@KaymanMurat Der Islam soll nur im stillen Kämmerlein praktiziert werden. Menschen wie Murat Kayman ertragen es nicht, wenn sich andere offen und standhaft für den Erhalt der islamischen Identität einsetzen.
Die Formulierung "keine religiöse Haltung" finde ich sehr erhellend. So wird deutlich, was "liberale Muslime" unter Säkularismus verstehen: die Verdrängung des Religiösen aus dem politischen und öffentlichen Raum. In einer extremen Überspitzung und schmittianischen Umdeutung säkularer Weltanschauung soll uns jegliche Gestaltungsmöglichkeit in der Gesellschaft verwehrt werden. Danke für diese Klarheit!
@ahmtamim9 Der Islam soll nur im stillen Kämmerlein praktiziert werden. Menschen wie Murat Kayman ertragen es nicht, wenn sich andere offen und standhaft für den Erhalt der islamischen Identität einsetzen.
@ahmtamim9 Es ist so absurd, dass hier sogar die Nutzung sozialer Medien durch Muslime und die Äußerung ihrer Meinungen auf diesen Plattformen mit „islamistischem Terror“ in Verbindung gebracht werden.
@ahmtamim9 Eine von Dutzenden Berichterstattungen, die wieder einmal aufzeigt: Terrorismus, Islamismus und Radikalismus...alles Begriffe, die genutzt werden, um den normalen, praktizierenden Muslim, der für seine Meinung einsteht, ins gesellschaftliche Abseits zu drängen.
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Religionspolitischer Paternalismus
Es muss mit aller Deutlichkeit festgestellt werden: Claudia Bauer hat sich in einem Akt der Selbstermächtigung eine eigene, subjektive Glaubensinterpretation geschaffen und dieser zugleich normative Verbindlichkeit für Dritte verliehen.
Einerseits behauptet sie, der Koran sehe kein Kopftuch für Frauen vor; andererseits schreibt sie diesem Kleidungsstück willkürlich eine spezifische kulturelle Bedeutung zu, die sie dann zum Gegenstand hoheitlicher Intervention erklärt.
Diese doppelte Interpretationshoheit - religiöser Deutungshoheit einerseits, politisch-rechtliche Verbindlichkeit andererseits - stellt eine Form säkularer Anmaßung dar: Der Staat (bzw. seine Vertreterin) usurpiert die Kompetenz, authentische Religionsausübung zu definieren und abweichende Interpretationen zu delegitimieren.
Dazu kommt eine entwicklungspsychologische Argumentationslinie, mit der das islamische Kopftuch als per se schädliches Kleidungsstück pathologisiert wird. Damit wird nicht nur religiöse Praxis unter Kinderschutzvorwände gestellt, sondern zugleich ein paternalistisches Erziehungsideal etabliert, das den Staat zum obersten Wächter der „richtigen“ Identitätsentwicklung erhebt.
Besonders aufschlussreich ist Bauers eigene Einräumung, dass es sich bei diesem Verbot primär um ein politisches "Symbol" handelt, dessen Zweck darin besteht, den Kulturkampf zugunsten der eigenen kulturellen und weltanschaulichen Dominanz sichtbar zu machen. Damit wird offenbart, was eigentlich verdeckt werden sollte: Es geht nicht vorrangig um Kindeswohl oder Neutralität, sondern um die machtpolitische Durchsetzung eines bestimmten säkular-liberalen Hegemonieanspruchs gegenüber religiösen Minderheiten - um Assimilation.
Muslime wie Nicht-Muslime sind gleichermaßen aufgerufen, sich mit der gebotenen Ernsthaftigkeit die Frage zu stellen, ob sie der Regierung diese Form der Selbstermächtigung zugestehen wollen. Was heute vornehmlich Muslime trifft und von weiten Teilen der Gesellschaft noch affirmativ aufgenommen wird, kann morgen ohne weiteres auf andere Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften ausgeweitet werden. Wer heute aus taktischen Gründen schweigt oder applaudiert, legt den Grundstein für eine Präzedenz, die künftig jede abweichende religiöse oder weltanschauliche Praxis unter staatliche Definitions- und Verbotsgewalt stellen kann.
#Islam #Kopftuch #Assimilation #Wertediktatur
https://t.co/RJ8vBPIL10
Skandalisierungsorgie:
Ein muslimischer Busfahrer hat seine Fahrt kurz unterbrochen, um sein Pflichtgebet zu verrichten. Dadurch entstand eine Verspätung von wenigen Minuten.
Natürlich kann man sachlich darüber diskutieren, ob das mit den Dienstvorschriften vereinbar ist. Aber aus diesem Vorfall ein Politikum zu machen, zeigt vor allem eines: wie stark die Gesellschaft derzeit mit antiislamischen Ressentiments aufgeladen ist.
https://t.co/OZsaEuZZhH
Framing: Den Sechsfachmord von Stade als erwartbare Handlung zu beschreiben, die durch die kulturelle Sozialisation begünstigt wurde, ist hochgradig demagogisch und dazu geeignet, Menschengruppen gegeneinander aufzuwiegeln. Dass der Täter auch in seinem Herkunftsland ein gesuchter Schwerkrimineller war, wird dabei vollständig ausgeblendet.
#Stade #Lanz
Als die DDR in ihrer Spätphase zunehmend repressiv und aggressiv gegen abweichende Meinungen und Überzeugungen vorging, wurde dies von zeitgenössischen Beobachtern als Symptom einer fundamentalen Systemschwäche gewertet. Welche innere Kraft kann ein Gesellschaftsmodell für sich beanspruchen, dass eines derart monströsen Gesinnungsapparates bedarf, um sich vor abweichenden Gedanken zu schützen?, lautete die damals Frage.
Die freiheitliche Demokratie der Bundesrepublik verstand sich demgegenüber bewusst als liberales Gegenmodell. Ihr normatives Selbstverständnis beruhte auf der Überzeugung, dass Ideen durch argumentative Überlegenheit und nicht durch staatliche Macht durchzusetzen seien.
Die Grenzen der „wehrhaften Demokratie“ waren dabei bewusst eng gezogen: Nur wer aktiv und aggressiv-kämpferisch die freiheitlich-demokratische Grundordnung beseitigen wollte, durfte mit staatlichen Konsequenzen rechnen. Bloße Gesinnung, religiöse oder weltanschauliche Überzeugung alleine, blieben geschützt.
Genau diese klare Trennung zwischen Gesinnung und Bestrebung beginnt heute erodieren. Besonders im Umgang mit islamischen Bekenntnissen wird zunehmend suggeriert, dass bereits das offene Aussprechen bestimmter Überzeugungen einer impliziten Kampfansage gleichkomme. Die Gesinnung selbst wird damit zur mutmaßlichen Bestrebung umgedeutet und damit zum Gegenstand von Verbotsforderungen, Überwachung und sozialer Ächtung, wie der Fall Hanna Hansen zeigt.
#Islam #HannaHansen
https://t.co/NlhYTnRpdd
Ich habe Jonas Schmidt-Chanasit gestern darauf hingewiesen, mediale Darstellungen nicht ungeprüft zu übernehmen. Er beharrte jedoch darauf, dass die Berichterstattung zutreffe. Nun steht amtlich fest: Es gab keine IS-Flaggen auf der Demonstration!
Mir geht es nicht um Schmidt-Chanasit persönlich. Mir geht es darum, exemplarisch zu zeigen, welche Verheerungen die polarisierte Islamdebatte inzwischen in der Gesellschaft anrichtet: Selbst hochgebildete und renommierte Wissenschaftler verspüren offenbar nicht einmal mehr das Bedürfnis, differenziert und reflektiert auf dieses Thema zu blicken.
https://t.co/lQlHNn1eBb
@ChanasitJonas Mit Verlaub, hier reden Sie sich um Kopf und Kragen. Sie übernehmen ungeprüft eine mediale Darstellung, die schon mit grundlegendem Allgemeinwissen Anlass zur Skepsis geboten hätte.
"Migrantische Unkultur für diesen Schrott, der hier nix verloren hat“ - Ulf Porschert! Diese besonders widerwärtige Rhetorik, sagte viel über Blick der Springer - Journaille.
Bombenterror im Libanon!
Israel greift Wohngebiet an. Nach ersten Berichten gibt es Tote und Verletzte
Bombenterror im Libanon!
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Israel greift Wohngebiet an. Nach ersten Berichten gibt es Tote und Verletzte.
Schon klar! Afghanische Frauen wünschen sich nichts sehnlicher, als halbnackt vor einem Publikum und einer Jury von oben bis unten gemustert und anschließend kommerziell verwertet zu werden!
Erstaunlich, dass ein Polizeibeamter schon die bloße Prüfung eines Anfangsverdachts aus politischen Motiven öffentlich torpediert. Hier müsste eigentlich geprüft werden, ob die Legalitäts - und Neutralitätspflicht verletzt wurden.
In letzter Zeit wurden Vorfälle an Berliner Schulen bekannt, die im Kontext der islamischen Fastenzeit (Ramadan) stehen. Beispiel eines gemeldeten Falls:
Eine Familie berichtete, dass eine Grundschullehrerin ihre Klasse fragte, welche Schüler fasten. Nachdem sich mehrere Kinder meldeten, forderte die Lehrerin diese nachdrücklich auf, das Fasten abzubrechen. Alle Schüler bis auf ein Mädchen kamen der Aufforderung nach. Die Lehrerin holte daraufhin einen Teller mit dem regulären Mittagessen aus der Mensa, stellte sich demonstrativ vor das Mädchen und drängte es massiv zum Essen. Unter diesem Druck aß die Schülerin schließlich, begann jedoch kurz darauf zu weinen und erbrach sich.
Solche Vorfälle werfen die Frage auf, was eine Lehrkraft zu einem derart massiven Eingriff bewegt. Die Sorge um die körperliche Gesundheit der Schülerin dürfte kaum das alleinige oder Hauptmotiv gewesen sein, insbesondere weil das demonstrative Vorgehen (einzelnes Kind vor der Klasse unter Druck setzen) pädagogisch und psychologisch mehr als fragwürdig ist. Wahrscheinlicher ist, dass die Lehrkraft sich durch die in Medien und Öffentlichkeit verbreitete Negativberichterstattung über fastende Schüler berufen sah, „einzugreifen“. Dies erklärt, warum die Reaktion so über das normale Maß an Fürsorge hinausging.
@Regendelfin@grok ist das journalistische Dasein von @Regendelfin gerechtfertigt, wenn Sie Nachrichtenquellen einfach so versteht, wie sie es gerne verstehen würde?