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Mitteleuropa fährt mit Vollgas in eine schwere Rezession. Die EZB wird heute dennoch die Zinsen massiv erhöhen und dadurch noch mehr bremsen. Die Idee, Inflation durch eine Energiekrise effektiv mit Zinsen bekämpfen kann, finde ich irritierend.
Vielleicht bin ich zu naiv, aber sollte man diese Dinge nicht wissen bevor man 1,4 Mrd. zur Verfügung stellt? Waren ja auch 5 Wochen bis zur ersten Auszahlung.
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@GNiederm@misik@MartinThuer Glauben Sie allen Ernstes, dass ich diese Presseaussendung nicht kenne? Und wie erklären Sie sich, dass die WE nur 2/3 ihrer benötigten Strommenge selbst herstellen kann, trotzdem aber offenbar riesige Mengen Strom an der Börse VERkauft?
@corinnamilborn Ich würde gerne wissen wieviel die #WienEnergie zum heutigen Tag zum Marktpreis gegenüber den Einstiegspreisen im Minus liegt. Müsste im Risikomanagement tagesaktuell bekannt sein.
@peter_brandner Die Idee, dass steigende Preise aufgrund einer Energiekrise, die den Wohlstand bereits auffrisst, mit steigenden Zinsen eingefangen werden können, finde ich irritierend. Dadurch wird nicht weniger Strom verbraucht und nicht mehr Gas geliefert.
@La_Lyc Das ändert nichts daran, dass Sie wenn Sie 10 TWh Absatz haben und 6 TWh Eigenproduktion Sie in Summe egal wie an einzelnen Tagen aufgeteilt 4TWh kaufen müssen um zu https://t.co/f4K5qJZ6Vb sei denn Sie haben zwar ihre Überschüsse verkauft aber ihre Unterdeckungen nicht gekauft.
#WienEnergie hat den Strom aus eigenen Kraftwerken an der Börse im Voraus verkauft anstatt an die Kunden und muss ihn jetzt teuer an der Börse zurück kaufen. Das ist KEIN Hedging. Das ist Irrsinn und Dummheit.
@GschichtenWerkl Wenn Sie 10 TWh pro Jahr an ihre Kunden liefern müssen und nur 6 TWh produzieren, wäre es vorausschauend uns verantwortungsvoll 4 TWh vorweg zu KAUFEN. Wenn Sie von den 6 TWh 4 verkaufen ist es das Gegenteil weil sie dann später 8 statt 4 zu schwankenden Preisen kaufen müssen.
@ClaudiaZettel 1/2 Das ist eine akademische Frage. #WienEnergie produziert ca 6TWh Strom, 10 TWh müssen jährlich an Kunden geliefert werden. Wenn sie jetzt bspw 6 TWh an der Börse verkaufen können sie sagen es ist ihr eigener Strom oder ein Leerverkauf am Markt.
@ClaudiaZettel 2/2 Das wirtschaftliche Ergebnis ist aber dass sie jetzt 10 GWh kaufen statt 4 und mit 6 mehr im Risiko stehen und faktisch short gegenüber dem Endkunden sind
Hätte die Einrichtung eines "Schutzschirms" (Margining-Finanzierungsinstrument) wie in 🇩🇪 etwas am #EnergieWien Desaster geändert? Nein.
Spekulative (?) Stromverkäufe oder Handel mit Spark Spreads, 2020 (zufällig?) noch mit Gewinn, würden nicht unter diesen Schutzschirm fallen.
Es gibt für einen Versorger, der fixe Abnehmer hat und viel Strom kaufen muss Netto viel zukaufen muss KEINEN, nicht einen denkbaren Grund Strom zu verkaufen an der Börse. Das hat mit Hedging nichts zu tun. Es ist Hasardieren und Spekulieren auf Kosten der Endkunden.
Hätte die Einrichtung eines "Schutzschirms" (Margining-Finanzierungsinstrument) wie in 🇩🇪 etwas am #EnergieWien Desaster geändert? Nein.
Spekulative (?) Stromverkäufe oder Handel mit Spark Spreads, 2020 (zufällig?) noch mit Gewinn, würden nicht unter diesen Schutzschirm fallen.
@corinnamilborn Die Aussagen auf der PK machen wirtschaftlich null Sinn. Ich nehme nur mit, dass wir alle die wunderbare Welt des wien spezifischen Strommarkt es nicht verstehen.
@ARedHammer Das wäre auch meine Sorge, dass die das schon länger so machen. Ansonsten ist es leider genau as simple as that. So wie der kleine Max sich das vorstellt.