Blanker Hohn: Ausgerechnet NIUS echauffiert sich über Breiviks luxuriöse Haftbedingungen. Dabei gibt es erhebliche Schnittmengen zwischen Breiviks Manifest und den Narrativen, die Nius täglich verbreitet - allen voran die Erzählung von linken „Kollaborateuren“, die angeblich die Islamisierung Europas vorantreiben. Dass NIUS explizit von einem „Massenmörder“ statt von einem „Rechtsterroristen“ spricht, ist kein Zufall. Es ist ein bewusster rhetorischer Winkelzug, um eine Distanz vorzutäuschen.
Hasnain Kazim suggeriert einen islamistischen Hintergrund beim Mord an dem Trierer Studenten und behauptet, eine rechtsextreme Tat hätte stärkere Reaktionen hervorgerufen. Einen Beleg für dieses Motiv liefert er jedoch nicht. Indem er die gesellschaftliche Reaktion fälschlicherweise als „Nichts“ beschreibt, wird deutlich: Kazim geht es hierbei nicht um Aufklärung, Prävention oder das Opfer, sondern primär um das Platzieren eines eigenen Narrativs. https://t.co/w6f6TRbEkD
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Unter der Führung von Ben-Gvir marschieren über 2.000 Judeofaschisten durch die Al-Aqsa-Moschee. Eine gezielte Provokation, um eine palästinensische Reaktion zu erzwingen - mit dem klaren Ziel, ein darauffolgendes Massaker durch israelische Kräfte herbeizuführen. Extremisten wie Ben-Gvir wissen genau, dass sie sich auf die brutale und unverhältnismäßige Gewalt des Staatsapparates verlassen können.
#Israel #Aqsa #Genocide
Das nukleare Abkommen zwischen den USA und Saudi-Arabien kann im Kern in zwei Richtungen interpretiert werden:
Szenario 1: Die offensive Drohkulisse
In diesem Szenario fungiert der Deal als Instrument der Zwangsdiplomatie gegen Teheran. Washington signalisiert der iranischen Führung unmissverständlich die Konsequenzen einer fortgesetzten Urananreicherung: Sollte der Iran die Schwelle zur Atommacht überschreiten, werden die USA den regionalen Rivalen Saudi-Arabien technologisch und strategisch so ausstatten, dass Riad umgehend nuklear nachziehen kann. Der Deal dient hierbei als Hebel, um die Kosten einer iranischen Nuklearoption drastisch zu erhöhen und Teheran an den Verhandlungstisch zurückzuzwingen.
Szenario 2: Das defensive Gleichgewicht
Alternativ indiziert das Abkommen ein implizites Eingeständnis des Scheiterns der bisherigen Eindämmungspolitik. Es deutet darauf hin, dass Washington strategisch nicht mehr davon ausgeht, das iranische Atomprogramm langfristig blockieren zu können. Statt einer unrealistischen Denuklearisierung setzt die US-Außenpolitik in diesem Szenario auf Schadensbegrenzung: Die Etablierung eines kontrollierten, nuklearen Patts am Persischen Golf, bei dem sich die Regionalmächte durch das Prinzip der gegenseitigen Abschreckung im Gleichgewicht halten.
#Iran #SaudiArabia #USA
Nach der Hetzrede von Julian Reichelt, in der er entgegen den ermittlungstechnischen Erkenntnissen das Mordmotiv und die Verantwortung dem Islam zuschob, versucht NIUS nun, mit losen Versatzstücken aus der Vita des Täters nachträglich einen islamistischen Hintergrund zu konstruieren. Es ist der billige Versuch, Reichelts Agitationsrede im Nachhinein zu rechtfertigen.
Ich schätze die Analysen von Daniel Gerlach, muss seiner Argumentation jedoch in einem Punkt widersprechen.
Seine Annahme, die israelischen Streitkräfte seien von der Siedlerbewegung und nationalreligiösen Kräften unterwandert - was das Flankieren und die Straffreiheit der Siedlergewalt im Westjordanland erklären soll -, greift zu kurz. Diese Darstellung impliziert, dass die aggressive Expansion und Landnahme der offiziellen Staatspolitik Israels widerspreche. Die Besiedlung des Westjordanlands ist jedoch weit mehr als der religiöse Wunsch orthodoxer Juden, „Judäa und Samaria“ als gelobtes Land zu reklamieren.
Hinter der Siedlungspolitik steht vielmehr eine kalkulierte geopolitische Strategie zur Schaffung strategischer Tiefe. Die Verknüpfung von Siedlungsbau und nationaler Sicherheit wurde bereits 1967 im Allon-Plan skizziert. Yigal Allon forderte die Errichtung von Siedlungen im Raum Jerusalem sowie im östlichen Westjordanland, um Israels „schmale Taille“ abzusichern und der fehlenden strategischen Tiefe an der Ostflanke entgegenzuwirken. Diese Doktrin prägt das israelische Sicherheitsbewusstsein bis heute: Eine Umfrage aus dem Jahr 2015 zeigte, dass 52 % der Israelis im Siedlungsbau einen Sicherheitsgewinn sehen. Die militärische Präsenz auf den strategischen Höhen des Westjordanlands soll potenzielle Angriffe abfedern, bevor sie das Kernland erreichen. Dass zeitweise ein Drittel der IDF in den besetzten Gebieten stationiert war, unterstreicht diese Systematik. De facto hat Israel durch seine Siedlungspolitik seine Frontlinie vorverlagert. #Israel #IDF #Genocid #Westbank
https://t.co/LxQjUMgSIE
Gegenvorschlag: Macht die Ibn-Rushd-Goethe-Bude zu einer Gedenkstätte für die Opfer des antiislamischen Vigilantismus und widmet sie Marwa El-Sherbini.
+++Aus aktuellem Anlass+++
Die Forderung einiger Islamreformer, den Anschlag in Berlin als Anlass zu nutzen, um die islamische Normenlehre bezüglich der „Sexualmoral“ innerhalb der islamischen Gemeinschaft „kritisch zu hinterfragen“, ist völlig fehlplatziert. Sie belegt das niederträchtige Vorgehen dieser Reformbewegung.
Zum einen impliziert dieser Ansatz einen pauschalen Kausalverdacht: Er degradiert die körperliche Unversehrtheit und das unschuldige Leben von Menschen zu einer Verhandlungsmasse - als Angebot, sich von einer vermeintliches Mitschuld freizukaufen zu können. Zum anderen wird die Wut in der Bevölkerung gezielt kanalisiert und gegen die islamische Gemeinschaft in Stellung gebracht, um systematischen Druck auf sie aufzubauen.
Dass, was die Menschen in Berlin erleiden mussten, widerspricht den konkreten Geboten und fundamentalen Werten des Islam zutiefst. Für eine solche Tat gibt es keinerlei Entschuldigung!
Der Schutz des menschlichen Lebens ist durch die islamischen Quelltexte und Gebote vollumfänglich und abschließend geregelt; er bedarf keiner zusätzlichen, willkürlichen Ergänzungen.
Der gestrige Angriff stellt eine schwere Sünde (Haram) dar und ist auf Basis fundierter Belege unmissverständlich zu verurteilen. Den Anschlag für reformpolitische Forderungen zu instrumentalisieren, weisen wir daher als zutiefst unredlich zurück.
#b2507
Sind die Übergänge vom Nationalsstaatsidee über den Patriotismus hin zum Nationalismus und einem ungezügelten Volkswillen, der letztlich den Faschismus begünstigt, nicht fließend?
Können sich Nationalisten und Faschisten nicht gerade deshalb so unbehelligt im patriotischen Raum bewegen, weil sie im Kern dieselben Werte besitzen? Und hatte nicht selbst der Nationalsozialismus etwas mit der Volkssouveränität "zu tun", weil sich Adolf Hitler permanent auf den Volkswillen berief?
Was auf den ersten Blick wie eine Provokation wirkt, ist das exakte Spiegelbild einer zutiefst manipulativen Methodik. Es ist genau jene Logik der Sippenhaft, derer sich Akteure von Ahmad Mansour über Susanne Schröter bis hin zu Beatrix von Storch nach dem Anschlag auf den CSD bedienen: „Es ist auch das islamische Umfeld, in dem Islamisten untertauchen können“, konstatierte die AfD-Politikerin, während Ahmad Mansour argumentiert, dass Muslime, die eigene Werte vertreten, die Wegbereiter von Attentätern seien.
Das ist der durchschaubare Versuch, den Islam und die Muslime - teils unverblümt, teils verklausuliert - für ein Verbrechen in Mithaftung zu nehmen.
Hier wird das emotional aufgeladene moralische Zeitfenster instrumentalisiert, um islamfeindliche Narrative zu verfestigen.
Wir werden uns als Muslime von dieser Strategie weder einschüchtern noch unserer Integrität berauben lassen; wir werden nicht zulassen, dass unsere Werte mit dieser Bluttat in einen kausalen Zusammenhang gebracht werden und unsere Community als subversive Struktur gebrandmarkt wird.
#b2507
In diesen Tagen sind Standhaftigkeit und Integrität gefragt. Versuchen, unter dem Eindruck des jüngsten Anschlags massiven Druck auf die islamische Gemeinschaft auszuüben oder religiöse Inhalte fremden Maßstäben zu unterwerfen, erteilen wir eine klare Absage.
Wir entscheiden souverän und unabhängig, wie wir unsere Haltung zum Ausdruck bringen. Wer sich auf das Diktat vorgefertigter Textbausteine einlässt, die von islamfeindlichen Kräften eingefordert werden, gibt die eigene politische Autonomie auf. Ein solches Einknicken wehrt den Generalverdacht nicht ab; er legitimiert ihn und schwächt die Position der gesamten Community.
#b2507 #CSD
Denkanstoß: Im Islam gelten Eigentumsdelikte als besonders schwerwiegend. Für Wegelagerei und Raub kann in schweren Fällen die Todesstrafe verhängt werden. Diebe und Räuber sind in islamischen Gesellschaften sozial geächtet. Diese enorme Ächtung führte jedoch praktisch niemals dazu, dass sich jemand dazu berufen sah, eigenmächtig Diebe zu bestrafen.
Selbst im Falle von Selbstjustiz käme niemand auf die Idee, zur Prävention Diebstahl und Raub zu normalisieren. Ein solcher Ansatz entbehrt jeder Logik.
Kaymans Text erweist sich als der klassische Versuch, Thesen mittels unzulässiger semantischer Verschiebungen zu konstruieren.
Um seinen Forderungen ein tragfähiges Fundament zu geben, hätte er seine eigenen Begriffsbestimmungen methodisch sauber herleiten und erklären müssen.
Dies zeigt sich exemplarisch an seiner These, „Muslimisch“ werde oft zur reinen Kollektividentität. Hier offenbart Kayman, dass er die Trennschärfe zwischen Identität und Persönlichkeit entweder verkennt oder bewusst missachtet. Identität konstituiert sich - in Abgrenzung zur individuellen Persönlichkeit - per definitionem als Zugehörigkeitsmarker einer sozialen Gruppe, der maßgeblich durch die Fremdperspektive von Außenstehenden erzeugt wird.
Ebenso widersprüchlich bleibt seine Prämisse zur Säkularität: Einerseits spricht er einer Weltanschauungsgemeinschaft - hier der islamischen - das Recht ab, eine Überlegenheit der eigenen Werte zu beanspruchen. Andererseits deklariert er die Säkularität zum stärksten Garanten für den „reinen“ Glauben. Da Säkularität jedoch selbst eine weltanschauliche Überzeugung darstellt, erhebt Kayman sie hier zum ideologischen Primat - ein Absolutheitsanspruch und eine Mission zugleich.
Des Weiteren verstrickt sich der Text in eine innerislamische Debatte darüber, ob die Aqida (das Glaubensfundament) allein im Herzen verankert ist oder erst durch das gesprochene Wort und die Tat vollendet wird. Statt diese theologische Frage fundiert zu durchringen, weicht Kayman auf ein vages gesellschaftliches „Ethos“ aus, ohne dessen normative Quellen zu benennen.
In der Summe liefert Kayman einen stark meinungsgetriebenen Essay, der sich in prätentiösen Schachtelsätzen verliert, um eine analytische Tiefe vorzutäuschen, die der Text substanziell nicht einlöst.
@erenguevercin Bei der Alhambra-Stiftung glaubt man offenbar, fehlende Argumente durch Polemik ersetzen zu können. Käme diese Replik tatsächlich von einer unbestechlichen KI, wäre das ein Grund mehr, innezuhalten und zu reflektieren anstatt in ein clowneskes Gebaren zu verfallen!
Akteure aus Politik, Medien und Zivilgesellschaft, die den rezenten Islamdiskurs dominieren, legitimieren ihr Wirken - islamische Lebensweisen systematisch aus dem öffentlichen Raum zu verdrängen-, zunehmend über existenzielle Bedrohungsszenarien.
Exemplarisch dafür steht die begriffliche Dehnung und inflationäre Anwendung des Prädikats der „Verfassungsfeindlichkeit“. Diese Praxis stellt eine missbräuchliche Verwendung eines dezidiert rechtsstaatlichen Schutzinstruments dar, dass dadurch im diskursiven Gebrauch zu einem bloßen Stigmatisierungswerkzeug verkommt und seine Ordnungsfunktion verliert. Ursprünglich kommt dem Begriff die Aufgabe zu, die Trennschärfe zwischen verfassungsrechtlich geschützter innerer Gesinnung (Forum Internum) und tatsächlicher, aggressiv-kämpferischer Bestrebung gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung zu definieren. Die Instrumentalisierung des Terminus als politisches Disziplinierungsmittel bricht mit diesem rechtsstaatlichen Kernprinzip. Diese missbräuchliche Zweckentfremdung und die damit einhergehende Nivellierung fundamentaler Grenzen ziehen gravierende rechtsstaatliche und gesellschaftliche Erosionsprozesse nach sich.
Wenn der Vorwurf der Verfassungsfeindlichkeit jenseits messbarer, aktiv-kämpferischer Handlungen als präventiver Kampfbegriff eingesetzt wird, führt dies zu einer systemischen Verhinderung von produktiven Gesprächsebenen. Zudem verkehrt sich der verfassungsrechtliche Minderheitenschutz in sein Gegenteil: Anstatt Pluralismus zu garantieren, erzwingt der Missbrauch des Begriffs eine Konformität, die das Vertrauen marginalisierter Gruppen in die weltanschauliche Neutralität und Unparteilichkeit des Rechtsstaates nachhaltig zerstört.
In der aktuellen Leihmutterschaftsdebatte offenbart sich die Sollbruchstelle des Selbstbestimmungsdogmas: Es ist kein unumstößliches Naturgesetz mit eindeutigen Grenzen. Dass es in der Islamdebatte jedoch genau als ein solches postuliert wird, entlarvt eine ideologische Schlagseite.
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Anstiftung zum antiislamischen Vigilantismus:
Julian Reichelt schiebt alle ermittlungsrelevanten Erkenntnisse - wie Tatumstände, Tätermerkmale und Tatabläufe - beiseite und ersetzt sie durch islamfeindliche Agitation. Seiner Darstellung nach seien der Koran und damit der Islam für die tödlichen Angriffe verantwortlich. Zudem macht er sowohl Ermittlungsbehörden als auch die Justiz verächtlich, indem er ihnen Unfähigkeit und ideologisch begründete Passivität vorwirft.
Diese Kombination aus Feindbildkonstruktion und dem Narrativ des Staatsversagens liefert den toxischen Nährboden, eine Dynamik der vigilantistischen Selbstermächtigung in Gang zu setzen.
#AntiislamischerVigilantismus #NIUS #Islam #Koran #HassUndHetze
Wer gezielt die Angst der Menschen schürt, eine eskalierende Sprache verwendet und gegen die Mäßigungspflicht verstößt, hat im Staatsdienst nichts verloren!
Elitenprivileg: Jens Spahn hat im vollen Bewusstseinseine eigenen ethischen Grundsätze verletzt. Das zeigt eines: Sobald eigene Interessen im Spiel sind, existieren für solche Politiker keinerlei Grenzen mehr.
#Menschenhandel#Leihmutterschaft
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