Es hat eine fast schon rührende Komik, wie akribisch hier der verzweifelte Versuch unternommen wird, den feinen Unterschied zwischen einer Fachhochschulprofessur und einem echten Universitätslehrstuhl im grafischen Layout zu ertränken. Wer den akademischen Nimbus einer fehlenden Habilitation durch die schiere Quantität grau unterlegter Kleinstpublikationen kompensieren muss, verwechselt Fließbandarbeit mit wissenschaftlicher Relevanz. In der echten Forschung zählt nicht die Masse des Papiers, sondern das Gewicht des Gedankens. Diese ästhetisch wie inhaltlich peinliche Selbstdarstellung offenbart vor allem eines: einen tief sitzenden Komplex vor der universitären Vergleichbarkeit. Wahre akademische Würde sucht man in diesen hübsch schattierten Kästchen vergebens, nicht wahr @Arnd_Diringer?
Lieber @UlrichSiegmund, Sie haben gegenüber einem Redakteur der Bild-Zeitung eingeräumt, Sie hätten an der Europäischen Fernhochschule Hamburg studiert, den Titel Ihrer Bachelorarbeit wollten Sie nicht nennen.
Warum nicht?
Kann es sein, dass Sie dort nur eingeschrieben waren und das Studium ohne Abschluss beendet haben?
Wäre dies so, müssten Sie einen Widerspruch zu Ihren bisherigen Angaben erklären, die darlegen, dass Sie den Grad eines Bachelor erworben haben.
Derjenige, der sich um das Amt des Ministerpräsidenten eines Landes bewirbt, sollte im Hinblick auf seine Qualifikationen für vollständige Transparenz sorgen.
@Micha_DD@BILD@correctiv_org@faz@wdr@ndr@spiegelonline@derspiegel
Ich lese gerade in Spiegel online, dass in Spanien ein „Stierkämpfer“ vom Stier getötet wurde: Stierkampf ist Sadismus in Reinkultur und gehört zum Schlimmsten, was den Tieren durch zu jedem Mitgefühl unfähige Perverse zugefügt wird. Wie zutiefst krank ist eine Gesellschaft, ist eine Menschheit, die so etwas zulässt und fördert! Den Tod dieses Verbrechers muss niemand beweinen. Das Karma regelt, irgendwann, durch irgendetwas, aber zuverlässig.
Acabo de leer en Spiegel Online que en España un «torero» ha sido corneado por un toro: la corrida de toros es sadismo en estado puro y es una de las peores cosas que infligen a los animales unos pervertidos incapaces de sentir la más mínima compasión. ¡Qué profundamente enferma está una sociedad, qué enferma está la humanidad, que permite y fomenta algo así! Nadie tiene por qué lamentar la muerte de este criminal. El karma se encargará de ello, tarde o temprano, de una forma u otra, pero sin falta.
Ich hatte in der Vergangenheit einige Male auf die bemerkenswerte schriftstellerische Tätigkeit des früheren Staatsanwalts und heutigen Professors Philipp Molsberger hingewiesen, so auf seinen Gedichtband „Die desinteressierte Eule“ und seinen ersten Roman „Salomes Ring.“
Beides sind Werke von hohem literarischen Rang. Hier nun findet sich eine Kostprobe aus einem noch unveröffentlichten Manuskript für ein künftiges Buch, gegen deren Verbreitung der Autor nichts einzuwenden hatte.
Die der eleganten sprachlichen Formung zu Grunde liegenden Wahrnehmungen und Empfindungen in den Werken Molsbergers sind von einer Feinheit und Originalität,
welche die gewohnten Horizonte überschreiten. Das ist nichts für den Massengeschmack und das intellektuelle Flachland, aber ein großes Vergnügen für anspruchsvolle Geister.
Das Statement von @TDrygala, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht der juristischen Fakultät der Universität #Leipzig, ist zutiefst menschenverachtend und eines Professors unwürdig. Der Fachhochschullehrer aus #Ludwigsburg@Arnd_Diringer verteidigt solchen rassistischen Dreck.
Die Dienstaufsicht ist gefragt, disziplinarische Maßnahmen sind geboten. @SachsenDe@UniLeipzig@dieLinke@Die_Gruenen
Beim Lesen von noch Unveröffentlichtem, morgens um 5:
Seichtes Zeug hat Konjunktur, da es den Massengeschmack bedient, siehe zum Beispiel Ferdinand v. Schirach.
Große Literatur aber erscheint heute unter Ausschluss der Öffentlichkeit und wird nur von Hand zu Hand weitergereicht, über die Köpfe der Menge hinweg, von Ähnlichen zu Ähnlichen, siehe zum Beispiel die Werke Philipp Molsbergers, des Melancholikers, gewesenen Staatsanwalts und gegenwärtigen Professors, der an einer Welt leidet, die der uniformierten Dutzendware Mensch zu ihrem Glück und zu ihrem Pech für immer verschlossen bleibt.
Menschenverachtende charakterliche Schäbigkeit steht einer Tätigkeit als Professor für Bürgerliches Recht an der Universität Leipzig nicht entgegen.
@HeidiReichinnek
Bestellen Sie sich dieses Büchlein. Es ist das Beste, was ich seit Robert Gernhardt seligen Angedenkens gelesen habe. Und ich lese viel.
Dr. Philipp Molsberger war in Stuttgart Erster Staatsanwalt, bevor er zum Professor berufen wurde. Aber in Wahrheit ist er ein äußerst feinsinniger Beobachter und ein großer Künstler der Sprache!