#Meinungsfreiheit ist kein liberaler Luxus, sondern bildet das Fundament des westlichen Modells. Es ist der offene Diskurs, der die überlegene #Problemlösungsfähigkeit der freien Welt begründet. Kein anderes System vermag mit dem begrenzten und zugleich verteilten menschlichen Wissen besser umzugehen. Und es gehört nicht zuletzt auch zur #Menschenwürde, seine Gedanken frei äußern zu können.
Erodiert dieses Fundament, gerät alles andere ins Wanken. Wer die freie Rede meint einschränken zu sollen, um die #OffeneGesellschaft zu retten, hat (bestenfalls) ihre Prinzipien nicht verstanden (oder will etwas ganz anderes).
Christian Zeller zeichnet nach, wie Stück für Stück ein politisches Klima entstehen konnte, das den Westen von innen stärker bedroht als es eine Aggression von außen je könnte. Eines der wichtigsten Bücher unserer Zeit.
@BRedefreiheit@ulfposh@RZitelmann@Steinhoefel@GebauerCarlosA@NeBoehme@NorbertBolz@benungeskriptet@UlrichVosgerau@LindaTeuteberg
Es hat seinen Grund, warum sich selbstbewusste Schwule nie als „queer“ bezeichnen. Dass alle Kämpfe verbunden seien, damit muss man ihnen nicht kommen. Es gibt 2 Gruppen, für die sich das Leben in den letzten 15 Jahren verschlechtert hat: Schwule und Juden https://t.co/C7DEUpASo1
„Die Fragen werden aber nicht mehr verschwinden. Sie werden immer lauter. Immer mehr Menschen spüren, dass hier etwas nicht stimmt. Wir stehen an einem Punkt, an dem sich die alte Frage neu stellt:
Wer ist der dritte Stand?“👇🏽
Mit meinem Beitrag, Politiker und Beamte würden keine Steuern zahlen, habe ich vielleicht was ausgelöst. Einige Leute sind richtig böse auf mich und zeigen mir das auch deutlich mit ihren Kommentaren. Ich fühle mich ein wenig wie Emmanuel Joseph Sieyès, der 1789, im Vorfeld der Französischen Revolution, die wichtige Frage stellte: „Was ist der Dritte Stand?“
Damals gab es den ersten Stand, die Kirche. Sie behauptete zu wissen, was gut und richtig ist. Sie erklärte, wie die Menschen zu leben haben, und sie fühlte sich dabei moralisch überlegen und duldete keinen Widerspruch.
Dann war da der zweite Stand, der Adel. Der hat in diesem moralischen Überbau wunderbar gelebt; alles finanziert aus einem System, das andere tragen mussten.
Darunter war der dritte Stand. Diejenigen, die gearbeitet haben. Diejenigen, die all das finanziert und möglich gemacht haben. Diejenigen, die irgendwann angefangen haben zu fragen: Moment mal, wer bezahlt das hier eigentlich?
Auch heute gibt es einen ersten Stand. Nur heißt er nicht mehr Kirche. Heute ist es ein Geflecht aus Institutionen, Organisationen, öffentlich finanzierten Strukturen, die sich eine moralische Deutungshoheit anmaßen. Sie sehen ihre Aufgabe darin, Menschen zu erziehen. Sie geben vor, was gutes Verhalten, richtige Sprache und passende Gedanken sind. Wer von dieser Norm abweicht, wird moralisch verurteilt.
Aus diesem Anspruch heraus entsteht die Bereitschaft, Dinge zu regulieren, einzuschränken und notfalls zu verbieten, alles im Namen des Guten.
Und genau hier entsteht Macht. Denn dieser moralische Rahmen liefert die Rechtfertigung für alles, was darauf aufbaut, besonders für den zweiten Stand. Der zweite Stand von heute sind aber nicht mehr Adelige im klassischen Sinne. Es sind Menschen, die sich im System eingerichtet haben, die vom Staat leben oder eng mit ihm verbunden sind. Die Einkommen beziehen, die nicht direkt am Markt erwirtschaftet werden, sondern aus Mitteln stammen, die andere erst erarbeiten müssen.
Da wird ausgegeben, verwaltet und verteilt, ganz so, als wäre das Geld das eigene, als hätte man einen Anspruch darauf, als wäre es selbstverständlich, dass dieses Geld fließt, dass andere es erwirtschaften und dass es immer weiter verteilt werden kann.
Genau hier greift der erste Stand wieder ein, der neue öffentlich-rechtliche Kirchenersatz.
Damit dieses System stabil bleibt, braucht es eine moralische Begründung. Es braucht die Erzählung, dass das alles nicht nur notwendig ist, sondern gut, gerecht und richtig. Es braucht die Beteuerung, dass es moralisch geboten ist, dass einige nehmen und verteilen, was andere erarbeiten. Der erste Stand liefert diese Moral. Der zweite Stand profitiert davon. Beide zusammen bilden ein System, das sich selbst stabilisiert.
Aber dann gibt es jene, die anfangen zu fragen: Wer finanziert das alles? Warum ist das selbstverständlich? Warum gilt es als moralisch überlegen, wenn man über das Geld anderer verfügt? Warum wird nicht darüber gesprochen, wer es erarbeiten muss?
Und wie reagieren der erste und der zweite Stand heute darauf? Die Fragen werden nicht beantwortet. Stattdessen werden die Fragenden moralisch abgewertet. Es wird erklärt, sie seien kaltherzig, unsensibel und egoistisch. Sie würden sich weigern, ihren Beitrag zu leisten. Sie würden das Gute infrage stellen.
In dem Moment, in dem jemand den ersten Stand infrage stellt, seine moralische Überhöhung, und den zweiten Stand kritisiert, seine Selbstverständlichkeit im Umgang mit fremdem Geld, wird er selbst moralisch angegriffen.
Wer den ersten und zweiten Stand kritisiert, dem wird vorgeworfen, die Ideale nicht zu teilen, die diese beiden Stände vorgeben zu hegen und zu pflegen. Es ist eine moralische Erpressung des modernen Klerus und Adels.
Die Fragen werden aber nicht mehr verschwinden. Sie werden immer lauter. Immer mehr Menschen spüren, dass hier etwas nicht stimmt. Wir stehen an einem Punkt, an dem sich die alte Frage neu stellt:
Wer ist der dritte Stand?
Stiftungen, Family Offices und Versorgungswerke verwalten enormes Kapital, doch in Venture Capital fließt davon viel zu wenig. Startups mit globalem Potenzial scheitern so nicht an ihrer Technologie, sondern am fehlenden Wachstumskapital. @tum
Nicht diejenigen, die Islamismus benennen, müssen sich rechtfertigen, sondern diejenigen, die ihre Stimmen diffamieren, weil sie aussprechen, was für andere eine tödliche Realität ist. https://t.co/tPhMs5hGKA…
Warum sagen Sie über mich als Chronistin eines Völkermords an unserer Religionsgemeinschaft, als Jesidin und Kurdin, für die Islamismus eine reale, tödliche Bedrohung ist, dass ich zum „Cast der Hölle“ gehöre?
Wenige Tage vor dem Gedenktag des Völkermords an den Jesidinnen und Jesiden, bei dem unsere Frauen vergewaltigt und versklavt wurden. Während viele der IS Überlebenden bis heute mit den Folgen leben und wir uns auch in Deutschland nicht sicher fühlen.
Haben Sie die Sendung zu diesem Zeitpunkt überhaupt schon gesehen?
Die Scham muss die Seiten wechseln.
Nicht diejenigen, die Islamismus benennen, müssen sich rechtfertigen, sondern diejenigen, die ihre Stimmen diffamieren, weil sie aussprechen, was für andere eine tödliche Realität ist.
Man sollte zwar eigentlich nicht einzelne Menschen bloßstellen, aber bei Menschen, die sich sehr exponieren und dabei hinter dem Schutzschild der Wissenschaft fragwürdige Aussagen und eindeutig falsche Schlussfolgerungen machen, muss es dann doch sein. Hier ein sehr lesenswerter Artikel über Stefan Rahmstdorf und wie selbst die EU und der IPCC seinen Aussagen widerspricht
https://t.co/c96mOkZf8l
@gvz@webblaster2k@Lars_Feld Ich verstehe den Sinn der Aussage „ im Durchschnitt wird Solarstrom gebraucht“ nicht. Wenn Zeit und Ort der Nachfrage nicht mit dem Angebot übereinstimmen, gibt es eben keine Transaktion. Im Durchschnitt gibt es auch genug Lebensmittel für alle Menschen. 🤷🏻♀️🤷🏻♀️🤷🏻♀️
@Klavisima@zeitonline Es gibt in der Wissenschaft keine Wahrheit. Es gibt nur jeweils einen Erkenntnisstand, der sich aber als irrig herausstellen kann. Wer Wahrheiten verkauft, verhindert jeden wissenschaftlichen Diskurs und schürt Angst. Und: auch bei klaren Bildern sieht jeder seine Wahrheit.
Guter Punkt von @chervel. Alle Welt diskutiert, ob der CSD-Attentäter schon vorab hätte aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Aber fast niemand fragt, wieso jemand, der hier aufgewachsen ist, zum militanten Islamismus abdriftet - und was das mit dem gewollten Wegsehen / der Problemverweigerung der Mehrheitsgesellschaft zu tun haben könnte.
“Pedophilia is legal in the Islamic Republic of Iran. Little girls are married off to adult men.
We’re trying to raise awareness, but Western feminists are completely ignoring us.”
Iran hat übrigens gestern drei junge Männer, die Anfang des Jahres gegen das Regime demonstriert haben, hingerichtet. Öffentlich. Strick um den Hals und an einem Kranwagen in die Höhe gezogen. Auf einem Marktplatz in Isfahan. Auf diese Weise versucht das primitive Regime, die eigene Bevölkerung einzuschüchtern. Es ist ein Irrsinn.
Much of it was not the best guess.
Proto-lockdown ideas were considered in the 2000s and questioned for lacking sufficient evidence and being dangerously invasive.
Mask use by the general public ran counter to previous recommendations and lacked evidence.
Much of the new "evidence" from 2020 was immediately recognisable as statistically flawed.
Hoping for superior, durable immunity against infection from COVID vaccines compared to natural infection was a scientific fantasy.
Projecting certainty where there was none ran counter to best practices in risk communication.
Etc.
These were worst gusses, not best guesses.
@georgrestle Was ist daran widerlich? Andere nennen es „suizidale Naivität oder Toleranz“. Historisch konnte man diese Eigenschaft bei den Linken anl. des Sturzes des Schahs im Iran beobachten. Die Mullahs haben kurzen Prozess gemacht mit ihren ehemaligen Verbündeten. Das war widerlich!