Ein sofortiges internationales Eingreifen ist dringend erforderlich.
Heute wurden im Dorf Til bei Nablus vier Palästinenser von Siedlern und israelischen Besatzungskräften getötet. Sie wurden am helllichten Tag und vor den Augen der Welt hingerichtet.
Tausende bewaffnete Siedler verüben im gesamten besetzten Westjordanland koordinierte Angriffe von beispiellosem Ausmaß, mit einer nie dagewesenen Intensität an Terror und Organisation.
Dutzende Dörfer stehen unter Angriff. Die Siedlerterroristen eröffnen das Feuer auf Bewohner und setzen Häuser, landwirtschaftliche Flächen, Fahrzeuge und Eigentum in Brand.
Sie sind mit Hunderttausenden staatlich ausgegebenen Militärgewehren bewaffnet.
Dies ist staatlich geförderter Terror in seiner abscheulichsten Form. Ermöglicht wird dieses ungeheuerliche Unrecht durch bewusstes internationales Nichtstun, das die israelische Besatzung weiterhin jeder Rechenschaft entzieht.
Schweigen und Untätigkeit bedeuten Mittäterschaft.
Ich appelliere an @StefanEvers_Bln, dieses zutiefst verletzende Video als Geste des guten Willens zu entfernen. Indem es Friedensdemonstrationen und Solidaritätsveranstaltungen für Palästina mit dem Vorwurf des Judenhasses und Antisemitismus verknüpft, erweckt es den irreführenden Eindruck, diese friedlichen Veranstaltungen seien Ausdruck von Antisemitismus.
Herr Evers hat damit zugleich die Möglichkeit, Versäumnisse der Vergangenheit zu korrigieren. Dazu zählt, dass das Leid der vielen Berlinerinnen und Berliner, die in den vergangenen zwei Jahren Familienangehörige und nahestehende Menschen in Gaza verloren haben, bislang keine angemessene Anerkennung gefunden hat.
Antisemitismus ist verwerflich, und seine Bekämpfung ist eine moralische Verpflichtung. Deutschland trägt dabei eine besondere Verantwortung im Kampf gegen Antisemitismus und jede Form von Bigotterie. Daraus folgt zugleich eine besondere Verantwortung, die Instrumentalisierung von Antisemitismusvorwürfen zu verhindern, mit der berechtigte Kritik an israelischen Verbrechen unterbunden oder das friedliche Eintreten für die Rechte der Palästinenserinnen und Palästinenser mit Judenhass gleichgesetzt werden soll. Diese Instrumentalisierung ist unmoralisch und untergräbt zugleich den Kampf gegen den tatsächlichen Antisemitismus.
Berlin muss Antisemitismus und jeder Form von Hass entschieden entgegentreten und zugleich allen seinen Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Opfern, überall und jederzeit, mit derselben Menschlichkeit und Empathie begegnen.
Nein, liebe @welt! Die FIFA steht nicht unter Druck.
Die Einzigen, die unter Druck geraten, sind die wenigen verbliebenen pro-Besatzungs-, pro-Völkermord-Kreise, die durch die weltweite Solidarität mit Palästina auf und neben den Fußballplätzen zunehmend isoliert dastehen.
Trotzdem danke, dass ihr dieses herzerwärmende Foto geteilt habt.
A paramedic discovers that one of the victims of a murderous Israeli airstrike targeting displaced families in Beit Lahia is his own brother.
The crime continues, so does international inaction.
Ja, das Foto eines israelischen Soldaten, der eine Statue von Jesus Christus zerstört, ist echt. Was noch entscheidender ist, ist die Ideologie der Überlegenheit, die diesen Soldaten vermittelt wird und sie dazu bringt, ein solches Maß an Hass und Verachtung gegenüber christlichen Symbolen zu zeigen. Genau das erfordert eine ernsthafte internationale Untersuchung, nicht PR-Ankündigungen über eine Scheinuntersuchung, die ins Leere läuft und lediglich dazu dient, die globale Empörung zu beschwichtigen.
Wir in Palästina, der Wiege des Christentums, wissen das besser als jeder andere.