Kaum zu glauben, aber wahr: Der Metallgehalt in unserem Schrott (wie auch in alten Batterien) ist höher als in jedem natürlichen Erz.
Recycling ist keine reine Gefälligkeit für die Umwelt – es ist ein extrem lukratives Geschäft. ♻️📈
Wieso fällt es vielen so schwer, zu akzeptieren, dass es heuer weniger Schmelzwasser gibt und dass die Niederschläge 2026 bisher um 40% unter der Norm lagen? Was da an Verschwörungstheorien und verzerrten Halbwahrheiten an die Oberfläche blubbert ist zum Haare raufen.
Im Mai 2026 hat Österreich nur halb so viel Strom mit Laufwasserkraftwerken erzeugt wie im Mai 2023.
Grund: Historisch niedrige Wasserführung durch geringe Niederschläge und wenig Schmelzwasser.
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Die negativen Börsestrompreise halten sich am heutigen, sonnigen Pfingstmontag in Grenzen. Viele Preiszonen sind zur Peak-Zeit „nur“ ein paar Euro im Minus.
„Spitzenreiter“ ist Österreich mit -57 €/MWh (14:00 - 14:15), aber mild im Vergleich zum 1. Mai (mit -500 €/MWh).
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@chri_gru Es sind immer noch zu wenige Tage (eigentlich Stunden) mit extrem niedrigen oder negativen Börsenstrompreisen.
Sonst würden die Installationen von Strom-Direktheizungen massiv ansteigen. Vor allem in Wärmenetzen oder Heizwerken zur Reduktion von Brennstoff.
@direRandomnes Schon mal dran gedacht, dass der generelle Mangel an Lkw Parkplätzen absolut gar nichts mit dem Aufbau von Ladeinfrastruktur zu tun hat? Das eine ist ein jahrzehntelanges Versäumnis der Verkehrsplanung, das andere die Umstellung des Antriebs. Zwei völlig verschiedene Baustellen.
Macht das Spass, so eine Ahnungslosigkeit offen zur Schau zu tragen?
Ich sage ihnen mal eines, ich habe einen Geschäftswagen, da ich Lieferanten und Kunden besuche, dazu nutze ich den Wagen auch privat auf Langstrecke, da ich aus beruflichen Gründen 600km von der Heimat weg gezogen bin. Rund 30.000km/a.
Seit über 6 Jahren fahre ich jetzt rein elektrisch. Die längste Strecke waren knapp 1.500km in gut 15 Stunden brutto. Ich bin kein Einzelfall, ich kenne Dutzende berufliche BEV Fahrer, die alle vorher Verbrenner gefahren sind und keiner will mehr zurück.
In Gegensatz zu ihnen, kenne ich beide Welten gut. Eines weiß ich, nie wieder Verbrenner! Mir reicht es, wenn ich als Leihwagen kein BEV bekomme, um mich an das Schlechte zu erinnern.
Insofern erkenne ich bei ihnen nur überhebliche Ignoranz und Unwissenheit.
Übrigens würde ich auch elektrisch fahren, wenn es keinen Umweltvorteil hätte, ich will es nur vorher sagen, bevor Sie mit ihrem dümmlichen „Energiewendi“ Argument kommen.
Ich habe kein Problem damit, wenn jemand sagt, elektrisch geht bei mir noch nicht, dazu gibt es manchmal berechtigte Gründe, aber Mist erzählen um das rechtfertigen, dass kann man sich sparen!
Am Ende werden es alle kapieren, die einen früher, die anderen später.
Wer etwas über das Thema nachdenkt, merkt sehr schnell, dass @rolandtichy wie auch zahlreiche andere hier schlicht Unsinn schreiben.
Nehmt euch eine Minute, um es zu verstehen:
Der IPCC hat um 2010 verschiedene Szenarien aus der Wissenschaft übernommen, wie sich der weltweite CO₂-Ausstoß entwickeln könnte. Dafür wurden sehr pessimistische, sehr optimistische und mittlere Entwicklungspfade aufgenommen.
Hier geht es um das pessimistische Szenario RCP8.5, das später im neuen SSP-System als SSP5-8.5 fortgeführt wurde. Dieses Szenario beschrieb im Kern ein „Weiter so“: Der Energiebedarf einer wachsenden Weltbevölkerung mit steigendem Wohlstand wird weiterhin überwiegend durch fossile Energien gedeckt, während kaum Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt werden.
Schon damals galt dieses Szenario eher als unwahrscheinlich. Es stellte den Worst Case dar, also die Entwicklung, die ohne nennenswerte CO₂-Reduktionsmaßnahmen möglich gewesen wäre. Glaubt man einigen hier auf X, wäre genau das sogar ihr Wunsch gewesen, ironischerweise sind es heute oft dieselben Leute, die am lautesten schreien.
Studien zu den Kosten des Klimawandels, etwa vom BMWK, haben stets die gesamte Spannbreite der Szenarien betrachtet. Für Deutschland lagen die prognostizierten Schäden bis 2050 zwischen 280 und 900 Milliarden Euro. Dass Medien bevorzugt die Worst-Case Zahlen herausgreifen, trägt erheblich zu Missverständnissen in der Öffentlichkeit bei. Dafür kann die Wissenschaft wenig.
15 Jahre später sieht die Realität anders aus: Durch CO₂-arme Stromerzeugung, Elektrifizierung und Sektorenkopplung werden inzwischen knapp 10 Gigatonnen CO₂ im Jahr gegenüber dem alten RCP8.5-Pfad eingespart – Tendenz steigend (Quelle, siehe Link). Gleichzeitig ist der Ausbau erneuerbarer Energien global kaum noch aufzuhalten und beschleunigt sich vielerorts sogar. Deutschland ist da schon lange kein Vorreiter mehr, der EE-Ausbau wächst in vielen Ländern schneller und vor allem konsequenter als bei uns.
Damit ist der ursprüngliche Worst-Case Pfad praktisch nicht mehr erreichbar. Deshalb diskutieren Forscher rund um Van Vuuren und @hausfath inzwischen, ob man diesen Szenariopfad künftig überhaupt noch benötigt. Wahrscheinlich wird das mit dem AR7 Synthesebericht des IPCC ab etwa 2028 offiziell umgesetzt werden.
Wieder einmal bestätigt sich der Satz:
„There is no glory in prevention.“
Wenn Sie jetzt noch mal den Text von H. Tichy lesen, lesen Sie ihn vielleicht anders als vorher.
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@chri_gru Würden wir das Gas hauptsächlich zur Stromerzeugung nutzen und diesen Strom für Wärmepumpen verwenden, statt es direkt zu verbrennen, wäre das schon ein großer Schritt nach vorn.
Warum der Diesel technisch am Ende ist: Zeit für die elektrische Realität!
Wer heute noch behauptet, der Diesel sei das Nonplusultra im Fernverkehr, verschließt die Augen vor der Physik. Der batterieelektrische Lkw ist dem Verbrenner technisch nicht nur ebenbürtig, sondern in fast allen Belangen überlegen.
Hier sind die Fakten, warum die Zukunft auf Achse elektrisch ist:
1. Wirkungsgrad: Effizienz schlägt Verschwendung
Ein moderner Dieselmotor verpufft etwa 60-70 % seiner Energie einfach als Hitze. Ein E-Lkw setzt über 90 % der Energie direkt in Bewegung um.
2. Antrieb & Getriebe: Weniger Gänge, mehr Souveränität
Vergesst die 12- bis 16-Gang-Getriebe, die beim Diesel ständig den passenden Bereich suchen müssen. Ein E-Lkw kommt oft mit nur 2 bis 4
Gängen aus. Das bedeutet:
Kaum Schaltunterbrechungen und ein linearer Durchzug, der jeden Diesel alt aussehen lässt.
Massive Reduktion der mechanischen Komplexität und weniger Verschleißteile.
Souveränes Anfahren am Berg ohne Kupplungsstress.
3. Rekuperation: Energie geschenkt
Ein Diesel vernichtet Energie beim Bremsen in Hitze. Der E-Lkw wird beim Bergabfahren zum Kraftwerk und speist Strom zurück in den Akku. Das schont die Bremsen und erhöht die Reichweite völlig kostenlos.
4. Wartungsarmut
Kein Ölwechsel, kein AdBlue-System, das im Winter zickt, kein Turbolader und keine komplexe Abgasnachbehandlung. Weniger bewegliche Teile bedeuten weniger Standzeiten und mehr Zeit auf der Straße.
5. Energie-Unabhängigkeit & Kostenvorteil
Weg von der Abhängigkeit fossiler Brennstoffe und deren unvorhersehbaren Preissprüngen! Strom lässt sich lokal und regenerativ erzeugen. Wer auf eigene PV-Flächen oder feste Stromverträge setzt, fährt kalkulierbar und zu einem Bruchteil der Energiekosten eines Diesels.
Wer jetzt nicht umsteigt, zahlt in Zukunft die Zeche für die Nostalgie.
Fazit: Die Technologie ist bereit. Wer sich dem Fortschritt verschließt, wird vom Markt überholt.
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