Linker, liberaler Konservativer in den USA. Ich bewahre mir #Lübeck als geistige Lebensform und gebe sachdienliche Hinweise zu Politik und Kultur
@SchachNotizen
Frage an die Sprachexperten. Warum heißt es eigentlich immer "die" Dietrich, "die" Knef, "die" Monroe, aber nicht "der" Rühmann, "der" Albers, oder "der" Chaplin. Das hatte ich schon als Kind nicht verstanden. @textkritik
@fdp_mitglied@Gert_Woellmann Ich stimme Dir zu, daß ein zu starker linker Flügel der FDP nicht hilft. Das führt nämlich z.B zum desaströsen "Selbstbestimmungsgesetz". Was ich immer der SPD vorwerfe, gilt eben leider auch für die FDP: ein Teil der Funktionäre wäre insgeheim wohl lieber bei den Grünen.
@fdp_mitglied@Gert_Woellmann Natürlich war Habeck schlecht. Aber mein Punkt ist: die Grünen setzen erfolgreich Akzente und bestimmen die Themen. Von der FDP kamen in zwei Regierungen in Folge nur Durchhalteparolen und die Behauptung, man habe Schlimmeres verhindert.
Auch ich wünsche der FDP alles Gute.
@fdp_mitglied@Gert_Woellmann Naja, für mich als ehemaligen FDP-Wähler (ich weiß gar nicht, wohin mit meiner Stimme) ist das auch nicht belegbare Argument "immerhin schlimmeres verhindert" einfach zu schwach. Habeck dagegen hat es mit seinem Heizungsgesetz geschafft, der Ampel seinen Stempel aufzudrücken.
@fdp_mitglied@Gert_Woellmann Dennoch war die FDP-Spitze so scharf auf Dienstwagen und Ministersessel, daß sie eine Koalition eingegangen ist, die niemals funktionieren konnte. Ich werde nach zwei vollkommen erfolglosen FDP-Regierungsbeteiligungen nicht noch einmal FDP wählen.
@Gert_Woellmann Wenn ich an die CDU/FDP-Regierungen meiner Kindheit denke, dann wurde dort tatsächlich weniger gestritten. Heute scheinen viele Politiker sich geradezu daran aufzugeilen, in Talkshows oder den "sozialen" Medien polemische Pointen auf Kosten des Koalitionspartners zu setzen.
In seiner Rolle als 'Literaturpapst' habe ich mit ihm immer gefremdelt, aber seine Autobiographie "Mein Leben" (1999) fand ich hervorragend, besonders die erste Hälfte zu seinen Berliner u. Warschauer Jahren, dann auch die verständig-sympathischen Worte über Kästner und Böll.
@MynonaZwo Schwierig hingegen fand ich seine überbordende Eitelkeit und gelegentlich durchscheinende Arroganz. Als Alphatier im Kulturbetrieb geht es vielleicht nicht anders. Dennoch: wie herablassend er z.B. mit Michael Ende umgegangen ist, hinterlässt bei mir einen faden Beigeschmack.
6/6
@MynonaZwo Was ich an MRR immer schon sehr geschätzt habe, waren seine klaren Urteile. Besonders dann, wenn er anderer Meinung war als ich. Und sogar selbst dann, wenn er m.E. offensichtlich falsch lag.
Seine Klarheit in der Sprache und im Urteil waren beeindruckend.
5/x
@baha_jam Wer erst einmal in Amt und Würden ist, gibt diese hoch dotierten Stellen samt Dienstwagen eben nicht mehr so einfach ab. Nach uns die Sintflut. Mich wundert eher, daß aus der zweiten Reihe so wenig Widerstand kommt.
Wir sind JUDEN
Es wäre schon ein Schritt in Richtung Normalität, wenn Menschen uns nicht „jüdische Mitbürger“ nennen würden, sondern Juden.
Das Wort „Jude“ ist kein Schimpfwort, wer verkrampft nach anderen Ausdrücken sucht, um das Wort „Jude“ zu umschiffen, verhilft denen zum Sieg, die aus „Jude“ ein Unwort machen wollen.
Tut das bitte nicht!
Wo findet 2027 die jährliche UNESCO-Weltkulturerbekonferenz statt? Ja, meine Leser ahnen es schon, natürlich in #Lübeck. Ein passender Zeitpunkt, denn einige Kirchen und Institutionen der Hansestadt feiern im nächsten Jahr ihr 800-jähriges Jubiläum.
@_MartinHagen Ganz ehrlich: vor allem sollte die Partei nicht immer nur das Maul weit aufreißen, sondern auch einfach nur mal liefern. Ich habe schon oft FDP gewählt (den Fehler werde ich nicht wiederholen), und habe das dann immer wieder bereut.