@GFreiNews@enelka42 Das bezieht sich aber auf die Qualität der Ausbildung und nicht auf die Themen die sie in ihrem Ausgangsposting angesprochen haben.
Die CDU ist gegen die Chatkontrolle. Deshalb haben sie heute im EU-Parlament die Chatkontrolle durchgesetzt.
Die CDU macht immer das Gegenteil von dem was sie sagen.
Ps: die CDU liebt euch. Sagt die CDU.
Wenn ein Minister die eigenen Gesetze bricht – und die Regierung wegschaut
Es gibt in diesem Land offenbar zwei Rechtsordnungen. Die eine gilt für den ganz normalen Steuerzahler, der jeden Euro Nebeneinkommen fein säuberlich beim Finanzamt anzugeben hat, der für jede Unstimmigkeit in seiner Erklärung Nachfragen fürchten muss, dem im Zweifel niemand einen Fehler des Notars als Ausrede durchgehen lässt. Und dann gibt es die Rechtsordnung für Wolfram Weimer, Kulturstaatsminister im Bundeskanzleramt, engster Vertrauter des Kanzlers, Herr über eine Firma, deren Existenz er dem Bundestag über Jahre verschwiegen hat. Für ihn, so will es scheinen, gelten Gesetze nur auf dem Papier. Und die Regierung, die eigentlich über die Einhaltung dieser Gesetze zu wachen hätte, hat sich längst zur Verteidigerin dieses Ministers gemacht. Nicht mit Argumenten. Mit Schweigen.
Der Reihe nach. Seit Januar ist bekannt, dass Weimer neben seiner Beteiligung an der Weimer Media Group noch eine zweite Gesellschaft besaß, von der weder Öffentlichkeit noch Parlament je etwas erfahren hatten: die Weimer Neureuth GmbH, vormals unter dem Namen Weimer Redaktion GmbH mit Sitz in Potsdam registriert, gegründet bereits 2003, seither ohne Unterbrechung mit Weimer als alleinigem Geschäftsführer. Der Unternehmenszweck, wortwörtlich im Handelsregister nachzulesen, lautete bis zum 16. Januar dieses Jahres: verantwortliche und leitende redaktionelle Arbeit für fremde Publikationsorgane zu leisten. Das ist kein Vermögensverwaltungsvehikel. Das ist ein Gewerbebetrieb. Und ein Gewerbe darf ein Mitglied der Bundesregierung nach Paragraf fünf des Bundesministergesetzes und nach Artikel 66 des Grundgesetzes während seiner Amtszeit exakt null Tage lang ausüben. Weimer aber war es, von seinem Amtsantritt im Mai 2025 bis Mitte Januar 2026, an jedem einzelnen Tag.
Aufgeflogen ist die Sache nicht durch Selbstauskunft, sondern durch Recherchen der Tegernseer Zeitung und von Apollo News. Und was folgte, war ein Lehrstück in politischer Schadensbegrenzung. Drei Tage nachdem die Firma unter neuem Namen und mit neuem Sitz am Tegernsee ins Handelsregister eingetragen worden war, änderte die Gesellschafterversammlung den Unternehmenszweck in schönster Eile auf Halten und Verwalten eigenen Vermögens – jene Formulierung, die das Ministergesetz ausdrücklich ausnimmt. Ein Zufall, drei Tage vor dem Presseanruf? Weimers Anwalt bemühte prompt das Versehen des Notars. Wer’s glaubt. Der ursprüngliche Geschäftszweck war wortgleich mit dem von 2003 – über zwei Jahrzehnte stabil formuliert, plötzlich ein Flüchtigkeitsfehler, ausgerechnet in der Woche, in der Journalisten anfingen, unbequeme Fragen zu stellen.
Die Bundesregierung hätte an dieser Stelle aufklären können. Stattdessen erklärte sie, im Personalbereich des Beauftragten für Kultur und Medien sei bei Weimers Amtsantritt eine Prüfung auf mögliche Interessenkollisionen erfolgt, die zu keiner Beanstandung geführt habe. Fertig, Deckel drauf, nächste Frage bitte. Nur: Wann genau diese Prüfung stattfand, verrät die Regierung bis heute nicht. Und ob dabei überhaupt die Weimer Redaktion GmbH – also genau jene Firma, die den Gesetzesverstoß begründet – Gegenstand der Prüfung war, verrät sie ebenfalls nicht. Die AfD-Fraktion hat diese Frage seit Januar in gleich vier parlamentarischen Vorstößen gestellt, zuletzt in einer ausdrücklichen Nachfrage im Juni, in der sie der Regierung unter Verweis auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vorhält, ihrer Antwortpflicht gegenüber dem Parlament schlicht nicht nachzukommen. Das Verfassungsgericht hat unmissverständlich festgehalten, dass gerade bei der Aufdeckung möglicher Rechtsverstöße innerhalb der Regierung das parlamentarische Informationsrecht besonderes Gewicht hat und dass eine Regierung, die Auskünfte verweigert, dies begründen muss. Die Bundesregierung begründet nichts. Sie schweigt einfach weiter und hofft, dass die Sache irgendwann von selbst einschläft.
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Eine Prüfung, deren Zeitpunkt geheim bleibt, kommt zu dem Ergebnis, ein offenkundiger Gesetzesverstoß sei keiner. Wenn diese Prüfung erst im Nachhinein stattfand, nachdem Journalisten die Firma längst öffentlich gemacht hatten, dann war sie keine Kontrolle, sondern eine nachträgliche Persilscheinausstellung. Genau das ist die Frage, die die Regierung partout nicht beantworten will. Und wer eine so einfache, so naheliegende Frage über Monate hinweg systematisch unbeantwortet lässt, der hat etwas zu verbergen. Alles andere wäre eine Beleidigung der Intelligenz jedes einzelnen Wählers.
Und das ist beileibe nicht der einzige Vorgang, der Fragen aufwirft. Da wäre der Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee, den die Weimer Media Group jährlich veranstaltet und bei dem Tickets für bis zu achtzigtausend Euro verkauft wurden – beworben mit dem Versprechen exklusiven Zugangs zu Regierungsmitgliedern. Der bayerische Ministerpräsident sah sich genötigt, seine Schirmherrschaft und den staatlich finanzierten Empfang abzusagen, weil ihm das Anbieten von Kontakten zu offensiv wurde. Da wäre die Enthüllung, dass Weimers Ministerium und die Weimer Media Group sich bei der Beantwortung kritischer Presseanfragen abgestimmt haben, mit Weimer selbst im Verteiler. Da wäre das Eingeständnis seiner eigenen Behörde, Presseanfragen mutmaßlich rechtswidrig an das eigene Familienunternehmen weitergeleitet zu haben – ausgerechnet durch den Mann, der im Kabinett für den Schutz der Pressefreiheit zuständig ist. Man kann diese Häufung kaum noch Zufall nennen. Man muss sie System nennen.
Bezeichnend ist auch, wer in dieser Affäre auffällig still bleibt. Nicht nur die Union deckt ihren Mann. Auch von SPD, Grünen und Linken kommt keine ernsthafte Rücktrittsforderung, obwohl genau diese Parteien sonst keine Gelegenheit auslassen, moralische Standards für andere einzufordern. Vielleicht, weil man in Berlin gelernt hat, dass man sich gegenseitig deckt, solange man selbst irgendwann in einer ähnlichen Lage sein könnte. Vielleicht auch, weil ein Minister, der über Kultur- und Medienförderung entscheidet, in vielen Redaktionsstuben eben doch lieber als Wohltäter denn als Kontrollobjekt betrachtet wird. Man sollte sich fragen, wie unabhängig eigentlich jene Berichterstattung sein kann, deren Förderetat von genau dem Mann verwaltet wird, über dessen Rechtsverstöße berichtet werden müsste.
Früher sind Minister zurückgetreten, wenn deutlich schwächere Vorwürfe im Raum standen. Heute wird ausgesessen, relativiert, auf das eigene Rechtsverständnis verwiesen und notfalls der Bote zum Täter erklärt. Der Kanzler, der Weimer ins Amt geholt hat und ihn bislang mit auffälliger Beharrlichkeit hält, trägt für diesen Zustand die politische Verantwortung. Wer einen engen Freund in ein Schlüsselamt hebt, der über die eigene Firma gleichzeitig weiterhin wirtschaftlich profitiert, der handelt fahrlässig – und wer diesen Freund dann noch durch beharrliches Schweigen der eigenen Regierung schützt, der beschädigt das Vertrauen in die Institutionen mehr, als es jeder einzelne Firmeneintrag je könnte.
Am Ende bleibt eine Frage, die so einfach ist, dass ihre Nichtbeantwortung schon fast wie ein Geständnis wirkt: Wann genau wusste die Bundesregierung, was sie wusste? Bis sie diese Frage beantwortet, bleibt der Verdacht bestehen, dass hier vertuscht wird, was nicht mehr zu verteidigen ist. Vielleicht muss am Ende tatsächlich Karlsruhe klären, wozu Berlin offenkundig nicht mehr willens ist.
https://t.co/VjWemFw7df
@PeterBorbe Was heisst denn vom Verfassungsschutz geprüft? Man kann wohl davon ausgehen das gezielt Gutachten in Auftrag gegeben worden sind die ein verbindliches Ergebnis haben. Gerade in Niedersachsen...
Michael Kellner, Grüne bezeichnet die AFD als
"Überlebenden der Rechskanzlei"
auf Nachfrage der AFD sagt er weiterhin
"sie stehen in einer Tradition des Nationalsozialismus"
für beides gab es KEINEN Ordnungsruf nicht einmal eine Rüge von RAMELOW/Linke
die Menschen sehen das und die werden alle weiter
abschmieren.
@BrandnerSt@M_Reichardt_AfD Sie exekutiert die politischen Vorgaben zum Schutz von "unsere Demokratie". Die hat ihr der Fritze mit auf den Weg gegeben. Was braucht man da eine Rechtsgrundlage... Was zählen schon Wahlergebnisse wenn es um das "Richtige" geht, oder? 😏
Das ist der SPD-Bundestagsabgeordnete @DanielRinkert, für den ich an dieser Stelle zu einer Kollekte aufrufen möchte. Als einzige Person dokumentierte er in der Corona-Enquete Kommission gestern, dass in seinem Elternhaus ein Zimmer gefehlt hat, nämlich die gute Kinderstube, indem er mich während meiner völlig korrekt vorgetragenen Argumente lautstark anpöbelte. Diese bedauernswerte Unterinvestition in seine Erziehung sollte dringend behoben werden, um der sozialen Gerechtigkeit nachträglich genüge zu tun.
Da er, bzw. sein SPD-Kreisverband praktischerweise schon ein Spendenkonto hat, bitte ich sie alle, den Betrag von
einem Eurocent (0,01 Euro)
dorthin zu überweisen, damit Herr Rickert wenigstens nachträglich eine gute Kinderstube bekommt, der arme Tropf.
Die Kontoverbindung seines SPD-Kreisverbandes Rhein-Kreis Neuss lautet DE11 3055 0000 0059 1111 61 (Sparkasse Neuss).
Schreiben Sie als Verwendungszweck bitte
"Gute Kinderstube / Pöblerhilfe"
auf die Überweisung und vergessen Sie bitte nicht auf jeden Fall eine Spendenquittung anzufordern. Sie können diese gute Tat schließlich von der Steuer absetzen. Nach getaner Überweisung posten Sie bitte eine Kopie der Bankbestätigung hier (Sie müssen das natürlich nicht machen, aber wenn Sie es tun, nehmen sie an der Verlosung teil: Zu gewinnen sind 2 Exemplare meines neuen Buches "Götterdämmerung" mit persönlicher Widmung. Damit sich unser Kellerkind über möglichst viel Hilfe freuen kann, wäre es schön, wenn Sie alle diesen Post maximal teilen und liken könnten. Herzlichen Dank!
Für alle, die es verpasst haben: CDU/CSU haben in Brüssel durchgesetzt, dass künftig JEDER Brief, den Sie an Ihre Oma schreiben oder an Ihren Urlaubsflirt, entsiegelt, geöffnet und gelesen wird. Aber Sie versprechen uns hoch und heilig: Sie werden nichts von den Erkenntnissen jemals missbrauchen. Alles ganz nebenwirkungsfrei. Wer das
n i c h t glaubt: Post liken und teilen. 🙏
@apollo_news_de Da hat die SPD mit Herrn Paul in Ludwigshafen doch schon ein Beispiel geliefert. SPD Politikerin fordert beim Verfassungsschutz Gutachten an, der liefert auftragsgemäß ab und Paul wird dann nicht zur Wahl zugelassen. Der Blitzmerker Spahn kommt wie immer zu spät.
Es gibt Sätze, die man zweimal lesen muss, weil man dem eigenen Verstand nicht traut. „Wir gehen davon aus, dass unsere Schulen ihren Erziehungsauftrag ernst nehmen und das Überwältigungsverbot ebenso wie das Kontroversitätsgebot streng beachten." So lautet die offizielle Antwort des baden-württembergischen Kultusministeriums auf die Frage, ob es in Ordnung sei, dass ein aus einem Gefangenentransporter umgebauter Propagandabus linksradikaler Aktivisten auf Schulhöfen parkt und Vierzehnjährigen erklärt, warum man die zweitstärkste politische Kraft des Landes verbieten müsse. Man geht davon aus. Man vertraut. Man prüft nicht. Und während man in Stuttgart so schön vertrauensselig davon ausgeht, fährt der „Adenauer SRP+" munter weiter durch die Republik, zuletzt an die Realschule Tiengen, eingeladen von einem einzelnen Lehrer, ganz ohne Ausschreibung, ganz ohne Gegenangebot, ganz ohne jenes Neutralitätsgebot, das dieses Ministerium angeblich so ernst nimmt.
Reden wir Klartext über das, was da tatsächlich an unsere Schulen gekarrt wird. Der Bus des „Zentrums für Politische Schönheit" ist kein Diskussionsforum. Er ist eine mobile Verbotskampagne. Die Betreiber sagen das selbst, unverblümt und ohne jede Scham: Es geht darum, ein AfD-Verbot herbeizureden, „Nie wieder ist jetzt" auf Aufkleber zu pressen und Schülern beizubringen, weshalb die Partei, die in Umfragen bundesweit vorn liegt, eine Gefahr für die Demokratie sei. An anderen Stationen dieser Tour stand eine Puppe der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel in einer nachgebauten Gefängniszelle, versehen mit einem Schild, das zur „Verhörung" der „Gefangenen" aufforderte. Das ist keine Kunstaktion mehr, das ist eine Verhaftungsphantasie gegenüber der Oppositionsführerin einer demokratisch gewählten Partei, präsentiert vierzehnjährigen Schülern als Diskussionsangebot. Und das grün-schwarze Kultusministerium in Stuttgart findet daran: nichts. Gar nichts. Man sieht keinen Anlass zur „vorsorglichen Prüfung", geschweige denn zu einer Untersagung. Die schiere Menge an Angeboten, die an Schulen herangetragen würden, mache das angeblich unmöglich. Als hätte hier irgendjemand verlangt, jedes Schach-AG-Angebot zu durchleuchten. Es geht um eine Organisation, die offen für ein Parteiverbot wirbt und dafür in den Unterricht eingeladen wird. Das zu prüfen ist keine bürokratische Zumutung, das ist die Mindestpflicht eines Ministeriums, das sich Neutralität auf die Fahnen schreibt.
Und dann kommt noch der Treppenwitz obendrauf: Nach der Aktion habe man, so das Ministerium, von Teilnehmern erfahren, sie hätten den Vortrag als „neutral" wahrgenommen. Man fragt sich unwillkürlich, welche Teilnehmer da befragt wurden. Die Organisatoren selbst vielleicht? Der einladende Lehrer? Es ist die Verteidigungsstrategie der Bequemlichkeit: Man befragt niemanden ernsthaft, kassiert eine wohlfeile Rückmeldung und erklärt den Fall für erledigt. Wer als Schüler in einer Woche vier Stunden Unterricht zum Thema Rechtsextremismus und AfD-Gefahr bekommt und danach von einem interaktiven Bus mit Spielen, Videos und Diskussionsrunden „aufgeklärt" wird, empfindet das natürlich als normal. Genau das ist ja das Perfide an dieser Art von Einflussnahme: Sie tarnt sich als Aufklärung, als Medienkompetenz, als spielerisches Lernangebot, und genau deshalb merken die wenigsten, wie einseitig das Weltbild ist, das ihnen dort vermittelt wird.
Damit niemand glaubt, hier handle es sich um Einzelfälle wohlmeinender, vielleicht etwas überengagierter Aktivisten: Dieselbe Organisation störte im vergangenen Jahr mit Sirenengeheul und „Scheiß AfD"-Chören das Sommerinterview der AfD-Vorsitzenden. Und als kürzlich Reporter von Apollo News beim AfD-Bundesparteitag in Erfurt von einem linksextremen Mob gejagt, zu Boden geworfen und getreten wurden, meldete sich derselbe Kanal zu Wort. Nicht mit Anteilnahme. Mit Häme. Man verspottete den blutenden Reporter Jonas Aston mit den Worten, er habe sich „für Volk, Führer und Vaterland" geopfert, und wünschte ihm süffisant „eine Runde Kraft durch Freude" zur Erholung. Dazu stellte man ein Foto des Mitgliedsausweises des Nationalsozialisten Horst Wessel und dichtete ein „Staatsbegräbnis" für den verletzten Journalisten herbei. Das ist die geistige Verfassung der Truppe, die man für pädagogisch wertvoll genug hält, um sie an unsere Schulen zu lassen. Nicht trotz, sondern offenbar gerade wegen ihrer Radikalität, denn genau diese Kompromisslosigkeit scheint man in Stuttgart und andernorts für Haltung zu halten.
Baden-Württemberg ist dabei beileibe kein Einzelfall, und das macht die Sache nicht besser, sondern schlimmer. In Niedersachsen, wo ein grün geführtes Kultusministerium amtiert, fiel die Antwort auf eine ähnliche Anfrage nahezu wortgleich aus: Veranstaltungen mit externen Organisationen seien eben Bestandteil des schulischen Bildungs- und Erziehungsauftrags. Dort war der Bus bereits an mehreren Schulen zu Gast, unter anderem wieder mit der Weidel-Gefängnispuppe, diesmal vor vierzehn- und fünfzehnjährigen Schülern der achten und neunten Klasse. Ein Geschichtslehrer einer dieser Schulen verstieg sich sogar zu der Aussage, er begreife „Antifaschismus als erste Bürgerpflicht" und trat als offizieller Kontaktlehrer für die Bustour auf. Bundesweit sollen inzwischen rund achthundert Schulen einen Besuch angefragt haben. Achthundert. Das ist kein Randphänomen mehr, das ist eine flächendeckende, staatlich geduldete Kampagne gegen eine einzelne Oppositionspartei, ausgetragen im geschützten Raum der Schule, wo Kinder den Erwachsenen naturgemäß erst einmal vertrauen.
Man stelle sich zur Abwechslung einmal das Gegenteil vor. Ein Bus, finanziert von irgendeinem konservativen Verein, hält vor einer Schule, an Bord eine Gefängniszelle mit einer Puppe von Robert Habeck oder Annalena Baerbock, dazu Aufkleber gegen Grüne und SPD. Man muss nicht lange raten, wie schnell dann Untersuchungsausschüsse, offene Briefe von Lehrerverbänden und empörte Talkshow-Runden folgen würden. Aber wenn es in die andere Richtung geht, wenn eine radikale Gruppierung mit Verbotsforderungen gegen die Opposition an die Schulen zieht, herrscht in den zuständigen Ministerien betretenes Schulterzucken, verpackt in Amtsdeutsch.
Immerhin, ein Rest an Anstand meldet sich, wenn auch verhalten. Der CDU-Landtagsabgeordnete Simon Herzog sprach von einem „Bärendienst", den solche Aktionen der politischen Kultur erwiesen, und mahnte, Schulen dürften keine Bühne für Kampagnen werden. Nett gemeint, aber viel zu leise für das, was hier tatsächlich passiert. Deutlich klarer positionierte sich naturgemäß die direkt betroffene AfD. Der Lokalpolitiker Matthias Jehle forderte ein Ende linker Propaganda im Klassenzimmer und erinnerte daran, dass Schulen Wissen vermitteln und zu eigenständigem Denken befähigen sollen, nicht zu parteipolitischer Gefolgschaft erzogen werden dürfen. Die Fraktion hat inzwischen eine Anfrage an die Landesregierung gestellt und beruft sich dabei zu Recht auf den Beutelsbacher Konsens, jenes seit Jahrzehnten gültige Fundament politischer Bildung, das Überwältigung und Indoktrination verbietet und Kontroversität verlangt. Man darf gespannt sein, mit welcher Ausrede sich Stuttgart aus dieser Verantwortung stiehlt, denn eine ehrliche Antwort auf die Frage, warum man einer Verbotskampagne gegen die Opposition freie Hand im Klassenzimmer lässt, wird man von diesem Ministerium kaum erwarten dürfen.
Am Ende bleibt die bittere Erkenntnis, dass eine CDU-geführte Behörde lieber wegschaut, als sich mit einer Gruppe anzulegen, die sich selbst als moralisch über jeden Zweifel erhaben inszeniert. Neutralität ist an unseren Schulen längst keine Selbstverständlichkeit mehr, sie ist zu einer Frage der politischen Opportunität verkommen. Wer das ändern will, muss aufhören, sich mit warmen Worten und Prüfungsverweigerung zufriedenzugeben, und anfangen, konkrete Konsequenzen einzufordern: keine Einladung ohne Neutralitätsprüfung, keine externe Organisation mit offen parteipolitischer Agenda im Klassenzimmer, und schon gar keine Steuergelder für Vereine, die Journalisten verhöhnen, während sie sich gleichzeitig als Demokratieretter aufspielen. Bis dahin gilt: Wer schweigt, wenn Kinder politisch instrumentalisiert werden, macht sich mitschuldig an genau jener Verrohung des demokratischen Diskurses, die man vorgibt, bekämpfen zu wollen.
https://t.co/1urFUUwufW
Warum AfD?
Es ist ganz einfach. CDU, SPD und Grüne haben lange genug gezeigt, dass sie weder Migrations- noch Wirtschaftspolitik können oder wollen. In der Fußballsprache: sie sind Tabellenletzte in der Kreisliga. Brutalstmöglicher Abstieg.
Dann wechselt man den Spielführer und den Trainer aus.
Und alle vermeitlichen Argumente gegen die AfD verblassen gegen das von der CDU unterstützte EU-Diktat, der Chatkontrolle, dem Verbrennerverbot, der Bargeldobergrenze, dem Majetäts-Paragrafen, den Steuererhöhungen, der baldigen Insolvenz der Sozialkassen etc. pp. - Deutschland verarmt.
Und ja, man kann einigen AfD-Mitgliedern eine Russlandpolitik ähnlich wie auch Schröder, Stegner und Miersch nachsagen. Ja, da bin ich auch durchaus kritisch. Aber, wenn die etablierten Parteien so weiter machen, ist Auslandspolitik unser kleinstes Problem. Islamisten kommen, Industrie geht, Leute!
„Wer heute die Zusammensetzung der Grundschulklassen sieht, weiss, was in 10 Jahren auf den Strassen los ist“ sagte mir vor kurzem ein Bekannter. Und er hat Recht. Wobei mir persönlich schon heute reicht, was auf den Strassen los ist. Statistisch mehr als 2 Gruppenvergewaltigungen an jeden einzelnem verdammten Tag!
Die dänischen Sozialdemokraten haben diese Probleme vor längerer Zeit erkannt und Dänemark hat einen parteiübergreifenden Konsens: „Erhalt des mühsam erarbeiteten Wohlstands der Dänen“.
Deswegen setzt Dänemark auf umzäunte Migrationslager zur Abschiebung Illegaler, keine Sozialleistungen, kein Zugang zum Arbeitsmarkt, Taschendurchsuchung für Wertsachen, um die Unterbringung zu finanzieren und Grenzkontrollen. Resultat: gerade mal 2000 Asylverfahren in einem Jahr. Wie gesagt: dänischer Konsens in allen Parteien. Federführend mittlerweile die Sozialdemokraten.
Und jetzt die spannende Frage: sind die Dänen alle Nazis? Meine Antwort ist natürlich: Nein.
Wir sind für dumm verkauft worden. Merkels „Alternativlos“, vom ÖRR gepuscht und die „Brandmauer“ zum Machterhalt der Gierigen waren die beiden „Impfstoffe“ zur Verdummung der Deutschen.
Ich wünsche einen schönen Freitag und viel Zeit zum nachdenken!
Euer Gerald
(PS: Danke für die tollen Reaktionen auf untenstehenden Post! 13.800 Likes, 2300 Repost und 631 Antworten waren allerdings zuviel, um jedem zu antworten …)