Friedrich Merz ist zurück aus dem Urlaub, und wenn man seinen Auftritt im Hürtgenwald betrachtet, könnte man fast meinen, drei Wochen Sommerpause hätten vor allem eines bewirkt: Der Kanzler ist erholt. Ob er die Zeit auch genutzt hat, über seine Politik und seinen Umgang mit Kritik nachzudenken, lässt sich schwerer erkennen.
Dabei beginnt der Termin vernünftig. Merz dankt Feuerwehr, THW und Helfern, spricht über mangelhafte Kommunikationsverbindungen und sagt, man müsse nach einem solchen Großschadensereignis auswerten, was gut gelaufen ist, was fehlt und was künftig besser werden muss. Genau so sollte Politik funktionieren.
Dann kommen die Demonstranten ins Spiel.
Merz hätte sogar das stärkere Argument gehabt. Der Landrat bestätigt, dass er den Kanzler ausdrücklich gebeten hatte, während des laufenden Einsatzes nicht zu kommen, weil ein Kanzlerbesuch zusätzlich belastet hätte. Merz hätte also ruhig erklären können, warum die Kritik an seinem späten Besuch in diesem Punkt nicht trägt.
Stattdessen erklärt er, von denen, „die rumschreien“, lasse er sich nicht beeindrucken. Er spreche mit denen, „die arbeiten“, „die helfen“ und „im Sinne unseres Gemeinwesens tätig sind“.
Und genau da zeigt sich wieder ein erstaunliches Problem dieses Kanzlers. Kritik wird nicht einfach beantwortet, sie wird sortiert. Hier die Schreienden, dort die Arbeitenden und Helfenden. Als könne ein Feuerwehrmann nicht protestieren, eine Krankenschwester nicht pfeifen oder ein Landwirt nicht hupen. Friedlicher Protest ist übrigens ebenfalls Teil dieses Gemeinwesens, auch wenn er dem Bundeskanzler nicht gefällt.
Wenige Sekunden später wird es besonders bemerkenswert. Merz zeigt auf die Folgen des Brandes und sagt: „Das ist der Klimawandel.“ Dann folgt: „Wir werden alles tun, um den Klimawandel zurückzudrängen.“
Das ist eine ziemlich hohe Latte.
Denn derselbe Merz betont, Klimaschutz müsse mit Industrie und Wettbewerbsfähigkeit austariert werden. Beim Petersberger Klimadialog erklärte er, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis Deutschlands nicht gefährden und müsse stärker über Markt, Technologie und Wettbewerbsfähigkeit funktionieren. Klimaschutz ohne funktionierende Industrie wäre auch kein überzeugendes Konzept.
Nur kommt jetzt der unangenehme Teil: Der unabhängige Expertenrat für Klimafragen sagt, dass der gegenwärtige Emissionspfad nicht reicht. Für das Budget bis 2030 erwartet er eine Überschreitung von rund 60 bis 100 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten und empfiehlt eine Überarbeitung des Klimaschutzprogramms.
Natürlich kann ein Kanzler sagen: Wir wollen Klimaschutz anders organisieren.
Aber „anders“ ist etwas anderes als „ausreichend“. Und „wir werden alles tun“ noch einmal etwas anderes.
Vielleicht ist genau das das politische Problem von Friedrich Merz. Er beschreibt im Hürtgenwald selbst ein hervorragendes Verfahren: Nach einem Schaden schaut man, was funktioniert hat, was fehlt und was verbessert werden muss.
Vier Tage vor diesem Auftritt meldete Forsa: 13 Prozent sind mit seiner Arbeit zufrieden, 85 Prozent unzufrieden. ntv nennt ihn den „schlechtesten Kanzler der Forsa-Geschichte“. Selbst unter CDU/CSU-Anhängern überwiegt inzwischen die Unzufriedenheit.
Bei solchen Zahlen wäre vielleicht eine Frage interessanter als die, welche Kritiker gerade besonders laut schreien:
Warum sind eigentlich so viele Menschen mit meiner Arbeit unzufrieden?
Drei Wochen Urlaub wären eine wunderbare Gelegenheit gewesen, darüber nachzudenken. Sichtbare Hinweise auf größere Selbstreflexion liefert der erste öffentliche Auftritt danach allerdings eher wenige.
Vielleicht sollte Friedrich Merz deshalb einmal das Verfahren auf seine eigene Kanzlerschaft anwenden, das er heute für den Katastrophenschutz vorgeschlagen hat: auswerten, was gut gelaufen ist, feststellen, was fehlt, und anschließend ernsthaft nachsteuern.
Bei 85 Prozent Unzufriedenheit dürfte der Bericht etwas länger werden.
- Donald Tusk- PM of Poland:
"We want all citizens of Ukraine to know that they are not alone and will not be left alone.
All decent people in the world cannot have any doubts about which side to stand on.
By supporting Ukraine in its resistance against Russia's senseless aggression, we support what is right and true in the world.
There will be no just, secure Europe, and no secure Poland, without an independent Ukraine.”
..............
Thank you for standing on the side of Ukraine 🇺🇦
Great man
🫡
💙GOOD news for President Biden:
🎉His latest scans showed no more cancer in his prostate.
💪He has to take hormone therapy for the tumors in his bones for the rest of his life, but he still has a chance to live many more years!
https://t.co/CcapAPPqqY
Die Bundesregierung plant ein eigenes TierVERSUCHSgesetz und will wichtige Regelungen aus dem TierSCHUTZgesetz nehmen. So könnten z.B. Verbote gegen das Zufügen von Schmerzen, Leiden und Schäden und gegen das Töten aus wirtschaftlichen Gründen für Versuchstiere entfallen.
Stopp des geplanten Tierversuchsgesetzes: Der Petent fordert, das geplante Tierversuchsgesetz zu stoppen
Bitte teilt nochmals überall. Es braucht viel mehr Unterschriften!!!
https://t.co/WauZCpP5Y4
Friedrich Merz sagt zu den Buhrufen: „Ich lasse mich davon nicht beeindrucken.“Sehr gut.Denn laut Umfragen sind 87 % der Deutschen auch nicht von Friedrich Merz beeindruckt.😌
3/ Merz windet sich wie eine Schlange. Er müsste zugeben, dass die Energie-, Umwelt-, Klima- und Wirtschaftspolitik der CDU nichts taugt, nicht zu Ende gedacht ist, ins Verderben führt, an den planetaren Grenzen scheitert.
Merz und sein Kabinett richten unermesslichen Schaden an.
Wäre #OlafScholz nach mehr als drei Wochen kompletter Funkstille plötzlich aus dem Urlaub aufgetaucht, so braun wie Onkel Herbert nach 4 Wochen #Riccione nur mit Tiroler Nussöl und würde von #Grossschadensereignisse fabulieren, die #Springerkloake würde ihn jagen bis zum Schluss!
Der Bundeskanzler hat mal wieder die Bevölkerung beschimpft. Er rede nur mit denen die Arbeiten. Schreihälsen höre er nicht zu.
So flüstere ich Dir nun sanft ins Ohr, alter Fritze: Schhh… Du bist ein Versager. Du bist ein Betrüger. Und Du bist ein menschenverachtender Lügner. 😘
#Merzrücktritt
#MerzkannnichtKanzler
#MerzLeckEier
Wäre ein SPD Bundeskanzler so unbeliebt wie Friedrich Merz, würde die Union täglich "Rücktritt!" schreien.
Bei Merz isses egal.
Wären die Grünen in Sachsen-Anhalt bei über 40%, würde die Union sie massivst bekämpfen.
Bei der AfD isses egal.
#Doppelmoral
CATL, der größte Batteriehersteller der Welt, hat nun alle seine 20 Fabriken klimaneutral. Ein großer Schritt für das Elektroauto, dessen "Klima-Rucksack" damit immer kleiner wird. Schon heute sind es rund 30.000km die ausreichen für eine positive Bilanz!
https://t.co/lVNFYbp16Y
L'inizio della Civiltà
Una volta chiesero alla celebre antropologa Margaret Mead quando, secondo lei, fosse iniziata la civiltà.
Il suo interlocutore si aspettava risposte come: “la ruota”, “gli utensili”, “i vasi di terracotta”. Ma lei sorrise e disse qualcosa di inaspettato:
“Quando, in una caverna, fu trovato un femore guarito.”
Silenzio. Perché?
"Nel mondo animale,” spiegò, “una gamba rotta è una condanna a morte. Un animale ferito non può cacciare, né fuggire. È spacciato.
Ma un osso guarito significa che qualcuno si è fermato. Qualcuno si è preso cura di lui, lo ha nutrito, protetto e aspettato. Qualcuno ha avuto compassione.”
E poi concluse:
" L’inizio della civiltà non è una scoperta, ma un gesto. Non una pietra, ma un atto d’amore.”
È questo che ci rende davvero umani:
non ciò che costruiamo, ma come ci siamo accanto
quando qualcuno cade.
(Dal web)
#antropologia
Der neue Verkehrsminister Steffen Bilger möchte jetzt die Boni der Bahn-Manager an das Erreichen der jährlichen Pünktlichkeitsziele koppeln & ich finde konsequenterweise sollte der Minister dann auch sein eigenes Einkommen an das Erreichen seiner jährlichen Klimaziele koppeln!
@CDU
Friedrich Merz sagt zu den Buhrufen: „Ich lasse mich davon nicht beeindrucken.“Sehr gut.Denn laut Umfragen sind 87 % der Deutschen auch nicht von Friedrich Merz beeindruckt.😌
Kommt der Kanzler braun gebrannt aus dem Urlaub zurück, beschwert sich über diejenigen, die seit Jahren vor solchen Ereignissen warnen und heuchelt was von Klimawandel, während seine Regierung die Krise anheizt 🙃
https://t.co/38zYtBNZCf
Also, wenn Kanzler Merz nur mit denjenigen spricht, die arbeiten, helfen und im Sinne unseres Gemeinwesens tätig sind, dann führt er definitiv nie Selbstgespräche. 🤷♀️
Nach fast einem Monat ist Friedrich Merz zurück in der Öffentlichkeit – und bis heute hat er den Drohnenangriff in Leipzig mit keinem Wort kommentiert.
Keine Drohnen. Kein Russland. Gar nichts.
Gerade bei einem möglichen Terrorangriff von Russland wäre das Schweigen des Bundeskanzlers erklärungsbedürftig.
Was hält Merz zurück?