@polenz_r Deutschland kam sehr spät mit der Kandidatur um die Ecke - warum überhaupt noch?
Österreich stieg bereits 2011 in den Wahlkampf ein.
Portugal begann seine Kampagne im Jahr 2013.
Deutschland reichte seine offizielle Bewerbung erst 2019 ein.
@ischinger@ThomasPitt44325@MartinSonneborn Was dabei untergeht, ist der Befund der "Zeitenwende", d.h. neue Weltordnung. Die Antwort kann doch nicht sein zu versuchen, das Rad zurückzudrehen.
Wir sprechen mit Daniel Weissmann über das neue Buch und gleichzeitige Bewerbung bei Behörden der inneren Sicherheit des Springer Journalisten Nicholas Potter @n1ckism "Die neue autoritäre Linke".
Am 4.6. um 20 Uhr: https://t.co/ounbberbts
Die Geschichte der DDR als satirische Collage aus ostdeutschen Wochenschauen, Propaganda- und Lehrfilmen. "Kinder, Kader, Kommandeure" (1992) von Wolfgang Kissel und C. Cay Wesnigk kann man aktuell in der Mediathek der @bpb_de streamen: https://t.co/eC7IhGfiVx
Faschismus ist zuallererst Anti-Marxismus. „Der Faschismus ist der Kapitalismus im Belagerungszustand“, schrieb Brecht in den 1930ern in einem analytisch lichten Moment; freilich stand er auf der Seite der Belagerer. Wolfgang Venohr präzisierte von der anderen Seite: "Faschismus ist die bürgerliche Gesellschaft im Belagerungszustand."
Die Wortbildung "Antifaschismus" hat erfolgreich verschleiert, dass der Faschismus auf die Ausbreitung des Marxismus samt Oktoberputsch in Russland 1917 reagiert hat. Die vermeintlichen "Antifaschisten", also die Roten, sind die Angreifer gewesen. Als die SPD die Deppenparole "Antifaschistisch seit 1863" ausgab, hat sie es indirekt eingestanden.
@ischinger@MartinSonneborn Ich denke, der Begriff Zeitenwende führt jetzt ein Eigenleben und inspiriert die unterschiedlichsten politischen Köpfe - bis hin zu deutschen Großmachtträumen.
@MartinSonneborn@ischinger Davor 2014 vor Annexion der Krim der "Münchner Konsens" (Gauck, Steinmeier, von der Leyen) mit Kernbotschaft: Deutschland ist zu groß, um die Weltpolitik nur von der Seitenlinie aus zu kommentieren, und muss sich international „früher, entschiedener und substanzieller“ einbringen
@MartinSonneborn Unter der Leitung des damaligen Chefs Wolfgang Ischinger entstand der Sonderbericht mit dem expliziten Titel:
„Zeitenwende | Wendezeiten: Sonderausgabe des Munich Security Report zur deutschen Außen- und Sicherheitspolitik“ (Oktober 2020)
@ischinger
Today marks the centenary of the birth of Norma Jeane Mortenson, the woman the world knew as Marilyn Monroe.
While the bourgeois press continues to gape at the ghost of a manufactured icon, the Communist Party of Britain reclaims the intellectual and the comrade.
Her politics were born of the assembly line. From the foster homes of Los Angeles to the Radioplane munitions factory, Monroe’s class consciousness was forged in the heat of proletarian survival. She was a woman of fierce intelligence, possessing an IQ that dwarfed the men who sought to manage her, yet she was reduced to a commodity to be bought, sold, and traded by the parasitic studio system.
The FBI files, which tracked her until her final breath, confirm what the establishment feared - a sex symbol who had read Marx and admired the Chinese Revolution. She was a militant anti-racist who used her platform to shatter the colour bar for Ella Fitzgerald, and she stood firm against the cowardice of the McCarthyite witch hunts when she married the blacklisted playwright Arthur Miller.
We must recognise that Monroe’s struggle was the intersection of class exploitation and patriarchal violence. She was a worker whose labour was her own body, super-exploited by a system that demanded she be beautiful and silent. Her life was a constant act of rebellion against the male gaze of capital. On her 100th birthday, we do not celebrate a "bombshell". We honour a clear-minded socialist who understood that the liberation of her class was inseparable from the liberation of her sex.
Happy Centenary, Comrade Marilyn. The struggle continues.
#MarilynMonroe