Ein #Servicepost für den #Koalitionsausschuss. Die 5 % der Steuerpflichtigen mit Jahreseinkünften von 145.000 € und mehr tragen 44 % zum Lohn- und Einkommensteueraufkommen bei und 89 % zum Soli. Aber der @spdde reicht diese Umverteilung noch immer nicht.
Beben im deutschen Mietmarkt. Immer immer mehr Vermieter denken über den Rückzug nach.
#Wohnungsmarkt#Mieten#Deutschland#Handelsblatt
Rückzug: Laut einer Vermieterbefragung von Haus & Grund halten 60,5 Prozent der befragten Privatvermieter einen vollständigen oder teilweisen Ausstieg aus der Vermietung für wahrscheinlich, falls die geplanten Regulierungen umgesetzt werden. Betroffen wären rechnerisch bis zu 11,2 Millionen Mietwohnungen.
Wohnungsmangel: Deutschland hat 2025 laut Statistischem Bundesamt nur 206.600 Wohnungen fertiggestellt. Experten gehen jedoch davon aus, dass mindestens 300.000 neue Wohnungen pro Jahr benötigt werden, um den Wohnungsmangel wirksam zu lindern.
Wenn Vermieter und Investoren zunehmend aus dem Markt gedrängt werden, droht sich die Wohnraumknappheit weiter zu verschärfen.
Vielen Dank für den wichtigen Hinweis!
Quelle: (Handelsblatt)
https://t.co/FydR3aqVtb
Sehr geehrte Frau Amann, sehr geehrte Frau Nietzard,
mit Erstaunen habe ich die verstörenden Thesen von Frau Nietzard gesehen. Dazu aber mal im Einzelnen:
1. Schutzstatus
Als Vater der am 25.01.2023 in einem Nahverkehrszug in Brokstedt ermordeten- erst 17-jährigen- Ann-Marie möchte ich gern von Ihnen wissen, warum Sie meine Tochter kein Anrecht auf Sicherheit hatte?
Sie und Ihr Freund Danny wurden mit 38 Messerstichen niedergemetzelt...so entstellt, das wir als Eltern nicht einmal mehr das Gesicht unseres Kindes sehen durften!
Der Mörder meiner Tochter war illegal in diesem Land, hatte bereits über 42 schwere Straftaten verübt- unter anderem ein Jahr voher schon einmal jemandem ein Messer in den Hals gerammt!!!!- und war ausreisepflichtig! Dank Menschen wie Ihnen, durfte er sich trotz allem unbehelligt weiter in diesem Land bewegen...
Inzwischen sind wir mit mehr als 1.000 Familien vernetzt, die in den letzten 11 Jahren angehörige durch Ihre Politik betrauern mussten...davon alleine 400 Kinder jeglicher Hautfarbe, Herkunft, Sprache und Religion, die z.B. nur zur Schule gehen wollten und nicht mehr zu Ihren Eltern nach Hause kamen!
Und Sie verlangen von uns verwaisten Eltern, das wir Verständnis für die Mörder unserer Kinder haben? Das wir uns Sorgen sollten, das es den Tätern in ihrem Heimatland nicht gut gehen könnte?
Fragen Sie doch mal uns als Eltern, wie es uns geht...denn unsere Kinder können sie ja nicht mehr fragen...die sind nämlich TOT!!!!
2. gerechte Strafen
Was ist für Sie eine gerechte Strafe, wenn ein Mensch ohne Grund, Vorwarnung und Anlass andere Menschen- zum Teil Kinder!!!- aus dem Leben reißt?
Nur zu Erinnerung, damit Sie verstehen was das bedeutet: Unsere Kinder liegen 2m tief begraben und kommen niemehr wieder! NIEMALS! Ihr Leben wurde von jemand Wildfremden brutalst beendet.
Sie dürfen keinen Schulabschluss mehr machen, sich nicht mehr verlieben, nicht mehr heiraten und uns Eltern zu Großeltern machen...
Bitte definieren Sie mir- und den anderen verwaisten Eltern- was für Sie eine gerechte Strafe ist, wenn Sie schon die Rückführung der Mörder in ihre Heimatländer als "menschenunwürdig" betiteln?
3. Deutschland= reiches Land
Ich fahre seit mehr als 3 Jahren durch dieses Land und versuche verwaisten Eltern zu helfen. Ich komme in Haushalte, wo beide Elternteile einem ehrenwerten Beruf in Vollzeit nachgehen und beide nebenbei noch einen Minijob haben...
...damit sie sich das kleine Reihenhaus noch leisten können...und dennoch haben sie kein Geld, ihre ermordeten Kinder würdevoll und anständig beerdigen zu können...
Stattdessen stehen Poliker vor den Mikrofonen und erzählen diesen Menschen sie wären "reich" und das sie mit 14 Stunden-Tagen bei Politikern als "faul" gelten...
Sehr geehrte Frau Nietzard, ich bin gerne bereit mit Ihnen darüber zu diskutieren- es sei denn, dieses Thema ist Ihnen wieder "zu blöd", wie bei Julia Ruhs Sendung "Klar"
Gern lade ich Sie am 19.09. um 14:00 Uhr nach Frankfurt zur Trauerwache Deutschland ein...haben Sie den Mut und den Anstand mit vielen anwesenden verwaisten Eltern zu sprechen, um vielleicht eine andere Sichtweise zu bekommen...
Mit freundlichen Grüßen
Michael Kyrath
@MelAmann@jetteniz@juliaruhs
🚨 Der Spiegel stirring FUD on Tesla FSD again: Sweden wants to block EU approval over speed mode. But is the full picture accurate?
Thread with context, data & why this looks selective.
1️⃣ Der Spiegel claims Swedish authorities are “sounding the alarm” on Tesla FSD Supervised, wanting to block EU-wide approval because the system has a mode that lets drivers deliberately exceed speed limits.
The article links to a Swedish Transport Administration letter from April. But the full picture is more nuanced.
2️⃣ Yes, FSD in Europe has settings/modes where you can choose to go above the detected limit (using cameras + maps). The driver remains fully responsible, it’s supervised autonomy.
This is functionally identical to adaptive cruise control in BMW, Mercedes, Audi, VW etc. Standard industry practice. Why single out Tesla?
3️⃣ The Netherlands’ RDW gave FSD Supervised European type approval in April after 18+ months of rigorous independent testing (1,000+ runs + 1.8M km European data).
Post-approval: ~40k vehicles, 24M km in NL with no relevant incidents. Real-world evidence.
4️⃣ Nordic regulators raised questions on speeding tolerance, winter performance & data presentation. Fair points. But the Dutch process was thorough and the system is performing well under supervision. Blocking over one common feature feels inconsistent. #AutonomousVehicles
5️⃣ Strict ‘never exceed the limit’ rules sound good, but human drivers & most ADAS use small margins for flow & safety. Overly rigid systems can frustrate & reduce overall safety. Focus on net safety improvement, which data supports. #Innovation #Mobility
6️⃣ Der Spiegel has a pattern of critical Tesla coverage. This piece amplifies the Swedish view while downplaying Dutch approval, safety miles & industry norms. More narrative than balanced reporting. #Tesla #FSD
7️⃣ Regulators: base decisions on comprehensive independent safety data & consistent standards, not selective pressure. Tesla’s FSD pushes AI on roads. If it makes driving safer (Dutch evidence says yes), embrace it smartly.
Innovation > roadblocks. What’s your take? #TeslaFSD #AutonomousDriving #FutureOfMobility
Mit dem neuen Tesla-Update 2026.20.3 wird ein wichtiges Sicherheitsfeature eingeführt: die Totwinkelwarnung bei geparktem Fahrzeug.
Wenn beim geplanten Aussteigen ein herannahendes Objekt (wie z. B. ein Radfahrer) im toten Winkel erkannt wird, warnt das Fahrzeug optisch sowie akustisch. Besonders clever: Die Tür lässt sich beim ersten Drücken der Taste bewusst nicht direkt öffnen, um Unfälle ("Dooring") aktiv zu verhindern. Erst ein zweiter Tastendruck quittiert die Warnung und gibt die Tür frei.
Ein echtes Plus für die Sicherheit im Stadtverkehr! 🛑🚲
A long, pointed statement from the Packers in response to recent comments by Congressman Scott Fitzgerald of Wisconsin about the team and Sports Broadcasting Act:
"Packers fans everywhere should be deeply concerned that Rep. Fitzgerald admitted to giving 'zero' consideration to keeping the Packers in Green Bay as he explores upending the 65-year-old Sports Broadcasting Act. Fans should be offended that Fitzgerald then went further, saying our concerns were 'laughable.' What is laughable is that a congressman from Wisconsin is leading this charge. Why threaten the team his community overwhelmingly cherishes and its ability to compete on a level playing field?
“The tremendously successful model of pooling media rights and sharing revenue equally amongst teams has allowed the Packers to survive and thrive in the smallest media market in professional sports. This model is as foundational to the Packers’ existence as the very bricks in Lambeau Field. It is careless and unwise to rearrange the bricks of a foundation which has stood strong for over half a century.”
Wir sollten Milei nicht 1:1 kopieren - aber uns sehr genau anschauen, wie er mit seinem radikalen Reformprogramm die Wirtschaft in Schwung bringt, die Inflation senkt und den ausufernden Staat zurückschneidet. Und wie er mit seiner Freiheitsagenda nicht nur die Köpfe, sondern auch die Herzen der Menschen anspricht. https://t.co/tWcFjyb65H
@E_Boeminghaus Es trifft auch andere Teile der Gesellschaft
In meiner Heimatstadt Marl wird das größte und beliebteste Naturbad geschlossen weil Evonik kein Geld hat
Obwohl sie trotzdem den See instand halten müssen wegen Brandschutz🤷
https://t.co/Z3cPFwnqBd
🚨BREAKING - Deutschland verliert Investoren im Rekordtempo. Acht Jahre Absturz in Folge und der Standort Deutschland wird international immer stärker gemieden.
Investoren stehen laut Spahn, Merz, Reiche und anderen ja bekanntlich Schlange.
Einmal mehr werden Berliner Märchen von der wirtschaftlichen Realität eingeholt.
#Deutschland #Wirtschaft #Industrie #AvenDATA
Alarmsignal: Laut einer aktuellen EY Auswertung ist die Zahl ausländischer Investitionsprojekte in Deutschland 2025 erneut um zehn Prozent auf nur noch 548 Projekte gefallen. Das ist bereits der achte Rückgang in Folge und der niedrigste Wert seit der Finanzkrise 2009. Selbst EY spricht inzwischen offen von einem Alarmsignal für den Standort Deutschland.
Standortkrise: EY nennt als Hauptgründe die hohe Steuerlast, explodierende Arbeitskosten, teure Energiepreise und eine lähmende Bürokratie. Während andere europäische Staaten ihre Verwaltung digitalisieren und Investoren anlocken, verliert Deutschland immer weiter an Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlicher Dynamik.
Europavergleich: Frankreich lag 2025 mit 852 Projekten erneut deutlich vor Deutschland. Großbritannien erreichte 730 Projekte. Deutschland rutscht immer weiter ab und verliert seine frühere Rolle als wirtschaftlicher Stabilitätsanker Europas.
Deutschland wird wirtschaftlich immer weiter abgehängt weil Politik und Bürokratie Wachstum inzwischen systematisch verhindern.
Vielen Dank für den wichtigen Hinweis!
Quelle: WirtschaftsWoche EY Auswertung
Lesenswert: Der Wissende ist in diesen Zeiten eindeutig im Vorteil:
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https://t.co/RBqs8wwejO
„Ich bin Libertärer. Wenn ich glauben würde, dass es für den Fortbestand des Projekts notwendig ist, dass ich weiterhin das Ruder in der Hand habe, würde das bedeuten, dass wir versagt haben. Entscheidend sind die Ideen, nicht die Personen. Es darf nicht von einer einzigen Person abhängen, das wäre Unsinn.“
Javier Milei
89 Minuten Tesla-Doku auf der ARD. Kein einziger Vergleich zu Mercedes, BMW, GM. Keine Branchenstatistik. Keine Daten zu anderen ADAS-Systemen.
"Elon Musk Uncovered" verkauft sich als investigative Recherche. Was wir tatsächlich sehen, ist ein Narrativ und genau hier wird es zum Problem.
Vorab, zur Klarheit: Die Tesla Files des Handelsblatts sind echte journalistische Arbeit. Es gibt dokumentierte Fälle, in denen der Autopilot in schwere Unfälle verwickelt war. Es gibt berechtigte Fragen zur Marketing-Kommunikation, zur Sensor-Strategie und zu Musks öffentlichem Auftreten. Das alles steht außer Frage.
Aber:
Das Problem beginnt bei dem, was die Doku nicht zeigt. Wie viele Unfälle pro 1 Mio. gefahrene Kilometer hat Teslas Autopilot im Vergleich zum Fahren ohne ADAS? Wie schneiden Mercedes Drive Pilot, GM Super Cruise oder Ford BlueCruise im Vergleich ab? Was sagen die NHTSA-Vergleichsdaten? Diese Zahlen existieren. Sie kommen schlicht nicht vor.
3.000 Beschwerden klingen nach viel. Bei Millionen ausgelieferter Fahrzeuge weltweit ist das ein Bruchteil von einem Prozent. Eine seriöse Doku würde das einordnen. "Elon Musk Uncovered" stellt es als Befund dar.
Zweites Problem: Die Doku vermengt drei eigentlich getrennte Themen... die technische Sicherheit von ADAS, Musks politische Radikalisierung und seine Wahlkampfspende für Trump. Alle drei sind diskussionswürdig. Sie aber narrativ zu verschmelzen, suggeriert Kausalitäten, die methodisch nicht belegt sind. Ein politisch zweifelhafter CEO macht ein technisches System nicht automatisch unsicher, und umgekehrt.
Drittes Problem: die Quellenauswahl. Zu Wort kommen Hinterbliebene, Ex-Mitarbeiter, der Handelsblatt-Journalist. Nicht zu Wort kommen aktuelle Tesla-Ingenieure, unabhängige ADAS-Forscher, NHTSA-Vertreter, Vergleichshersteller. Eine Quellenliste ist eine Aussage.
Selbst kino-zeit (sicher nicht Tesla-Lobby) kritisiert die Doku: Sie "dreht sich etwas im Kreis" und löse den Anspruch ihres Titels nicht ein. Wenn schon die wohlwollende Filmkritik methodische Lücken sieht: Was ist dann das Argument, die Doku im politischen Diskurs unkritisch als Befund zu übernehmen?
Eine wirklich investigative Doku zur Autopilot-Sicherheit hätte einen Quervergleich mit anderen ADAS-Systemen geliefert. Sie hätte unabhängige Statistiker und Ingenieure befragt. Sie hätte Teslas eigenen Sicherheitsbericht eingeordnet, statt ihn zu ignorieren. Sie hätte zwischen Hardware-Strategie, Software-Reife und Marketing-Kommunikation differenziert. Und sie hätte Technik und Politik getrennt diskutiert, nicht ineinandergeknüpft.
Tesla muss sich Kritik gefallen lassen. Auch zur Autopilot-Kommunikation, auch zur Sensor-Strategie, auch zu Musks öffentlichem Auftreten. Aber Kritik ohne Kontext ist keine Aufklärung.... sie ist Meinungsmache.
Wer in Deutschland ernsthaft über Verkehrssicherheit und autonomes Fahren reden will, braucht bessere Werkzeuge als 89 Minuten Stimmungsbilder im Look eines Wirtschaftsthrillers.
https://t.co/WdsHLFxfaN?
Jeder ist frei, diese Plattform zu verlassen. Das verkürzt seine Reichweite, schadet in erster Linie ihm selbst & hilft den Extremen von rechts & links. Eine Menge Wirkung, aber anders als gedacht. Wie jemand, der den Fernseher wegwirft, weil ihm der Moderator nicht gefällt.
Wer X verlässt, weil dort zu viel Desinformation kursiert – um dann ausgerechnet auf TikTok „sauberere“ Debatten zu suchen, werde ich niemals verstehen.
Das Problem ist nicht die Plattform. Es ist die Bequemlichkeit, sich dorthin zurückzuziehen, wo Widerspruch leiser wird und Zustimmung lauter klingt.
Im postfaktischen Zeitalter sind Zuspitzung, Vereinfachung und Manipulation keine Ausnahmen, sondern das Grundrauschen aller Social-Media-Plattformen. Wer sich dem entzieht, überlässt das Feld denen, die es am lautesten verzerren.
Haltung zeigt sich nicht im Rückzug, sondern im Aushalten.
Führung bedeutet, dorthin zu gehen, wo es unübersichtlich, widersprüchlich und unbequem ist – und genau dort dagegenzuhalten. #IchbleibeHier
„Merz will Gespräche mit dem Iran wieder aufnehmen“. Wenn der Bundeskanzler jetzt noch Wadephul den iranischen Außenminister anrufen lässt, wird das sicher ALLES verändern. Warum tut unsere Regierung so, als hätte sie irgendeine diplomatische Möglichkeit bzw Einfluss? Das ist Schein-Aktivismus ohne irgend eine Idee oder ein strategisches Ziel. Dieses sollte der Kanzler schon formulieren, wenn er „Gespräche“ führen will.
Die FDP hat noch einen einzigen Schuss frei. Auf dem Parteitag im Mai. Der muss sitzen. Mit einem weitgehend Unkekannten (Höne) und Frau Strack-Zimmermann (die eher nicht für Liberalität bekannt ist) an der Spitze wird man gnadenlos scheitern. Kubicki und Hagen hingegen wären ein Team, dem man einen restart der FDP zutrauen kann. Mit klaren liberalen Botschaften und einer deutlichen Absage an jeglichen Kollektivismus. Hier existiert ein grosses Wählerpotenzial, da es derzeit keine (andere) Partei gibt, die die Freiheit in den Mittelpunkt stellt. Das Feld der Kollektivisten ist übervoll, dort drängeln sich derzeit alle politischen Kräfte von links über die sog. "Mitte" bis rechts. Auf dem Feld der Freiheit hingegen herrscht gähnende Leere. Dieses politische Vakuum sollte die FDP konsequent und mit klaren liberalen Botschaften füllen, ohne Anbiederung an den vorherrschenden antifreiheitlichen Zeitgeist. Die politische Ernte könnte beträchtlich sein. Und die Fehler in der Ampel sollte man endgültig abhaken, dieses Nach-Tarocken bringt nichts.
(disclaimer: ich bin nicht Mitglied der FDP)
Was soll gespeichert werden? Ein paar kWh für die Nacht im EFH? (Habe schon Speicher gebaut, siehe Anhang)
Das geht mit Batterien, ja.
Den Fossilteil der Energiewende wegzuspeichern geht praktisch nicht, hier sind Batteriespeicher um Größenordnungen zu teuer - Größenordnungen!
Beispiel:
Eine Dunkelflaute Ende Dez. 2024 - VEE sind ausgefallen und die Lücke zur Deckung der Netzlast betrug 5,5 TWh.
"Nur 5,5!!!"
Ja - aber TWh.
Jetzt rechnen wir einmal:
5,5 TWh = 5.500 GWh =5.500.000 MWh = 5.500.000.000 kWh
Zum Vergleich - die vier Pylontech US5000 haben in Summe 19,2 kWh.
5.500.000.000 kWh/19,2 kWh = 286.458.333,3 Stück (!) von diesen Batteriestapeln wären notwendig um eine (!) Dunkelflaute zu überbrücken.
"Aber es gibt doch auch Großspeicher!"
Ja - unten ist einer zu sehen, im Lkr. Wunsiedel mit 200 MWh.
Davon wären dann 27.500 (!) Stück notwendig.
Wunsiedel kostete 110 Mio. €, bei 200 MWh macht das dann 550€/kWh.
"Warum ist das so teuer - die Zellen kosten doch unter 100€/kWh?"
Ja, die Zellpreise sind nur ein kleiner Teil des Ganzen.
Das BatteriespeicherSYSTEM besteht aus mehreren Komponenten von denen die Meisten bereits technisch skaliert sind:
-Netzanschluss (hier 110 kV)
-Umspanner 110/20 kV
-20 kV Verteilung mitsamt Schaltanlagen
- Umspanner 20/0,4 kV
-0,4 kV Verteilung
-Wechselrichter/Inverter
-Speichercontainer bestehend aus:
-Batteriezellen (hier fand der Preisverfall statt!)
-Batteriemodulen + BMS
-Temperierung/Klimatisierung
-evtl. Brandmelde- + Löscheinrichtung
-Grundstück
-Zufahrt
-Umzäunung usw.
Von diesen Dingen wird praktisch nichts mehr billiger - wenn diese Speicher großtechnisch mal bei 200€/kWh ankommen wäre viel gewonnen und dennoch nichts erreicht - die oben genannten 5,5 TWh sind viel zu wenig für die intersaisonale Speicherung. Ruhnau & Qvist gehen sogar von 55 TWh aus - dem Zehnfachen des oben genannten Beispiels, der Dunkelflaute vom Ende Dez. 2024.
Selbst wenn Batteriespeicher nur die Zellpreise darstellen würden (50 €/kWh) wäre das für die intersaisonale Speicherung dann:
55 TWh = 55.000 GWh = 55.000.000 MWh = 55.000.000.000 kWh
55.000.000.000 kWh x 50 €/kWh = 2.750.000.000.000€ oder in Worten:
Zwei Billionen siebenhundertfünfzig Milliarden - Zellpreis, wohlgemerkt.
Technische Lebensdauer max. 20 Jahre. Pro Jahr dann zu erneuern (1/20tel): 137.500.000.000€ - bei einem Bundeshaushalt von 502,3 Mrd. € (2025) - absolut, absolut utopische Zahlen!
Eine Langzeitspeicherung mittels Batterien ist daher nicht möglich!
Bleibt nur der grüne Wasserstoff, doch der steckt nach einer 15 jährigen Erprobungsphase praktisch in den Kinderschuhen. Es findet sich kein Investor dafür Anlagen zu bauen die dann wetterstromabhängig zum max. 30% der Zeit funktionieren. Siehe das Scheitern fast aller H2-Projekte hier im Umfeld wie das an der Heide-Raffinerie wo mit Offshore-Windstrom (den EE-Anlagen mit dem höchsten Kapazitätsfaktor!) an einem günstigen Standort H2 hergestellt werden sollte.
https://t.co/ZeAfACsSMB
Es mag sicherlich weitere Projekte geben wo das versucht wird und der ein oder andere Durchbruch erreicht werden kann - aber auch hier fehlt wieder das Ganze drumherum.
Es benötigt dann eine komplette zweite Infrastruktur dafür - mit Elektrolyseuren, Kavernenspeichern, Pipelines mit Verdichtern + Druckregelstationen und H2-fähigen Kraftwerken!
Alleine ein Baulos an Kavernenspeichern benötigt rund ein Jahrzehnt in der Errichtung, es geht auch praktisch nicht schneller da diese aus entsprechenden Steinsalzformationen mittels Wasser herausgelöst werden - einmal das Ulmer Münster (vom Volumen her) durch eine Bohrung auflösen die so groß ist wie ein Kanalrohr einer Anwohnerstraße.
Und beim gasförmigen speichern schlägt dann die Thermodynamik voll zu.
Aus der allgemeinen Gasgleichung
pV=mRT
folgt:
p = Druck
V = Volumen
m = Masse
R = spezifische Gaskonstante (eigentlich RS, macht die Gleichen aber "unschön"
T = Temperatur
mit den Stoffdaten
Erdgas R = 500 J/kgK (schwankt je nach Herkunft)
Wasserstoff R = 4124 J/kgK
Das volumetrische Speichervolumen in den Kavernen ist bedeutend größer beim Wasserstoff im Vergleich zum Erdgas - der Heizwert pro m³ liegt nur bei einem Drittel im Vergleich zu dem des Erdgases!
Alleine die Errichtung der Speicherkavernen gleichzeitig bestehend zum Erdgassystem (brauchen wir ja für die Erdgaskraftwerke und den Rest!) dürfte locker 50 Jahre in Anspruch nehmen!
Extremszenarien wie das Jahr ohne Sommer (1815) sind in den Langzeitspeicherbetrachtungen nicht enthalten!
Bedingt durch den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik bleibt der Prozesswirkungsgrad der Wasserstoffverstromung immer schlecht - er liegt bei 20 - 25%. Der Strom daraus kostet alleine schon physikalisch das 4 bis 5-fache der Einspeisevergütung - beim Transport per Derivat (Ammoniak) läge er beim 6-fachen der Gestehungskosten.
Und da sind wir wieder beim Knackpunkt oben - diese Hürden sind für eine Gesellschaft nicht überwindbar, daher wird die Energiewende so auch nicht kopiert, kopiert im Sinne von der Adaption auf 100% VEE zu gehen. VEE werden daher nur als Brennstoffsparer angesehen - um damit tief zu dekarbonisieren wäre als Backup Geothermie (haben wir nicht) oder Wasserkraft im großen Umfang (haben wir auch nicht) notwendig.
Die allgemein geringe Leistungs- bzw. Energiedichte der VEE und Batteriespeicher hat einen sehr hohen Materialbedarf zur Folge der dem Ganzen alleine durch die Verfügbarkeit von Kupfer, Grafit, Lithium usw. schon einen Strich durch die Rechnung zieht.
Simon Michaux hat dies analysiert:
(Estimation of the quantitiy of metals to phase out fossil fuels in a full system replacement, compared to mineral resources)
Er hat hier die Welt auf dem Stand von 2018 analysiert mit der Annahme der Defossilisierung durch weitgehende Elektrifizierung:
Erzeugungsprofil im Strombereich:
KKW: 7,5%
Hydro: 13,36%
Wind: 38,33%
Solar PV: 34,50%
Solartherm.: 3,38%
Geotherm.: 0,74%
Biolog. Abfälle: 1,74%
Pkw: 695 Mio mit dann 1.190 TWh Bedarf
Speicherbedarf nach 4 Szenarien mit Batterien:
6 h 26 TWh Larson et al. 2021
48 h 226 TWh Steinke et al. 2012
28 d 2.878 TWh Droste-Frankre 2015
12 w 8.634 TWh Ruhnau & Qvist 2021
Die gelobten (und auch von mir gerne verwendeten) LFP-Zellen sind eigensicherer als NMC Zellen und kommen ohne Kobalt aus, benötigen aber 50% mehr Kupfer (geringere Energiedichte).
Kupferbedarf (t)
6 h 52.983.535
48 h 466.255.110
28 d 5.934.155.945 (Mrd. t sic!)
12 w 17.802.467.835
Kuper-Reserven: 880Mt (Mio. t. sic!)
Kupfer-Ressourcen: 2.100 Mt
Grafitbedarf (t):
6 h 106.928.085
48 h 940.967.150
28 d 11.318.092.642
12 w 35.927.836.652
Grafit-Reserven: 290 Mt
Grafit-Ressourcen: 800 Mt
Wie viele Jahre des Abbaus bei aktueller Förderung (vgl. mit dem Jahr 2019) wären dazu notwendig?
Kupfer: 6 h 11,7
48 h 28,8
28 d 254,8
12 w 745,2 (Siebenhundertfünfundvierzig Jahre sic!)
Grafit:
6 h 96,2
48 h 401,7
28 d 4203,9
12 w 13220,7 (Dreizehntausendzweinhundertzwanzig Jahre sic!)
Die Werte zeigen dass das völlig utopische Vorhaben die Volatilität von PV und WKA mittels Batterien zu kompensieren schlicht an ihrer geringen Energiedichte scheitern wird.
Es ist alles eben ein Kompromiss - wo können Vorteile genutzt und Nachteile akzeptiert werden.
Sorry, falls ich Leuten vor den Kopf stoße - aber als MINT'ler gebe ich in der Sache nicht nach, dazu ist das Thema zu wichtig als das es vom gesellschaftlichen Wunschdenken in falsche Richtungen gelenkt werden soll.
Nein @MAStrackZi, ich respektiere Ihren Einsatz und Ihr Engagement für die Ukraine. Aufgrund der weiteren Prominenz, die Sie sich durch exzessiven Gebrauch von § 188 StGB erarbeitet haben, wären Sie für viele potentielle FDP Wähler / ehemalige Mitglieder keine glaubwürdige Vorsitzende. Ich lehne Beleidigungen ab. Aber es ist nicht souverän, wie Sie damit umgehen.
Lieber @KubickiWo, auch Sie sind nicht der richtige Mann für einen Neuanfang. Auch Sie haben durch Ihr Agieren in der Ampel Vertrauen verspielt; sich etwa wider besseres Wissen gegen die Mitgliederbefragung positioniert. Schade.
Nur @LindaTeuteberg kann diese - auch meine - Partei aus dieser Krise führen. Dazu einen Generalsekretär, der in liberalen Themen fit und inhaltlich glaubwürdig ist (@jensteutrine).
Dann bitte @Gert_Woellmann ins Team holen. So setzen wir Themen und reagieren endlich wieder schnell genug auf aktuelle Entwicklungen.
Herr Stelter @thinkBTO hat diese Studie der Solar-Lobby über die vermeintlich teure Atomkraft hier gerade schön zerpflückt:
"Es gibt viele Studien zum Thema Atomkraft, aber die berühmte Studie, die einem ständig um die Ohren gehauen wird, ist vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme. Und darin sind die Kosten extrem hoch. Das liegt unter anderem daran, dass sie für neue Kernkraftwerke 9000 Euro pro Kilowatt Kapazität ansetzen. Zum Vergleich: Ein finnischer Prototypreaktor, der seit 18 Jahren gebaut wird und auch sehr teuer ist, kostet nur etwa 6900 Euro pro Kilowatt. Das heißt: Das Fraunhofer-Institut geht schon vom schlechtesten Szenario aus – und macht es noch schlechter.
Bei den Kapitalkosten setzen sie zudem etwa 10 Prozent an. Man muss wissen: Das spielt eine riesige Rolle. Wenn Du einen Euro in einem Jahr bekommst und 10 Prozent Kapitalkosten hast, sind das heute 90 Cent. Wenn Du den Euro aber erst in 30 Jahren bekommst, ist er praktisch nichts mehr wert. Sie nehmen also 10 Prozent für Atomkraft an – und 5 Prozent für Wind. Wir wissen aber, dass am Anfang die Kosten zwar hoch sind, wenn das Kraftwerk dann steht, aber kaum noch. Das heißt: Die großen Einnahmen kommen in der Zukunft, je länger das AKW steht.
Hinzu kommt die Auslastung: Die Studie unterstellt, Atomkraftwerke würden nur mit 25, 30 Prozent laufen, teilweise sogar nur 23 Prozent. Die Realität ist aber: Deutsche Atomkraftwerke liefen zu etwa 95 Prozent, also fast durchgehend. Wenn Du also hohe Kosten annimmst und dann sagst, die Anlage läuft kaum, dann ist klar, dass sie teuer wird.
Das Perfide an der Studie ist aber eigentlich: Warum sollen die in dem Szenario nur mit 25, 30 Prozent laufen? Weil angeblich immer Wind weht und die Sonne scheint. Das heißt: Die Probleme der erneuerbaren Energien – ihre Nichtverfügbarkeit – werden nicht den Erneuerbaren zugerechnet, sondern der Atomkraft. Und dann kommt natürlich raus: Atomkraft ist teuer. Und dieses Mantra wird ständig wiederholt.
Nächster Punkt: Muss man so teuer bauen? Früher, als wir in Serie gebaut haben, war das viel günstiger. Heute hast Du Einzelstücke durch massive Regulierung. Jürgen Trittin hat mal gesagt, man müsse die Regulierung so gestalten, dass Atomkraft teuer ist. Wenn ich Regulierung so gestalte, dass es teuer wird, dann ist es eben auch teuer.
China macht es mit industriellem Serienbau vor. Auch die Südkoreaner bauen – sogar in den Emiraten, wo es viel Sonne gibt – Atomkraftwerke..."
Quelle, die Zusammenfassung des aktuellen MEGA-Podcasts:
https://t.co/K4Hxcur84f