.@fraaanie und Falk Schneider werden Mitglieder der Redaktionsleitung Digital bei @welt und übernehmen als Executive Editors zentrale Aufgaben im Newsroom. Oder wie @turi2 schreibt "Top of the World".
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🔴 BREAKING: Jahrelang war Diplomat Peerzada unantastbar. Selbst zu Vorwürfen der Vergewaltigung konnte Staatsanwaltschaft nicht ermitteln. Eine Woche nach unserer #WamS-Recherche meldet El País nun: Seine Immunität wurde aufgehoben.
Hammer Job, @LennartPfahler & @KatjaBody 👏
„Die verstörenden Bilder und Sätze aus dem Weißen Haus haben eines klargemacht: Wenn Europa die Ukraine fallen lässt, fällt Europa.“ - Mathias Döpfner in @welt https://t.co/AlNLpPvAoP
@pundk kürt zum Ende des Wahlkampfes noch einmal unsere Gewinner und Verlierer.
Gewinner der Woche: Axel Springer
Das erste TV-Duell Scholz gegen Merz bei ARD/ZDF war ein zähes 0:0-Spiel der eher langweiligen Sorte: Ein Unentschieden, bei dem Merz den Platz dennoch als Gewinner verließ. Das durch Habeck und Weidel zum Quadrell erweiterte Aufeinandertreffen bei RTL/ntv/Stern verkam stellenweise zum Klamauk, bei dem nicht nur Habeck (mehrfach) sondern auch Merz (einmal) die Fragestellung selbst für fragwürdig hielten. Dass ausgerechnet das eher boulevardeske Medienhaus Axel Springer am Mittwoch den besten der großen direkten Schlagabtausche liefern würde, damit hatten wohl die wenigsten gerechnet. Nicht nur schafften es die Fragesteller @marionhorn (@BILD ) und @JPBurgard (@welt ), die beiden Kandidaten von ihrer persönlichen und emotionalen Seite zu zeigen. Indem sie Gemeinsamkeiten und Kompromissfelder beider Kandidaten aufzeigten, gelang es ihnen außerdem, den Zuschauern schon einen Eindruck dessen vorzuführen, was ohnehin jetzt schon spannender ist als der Wahlsonntag: Die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD.
In der Nachwahlbesprechung bei Welt TV konnte man dann sehen, warum Axel Springer in der noch laufenden Legislaturperiode endgültig den Sprung zu einer journalistischen Premiummarke geschafft hat. Mit @robinalexander_ und @ronzheimer analysierten die beiden Vorzeigeschüler von Welt und Bild die Aussagen von Scholz und Merz und zeigten die hohe Qualität, die das Haus in seinen Reihen hat. Dabei saß der aktuell vermutlich umtriebigste, analytisch schärfste und dabei noch unterhaltsamste Berliner Hauptstadtjournalist noch nicht einmal mit am Tisch: Politicos Executive Editor @GordonRepinski. Mit Alexander, Ronzheimer und Repinski hat Axel Springer gleich drei reichweitenstarke, beliebte und über alle Lagergrenzen respektierte Markenbotschafter, die inzwischen auch für sich selbst genommen zu Marken geworden sind. Der seit Beginn der Bundesrepublik eigentlich immer umstrittene Medienkonzern wird so zum Gewinner – auch über den Wahlabend hinaus.
Verlierer der Woche: Robert Habeck
Anfang des Jahres in München als Bündniskanzler gestartet, um Mitte Februar in Berlin – aller Voraussicht nach – eher unsanft zu landen. Die Grünen-Kampagne, die zu keinem Zeitpunkt so richtig Fahrt aufnahm und deren Gesicht Robert Habeck nun mal ist, droht am Wahlsonntag mehr oder weniger zu verpuffen. Auch der Kandidat wirkt zunehmend hilflos. Wochenlang haben sämtliche Spitzengrünen gezetert, dass ihr Kanzlerkandidat nicht zum TV-Duell des öffentlich-rechtlichen Fernsehens eingeladen war – beim Quadrell eine Woche später war er dann (gemeinsam mit Alice Weidel) dabei und fiel hauptsächlich dadurch auf, dass ihm die Fragen nicht gefielen. In der entscheidenden Wahlkampfwoche verlegte er sich dann auf Attacken auf die Linken, für deren Aufstieg er im Table-Interview Unions-Kanzlerkandidaten Friedrich Merz verantwortlich machte.
Dabei waren die Voraussetzungen nicht schlecht, zwischen den mäßig beliebten Merz und Scholz am Ende als lachender Dritter hervorzukommen. Allerdings unterschätzten die Grünen Kampagnenstrategen wohl, wie sehr die Wirtschaftsmisere mit dem zuständigen Minister nach Hause geht. In übereinstimmenden Gesprächen und Berichten erfährt man, dass Habeck nach der Wahl nur für ein erneutes Regierungsamt zur Verfügung stünde. Die Übernahme eines Parteiamtes oder die Rolle des Oppositionsführers im Parlament lehnt er ab. Habecks wohl letzte Chance zur Fortsetzung seiner politischen Karriere bietet die extrem ungeliebte Dreierkonstellation schwarz-rot-grün, auch Kenia genannt. Drittes Rad am Wagen anstatt lachender Dritter – die Ansprüche Habecks sind im Verlauf des Wahlkampfes deutlich kleiner geworden.
Wir sind unglaublich traurig. Unsere großartige Kollegin Christine Kensche (@c_kensche), zuletzt @welt-Korrespondentin in Israel, ist tot. Philip @volkmannschluck erinnert in einem Nachruf an ein Leben zwischen harten Recherchen und tiefen Freundschaften https://t.co/4OwIUZ84yS
Premiere bei @welt TV: Zum ersten Mal treten @SWagenknecht und @Alice_Weidel in einem TV-Duell gegeneinander an. Interessant wird nicht nur, was die Beiden unterscheidet, sondern auch, was sie gemeinsam haben. Tune in 📺 https://t.co/lY7HZVpjPD
Was bedeuten die Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen für die Bundespolitik? Darüber diskutieren @Alice_Weidel , @jensspahn , @DjirSarai und Michael Kellner um 21.00 live bei mir im WELT TALK bei @welt TV. Tune in! 📺