200 Quadratmeilen Wüste. 15.000 Arbeiter. Eine eigene Entsalzungsanlage, ein eigenes Glasfasernetz, Roboter, die zweimal am Tag staubfrei wischen. Und Solarmodule, so weit das Auge reicht.
Willkommen im Khavda Renewable Energy Park in Indien. Dem größten Kraftwerk, das die Menschheit je gebaut hat.
30 Gigawatt. Solar und Wind kombiniert, auf einer Salzwüste in Gujarat, betrieben vom Adani-Konzern. 13 Gigawatt sind bereits am Netz. Das allein wäre schon mehr als die gesamte installierte Solarleistung mancher europäischer Länder.
Aber es wird noch verrückter. Weil tagsüber mehr Strom produziert wurde als verkauft werden konnte, hat Adani in neun Monaten die vermutlich größte Netzbatterie der Welt gebaut. 1,1 Gigawatt Leistung, 3,5 Gigawattstunden Kapazität. Offiziell in Betrieb seit diesem Monat. Bis April 2027 sollen weitere 10 Gigawattstunden dazukommen. 13,5 Gigawattstunden Batteriespeicher an einem einzigen Standort.
Der Grund für die Batterie: Tagsüber ist der Strom billig, weil die Sonne scheint und alle Solaranlagen gleichzeitig liefern. Abends wird der Strom teuer, weil die Nachfrage steigt und Solar wegfällt. Adani speichert jetzt den billigen Tagesstrom und verkauft ihn abends zu Marktpreisen. Das ist kein Subventionsmodell. Das ist ein Geschäftsmodell.
Adani-Nachhaltigkeitschef Arun Sharma sagt es so: "Wir machen nichts auf Megawatt-Ebene. Auch nicht auf Hunderte-Megawatt-Ebene. Wenn es nicht Gigawatt ist, haben unsere CEOs nicht die Aufmerksamkeitsspanne dafür."
Und Khavda ist nicht allein. In der chinesischen Provinz Qinghai, auf dem Tibetischen Plateau in 3.000 Metern Höhe, steht der Talatan-Solarpark. Über 17 Gigawatt, auf einer Fläche von sieben Manhattan. Die Höhe ist kein Nachteil, sondern ein Vorteil: Die Sonne strahlt intensiver als auf Meereshöhe, und die kalte Luft macht die Solarmodule effizienter. Unter den Modulen grasen Schafe.
In Kalifornien plant der Westlands Water District einen 21-Gigawatt-Solarpark auf brachliegenden Agrarflächen im Central Valley, deren Wasser versiegt ist. Aus einem Wasserproblem wird ein Energieprojekt.
Stellt euch das vor: 30 Gigawatt Erzeugung plus 13,5 Gigawattstunden Speicher an einem einzigen Standort in Indien. 17 Gigawatt auf dem Dach der Welt in China. 21 Gigawatt auf ehemaligem Farmland in Kalifornien. Vor fünf Jahren galten Projekte mit einigen hundert Megawatt als Rekorde.
Die Solarenergie hat die Gigawatt-Schwelle durchbrochen. Und sie kommt nicht wieder zurück.
Quellen: Canary Media / New York Times / Adani Green Energy / https://t.co/kMQChukfVD
Deutschland bezahlt bis zu 38 Mrd. EUR Strafzahlung für die versägten Klimaziele - dafür könnte man ungefähr fünf neue Universitäten, zehn Schulen und Wohnraum für 100.000 Studierende bauen. Aber Freiheit im Heizungskeller ist ja auch was wert. https://t.co/dIOF4nZv6c
This should be on the front page of every newspaper in America.
A Syrian billionaire needed U.S. sanctions lifted so he could cash in on $12 billion in reconstruction contracts.
In an attempt to influence American foreign policy, he proposed a Trump-branded golf course, cut Jared Kushner & Ivanka Trump into a multibillion-dollar real estate deal for a resort in Albania, and had someone physically deliver a stone engraved with the Trump family crest to a Republican Member of Congress with instructions to take it to the White House to get the President's attention.
Trump threw his weight behind repealing the sanctions. They were lifted. The contracts are moving, the Trump family’s deals are expanding, and not a single Washington Republican is willing to say a word about any of it.
This is a corruption of everything the office of the presidency is supposed to stand for, and the American people deserve to know about it.
https://t.co/A4lQE3ktoG
Das berüchtigte ökosozialistische Pamphlet "Manager Magazin" hat sich mit der Energiepolitik von Katherina #Reiche auseinandergesetzt. Das Urteil, gefällt auf Basis von Gesprächen mit Vertretern der deutschen Wirtschaft, ist vernichtend.
China wants a trade deal with the EU. Finland just made that impossible — unless China drops Russia.
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Finnish Foreign Minister Elina Valtonen was direct: China's ties with Moscow are a deal-breaker for any EU-China free trade agreement. No negotiations can begin without all 27 EU member states on board. Finland is one of them.
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Beijing has been pitching trade and investment deals to European leaders for months. Last month Germany's chancellor called such an agreement potentially achievable. Valtonen just cooled that down significantly.
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China now has to choose: one of the world's largest markets, or continued partnership with a sanctioned, isolated aggressor.
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That's a real economic squeeze — and it came from Helsinki, not Washington.
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Hier findet ihr die Studie, die Katharina Reiche so doof findet, dass sie die gerne verschwinden lassen möchte:
Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch erneuerbare Energien.
Der Link sollte fleißig geteilt werden, damit Ministerin Reiche erfährt, was der Streisand-Effekt ist.
https://t.co/wzQcR7eJyd
⚠️ INSIDER-HANDEL IM WEISSEN HAUS - DAS MUSTER IST JETZT EINDEUTIG!
Ein Trader sitzt um 6:49 morgens am Bildschirm und sieht, wie 580 Millionen Dollar in die Öl-Futures fließen. Kein News-Ticker, kein Analysten-Call, keine Erklärung. Reine Stille - und dann ein Berg von Geld, der sich auf genau die Richtung legt, in die der Markt gleich kippen soll.
16 Minuten später kommt Trumps Tweet. Iran-Pause. Öl fällt senkrecht. Die Bets gehen auf.
Das ist kein Einzelfall. Die BBC hat fünf dieser Muster dokumentiert. Tariff-Pause. Maduro-Capture. Ceasefire-Ankündigung. Iran-Verhandlungen. Hormuz-Öffnung. Jedes Mal derselbe Film - massive Wetten, Minuten bevor die Information öffentlich ist, 100 Prozent Treffer.
@unusual_whales schreibt: "580 Millionen in 16 Minuten VOR der Ankündigung. Nicht normal." @MerlijnTrader zählt die Serie mit: "11 Trades. 11 Wins. 100 Prozent Win Rate. Das ist nicht mehr Zufall." Und Senator @ChrisMurphyCT packt die nächste Zahl auf den Tisch: 1,5 Milliarden Dollar in S&P-Futures, 5 Minuten vor Trumps Iran-Post. 46-mal größer als jeder andere Trade an diesem Morgen.
Der italienische Journalist @francescoproia fasst das Playbook zusammen. 23. März - 500 Millionen Öl-Bet, 15 Minuten bevor Trump den Iran-Angriff vertagt. 7. April - 950 Millionen, kurz vor dem Ceasefire. 17. April - 760 Millionen, 20 Minuten bevor Trump die Straße von Hormuz für offen erklärt.
"Man liest Insider Trading. Man schreibt Barron oder Donald Trump."
Diesen Satz liest niemand gerne, aber auf CT denken ihn alle. @hayasaka_aryan formuliert ihn trocken: "Barron macht 90 Millionen pro Woche, weil sein Vater die Wirtschaft manipuliert." Ob es Barron ist, ein Berater, ein Familienmitglied oder irgendein Mitarbeiter im West Wing, weiß niemand. Aber irgendjemand in einem sehr wichtigen Raum nimmt jedes Mal das Telefon ab.
Ich habe das hier schon oft gesagt. Als die Tariff-Pause im April 2025 den Markt gerettet hat, lagen die Bets auf Polymarket Tage vorher richtig. Als Maduro in Caracas gefasst wurde, hatte ein Konto namens "Burdensome-Mix" aus 32.500 Dollar bereits 436.000 gemacht. Sechzehn anonyme Polymarket-Accounts kassierten je über 100.000 Dollar nach den Februar-Angriffen auf Iran. Jeder einzelne hat korrekt auf den exakten Zeitpunkt gewettet.
Und jetzt der Teil, der die Finanz-Audience nicht interessiert, euch aber auffallen sollte. Donald Trump Jr. sitzt im Advisory Board von Polymarket. Gleichzeitig ist er strategischer Berater bei Kalshi. Die zwei Plattformen, auf denen die größten Wetten platziert werden. Die Familie verdient am Haus und am Tisch gleichzeitig.
Der STOCK Act von 2012 verbietet genau das. Ausdrücklich auch für Executive Branch Officials. Seit 14 Jahren. Null Verfahren. Null Verurteilungen.
Die CFTC schaut sich die Trades an. Sam Liccardo, Abgeordneter der Demokraten aus Kalifornien, stellt Fragen. Das Weiße Haus schweigt.
Was mich bei dieser Story am meisten anekelt, ist der Maßstab. Wenn du in Frankfurt einen Tipp von deinem Cousin bekommst und 2.000 Euro auf BASF setzt, stehst du vor Gericht. Wenn aus dem Oval Office Milliarden vor einer Kriegserklärung verschoben werden, wird daraus eine "auffällige Marktbewegung" und eine Fußnote in den Nachrichten.
Die Leute, die den Spielplatz kontrollieren, spielen mit gezinkten Karten. Das Prediction-Market-Geld fließt in Plattformen, die der Präsidentensohn mitverwaltet. Die Öl-Futures werden von Wallets gekippt, die zehn von zehn Treffer landen. Die Regulierer schauen freundlich weg.
Das Spiel ist manipuliert. Das wissen wir seit Jahren. Der Unterschied heute: Die BBC hat die Quittungen.
If Zelenskyy is warning us that Russia might attack the Baltics, I think he probably has a pretty good reason. As a Balt, I am surprised that many of us are treating Zelenskyy’s warning with contempt, while I myself understand where he is coming from.
Some accuse Zelenskyy of spreading narratives that help Russia. Well, I very much doubt he is trying to help Russia, and I don’t think he would take that risk lightly.
Some say he is pushing a fake scare story to focus the West’s attention on supporting Ukraine. But Ukraine has been deprived of that support for a long time, and has unfortunately learnt to live without it. I don’t think he is playing games. I find it more likely that he is offering his honest analysis to his friends.
Anybody feeling instinctive anger whenever the issue of a possible Russian attack against a Baltic State is raised should have a think about these three questions:
1. Are we sure Putin has no good reasons to attack NATO? He only needs one, and it doesn’t need to be as ambitious as a full invasion and annexation. He might be thinking that a small incursion could fracture our alliance and reboot his popularity at home by providing a win for his war machine. He could use his reserves or divert some troops from Ukraine, which he sees is a much harder nut to crack than the Baltics. Are we certain that he isn’t even tempted to try?
2. If not the Baltics, then where? Even though the Baltic States have raised defence spending as a percentage of GDP to the highest levels in NATO, we remain vulnerable while the effect of that boost comes online. We have no conscription like the Finns, the German brigade won’t be here for at least a year, our militaries are less developed than other potential NATO targets, so why wouldn’t Putin choose us?
3. And are we 100% certain that Article 5 is still deterring Russia as much as it used to? Even if we still believe in the “ironclad commitment” of our allies, any expert would have to admit that some of our main allies are somewhat distracted right now while others have only recently started rebuilding their militaries. Should Putin wait until Europe gets stronger? Or until US attention returns to Europe?
Zelenskyy has good reason to doubt that the West would suddenly experience a surge of bravery if a second country in the East were attacked now, NATO member or not.
So I’m sorry, but this is why I see where Zelenskyy is coming from. The Baltics could be the target, Putin might be tempted, and our allies are currently in a tough spot. The window of opportunity is open.
My suggestion to my fellow Baltic statesmen is this: Instead of getting flustered, get ready.
Prepare contingency plans, learn Ukrainian survival techniques fast, and think about how to quickly extend the Ukrainian defence umbrella over the Baltic Sea — if indeed the merde does hit the ventilator.
The United States has just nuked its own arms export business. Not with a missile. With a phone call.
Pete Hegseth rang Estonia’s defense minister and told him the HIMARS and Javelin deliveries are on hold.
Indefinitely. Months, not weeks. No timeline. No alternative. Just: sorry, we’re busy bombing Iran.
And that’s it. Twenty years of patient alliance-building, vaporized in a Monday morning call.
Here’s what European defense planners now know for certain: American weapons come with an asterisk. The asterisk reads “subject to cancellation whenever Washington decides its own adventure takes priority.”
You can sign the contracts. You can train your soldiers. You can build your entire defensive posture around US systems. And then one day, the ammo stops. No warning. No plan B.
Estonia is already shopping elsewhere. So is everyone else, with the kind of focus that only comes from genuine betrayal.
The Americans think this is a pause. Europe knows it’s a divorce.
Strom wird in Deutschland 4x höher besteuert als Gas.
Jede Wärmepumpe, jedes E-Auto kämpft gegen ein Steuersystem, das Fossile bevorzugt.
Die EU-Kommission sagt: Das muss sich ändern.
Merz und Reiche sagen: Lieber Diesel subventionieren.
@BohuslavskaKate The cruelty is real but the strategic signal is bigger. Vance is making abandonment a badge of honor. Every country that built security around American reliability is recalculating. Taiwan, the Baltics, Japan. That is the actual damage being done.
1994: Ukraine surrendered the world's third-largest nuclear arsenal. The US signed the Budapest Memorandum guaranteeing its territorial integrity. Russia invaded anyway. Vance just called ending US obligations one of his proudest achievements - the same afternoon Russia killed a child in Cherkasy. Kate said it right: nothing to be proud of.
Was mag Gas-Katie am liebsten? Richtig. Gas. Was mag sie gar nicht? Batteriespeicher.
Aber dem Ministerium fehlten offenbar die Argumente. Also dachten sich Katies Mitarbeiter: Fragen wir doch mal bei den Profis nach.
Die Profis: EnBW und RWE. Beide wollen natürlich neue Gaskraftwerke bauen. Beide wurden aktiv vom Ministerium um Argumente gegen Batteriespeicher gebeten. ☝️
Nochmal zum Mitschreiben: Nicht die Gas-Anbieter haben von sich aus ihre Argumente ans Bundesministerium geschickt, NEIN, es war das Ministerium, dass proaktiv nachfragte.
Aber dann haben die vom Ministerium doch sicher auch die Batteriespeicher-Firmen um Argumente gebeten?
Nö. Kyon Energy wurde nicht gefragt. Eco Stor wurde nicht gefragt. Uniper und EWE dementieren ausdrücklich jeden Kontakt.
Wer nur eine Seite fragt, will keine Antwort. Er will eine Bestätigung.
Und der Hammer: EnBW hat erst nach Spiegel-Anfrage im Lobbyregister eingetragen, dass der Vorgang so passierte, wie er passierte – dazu verpflichtet wäre es schon Ende März gewesen.
Das gibt nur eine Ordnungswidrigkeit. Ein winziges Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Für einen Konzern, der Milliarden an Fördergeldern anstrebt.
Recherchiert hat das @derspiegel.
Guten Morgen? Nicht in Deutschland!
Leute, die Windkraftwerke problematisch finden und den Netzanschluss von Batteriespeichern anstrengend, wollen jetzt in Deutschland mit hohem Druck Massen von Wasser, Sand und Chemikalien in Ritzen tief im Gestein pumpen um so auf deutschem Boden an Co2-Gas zu kommen. #Fracking
Die Union fordert jetzt allen ernstes einen Baustopp für Erneuerbare Energien für 10 Jahre, um die Stromnetze nicht weiter zu überlasten.
Quizfrage: Was würde die Union wohl fordern, wenn unsere Autobahnen ständig überlastet wären?
Antwort A: Zulassungsstop für Autos für 10 Jahre.
Antwort B: In den Ausbau der Autobahnen investieren.
Wir erleben hier gerade einen beispiellosen Anschlag auf die Energiewende. Das muss unbedingt verhindert werden!
Kaja Kallas:
The greatest threat Russia presents right now is that it gains more at the negotiation table than it has achieved on the battlefield.
Russia is no superpower. After more than a decade of conflict, including four years of full-scale war in Ukraine, Russia has barely advanced beyond the 2014 lines. And the cost? 1.2 million casualties.
Today, Russia is broken. Its economy is in shreds. It is disconnecting from the European energy markets, and its own citizens are fleeing.
When a former 🇩🇪 German nuclear power operator says this, even the last person should understand:
ENBW:
"The most important in short:
Nuclear power is the most expensive form of energy production, costing up to 49 cents/kWh.
The disposal of radioactive waste is expected to cost around 170 billion euros by 2100.
Restarting old nuclear power plants is technically almost impossible and economically unfeasible.
New buildings are expensive, take a long time to construct, and hinder the expansion of renewable energies."
https://t.co/N0N84U6BeM