@bundeskanzler "Ich möchte eine Welt, in der Frank Junior und alle Frank Juniors unter einem Schatten spendenden Baum sitzen können. … Eine Welt, in der Würmer und Insekten endlich wieder schmecken. Ich möchte eine Welt, in der ich aus einer Toilette trinken kann ohne Ausschlag zu kriegen.“
Der Merz-Tankrabatt 2026 wird wie der Lindner-Tankrabatt 2022 ein völliges Desaster! Einfach nur ein zusätzliches Steuergeschenk in Mrd. Höhe für die Öl-Konzerne, die in der Krise ohnehin schon ordentlich Kasse machen. Doch statt das diese Übergewinne endlich abgeschöpft werden, gibt es jetzt als Dank eine Steuererleichterung oben drauf. Das ist ökonomisch blanker Unsinn und sozialpolitisch ein absoluter Skandal. Es ist reine Symbolpolitik, die keinen Cent Entlastung bringen wird. Eine Kapitulation vor dem Spritpreis-Populismus von Springer. Und dafür wird jetzt 1,6 Mrd. Euro ausgegeben, Geld mit dem man den Preis für das Deutschlandticket über Jahre hinweg stabilisieren könnte. Was für ein absolutes Trauerspiel mal wieder🤦♂️😰
Abgesehen davon wie schlecht der Post gealtert ist…war die Definition von Wahnsinn nicht „immer wieder dasselbe zu tun und dabei zu erwarten ein anderes Ergebnis zu erzielen“? #Tankrabatt#MwStSenkung#Einmalzahlung#Entlastungen
„Ich befürchte, dass die #Bundesregierung das Flickwerk der letzten Wochen fortsetzt. Nach ‚Tankrabatt‘ und ‚Klimageld‘ lädt der Bundeskanzler die Tarifpartner nun ein, sich auf #Einmalzahlungen einzulassen. Das ist kein Konzept, das ist Flickwerk.“ (tm) @morgenmagazin
Bilanz nach 39 Tagen Krieg: (1) ein verbittertes Regime, das (2) seine Bevölkerung noch stärker unterdrückt, (3) Straße von Hormuz kontrolliert, (4) weiter auf 400 kg hochangereichertem Uran sitzt. Egal, was Trump sagt: Für die USA ist dieser Waffenstillstand sicher kein Sieg. 👇
Man muss Paris einfach lieben. Der frisch gewählte Bürgermeister Emmanuel Grégoire fährt mit seiner Entourage mit dem Fahrrad zum Rathaus, um dort jetzt sechs Jahre lang die 🇫🇷 Hauptstadt weiter in eine Fahrradstadt zu verwandeln❤️
Ich sitze hier und schaue mir Trumps Ansprache nochmal in Ruhe an. Und ich merke, wie es mich erwischt.
An die Iraner gerichtet sagt er:
„Die Stunde Ihrer Freiheit ist gekommen. Bleiben Sie in Schutzräumen. Verlassen Sie Ihr Haus nicht. Draußen ist es sehr gefährlich. Bomben werden überall fallen. Wenn wir fertig sind, übernehmen Sie Ihre Regierung. Sie wird Ihnen gehören. Das ist wahrscheinlich Ihre einzige Chance für Generationen. Viele Jahre lang haben Sie um Amerikas Hilfe gebeten – aber Sie haben sie nie bekommen. Kein Präsident war bereit, das zu tun, was ich heute Abend zu tun bereit bin. Jetzt haben Sie einen Präsidenten, der Ihnen gibt, was Sie wollen. Sehen wir also, wie Sie reagieren. Amerika steht mit überwältigender Stärke und verheerender Kraft hinter Ihnen. Jetzt ist die Zeit, Ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und die wohlhabende und glorreiche Zukunft zu entfesseln, die in greifbarer Nähe liegt.“
Mein erster Impuls: Ja. Endlich. Dieses Regime hat in den vergangenen Wochen Zehntausende eigene Bürger erschossen. Es lässt seit Jahren Frauen töten, weil sie ihr Haar zeigen. Es finanziert Terror von Jemen bis Palästina. Es verdient kein Mitleid und keine weitere Chance.
Und dann halte ich inne.
Eigentlich wissen wir längst, dass Trump nicht der Gute ist. Doch dann diese verführerischen Worte ans iranische Volk. Es klingt zu süß, um wahr zu sein:
Geht heute besser in eure Bunker, schon morgen gehört das Land euch.
Aber wir wissen auch: Trump bewegt keinen Finger, wenn für ihn nicht der große Deal rausspringt. Wenn er aus Palästina nicht ein riesiges Urlaubsresort machen kann. Wenn er nicht die Bodenschätze von halb Russland und der Ukraine auf dem silbernen Tablett bekommt. Wenn er nicht das Öl aus Venezuela abzapfen darf.
Aber das jetzt kritisieren? Wo doch endlich das teuflische Regime in Iran ausgemerzt werden könnte?
Meine Gedanken fahren Karrussel.
Soll ich mal besser meine Trump-Kritik stecken lassen? Diesmal hoffen, dass ausgerechnet er und Netanyahu auf der richtigen Seite der Weltgeschichte stehen?
Ich wünschte es mir.
Für das Volk im Iran zuallererst.
Für das Volk Israels, das von jahrzehntelangen Auslöschungsfantasien befreit wäre.
Für die US-Amerikaner, die in jedem Schlachtruf der Regime-Treuen mit dem Tode bedroht wurden – nicht nur mündlich, sondern bei jeder Gelegenheit auch in die Tat umgesetzt.
Gleiches gilt für Israel.
Diesen heutigen Angriff also kritisieren? Kann man das denn?
Und man wird mich beschimpfen. Zurecht sagen:
Du dumme Gans, willst du die Iraner weiter leiden lassen? Siehst du nicht, dass Trump der Retter ist?
Nein. Ich will natürlich, dass die Iraner wieder atmen können.
Ich glaube nur nicht, dass wir hier mit blühenden Landschaften in und um Teheran rauskommen werden.
Ausgerechnet durch Trump und Netanyahu.
Die Geschichte zeigt uns leider genau das:
Irak 2003: „Wir befreien euch.“
Ergebnis: Hunderttausende Tote, der IS, zwanzig Jahre Chaos.
Libyen 2011: „Der Diktator ist weg.“
Ergebnis: Ein Failed State mit offenen Sklavenmärkten.
Afghanistan 2001: „Wir bringen Demokratie.“
Ergebnis: Zwanzig Jahre Krieg, und am Ende marschieren die Taliban wieder ein.
Jedes Mal die gleiche Verheißung: Wir zerbomben die Tyrannen, und dann kommt die Freiheit. Jedes Mal bleibt ein zertrümmertes Land zurück, das niemand wieder aufbaut.
Trumps Rede klingt verlockend: Heute Bunker, morgen gehört das Land euch.
Aber er agiert ohne internationale Begleitung. Er sagt nur: Wir liefern die Zerstörung, ihr sorgt danach selbst für die Demokratie. Viel Glück.
Was will Trump überhaupt? Den Friedensnobelpreis? Durch einen Krieg?
Denkt dran: Er rührt keinen Finger, ohne dass für ihn was abspringt.
Geht es um Öl?
Geopolitischen Einfluss?
Ein Wahlkampfvideo?
Es ist jedenfalls nicht das Wohl der iranischen Bevölkerung – denn für das hat sich diese Regierung noch nie interessiert.
Gestern Abend sagte Omans Außenminister bei CBS, ein Friedensabkommen sei „in Reichweite“. Iran hatte erstmals zugestimmt, kein nukleares Material für eine Bombe vorzuhalten. Klar – wenn ein Verbrecherregime etwas verspricht, muss es erst recht nicht stimmen. Aber für nächste Woche waren technische Gespräche in Wien angesetzt.
Heute fallen Bomben auf Teheran.
Die Frage ist nicht, ob dieses Regime brutal ist.
Die Frage ist, was nach der Zerstörung kommt – und wer am Ende den Preis zahlt.
Twenty years ago we invaded Iraq. The war killed many innocent Iraqis and Americans. It destroyed the oldest Christian populations in the world. It cost over $1 trillion, and turned Iraq into a satellite of Iran. It was an unforced disaster, and I pray that we learn its lessons.
The killing of Alex Pretti is a heartbreaking tragedy. It should also be a wake-up call to every American, regardless of party, that many of our core values as a nation are increasingly under assault.