- Ich brauche eure Hilfe -
Nach 4,5 Jahren Hilfe anderer brauchen nun Menschen die mir sehr nahestehen Hilfe die ich alleine nicht schafffe. Ich muss sehr wichtige Personen von der Krim evakuieren und in Sicherheit bringen. Papiere, Flucht, Unterkunft etc. sind teuer. Als Vollzeit voluntär habe ich diese Ersparnisse leider nicht. Wer mir dabei helfen kann bitte hier: https://t.co/Oa9GJ8KQIb
Bitte beachtet das es sich hier um meine Kampagne handelt da diese Mission für deutsche Vereine zu gefährlich ist. Ich kann also keine Spendenquittung geben.
Danke.
Liebe und nicht so liebe Leute, die lesen, was ich schreibe.
Ich entlasse euch heute mit ein paar nachdenklichen Gedanken in die Nacht.
Ich liebe dieses Land.
Nicht blind.
Nicht naiv.
Nicht dieses Fähnchen-im-Wind-Deutschland, das sich selbst bejubelt und bei jedem Problem zusammenbricht.
Ich liebe dieses Land, weil ich es aus der Distanz betrachtet habe.
Aus Ländern, die hier gern als gelobte Länder verkauft werden.
Vielleicht muss man Deutschland manchmal von außen sehen, um zu begreifen, was hier nach 1945 entstanden ist.
Aus Trümmern.
Aus Schuld.
Aus der Katastrophe von 1933 bis 1945, für die wir selbst verantwortlich waren.
Dieses Land hat danach etwas geschaffen, das nicht selbstverständlich ist.
Demokratie.
Rechtsstaat.
Bezahlbare Gesundheitsversorgung.
Kostenlose Bildung.
Soziale Absicherung.
Niedrige Kriminalität.
Wasser aus dem Hahn.
Strom aus der Steckdose.
Ein Land ohne nennenswerte Rohstoffe.
Mit gut 80 Millionen Einwohnern.
Und trotzdem eine der stärksten Volkswirtschaften der Welt.
Ein Land, in dem Menschen aus anderen Ländern leben möchten.
Und dann frage ich mich:
Wann ist dieses Land eigentlich gekippt?
Wann wurde aus berechtigter Kritik dauernde Selbstverachtung?
Wann wurde aus Reformbedarf Untergangsstimmung?
Wann wurde aus Zukunft Angst?
Deutschland hat Probleme.
Ja.
Marode Infrastruktur.
Zu langsame Digitalisierung.
Wohnungsnot.
Überalterung.
Bildungsprobleme.
Industrie im Umbau.
Ein Sozialstaat, der reformiert werden muss.
Aber das ist kein Untergang.
Das ist eine Aufgabe.
Aufgaben löst man nicht, indem man sich selbst einredet, man sei schon verloren.
Man löst sie auch nicht, indem man Leuten hinterherläuft, die Lösungen aus der Zeit um 1933 als Zukunft verkaufen.
Denn wenn ein Land den Glauben an sich verliert, werden die laut, die nie bauen wollten.
Nur abreißen.
Dann kommen die Händler der einfachen Antworten.
Die Fremden sind schuld.
Die Schwachen kosten zu viel.
Die Demokratie ist zu langsam.
Die Presse lügt.
Die Wissenschaft nervt.
Die Geschichte stört.
Und plötzlich klingt Vergangenheit wieder wie ein Angebot.
Dabei ist sie eine Warnung.
Deutschland ist nicht arm.
Deutschland ist nicht schwach.
Deutschland ist nicht dritte Welt.
Deutschland ist auch nicht dieses Land, in dem Krankheit zur Privatinsolvenz wird und Bildung bezahlt werden muss.
Deutschland ist immer noch ein starkes, sicheres und reiches Land.
Nicht perfekt.
Aber besser, als es sich selbst gerade einredet.
Vielleicht ist genau das unser Problem:
Wir haben vergessen, dass Normalität gebaut wurde.
Gesundheitsversorgung.
Bildung.
Sicherheit.
Demokratie.
Sozialstaat.
Nichts davon ist selbstverständlich.
Das alles wurde erkämpft, finanziert, organisiert und verteidigt.
Von Menschen, die nach 1945 verstanden hatten:
Ein Staat darf nie wieder nur den Starken gehören.
Und heute?
Heute reden manche so, als sei Anstand eine Schwäche.
Als sei Solidarität ein Fehler.
Als seien Arme, Kranke, Alte, Migranten und Arbeitslose das Problem dieses Landes.
Nein.
Das Problem dieses Landes ist nicht, dass es zu viel Menschlichkeit hat.
Das Problem ist, dass zu viele vergessen haben, was passiert, wenn ein Land seine Menschlichkeit verliert.
Deutschland muss nicht zurück.
Deutschland muss nach vorn.
Mit Mut.
Mit Reformen.
Mit Investitionen.
Mit Ehrlichkeit.
Mit sozialer Vernunft.
Und mit dem Selbstbewusstsein, dass dieses Land größere Krisen überstanden hat als schlechte Umfragen, kaputte Brücken und Politiker ohne Zukunftsidee.
Aus Trümmern wurde ein Rechtsstaat.
Aus Schuld wurde Verantwortung.
Aus Hunger wurde Wohlstand.
Aus Diktatur wurde Demokratie.
Wer so etwas geschafft hat, ist nicht am Ende.
Dieses Land ist nicht zu schwach.
Es redet sich nur zu oft klein.
Und vielleicht wäre der erste Schritt:
Deutschland nicht den Leuten überlassen, die es angeblich retten wollen, aber in Wahrheit nur seine dunkelsten Reflexe ausgraben.
Gehabt euch wohl.
Hundreds of millions of people throughout the world are immersed in extreme poverty. Yet, disproportionate wealth remains in the hands of a few. It is an unjust scenario, in the face of which we cannot fail to question ourselves and commit to change things. There is no lack of resources at the root of disparities, but the need to address solvable problems related to a more equitable distribution of wealth, to be achieved with moral sense and honesty.
Was hat zwei Daumen und morgen Rückenschmerzen? Richtig ich 🧐😆
Dieser 100 Kilo Generator kam heute - zu seiner Spezialaufgabe später mehr. Es is soviel zu tun das Social Media auf der Strecke bleibt.
Unser letzter fundraiser stagniert - alle Vorleistung wurde schon getätigt. Helft ihr uns den nochmal zu pushen?
https://t.co/UXZcbUP1Za
Wenn man die Umstände hier in Kyjiw im Großen und Ganzen zusammenfasst: Im Durchschnitt müssen die Menschen aktuell erst 14-15 Stunden ohne Strom aushalten, dann kommen ein paar Stunden mit Strom und dann wird dieser wieder abgeschaltet. Die Wahrscheinlichkeit, dass man keine Heizung oder Leitungswasser zu Hause hat, liegt etwa bei 50:50. Darüber hinaus gibt es bedeutende Unterschiede zwischen der Lage westlicher und östlicher des Flusses Dnipro. Auf der anderen Seite ist es noch ein Stück schlimmer. Es ist aber, auf gut Deutsch gesagt, überall beschissen.
Überraschend ist das nicht. Seit dem ersten Angriff der aktuellen Beschusswelle gegen Energieanlagen am 10. Oktober war klar, dass der Fokus diesmal neben den front- und grenznahen Gebieten auf der Hauptstadt liegt. Leider hat bereits der allererste Angriff zwei der wichtigsten Wärmekraftwerke Kyjiws bedeutend getroffen. Seitdem versuchen es die Russen, die Sache so hart es geht durchzuziehen. Zu den üblichen Zielen gehören ja darüber hinaus ein anderes wichtiges Wärmekraftwerk südlicher von Kyjiw sowie die mit dem Atomkraftwerk Riwne in der Westukraine verbundene Überleitungsinfrastruktur Richtung der Hauptstadt.
Das Vorhaben, einen landesweiten Blackout zu schaffen, hat in den vorigen Jahren nicht besonders erfolgreich funktioniert. Wobei es leider davon auszugehen ist, dass Russland seit Oktober 2025 generell rund die Hälfte der für den Winter eigentlich notwendigen Stromerzeugungskapazitäten ausgeschaltet hat, was man im landesweiten Maßstab keinesfalls nicht unterschätzen sollte. Doch konzentriert man sich vor allem darauf, die Hauptstadt mit realistisch betrachtet rund drei Millionen Einwohnern unbewohnbar zu machen.
Die Stimmung in der Bevölkerung, die insgesamt wieder große gegenseitige Solidarität zeigt, lässt sich schwer messen. Klar ist, dass der russische Wunsch, die Menschen würden wegen der Stromausfälle gegen Selenskyj oder wen auch immer protestieren, nicht aufgehen wird. Es gibt höchstens kleine lokale Proteste wegen der ungerechten Stromverteilung (was auch immer gerechte Stromverteilung unter den heutigen Umständen bedeuten soll). Sonst geht es wie immer eher in die andere Richtung als vom Kreml vermutlich gewünscht.
Klar ist aber jedenfalls, dass viele an ihre mentalen Grenzen stoßen. Bezeichnend ist diesbezüglich, dass der Versuch einer hierzulande sehr bekannten Popsängerin Tina Karol, die Menschen mit einem Lied zum Thema aufzuwärmen, massiv nach hinten losgegangen ist. In dem Text geht es grob in die Richtung "Wir haben keinen Strom, aber wir haben Wärme in unseren Herzen". Die Anzahl der negativen Kommentare dazu war nahezu unübersichtlich. Gleichzeitig ging eine stromlose Party im Hof eines Wohnungskomplex im positiven Sinne als Symbol der Mut viral. Die Gefühle sind sehr gemischt und bloß unterschiedlich.
Jedenfalls stehen die Zeichen vor allem auf eines: Irgendwie durchzuhalten. Das gelingt grundsätzlich. Bürgermeister Klitschko nannte ja absurde Zahlen der Menschen, die Kyjiw im Januar verlassen haben sollten. Mein Eindruck ist allerdings, dass eine bedeutende Ausreisewelle aufs Land oder wohin auch immer ausgeblieben ist. Dies würde man im Alltag schon merken. Die große Hoffnung ist nun mit der nächsten Woche verbunden, wenn es wieder (sehr) leichte Plustemperaturen geben soll. Die Einschätzung der Experten ist jedoch recht eindeutig: Vielmehr als ein-zwei Stunden mehr mit Strom ist nicht zu erwarten. Daher wird der faktische Überlebenskampf weitergehen.
Eines meiner Herzensprojekte innerhalb @bravery_ev sind nach wie vor die Kinderschutzwesten 👶🛡️die wir zusammen mit @ennolenze entwickelt haben.
Allein der Name ist natürlich etwas das man so nicht kennt - vllt gab es deshalb auch bisher nichts. Es handelt sich hier um „Kevlar“ NIJ3A Westen mit Zertifizierung. Frontnahe NGOs / Familien & Kinderzentren bekommen diese kostenfrei nach Prüfung um Kinder sicher zu evaluieren oder Schulwege etc sicherer zu machen.
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Ich weiß das Thema ist unangenehm aber bitte helft mir für mehr Sichtbarkeit.