziehen. 3.000 Einwohner. Warum? Dein Finanzamt wechselt mit. Und das Finanzamt in einem Dorf hat keine Spezialisten für internationale Wegzüge. Berlin, Hamburg, München — die haben Abteilungen dafür. Sachbearbeiter, die nichts anderes machen als Auswanderer-Fälle zu filzen.
Ob das stimmt? Keine Ahnung. Aber dass Unternehmer solche Strategien entwickeln, sagt dir alles über das System.
Jetzt kommt der Teil, den die meisten nicht hören wollen.
Auswandern kann nicht jeder. Nicht weil der Wille fehlt. Sondern weil das System dich festhält. Du brauchst Einkommen, das nicht an einen Arbeitsvertrag gebunden ist. Du brauchst Verbindlichkeiten auf null. Keine Kreditraten. Keine Leasingverträge. Keine Restschuld.
Ich war fünf Jahre Kreditberater. Ich hab gesehen, wie Banken bis Monatsende Kunden durchgewunken haben, die keinen Kredit hätten bekommen dürfen. Damit die Abteilung ihre Zahlen trifft. Menschen haben unterschrieben — und waren ab dem nächsten Monat im System gefangen.
Diese Schulden halten dich fest. Nicht der Reisepass. Nicht die Sprache. Nicht die Angst.
Die Schulden.
Wenn du auswandern willst, fang nicht mit dem Flug an. Fang mit deiner Bilanz an. Bring die auf null. Der Rest ergibt sich.
Seit ich draußen bin: Kein ELSTER. Kein Steuerberater, der mich im Januar anruft. Kein Umschlag am Samstag, der mir den Tag versaut. Mein Unternehmen wächst besser, seit es atmen kann.
Und ich schlaf besser, seit kein Finanzamt mehr Einfluss über mich hat.
Zufallsprinzip. Perfektes Timing — wie immer.