Schlechte Nachrichten brauchen länger als gute, um anzukommen. Rosen und Tesser zeigten das schon 1970: Menschen zögern aus Sorge um die eigene Wirkung. Wann bemerkten Sie zuletzt eine auffällig verspätete Nachricht? #Informationsfluss#Führungskultur
@SBetschinger es ist ja ganz häufig so, dass einige Firmen nicht den Mut haben, das verdiente Geld in Zukunft zu investieren. Ähnlich ist es ja bei den Autoherstellern. Und dann meckern anschließend alle über die Entwicklung, die ohne diese stattfindet
Stationen mit den besten Führungsbeziehungen meldeten die meisten Fehler (Edmondson, 1996) – dort wurde offener über Fehler gesprochen. Wann kam eine ehrliche Rückmeldung bei Ihnen zuletzt erst nach dem Meeting?
#PsychologischeSicherheit#Führung
Ein Kompromiss, der sich wiederholt, wird zur Routine – richtig macht ihn das nicht. Andrew Jameton nannte das 1984 moral distress. Wann folgten Sie zuletzt eher den Umständen als der eigenen Überzeugung?
#MoralDistress#Arbeitspsychologie
In der vierten Stunde einer Sprechstunde verschreiben Ärzte häufiger Antibiotika als in der ersten – bei gleichen Diagnosen (Linder et al., 2014). Wann ließ Ihre Sorgfalt zuletzt nachmittags spürbar nach?
#Entscheidungsmüdigkeit#Arbeitspsychologie
1967 hörten Hunde auf, einem möglichen Ausweg auszuweichen, nachdem sie zuvor vergeblich versucht hatten zu entkommen. Seligman & Maier nannten es gelernte Hilflosigkeit. Kennen Sie das aus dem Arbeitsalltag?
#Arbeitspsychologie#Wirksamkeit
Vor 20 Jahren blieb der Blick im Schnitt zweieinhalb Minuten auf einem Bildschirm. Heute sind es 47 Sekunden (Mark, UC Irvine).
Wie lange schaffen Sie es aktuell, bei einer Sache zu bleiben?
#Arbeitspsychologie#Fokus