Präsident Trump ist auf dem besten Wege, statt Amerikas Hegemonie zu retten, sie zu zertrümmern. Er hätte die Warnung vom britischen Premierminister Churchill beachten sollen: „Man darf nie, nie, nie glauben, ein Krieg werde glatt und leicht vonstattengehen ... Der Staatsmann, der sich vom Kriegsfieber anstecken lässt, muss wissen, dass er, sobald der Startschuss gefallen ist, nicht mehr Herr der Politik ist, sondern Sklave unvorhersehbarer und unkontrollierbarer Ereignisse.“ Auch Churchill war keine Kraft für den Frieden. Er war Premierminister in Grossbritannien, als der MI6 zusammen mit dem CIA 1953 die Regierung Mossadegh im Iran gestürzt hat. Das war klar illegal und ein Verstoss gegen das Völkerrecht.
Anfang November 2020 endete für mich eine Phase meines Lebens, die ich mit Verantwortung, Fachlichkeit und Sorge für andere gefüllt hatte. Ich wurde meines Amtes als Leiter eines bayerischen Gesundheitsamts enthoben.
Offiziell handelte es sich um eine organisatorische Maßnahme – natürlich war es das nicht. Es war eine politische Entscheidung, um mich zum Schweigen zu bringen. Ein Signal auch für andere. Für mich war es der Moment, in dem ich erkannte, dass Fachlichkeit in der Corona-Zeit nicht erwünscht war.
Ich habe nicht rebelliert, sondern versucht, die Realität in einer Zeit voller Hysterie und Angst nüchtern zu betrachten. Dabei verließ ich mich auf das, was ich gelernt hatte und vertraute auf mein Können und meine eigenen Daten.
Fachlich erkannte ich, dass die Fixierung auf die Inzidenz als Steuerungswert unzureichend war – dass sie weder die Schwere der Erkrankungen noch die Belastung des Gesundheitssystems zuverlässig abbildete. Daher warnte ich, dass Schul- und Kitaschließungen für Kinder enormen Schaden bedeuten würden; psychisch, sozial, in der Entwicklung junger Menschen. Ich betonte, dass eine Maskenpflicht bei Kindern keinen wertvollen Nutzen bringt, dafür aber diese zu stark belastet. Ich habe dafür plädiert, gezielt diejenigen zu schützen, die wirklich gefährdet sind, statt die Gesellschaft mit undifferenzierten Regeln zu überziehen. Auch setzte ich mich dafür ein, dass Sterbende und deren Angehörige eine Stimme und Unterstützung finden.
Für diese sachliche und fachliche Kritik bezahlte ich einen hohen Preis: Mein Amt verlor ich, mein berufliches Standing wurde infrage gestellt, mein Arbeitsplatz wurde mir genommen. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen hielten Abstand zu mir – nicht aus Zweifel an meiner fachlichen Einschätzung, sondern aus Selbstschutz. Ich wurde zum „umstrittenen Amtsarzt“, obwohl ich nur meine Pflicht erfüllte.
Fünf Jahre später bestätigen Rückblicke, Studien und offengelegte RKI-Protokolle vieles von dem, was ich damals sagte: Schulschließungen richteten mehr Schaden an, als sie Nutzen brachten. Die evidenzlose Maskenpflicht belastete Kinder ohne messbaren Effekt auf die Infektionslage. Die Fixierung auf Zahlen statt auf Menschen erzeugte Angst, wo Orientierung notwendig gewesen wäre. Menschen mussten allein und unter oft unwürdigen Umständen sterben. Angehörigen wurde der Abschied für immer genommen.
Ich habe keine Freude daran, recht zu behalten. Es bereitet mir keinen Triumph im Rückblick. Was bleibt, ist die Klarheit, dass ich das Richtige tat – für Kinder, für Familien, für Menschen, deren Perspektive in den politischen Entscheidungen kaum sichtbar war.
Ich habe dafür mein Amt und einen Teil meines Ansehens verloren, aber nicht meinen Maßstab: Vernunft über Symbolpolitik, Verantwortung über Karriere. Fachlichkeit über Populismus.
Fünf Jahre danach bleibt die Erkenntnis: Eine fachliche Stimme ist nicht selbstverständlich. Sie kostet manchmal alles – Amt, Ansehen, Sicherheit – und ist gerade deshalb unverzichtbar. Dennoch würde ich diesen Weg wieder gehen, weil es nicht um mich geht. Es geht um die Gesellschaft, um die Kinder, um Menschen, die uns vertrauen und deren Schutz nicht dem politischen Kalkül geopfert werden darf.
Die Zeit vor fünf Jahren und was folgte, erinnert mich daran, dass Verantwortung unbequem, Einsicht selten und Fachlichkeit oft teuer ist – und dass man trotzdem nie aufhören darf, all das einzufordern.
Vor einem halben Jahr machten Warnungen vor einem „Höllensommer“ die Runde. Dabei handelte es sich selbstverständlich um unseriöse Scharlatanerie – Geschäftemacherei mit der Angst, betrieben von Medien, Politik und manchen NGOs.
Nachdem sich der Sommer in den vergangenen Wochen jedoch eher herbstlich frisch und nass zeigte, soll es in den kommenden Tagen endlich besseres Wetter geben. Damit droht erneut die mediale Weltuntergangsbeschallung.
Ich empfehle für einen schönen Rest-Sommer, von Mutter Natur zu lernen – und wie der Juli den Höllensommer-Rufern die kalte Schulter zu zeigen. WK
Ja, @MAStrackZi es wäre gut, wenn mehr Menschen russisch sprächen!
Nicht nur, weil es eine schöne Sprache ist, sondern weil wir dann die Russen besser verstehen würden.
Sprachkenntnisse verbinden: das war einmal Grundlage für aufgeklärte Gesellschaften…
@Eckleben@Haintz_MediaLaw@DejanLazic_DeLa@FabioDeMasi Interessante Frage. Verfolge die Verfolgung auch schon länger. Darf ich bitte Fragen, was denn die Vorwürfe des De Masi gegenüber Lazić denn konkret sind? Das er für eine Firma in Top Lage tätig sein soll? Das wäre doch lächerlich...
Und was hat das mit dem Artikel hier zu tun?
@gamper_elias@Haintz_MediaLaw@DejanLazic_DeLa Die Antwort lese ich aus dem Artikel. Steht sogar auf Wikipedia:
Art. 21 Abs. 5 GG. Das "Parteiengesetz schreibt unter anderem vor, dass eine Partei demokratisch organisiert sein und zudem offenlegen muss, woher sie ihre (finanziellen) Mittel hat."
https://t.co/k2ynQrICw7
Die Gesinnung von @daniel3liasson untergräbt den Rechtsstaat. Solche Methoden kennt man u.a. von der Stasi.
Die Staatsanwaltschaft hat die Monopolstellung auf Strafverfolgung und Anklage. Als Privatperson Mittel und Methoden öffentlich zu fordern, gutheißen oder selbst vornehmen, die einer öffentlichen Anklage gleichkommen, ist widerwärtig.
Bastards of YU-topia – Kultur und Gesellschaft
Ein analytischer Streifzug durch die Gefühlslage, Nachklänge und Realpolitik einer untergegangenen jugoslawischen Utopie.
Ein Beitrag von @DejanLazic_DeLa, weiterlesen auf HAINTZmedia. (Link in den Kommentaren.)
@mkaufeld@Haintz_MediaLaw Was genau ist daran Theorie? Die letzten 600 Jahre werden Kriege geführt um Rohstoffe. Russland braucht die Rohstoffe der Ukraine und greift dieses Land daher an? Will Russland über die Ukraine alle NATO Staaten überfallen? Oder gar durch Hochrüstung die USA ruinieren?
@Haintz_MediaLaw@DejanLazic_DeLa Cool mit der YU und serbischen Fahne im Hintergrund. Wenn Jugoslawien noch existieren würde, wäre es eine noch größere Sportnation mit Kroatien, Slowenien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina zusammen...
Kleines Land, große Champions: Serbiens Sportwunder
https://t.co/fwtcPiVZgj
Novak Đoković, Nikola Jokić, Ana Ivanović – warum bringt Serbien mit nur sieben Millionen Einwohnern so viele Sport-Champions hervor? Was haben Trotz, Prinzipientreue und der jugoslawische „Inat“ damit zu tun? Eine Spurensuche im Land der unbeugsamen Athleten.
Ein Beitrag von Dejan Lazić, weiterlesen auf HAINTZmedia
(JB)
#Nestle stellt jetzt die #Bundestagspräsidentin. Das zweithöchste Amt in unserem Staat wird nun von einer #Lobbyistin eingenommenen, die die Ansicht vertritt, wer #AfDFaschisten wählen möchte, kann auch #XXU wählen.
Widerlicher wird es heute nicht mehr.
@ulrikeguerot@bsw_bt Es war klar, dass die Beschwerde abgelehnt werden würde. Die wurde nur eingereicht, damit das BSW sich als Opfer der politischen Justiz inszenieren kann... AfD lässt grüßen