Die riesige Sandbatterie im finnischen Pornainen zieht nach einem Jahr Betrieb Bilanz: 70% weniger Emissionen im Fernwärmenetz, kein Heizöleinsatz und keine Versorgungsunterbrechung.
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Es gibt zu viele negative News, deswegen poste ich jeden Tag eine #guteNewsdesTages.
Reformen. Echt jetzt.
Merz hat uns gestern um Wohlwollen gebeten.
Ich habe eine Weile auf dieses Wort gestarrt. Wohlwollen. Als hätte er uns spontan zum Kaffee eingeladen und wäre einfach ein bisschen unvorbereitet gewesen.
Was er in Wahrheit meint, ist folgendes: Das Bürgergeld heißt jetzt „neue Grundsicherung“ – moderner klingt's, weniger bedeutet's.
Die Krankenkassen sollen weniger leisten und mehr kosten.
Wer seinen Partner mitversichert hat, zahlt künftig selbst.
Wer in der Pflege landet, zahlt mehr aus der eigenen Tasche.
Die Rente wird zur „Basisabsicherung“ geschrumpft.
Und wer sein Leben lang eingezahlt hat und jetzt Witwe ist – die darf sich warm anziehen.
Das alles nennt er Reformen. Und er bittet uns, mitzumachen. Mit Wohlwollen.
Ja, es gibt echte Probleme. Die Demografie ist real. Weniger Beitragszahler, mehr Empfänger – das ist keine Erfindung. Und ja, es gibt Menschen, die das System anders nutzen, als es gedacht war. Auch das ist keine Erfindung.
Aber dann käme die Frage, die nie gestellt wird: Warum landet die Antwort auf all das immer bei denselben? Bei der Witwe. Beim Bürgergeldempfänger. Beim Krankgeschriebenen. Beim Teilzeitarbeiter – der meistens eine Frau ist, die Kinder oder Eltern pflegt, aber das ist eine andere Geschichte.
Bei uns.
Gleichzeitig heißt der überall beklatschte „Bürokratieabbau“ in der Praxis: das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz weg. Umweltauflagen vereinfachen.
Arbeitszeitdokumentation lockern.
Also genau die Regeln, die verhindern, dass Konzerne ihre Kosten auslagern – an die Umwelt, an Zulieferer anderswo, an die Allgemeinheit hier.
Bürokratie ist lästig, wenn sie den Schwachen schützt. Sie ist Standortvorteil, wenn sie den Starken nützt.
Ich schaue mich um und frage mich: Wessen Wohlwollen wird eigentlich gar nicht gebraucht?
Das der Konzerne, die legale Steuervermeidung zur Kernkompetenz gemacht haben.
Das der Milliardenerben, die Vermögen in Milliardenhöhe nahezu steuerfrei weiterreichen können, während normale Familien bei einem geerbten Elternhaus sehr schnell erfahren, wie gründlich der Staat rechnen kann.
Das der Energiewirtschaft, die eine der ihren direkt ins Wirtschaftsministerium entsandt hat.
Und das der Beamten, deren Gesundheitskosten aus Steuermitteln bezuschusst werden, während wir über Streichungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung reden.
Katherina Reiche war bis April 2025 Vorstandsvorsitzende der Westenergie AG, einer E.ON-Tochter und einer der größten Gasnetzbetreiber des Landes. Einen Monat später ist sie Bundesministerin für Wirtschaft und Energie. Ein Monat Abstand.
Ihr Programm: weniger Erneuerbare, mehr Gas.
Deren Wohlwollen braucht Merz nicht. Die sind schon dabei.
Einer meiner Bauchladenberufe, um mich über Wasser zu halten, ist der BAMF-Unterricht. Ich unterrichte Deutsch als Fremdsprache. Meine Schülerinnen kommen aus der Ukraine, aus dem Iran – aus Ländern, in denen Dinge wirklich kaputtgehen können und in denen man gelernt hat, das nicht für selbstverständlich zu nehmen.
Eine von ihnen, Anastasiia, hatte neulich eine Frage. Sie hatte eine Dokumentation über den Transrapid gesehen. Deutschland habe diese Technologie entwickelt, sagte sie, und der Zug fahre jetzt in Shanghai. Nicht in Deutschland. Warum eigentlich nicht?
Ich habe ihr zuerst gesagt, ich kenne mich da nicht so genau aus.
Das stimmte. Und stimmte nicht. Denn direkt danach referierte ich ohne Punkt und Komma eine halbe Stunde lang. Ich konnte kaum mehr aufhören zu erklären.
Anastasiias Frage war keine bloße Technikfrage. Es ist die fundamentale deutsche Frage, die man genauso über die Solarindustrie stellen müsste – großgemacht in Deutschland, heute gebaut in China. Über die Windkraft. Über die industrielle Automatisierung, bei der wir jahrzehntelang Weltspitze waren. Über den Elektromotor, der in deutschen Labors perfektioniert wurde und nun in chinesischen Fabriken vom Band läuft. Nicht weil die anderen klüger gewesen wären. Sondern weil wir uns entschieden haben, es nicht mehr selbst zu tun.
Die Ideologie dahinter heißt: Der Markt regelt das. Der Staat forscht, fördert und subventioniert – aber das Produzieren ist Privatsache. Und die Privaten haben sehr rational entschieden, dort zu produzieren, wo es am billigsten ist. Die Patente blieben hier, die Arbeitsplätze gingen. Das Wissen wanderte mit.
BASF hat sich jahrzehntelang auf billigem russischen Gas eingerichtet. Die Politik hat mitgespielt – weil BASF es wollte, weil die Quartalszahlen stimmten, weil die Aktionäre glücklich waren und weil die Politik im Austausch gerne das Narrativ der „Arbeitsplatzsicherung“ bediente, um wiedergewählt zu werden.
Bis zum 24. Februar 2022. Danach haben wir alle die Rechnung bezahlt – mit explodierenden Energiepreisen, mit Inflation, mit Kurzarbeit. BASF selbst hatte inzwischen flugs Teile der Produktion nach China verlagert und baut in Deutschland Stellen ab. Weil in China die Energie eben billiger ist.
Dabei hatte uns BASF das Problem zu einem großen Teil erst eingebrockt, indem es die deutschen Gasspeicher an Gazprom verscherbelte, um sie dann politisch leerlaufen zu lassen.
VW hat uns Jahre vorher mit seinen angeblich so sauberen Dieselmotoren betrogen. In Amerika wurde das aufgedeckt und drakonisch bestraft. In Deutschland verließ der damalige Vorstandschef den Konzern mit einer goldenen Abfindung, während die Politik in Brüssel ein „Weiter-so“ für die deutsche Automobilindustrie erstritt, damit die Verbrenner möglichst lange weitergebaut werden durften. Arbeitsplatzsicherung! Natürlich!
Was das mit den jetzigen Reformen zu tun hat?
Deutschland gibt heute mehr Geld aus als je zuvor. Der Bundeshaushalt ist größer denn je.
Die Bahn bekommt seit Jahren Milliarden.
Das Bildungssystem bekommt Absichtserklärungen – und wenn es konkret wird, wird gestrichen: BAföG-Erhöhung weg, Kindergrundsicherung beerdigt, Elterngeld gekürzt.
Die Bundeswehr bekommt inzwischen Sondervermögen in historischer Größenordnung – zu Recht, denn Putin wartet nicht.
Und trotzdem: Die Bahn fährt schlechter als vor zwanzig Jahren. Stuttgart 21 soll frühestens 2031 fertig sein – vorausgesetzt, auf Wunsch von Bahn-Chefin Evelyn Palla werden noch einmal Milliarden nachgeschossen.
Oder wie es Ralf Neukirch gestern im Spiegel formulierte: „Es würde mich nicht wundern, wenn Frau Palla in zwei Jahren sagt: Noch mal fünf Milliarden, dann klappt's wirklich mit der Pünktlichkeit. Und noch zehn Milliarden, dann wird es auch was mit Stuttgart 41.“
Und die Bundeswehr? Helm-Skandal, Gewehr-Skandal, jahrelang fehlende Munition, marode Fahrzeuge. Milliarden rein, Einsatzbereitschaft fraglich.
Mehr Geld, schlechtere Ergebnisse. Wie geht das?
Ganz einfach: Der Staat hat in den letzten dreißig Jahren nicht nur Vermögen privatisiert. Er hat sein Wissen verkauft. Seine Planungskapazität. Seine Kompetenz.
Die Menschen, die Brücken bauen, Bahnstrecken planen, Rüstungsprojekte steuern und Energienetze ausbauen können, sitzen heute in Beratungsfirmen und Ingenieurbüros – und werden vom Staat teuer eingekauft, damit sie ihm erklären, was er tun soll.
In China baut der Staat – mit allen Verschwendungen, die dazugehören.
In Deutschland verwaltet der Staat Ausschreibungen, die sich in endlosen juristischen Schleifen verfangen.
Das ist das eigentliche Problem. Nicht zu wenig Geld. Sondern die zunehmende Unfähigkeit, aus Geld funktionierende Realität zu machen.
Und statt dieses Problem anzugehen, kürzen wir, überspitzt formuliert, lieber die Witwenrente.
Ich verstehe, warum die Leute wütend sind. Ich bin selbst wütend. Aber ich verstehe auch, warum diese Wut so leicht eingefangen wird – von denen, die rufen: Seht ihr, das Establishment! Die da oben! Die EU! Die Eliten!
Und da haben sie nicht völlig unrecht. Das System bedient sich selbst. Wenn Kanzler Merz eine ehemalige Gaskonzernchefin zur Energieministerin macht, dann ist das keine Verschwörung, sondern der gelebte Normalzustand.
Das System hat viele Gesichter. Jens Spahn hat als Gesundheitsminister während der Pandemie Maskendeals per SMS eingefädelt – an Firmen mit Parteinähe, ohne reguläre Ausschreibung, zu überhöhten Preisen, mit einem Schaden von mehreren hundert Millionen Euro. Strafrechtliche Konsequenz: keine. Er ist heute Fraktionsvorsitzender. In Großbritannien hat David Cameron als Ex-Premier seinen Einfluss für eine Finanzfirma eingesetzt, bei der er als Berater stand – per SMS, wie es sich für moderne Staatskunst gehört. Und in Frankreich nennt man das Ganze pantouflage – man schlüpft vom Ministerium in den Konzern und zurück, als ginge es um einen gemütlichen Feierabend vor dem Kamin bei einem gut gelüfteten Rotwein. Das Muster ist überall identisch.
Die Populisten müssen das nicht erfinden. Sie müssen es nur aufheben. Und das tun sie nicht nur bei uns. Nicht nur Merz hat historische Ablehnungsraten – auch Starmer und Macron werden von ihren Wählern regelrecht abgestraft.
Doch diejenigen, die vorgeben, die Rettung zu sein, verfügen letztlich nur über die besseren Lieder auf ihren Rattenfängerflöten. Ihre Lösung heißt nationaler Alleingang, raus aus allem, der starke Mann richtet das schon.
Dabei hätte ein einzelner Staat gegenüber globalen Konzernen noch viel weniger Verhandlungsmacht als im Verbund. Orbán in Ungarn ist das Lehrstück: maximale Souveränitätsrhetorik nach außen, maximale Abhängigkeit von russischem Gas und chinesischen Investitionen nach innen. Die nationale Freiheit war bloß Kulisse.
Die Rechten wollen die Drehtür nicht abschaffen. Sie wollen nur selbst durchgehen.
Was bräuchte es also wirklich? Eigentlich nichts Geheimnisvolles:
Wenn eine Brücke einstürzt, baut man eine neue. Man gründet keinen Arbeitskreis „Brückenzukunft 2040“.
Wenn die Bahn unpünktlich ist, baut man Gleise, Weichen und Stellwerke. Man erfindet keine neue PowerPoint-Präsentation mit dem Titel „Mobilitätswende“.
Wenn Deutschland die nächste Generation von Batterietechnologie entwickelt, sorgt man dafür, dass die Fabrik hier steht – mit Energie, mit Netzen, mit Planungsgeschwindigkeit. Nicht dass das Geld versickert und die Fabrik drei Jahre später in China steht.
Wenn ein Ministerium ein Stromnetz planen soll, beschäftigt man Ingenieure. Keine Berater, die dem Ministerium erklären, welche Ingenieure es beschäftigen sollte.
Und wenn jemand jahrzehntelang einen Gaskonzern geführt hat, macht man sie nicht vier Wochen später zur Energieministerin.
So einfach wäre der Anfang. Der Staat müsste wieder lernen, Dinge zu können. Nicht Programme aufzulegen. Nicht Gipfel zu veranstalten. Nicht Strategiepapiere zu schreiben. Sondern können: Brücken bauen, Bahnstrecken bauen, Stromnetze bauen, Wohnungen bauen. Und ja – eine Armee aufstellen, die diesen Namen verdient.
Damit das überhaupt möglich wird, bräuchte es allerdings einige sehr konkrete Veränderungen.
Es braucht harte Sperrfristen für den Wechsel zwischen Ministerium und regulierter Industrie – fünf Jahre, nicht zwei, und mit spürbaren Konsequenzen.
Es braucht eine buchhalterische Unterscheidung zwischen Investition und Konsum im Haushalt. Jedes private Unternehmen weiß, dass eine neue Werkshalle ein Sachwert ist und kein reiner Kostenfaktor. Nur der Staat tut in seiner Buchhaltung so, als wäre der Bau einer Schule dasselbe wie eine laufende Verwaltungsausgabe.
Und wir müssen aufhören, die Zeche immer bei denen zu suchen, die sie am wenigsten tragen können – während Konzernsteuergestaltung und fossile Subventionen unangetastet bleiben.
Das alles ist nicht utopisch. Es gibt Länder, die das annähernd umsetzen. Es scheitert nicht am Wissen. Es scheitert daran, dass die, die diese Reformen beschließen müssten, exakt dieselben sind, die vom Status quo profitieren.
Die Deutschen haben einmal geglaubt, Fortschritt bedeute, etwas Neues zu erschaffen. Heute nennen wir es eine Reform, wenn wir einer Witwe erklären, warum sie künftig weniger zum Leben hat. Das ist keine Reform. Das ist die Kapitulation vor den eigentlichen Aufgaben.
Anastasiia hat mich gefragt, warum der Transrapid in Shanghai fährt und nicht in Deutschland.
Ich habe ihr gesagt, ich kenne mich da nicht so genau aus.
Das war gelogen. Wir kennen uns alle aus. Wir haben nur gelernt, das für normal zu halten.
Und jetzt bittet uns der Bundeskanzler um Wohlwollen. Ich hätte da ein besseres Wort für. Aber ich schreibe es lieber nicht hin.
Wow! Während bei uns das Deutschlandticket Jahr für Jahr teurer wird, weil angeblich kein Geld da ist, hat die neue Mitte-Links Regierung in Dänemark jetzt angekündigt einfach den kompletten öffentlichen Nahverkehr für alle Menschen unter 22 Jahren völlig kostenlos zu machen. Ziel sei es die Teilhabe junger Menschen an der Gesellschaft zu fördern, so die Erklärung. Ob Wärmepumpen, E-Autos, sichere Radwege oder jetzt kostenloser ÖPNV. Dänemark zeigt mal wieder, dass das was hierzulande oft unmöglich erscheint, ganz einfach geht, wenn der politische Wille vorhanden ist. Mehr Dänemark wagen - das sollte der Leitspruch einer jeden kommenden Regierung in 🇩🇪 sein🙏
200 Quadratmeilen Wüste. 15.000 Arbeiter. Eine eigene Entsalzungsanlage, ein eigenes Glasfasernetz, Roboter, die zweimal am Tag staubfrei wischen. Und Solarmodule, so weit das Auge reicht.
Willkommen im Khavda Renewable Energy Park in Indien. Dem größten Kraftwerk, das die Menschheit je gebaut hat.
30 Gigawatt. Solar und Wind kombiniert, auf einer Salzwüste in Gujarat, betrieben vom Adani-Konzern. 13 Gigawatt sind bereits am Netz. Das allein wäre schon mehr als die gesamte installierte Solarleistung mancher europäischer Länder.
Aber es wird noch verrückter. Weil tagsüber mehr Strom produziert wurde als verkauft werden konnte, hat Adani in neun Monaten die vermutlich größte Netzbatterie der Welt gebaut. 1,1 Gigawatt Leistung, 3,5 Gigawattstunden Kapazität. Offiziell in Betrieb seit diesem Monat. Bis April 2027 sollen weitere 10 Gigawattstunden dazukommen. 13,5 Gigawattstunden Batteriespeicher an einem einzigen Standort.
Der Grund für die Batterie: Tagsüber ist der Strom billig, weil die Sonne scheint und alle Solaranlagen gleichzeitig liefern. Abends wird der Strom teuer, weil die Nachfrage steigt und Solar wegfällt. Adani speichert jetzt den billigen Tagesstrom und verkauft ihn abends zu Marktpreisen. Das ist kein Subventionsmodell. Das ist ein Geschäftsmodell.
Adani-Nachhaltigkeitschef Arun Sharma sagt es so: "Wir machen nichts auf Megawatt-Ebene. Auch nicht auf Hunderte-Megawatt-Ebene. Wenn es nicht Gigawatt ist, haben unsere CEOs nicht die Aufmerksamkeitsspanne dafür."
Und Khavda ist nicht allein. In der chinesischen Provinz Qinghai, auf dem Tibetischen Plateau in 3.000 Metern Höhe, steht der Talatan-Solarpark. Über 17 Gigawatt, auf einer Fläche von sieben Manhattan. Die Höhe ist kein Nachteil, sondern ein Vorteil: Die Sonne strahlt intensiver als auf Meereshöhe, und die kalte Luft macht die Solarmodule effizienter. Unter den Modulen grasen Schafe.
In Kalifornien plant der Westlands Water District einen 21-Gigawatt-Solarpark auf brachliegenden Agrarflächen im Central Valley, deren Wasser versiegt ist. Aus einem Wasserproblem wird ein Energieprojekt.
Stellt euch das vor: 30 Gigawatt Erzeugung plus 13,5 Gigawattstunden Speicher an einem einzigen Standort in Indien. 17 Gigawatt auf dem Dach der Welt in China. 21 Gigawatt auf ehemaligem Farmland in Kalifornien. Vor fünf Jahren galten Projekte mit einigen hundert Megawatt als Rekorde.
Die Solarenergie hat die Gigawatt-Schwelle durchbrochen. Und sie kommt nicht wieder zurück.
Quellen: Canary Media / New York Times / Adani Green Energy / https://t.co/kMQChukfVD
Der Strompreis für die Industrie sinkt und liegt unter dem Niveau von 2017.
Warum genau werden nun die "hohen Energiekosten" für Stellenabbau und De-Industrialisierung verantwortlich gemacht?
Klingt für mich für eine faule Ausrede der Industrie, um sich nicht eingestehen zu müssen, technologisch mittlerweile zurückgefallen zu sein, was der Weltmarkt entsprechend quittiert.
A 7-year-old boy gets on a train in Tokyo. Alone.
No mother. No phone. No adult watching him at all.
He bows to the driver, finds his seat, and folds his hands in his lap.
He is going to school. By himself. Across a city of 14 million strangers.
And not one person on that train thinks anything is wrong.
A businessman glances up, then goes back to his paper.
An old woman smiles at the boy and looks away.
Nobody films him. Nobody calls anyone. Nobody is afraid.
Because in Japan, a small child alone is not a victim waiting to happen.
He is just a kid going to school. Like every kid before him.
I grew up being told the opposite. Lock the door. Watch your back. Trust no one.
Never let them out of your sight, not for one second, or the world will take them.
And somewhere along the way, I started to believe that was simply the truth.
Then I watched a 7-year-old ride home alone through a city of millions.
And step off at his stop. And walk the rest of the way. Safe.
We had this once, too.
A street that watched your kids. A town that brought them home.
Japan didn't find some secret. They just never stopped being decent to each other.
Quietly. Every single day. While the rest of us forgot we ever could.
That little boy will get home tonight.
He always does.
Mein Tipp an diese Bundesregierung: Führt das 9 € Ticket wieder ein, macht 'ne vernünftige Erbschafts- und Vermögenssteuerssteuer, treibt 100 Milliarden Steuerhinterzug ein, saniert damit Schulen und die gesamte Infrastruktur und die AfD ist Geschichte.
Wollt Ihr nicht, oder?
Nachts mitten aufzuwachen ist möglicherweise keine Schlafstörung — sondern eine biologische Erinnerung.
Für den größten Teil der aufgezeichneten Menschheitsgeschichte war die Nacht kein einziger ununterbrochener Schlafblock. Der Historiker Roger Ekirch von der Virginia Tech hat sechzehn Jahre damit verbracht, vorindustrielle Schlafmuster zu erforschen, und dabei mehr als 2.000 Verweise auf „ersten Schlaf" und „zweiten Schlaf" in antiken, mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Quellen dokumentiert — von Homers Odyssee und römischen Militärtexten bis hin zu juristischen Zeugenaussagen aus dem 17. Jahrhundert und persönlichen Tagebüchern. In nahezu allen diesen Quellen haben Menschen zunächst drei bis vier Stunden geschlafen, sind dann für eine Stunde oder länger aufgewacht und danach bis zum Morgengrauen wieder eingeschlafen. Die Wachphase ist für Gebet, Gespräche, Nachdenken oder andere ruhige Tätigkeiten genutzt worden.
Die Industrielle Revolution hat dieses Muster aufgelöst. Da künstliches Licht Arbeit und gesellschaftliches Leben immer weiter in den Abend ausgedehnt hat, ist der erste Schlaf immer später verschoben worden, bis die beiden Phasen zu dem einzigen durchgehenden Schlafblock verschmolzen sind, der heute die modernen Schlafnormen definiert. Der Schlafmediziner David Neubauer von der Johns Hopkins University hat darauf hingewiesen, dass dieses konsolidierte Modell möglicherweise von Natur aus instabil ist — eine relativ neue kulturelle Auferlegung auf einen viel älteren biologischen Rhythmus.
Für alle, die sich zwischen zwei und vier Uhr morgens wach vorfinden, bietet Ekirch eine andere Perspektive: keine Fehlfunktion, sondern ein Echo der Art und Weise, wie Menschen seit Tausenden von Jahren geschlafen haben.
Quellen: Ekirch, A. R. (2005). At Day's Close: Night in Times Past. W. W. Norton & Company.
Heute vor sieben Jahren, am 20. Mai 2019, wurde Wolodymyr Selenskyj vereidigt.
Wie schnell man in sieben Jahren altern kann?
Selenskyj: Hold my beer! 🍺
Das ist kein Altern, das ist Materialermüdung im Zeitraffer.
So sieht ein Mann aus, der jeden Morgen aufwacht und sich fragt, ob heute eine Rakete in seinem Büro landet.
Dieser „koksende Clown!“, dieser „Diktator!“ – heißt es noch heute. Er sitze ja unrechtmäßig im Amt, fand sogar Donald Trump, schließlich gab es seit Jahren keine Wahlen.
Stimmt. Geht halt nicht. Weil die ukrainische Verfassung Wahlen während des Kriegsrechts schlicht verbietet: Artikel 83, festgeschrieben lange bevor der erste russische Panzer rollte.
Nicht Selenskyj hat das erfunden. Sogar die Opposition will keine Wahlen im Krieg. Aber wer Propaganda macht, liest selten Artikel zu Ende.
Dieser „Schauspieler“ bestimmt heute die Weltpolitik. Und das Imperium, das sein Land in drei Tagen schlucken wollte, ihn kidnappen und in den Gulag verschleppen wollte, kaut seit über vier Jahren am selben Bissen.
Ausgerechnet das Land, das am lautesten „unrechtmäßiger Präsident!“ ruft, ist Russland, in dem das Wahlergebnis feststeht, bevor der Termin verkündet wird.
Inzwischen gefolgt von den USA, in denen der Präsident mit seiner dritten Amtszeit kokettiert.
Man muss schon eine besondere Begabung haben, um aus dem eigenen Spiegelbild eine Anklage zu basteln.
Aus dem belächelten Schauspieler ist einer geworden, der inzwischen sogar gleich zwei Imperien die Stirn bietet.
Das Lachen ist verstummt. Weil immer mehr begreifen, dass die wahren Clowns im Kreml und im Weißen Haus sitzen.
Dr. Schiffers hat eine hoch interessante Studie geteilt, die sich damit befasst, welche Auswirkungen es auf Viruserkrankte hat, wenn im Krankenzimmer ein HEPA-Filter steht.
Kranke atmen Viren aus. Diese reichern sich im Krankenzimmer an. HEPA-Filter vermindern die Zahl der von Kranken eingeatmeten Viren und vermindern so den Verlauf des Infektes, weil sie die Dosis der Viren in ihrem Körper dann nicht über die Raumluft weiter erhöhen.
Insgesamt hat sich in der Studie gezeigt, was ohnehin logisch erscheint:
Atmet man Viren aus und diese wieder ein, verläuft die Erkrankung schwerer.
Atmet man Viren aus, ein HEPA-Filter filtert diese aus der Raumluft und man atmet also deutlich weniger Viren wieder ein, verläuft die Erkrankung weniger schwer.
Es hilft Menschen also schneller gesund zu werden bzw. weniger schwer krank zu sein, wenn im Krankenzimmer ein HEPA-Filter läuft.
Das müssten sich alle Infektstationen und alle Privathaushalte zu Nutzen machen und in den Räumen der Infizierten stets HEPA-Filter laufen haben.
Es kann so einfach sein.
Hygienischere Luft = gesünderer Mensch.
@BeckerLabCRTD@cos_meyer Empathie ist in Deutschland ausgestorben. Genauso wie Anstand und Rücksichtnahme.
Fakten sind böse.
Vorsicht ist Angst.
Vernunft ist Schwäche.
Wir bewegen uns in Richtung einer düsteren Zukunft in Deutschland.
Auf #Prävention ist nicht zu hoffen, egal wie clever es wäre.
„#SaubereLuft für Schüler und Lehrkräfte würde weniger als zehn Pfund pro Kind und Jahr kosten – etwa so viel wie eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen.“☕🍰
Bemerkenswerte Rede von Baroness Carol Linforth gestern im britischen Oberhaus:
➡️https://t.co/GyErYbUBAQ
#CleanAir4Kids
Deutschland bezahlt bis zu 38 Mrd. EUR Strafzahlung für die versägten Klimaziele - dafür könnte man ungefähr fünf neue Universitäten, zehn Schulen und Wohnraum für 100.000 Studierende bauen. Aber Freiheit im Heizungskeller ist ja auch was wert. https://t.co/dIOF4nZv6c
Friedrich Merz attestiert „beachtlichen Teilen der Gesellschaft“ ein „Erkenntnisproblem“. Übersetzt heißt das: Der Bürger ist zu dumm, die Lage zu kapieren. Unsere Empörung ist verständlich, aber lenkt ab. Denn der eigentliche Offenbarungseid folgt erst im nächsten Satz. Da redet Merz vom „Aufbruch“.
Man müsse die Menschen davon überzeugen, dass „jetzt ein Aufbruch nötig ist und nicht ein Verharren“.
❗Aufbruch❗
Was für ein Hohn. Es klingt nach Morgenröte und Mut. In Wahrheit ist es die verbale Nebelkerze für einen historischen Absturz.
Schauen wir uns diesen „Aufbruch“ in Zahlen an: Allein im ersten Quartal 2026 sind 486.000 Erwerbstätige weniger registriert als im Vorquartal. Das Statistische Bundesamt meldet das dritte Schrumpf-Quartal in Folge. Die Jobs krepieren dort, wo die reale Wertschöpfung stattfindet - in der Industrie. Und die künstliche Intelligenz hat noch gar nicht richtig angefangen, die Büros leerzufegen.
Das ist der Merz'sche Aufbruch: Länger schuften für weniger Kaufkraft. Kürzungen bei der Rente. Kahlschlag im Gesundheitssystem. Und Reallöhne, die seit Jahren von der Inflation gefressen werden. Das ist kein Aufbruch. Das ist die Verwaltung des Mangels, garniert mit billigen Schlagworten aus dem Motivationsseminar für Anfänger.
Schlimmer noch: Die politische Elite verlangt von uns Elan, während sie eine Zukunftsindustrie nach der anderen mutwillig an die Wand gefahren hat. Fünf Schlüsselindustrien, fünfmal das exakt gleiche Totalversagen:
Solarindustrie: Hier erfunden, subventioniert, kollabiert. Heute fertigt China.
Windkraft: Die Rotorblattfertigung ist praktisch komplett abgewandert. Kein einziger Hersteller baut hier noch ein komplettes Windrad. Die nächste totale Abhängigkeit vom Ausland.
Wärmepumpen: Seit den Siebzigern waren wir Pioniere. Die Industrie investierte sieben Milliarden Euro. Dann zertrümmerte die Politik den Markt mit der „Heizhammer“-Kampagne.
Das Ergebnis: Absatz 2024 um die Hälfte eingebrochen. Viessmann flüchtete unter das Dach eines US-Konzerns. Solarindustrie, die Zweite.
Automobilbau: Unsere Kernindustrie pennt. In China hat fast jeder zweite Neuwagen einen Stecker. Unter den zehn meistverkauften E-Autos der Welt ist kein einziges deutsches Modell mehr.
Und was ist die Vision von Friedrich Merz? Ein Bettelbrief nach Brüssel, um den Verbrenner zu retten. Er klammert sich an die Technologie von gestern, während der Markt von morgen ohne uns aufgeteilt wird.
Das ist kein Schutz der Arbeitsplätze - das ist unterlassene Hilfeleistung mit Todesfolge. Wer die Transformation verschleppt, statt sie anzuführen, lässt die Zulieferer sterben.
59 Insolvenzen allein im Jahr 2025.
Bosch streicht bis zu 25.000 Stellen.
Das ist kein konservativer Erhalt, das ist ein Begräbnis auf Raten. Die Technik war da. Das Ingenieurswissen war da. Was fehlte, war der politische Arsch in der Hose, den Wandel zu organisieren.
Wie sähe ein echter Aufbruch aus?
Aufbruch heißt klotzen, nicht sparen: Milliardeninvestitionen in Netze, Speicher, Schiene und Brücken. Genau wie es die USA mit dem Infrastructure Investment and Jobs Act vorgemacht haben. Straßen sanieren, Brücken reparieren - das schafft Arbeit, statt sie zu vernichten.
Aufbruch heißt Marktlogik: Sauberen Strom so billig machen, dass sich die Wärmepumpe von selbst rechnet, statt ihn künstlich teurer zu halten als fossiles Gas.
Und dafür endlich Trassen und Speicher bauen, anstatt Autokraten das Geld für ihre Fossilen in den Rachen zu pumpen.
Aufbruch heißt soziale Symmetrie: Wenn Konzerne mit KI, die wir mit unseren Steuern subventioniert haben, Tausende Stellen wegrationalisieren, um Rekorddividenden einzustreichen, gehört dieser Profit brutal besteuert - für die Umschulung derer, die auf der Straße landen.
Aufbruch heißt Verantwortung der Starken: In den Jahren des Wirtschaftswunders lag der Spitzensteuersatz bei über 50 Prozent. Damals wurde dieses Land aufgebaut. Heute liegt er bei 42 Prozent, der Sozialstaat wird abgewickelt, und der Pfleger soll bis 70 schuften.
Was Merz uns als „Aufbruch“ verkaufen will, ist das Gegenteil: das krampfhafte Festhalten an einer sterbenden Welt, das Weiterreichen der Schmerzen nach unten und die Arroganz, den Bürgern dafür auch noch Dummheit zu unterstellen.
Das eigentliche Erkenntnisproblem, Herr Merz, sitzt nicht an den Werkbänken dieses Landes. Es sitzt in Ihrer Partei.
This ⬇️ is your essential listening for today!
In just 4:30 mins, Baroness Linforth perfectly sums up why every school needs clean air:
▪️less sickness
▪️improved pupil focus
▪️reduced supply teacher costs
…and all for less than £10 per child per year.
Please watch & share!
Retiring from the British Army can be complicated...
Lt. Colonel Robert Maclaren retired from the British Army in 2001 after a long fulfilling career. On the day that he retired he received a letter from the Personnel Department of the Ministry of Defence setting out details of his pension and, in particular, the tax-free ‘lump sum’ award, (based upon completed years of service), that he would receive in addition to his monthly pension.
The letter read:
“Dear Lt. Colonel Maclaren,
We write to confirm that you retired from the Royal Scots Dragoon Guards on 1st March 2001 at the rank of Lt Colonel, having been commissioned into the British Army at Edinburgh Castle as a 2nd Lieutenant on 1st February 1366.
Accordingly your lump sum payment, based on years served, has been calculated as £68,500. You will receive a cheque for this amount in due course.
Yours sincerely,
Army Paymaster”
Col Maclaren replied:
“Dear Paymaster,
Thank you for your recent letter confirming that I served as an officer in the Royal Scots Dragoon Guards between 1st February 1366 and 1st March 2001 – a total period of 635 years and 1 month.
I note however that you have calculated my lump sum to be £68, 500, which seems to be considerably less than it should be bearing in mind my length of service since I received my commission from King Edward III.
By my calculation, allowing for interest payments and currency fluctuations, my lump sum should actually be £6,427,586,619.47p.
I look forward to receiving a cheque for this amount in due course.
Yours sincerely,
Robert Maclaren (Lt Col Retd)”
A month passed by and then in early April, a stout manilla envelope from the Ministry of Defence in Edinburgh dropped through Col Maclaren’s letter box, it read:
“Dear Lt Colonel Maclaren,
We have reviewed the circumstances of your case as outlined in your recent letter to us dated 8th March inst.
We do indeed confirm that you were commissioned into the Royal Scots Dragoon Guards by King Edward III at Edinburgh Castle on 1st February 1366, and that you served continuously for the following 635 years and 1 month.
We have re-calculated your pension and have pleasure in confirming that the lump sum payment due to you is indeed £6,427,586,619.47p.
However,
We also note that according to our records you are the only surviving officer who had command responsibility during the following campaigns and battles:
*The Wars of the Roses 1455 -1485 (Including the battles of Bosworth Field, Barnet and Towton)
*The Civil War 1642 -1651 (Including the battles Edge Hill, Naseby and the conquest of Ireland)
*The Napoleonic War 1803 – 1815 (including the battle of Waterloo and the Peninsular War)
*The Crimean War (1853 – 1856) (including the battle of Sevastopol and the Charge of the Light Brigade)
*The Boer War (1899 -1902).
We would therefore wish to know what happened to the following, which do not appear to have been returned to Stores by you on completion of operations:
*9765 Cannon
*26,785 Swords
*12,889 Pikes
*127,345 Rifles (with bayonets)
*28,987 horses (fully kitted)
Plus three complete marching bands with instruments and banners.
We have calculated the total cost of these items and they amount to £6,427,518.119.47p.
WE have therefore subtracted this sum from your lump sum, leaving a residual amount of £68,500, for which you will receive a cheque in due course.
Yours sincerely . . . .”
Incredible speech delivered by Baroness Linforth in the House of Lords today calling for clean indoor air in schools.
“It would cost less than a tenner per child per year to provide pupils and staff with clean air - about the same cost as a coffee and a cake.”
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