Kurdische Gemeinde:
Deniz Undav Vorbild für junge Menschen
Deniz Undav wird von der Kurdischen Gemeinde als Vorbild gewürdigt. Seine Lebensgeschichte zeige, dass Herkunft kein Hindernis ist und Integration in Deutschland gelingen kann.
Nationalspieler Deniz Undav ist in den Augen der Kurdischen Gemeinde Deutschland ein wichtiges Vorbild für junge Menschen. "Seine Geschichte vermittelt die wichtige Botschaft, dass Herkunft oder soziale Umstände kein Hindernis für Erfolg sein müssen", erklärte deren stellvertretender Bundesvorsitzender Mehmet Tanriverdi in Gießen. Der Sportler mit kurdischen Wurzeln habe sich mit Fleiß, Disziplin, Ehrgeiz und harter Arbeit an die Spitze des deutschen Fußballs gearbeitet.
Beim zweiten Gruppenspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft der Männer bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika erzielte der eingewechselte Undav in der zweiten Halbzeit beide Tore, die zum deutschen 2:1-Sieg über die Elfenbeinküste führten.
Undav steht für Chancen und Perspektiven in Deutschland
Der 29-jährige Undav ist Sohn einer kurdischen Familie jesidischen Glaubens, die als Flüchtlinge nach Deutschland kam, und in Niedersachsen geboren. Seine Familiengeschichte ähnele der vieler kurdischer Familien, so Tanriverdi. Für viele habe Undavs sportlicher Erfolg daher eine besondere Bedeutung. Denn er stehe für eine gelungene Integrationsgeschichte und für die Chancen, die Deutschland Menschen biete, die Schutz und eine Perspektive gefunden haben.
Tanriverdi hob hervor, dass sich Undav sowohl zu Deutschland als auch zu seinen kurdischen Wurzeln bekenne. "Er zeigt damit, dass die Verbundenheit zur eigenen Herkunft und die Identifikation mit Deutschland kein Widerspruch sind." Und er trage dazu bei, ein Gemeinschaftsgefühl zu erleben und zu erkennen, "dass wir trotz unterschiedlicher Lebensgeschichten zusammen Deutschland sind".
Undav und die Debatte über doppelte Maßstäbe
Der Generalsekretär der Gemeinde, Cahit Basar, warnte zugleich vor doppelten Standards bei der Bewertung sportlicher Leistungen von Sportlern mit Migrationsgeschichte. Solange Erfolge erzielt würden, feiere man Herkunftsgeschichten häufig als Symbol gelungener Integration. Bei Misserfolgen bestehe jedoch die Gefahr, dass Herkunft und familiäre Wurzeln stärker in den Vordergrund rücken als bei anderen Spielern.
"Nationalspieler sollten nach ihren sportlichen Leistungen beurteilt werden - unabhängig davon, ob ihre familiären Wurzeln in Deutschland oder anderswo liegen", erklärte Basar. Undavs Erfolg könne nicht nur ein sportliches Signal sein, sondern auch eine Erinnerung, dass Deutschland längst ein Einwanderungsland sei, dessen Stärke gerade in seiner Vielfalt liege.
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Simel Sever stammt aus einer politisch geprägten kurdischen Familie aus Dersim und lebt heute in Stuttgart. Früh lernt sie, politische Fragen nicht als abstrakt zu begreifen, sondern als Teil ihres eigenen Lebens. Als stellvertretende Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde Baden-Württemberg und Präsidiumsmitglied der Kurdischen Gemeinde Deutschland setzt sie sich für Sichtbarkeit, Rechte und Schutz von Simel Sever ein.
Ihre Geschichte beginnt mit Flucht. Als Vierjährige verlässt sie Ende der 1980er mit ihrer Mutter die Türkei. Über Österreich, wohin damals noch ohne Visum eingereist werden konnte, geht es weiter Richtung Deutschland und das zu Fuß, über die Grenze, bei Schnee und Eiseskälte. Eine Erfahrung, die sie als Kind noch, wie eine Abenteuergeschichte erlebt hat.
Ihr weiteres Aufwachsen ist von Erfahrungen geprägt, die viele Kinder nicht tragen müssen. Unsicherheit und das Fehlen eines festen Zuhauses hinterlassen früh Spuren. In den ersten zwei Jahren in Deutschland lebt sie mit ihrer Mutter ohne gesicherten Aufenthaltsstatus, ohne Stabilität, abhängig von anderen und ohne eigenen geschützten Raum.
Nach zwei Jahren beantragen sie Asyl und lebt sich schnell ein. Sie ist Klassenbeste, liebt das Lernen und findet früh ihre Stimme. Sie spricht aus, was viele nicht benennen, widerspricht, wenn ihre kurdische Herkunft und Geschichte infrage gestellt wird und bleibt standhaft. Diese Erfahrungen prägen ihren weiteren Weg. Aus dem frühen Bestehen auf Selbstbehauptung entsteht eine klare politische Haltung.
Heute setzt sie sich für die Rechte von Kurd:innen ein und arbeitet für Mercedes-Benz. Ein besonderes Anliegen ist ihr dabei der Schutz von Frauen vor Unterdrückung und Gewalt. Sie handelt aus der Überzeugung heraus, dass Schweigen bestehende Verhältnisse stabilisiert und dass es Widerspruch braucht, um sie zu verändern.
Simel Severs Geschichte macht sichtbar, wie sich politische Haltung aus Erfahrung formt. Sichtbarkeit ist für sie eine Voraussetzung dafür, dass Menschen geschützt sind und ihre Rechte einfordern können.
Unser Projekt WERTE setzt genau hier an: Wir machen Stimmen hörbar, die in öffentlichen Debatten oft mitgemeint, aber selten sichtbar sind.
Die Grünen-Abgeordnete @LamyaKaddor zeigt sich hier grinsend mit dem Vertreter des islamistischen Regimes in Syrien, das für die Ermordung und Vertreibung von Minderheiten verantwortlich ist.
Gestern habe ich Außenminister Wadephul dafür gedankt, dass erstmals ein deutscher Außenminister im Rahmen der Sicherheitskonferenz in München kurdische Vertreter aus Rojava getroffen hat. Zugleich habe ich ihn ermutigt, diesen Kurs der Öffnung&Dialogs ggü d.Kurden fortzusetzen.
So muss Diplomatie aussehen! Heute fand ein Treffen zwischen @ElhamAhmadSDC , Außenbeauftragte der Autonomen Administration Nord- und Ostsyrien (auch bekannt als Rojava), #MazloumAbdi, Oberkommandierender der kurdisch angeführten „Syrian Defense Forces”, dem syrischen Außenminister Asaad Al-Shaibani und U.S.-Außenminister @SecRubio bei der Münchner Sicherheitskonferenz statt. Dass die kurdischen Vertreter mit am Verhandlungstisch sitzen, ist ein sehr wichtiges Zeichen, nachdem sie in Bezug auf die Zukunft Syriens an die Seitenlinie gedrängt wurden!
Nur weil es heißt, dass das 10.-März-Abkommen zwischen der kurdischen Führung in Rojava und Damaskus umgesetzt wird, heißt es noch lange nicht, dass dies auch passiert. Denn nach wie vor ist die kurdische Stadt Kobanê durch die Truppen der Interimsregierung und von Türkei-treuen Milizen belagert – ein klarer Bruch der Vereinbarung.
Für die Anwesenheit von Ahmad und Abdi bei der MSC haben wir uns mit @HawarHelp eingesetzt und wir freuen uns, dass @AuswaertigesAmt dieses Vorhaben begrüßt und mit unterstützt hat! #MSC2026 @MunSecConf
Kobane mit 500.000 Menschen ist trotz Abkommen zwischen SDF & syrischer Übergangsregierung umzingelt. Es gibt kaum Wasser, Strom & Medikamente; Infektionskrankheiten steigen. Wenige UN-Hilfskonvois sind keine Lösung. Ein weiterer Krisenherd, wo Werte & Menschlichkeit versagen.
Today, I visited the office of the Self-Administration of North and East Syria in Berlin.
The friendship between our peoples is not merely a matter of shared interests; it is a deep and enduring bond between minorities in the Middle East who have been forced to fight to defend themselves.
The world and Europe must remember that the Kurds are the ones who fought, and still fighting, in the front line against ISIS and Islamists that would other wise reach Europe.
The world, and Europe in particular, cannot afford to remain silent. We must hold the Syrian government accountable for these attacks and ensure that the rights of Kurds and all minorities are permanently enshrined in a new Syrian constitution. The international community must also actively guarantee the safety and protection of the Kurdish population.
Die Europäische Union hat einen bedeutenden Schritt unternommen:
Die Revolutionsgarde der Islamischen Republik Iran (IRGC) wurde als Terrororganisation eingestuft.
Damit wurde endlich eine der zentralen und langjährigen Forderungen von Menschenrechtsorganisationen und der kurdischen Community erfüllt. Die IRGC ist jedoch weit mehr als eine militärische Einheit: Sie bildet das Machtzentrum des iranischen Regimes und ist eng mit Politik, Wirtschaft und dem Sicherheitsapparat verwoben.
Seit Jahrzehnten ist sie verantwortlich für massive Menschenrechtsverletzungen, die brutale Niederschlagung von Protesten im Iran und die Unterstützung extremistischer sowie terroristischer Strukturen weit über die Landesgrenzen hinaus.
Mit der Einstufung als Terrororganisation sind konkrete Konsequenzen verbunden:
Vermögenswerte werden eingefroren, wirtschaftliche Aktivitäten unterbunden und internationale Finanzströme unterbrochen. Damit wird dem Regime eine zentrale finanzielle und operative Grundlage entzogen.
Gleichzeitig sendet diese Entscheidung ein klares Signal an die internationale Gemeinschaft: Die IRGC wird nicht länger als staatlicher Akteur legitimiert, sondern als das benannt, was sie ist – eine Terrororganisation.
Nun kommt es darauf an, dass diese Entscheidung konsequent auf europäischer wie auf nationaler Ebene umgesetzt wird.
Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Schweigen ist keine Option.
#IRGC #Iran #kurden #kurdistan #Menschenrechte #EU #Terrorliste #Solidarität
Hier hat @cem_oezdemir recht. Frauen und Kinder lassen ihr Leben, weil die Kurden schutzlos ihren Feinden gegenüber stehen. Wir dürfen hier nicht wegsehen, im Kampf gegen den IS waren es unsere Verbündeten, jetzt werden sie #Rojava im Stich gelassen.
#Mitte Hunderte Kollegen waren am Samstag anlässlich verschiedener Versammlungen mit Iran-Bezug im Einsatz. Es beteiligten sich bis zu 5.000 Personen, auch viele prokurdische Teilnehmer. Wir ziehen eine positive Bilanz. Zur PM ▶️ https://t.co/uMkSSiuNRm Eure #Polizei#Stuttgart
Allein in Köln haben heute Zehntausende Kurdinnen und Kurden friedlich demonstriert und sich solidarisch mit den belagerten Menschen in Westkurdistan gezeigt. Auf der Abschlusskundgebung an der Deutzer Werft sprach auch der Generalsekretär der Kurdische Gemeinde Deutschland, Cahit Başar.
#Kurden #Kurdinnen #Kurdistan #Köln #Solidarität #Demonstration #Frieden #Menschenrechte
#Rojava #Rojhelat #Bakur #Başûr #FreeKurdistan
#StandWithKurdistan #KurdishLivesMatter #PeacefulProtest #Solidarity ✊
Vielleicht erinnert man sich noch an diesem tendenziösen Artikel im Spiegel.
Turn's out. Mitautorin Shelly Kittleson arbeitet regelmäßig für Erdogans-Propagandasender TRT.
Die Bilder die uns aus den kurdischen Gebieten Syriens erreichen, lassen einem das Blut in den Adern gefrieren. Und das Schweigen aus Europa ist ohrenbetäubend.
Die Kurden waren die verlässlichsten Partner des Westens in Syrien und teilen viele unserer Werte. Sie haben enorme Opfer gebracht und die "Drecksarbeit" des Westen im Kampf gegen den IS gemacht. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der sie unsere Unterstützung brauchen. Wir dürfen sie in dieser dunklen Stunde nicht im Stich lassen.
Damascus Government Forces Commit a Heinous Crime
In a heinous crime committed by Damascus government forces, they beheaded a group of our fighters during their capture and recorded the operation on video in the style of the ISIS terrorist organization.
We call on the international community to take decisive action to stop these violations and hold those responsible accountable.
Media Center of the Syrian Democratic Forces
January 19, 2026
Nach Strafanzeige: Generalbundesanwalt lehnt Ermittlungen gegen syrischen Präsidenten ab
Die Kurdische Gemeinde in Deutschland wirft Ahmed al-Scharaa Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Bildung einer terroristischen Vereinigung vor. Doch das bleibt juristisch erstmal folgenlos. Die Proteste gegen seinen Deutschland-Besuch gehen trotzdem weiter.
…
 https://t.co/Z8g5QdPEnv
Die USA&EU bekämpfen den IS, unterstützen aber das syrische Verbrecherregime des al-Shaara, das gerade IS-Kämpfer aus den kurdischen Gefängnissen befreien. Herr Bundeskanzler können Sie uns das vielleicht erklären? Oder Sie Herr Bundespräsident?#Bundeskanzler@cducsubt@spdbt
Merz und Steinmeier können ihm übermorgen persönlich gratulieren!
Gerade werden die IS-Gefangenen von Truppen des al-Shaara/al-Jolani Regimes aus den kurdischen Gefängnissen befreit.
@bundeskanzler@AuswaertigesAmt@KGDOnline
Was zur Stunde in #Syrien passiert wird Konsequenzen haben. Weltweit. Einst wurden diese mutigen kurdischen Frauen gefeiert, weil sie die IS Mörderbanden besiegt haben und damit die ganze Welt ein Stück weit sicherer gemacht haben.
Jetzt werden von marodierenden Jihadisten, die aus aller Welt nach Syrien gekommen sind mit Unterstützung und Billigung der Regierungsarmee die Statuen derjenigen zerstört, die einst weltweit für ihren Mut gefeiert wurden.
Der Hass auf die Frauenkörper ist die Klammer der Islamisten und Jihadisten. Wo sind eigentlich die Feministinnen? So viel zur Rhetorik von „Frieden“ und „Stabilität“, Worte, die der s.g. „Interimspräsident“ Al-Sharaa gerne vor den Kameras der Welt in den Mund nimmt.
Unsere naive Bundesregierung hat noch nicht im Ansatz verstanden, was in #Syrien gerade vor sich geht. Wir hätten uns alle ein sicheres #Syrien gewünscht, aber das hier ist das Gegenteil. Es ist eine Schande, dass Al Jolani empfangen wird auf dem roten Teppich vom #Bundeskanzler und dem Bundespräsidenten.
Am kommenden Montag wird in Berlin der rote Teppich für einen Mann ausgerollt und von Bundeskanzler Merz begrüßt, der stattdessen in Handschellen abgeführt und dem der Prozess wegen Massenmords gemacht werden müsste. Ahmed #AlSharaa|s Truppen haben erneut ein Blutbad angerichtet. Dschihadisten aus aller Welt sind nach Syrien geströmt und paradieren nun durch #Aleppo. Ist das die post-Assad-„Ordnung”, die sich Europa wünscht?