Offener Brief an die @SZ
Hier meldet sich der Anwalt mit den „offenbar koksenden Followern“.
Die Süddeutsche Zeitung berichtet über Kokain auf dem Oktoberfest und und macht aus meiner Kritik an der Drogenpolitik eine Warnung an meine vermeintlich koksende Followerschaft. Kontaktiert wurde ich nicht. Die mir zugeschriebenen Worte „harmlose Konsumenten“ kommen in meinem Video nicht vor.
Dabei geht es um Fragen, die sich journalistisch geradezu aufdrängen: Was bewirkt die Strafverfolgung von Konsumentinnen und Konsumenten? Belegen mehr aufgedeckte Drogendelikte tatsächlich mehr Konsum oder zunächst einmal mehr Kontrollen? Und weshalb werden Polizei und Staatsanwaltschaft auch bei medizinischen und drogenpolitischen Aussagen kaum hinterfragt?
Wer Gesundheitsgefahren beschreibt, hat damit noch nicht den Nutzen von Strafe belegt.
Ich bitte wenig aufrichtig um Entschuldigung, dass ich mein Video nicht noch deutlicher als Kritik an
politisch institutionalisierter Doppelmoral und destruktiver Drogenpolitik gekennzeichnet habe. Ich
ging davon aus, dass das auch mit der heute kolportiert kurzen Aufmerksamkeitsspanne in sozialen
Medien bei meinem Video von sage und schreibe 70 Sekunden Länge eindeutig erkennbar sei. Damit
bin ich offensichtlich einem Irrtum erlegen.
Eine Reportage darf zuspitzen. Eine voyeuristisch-sensationslüsterne Aneinanderreihung von Horrormärchen ersetzt aber keine kritische Einordnung von Kriminalisierung, Stigmatisierung und den Folgen der Strafverfolgung.
Meinen offenen Brief an die @szmuenchen findet man auf unserer Homepage RGRA.
#oktoberfest #oktoberfest2026 #kokain #münchen #bayern
@betterkarma4U@WurthGeorg@cduberlin@weedmob Das Ding ist, dass man selbst Tage nach dem letzten Konsum noch den Führerschein verlieren kann, was ja keinem etwas nützt oder?
Sollte es stimmen, dass die Union nach Parteispenden aus der Pharmaindustrie ein Gesetz für einen spendenden Hersteller politisch maßgeschneidert hat, während sie gleichzeitig das übrige Gesundheitswesen in den finanziellen Würgegriff nimmt, wäre das weit mehr als nur ein Skandal
Krass, der aktuelle Entwurf ist sogar noch schlimmer, die @spdbt hat ohne Not zugestimmt: Nicht nur die Blüten werden komplett aus der GKV-Erstattung gestrichen, sondern auch die meisten Extrakte für mind. 6 Monate. Nur noch Fertigarzneimittel.
Das stinkt nach Korruption!
1/2 !
„Die von Kritikern befürchteten dramatischen negativen Auswirkungen auf Konsumverhalten oder Gesundheitsschutz sind ausgeblieben.“
Die @spdbt feiert den 2. Evaluierungsbericht zur #Cannabis-Teillegalisierung. #Weedmob
https://t.co/y89ZZubFF5
Überraschung (nicht): Der Cannabiskonsum ist nach der Teillegalisierung nicht gestiegen. Die ganzen Horrorszenarien und der prophezeite Untergang des Abendlandes von CDU/CSU? Wie immer nur heiße Luft. Damit platzt die nächste populistische Panikblase der Union.
Kurz vor der Landtagswahl im Ländle fällt Manuel Hagel erneut ein Schulbesuch auf die Füße. Vor laufenden Kameras unterbricht er eine Lehrerin. Den Schülern erklärt er den Treibhauseffekt falsch. Der Spott auf Social Media ist groß. https://t.co/IDSPjCclnT
Cem Özdemir bringt das Format für die Staatskanzlei mit. Er beherrscht sein Handwerk und agiert mit einem Anstand, der über Parteigrenzen hinweg respektiert wird. Diese Erfahrung und Souveränität machen ihn zum geeigneten Ministerpräsidenten.