Bischof v. Passau zu Spahn:
„Wenn ein CDU-Politiker in Sachen Leihmutterschaft zur Erfüllung eigener Wünsche gegen die Gesetze des Landes & die Grundlinien der eigenen Partei in dieser für unser Menschenbild so wichtigen Sache bewusst verstößt halte ich das für einen Skandal."
Die CSU hält am Verbot der Leihmutterschaft in Deutschland fest. Es geht um die Glaubwürdigkeit unserer Politik und um unser Werteverständnis. Ich respektiere eine private Entscheidung und gratuliere @jensspahn und Daniel Funke zur Geburt ihres Sohnes. Aber politisch bleibt unsere Linie klar: Was in Deutschland verboten ist, bleibt verboten – und daran werden wir nicht rütteln.
#Spahn ist 46, sein Mann ist 44. Beide voll berufstätig in Jobs, die weit über einen 9to5-Job hinausgehen. Mit diesen Voraussetzungen hätten sie hier weder ein Adoptionskind noch ein Pflegekind bekommen. Auch deshalb haben sie sich eines in den USA gekauft.