Ich traute meinen Augen kaum, als ich heute Mittag sah, wie der frühere Weltklimarat- und IPCC-Chefautor Michael E. Mann gegen kritische Stimmen vorgeht. Prof. Homburg diffamiert er als „convicted Nazi criminal“, mich versucht er ähnlich infam in Misskredit zu bringen (siehe unten). Er plaudert auf X auch ganz offen aus, dass es ihm darum gehe, „die Glaubwürdigkeit infrage zu stellen“, also ad hominem zu argumentieren.
Das alles passiert, seitdem ich vor ein paar Wochen begann, über den #HockeyStick auf NIUS und X zu schreiben, jenes weltgeschichtlich wirkmächtige (keine Übertreibung!) Diagramm, mit dessen Richtigkeit die seit 2001 herrschende Klimaerzählung steht und fällt.
Der mathematisch außergewöhnlich versierte Stephen McIntyre hat Manns ursprünglicher Hockeyschläger-Version unzählige grundsätzliche Fehler nachgewiesen, wie das Buch The Hockey Stick Illusion von A. W. Montford (@aDissentient) minutiös dokumentiert.
Verteidiger des Hockeyschlägers, beispielhaft Mann (siehe unten), wenden in stets überheblichem Ton ein, dass das Diagramm seither zigfach und „unabhängig“ in anderen Studien reproduziert wurde. Nun muss das aber nichts heißen, wenn es grundsätzliche, gemeinsame Unzulässigkeiten in der Methodologie gibt, die ein derart visuell eindrucksvolles statistisches Artefakt produzieren. Doch dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr.
Fürs Erste genügt mir zu sagen, dass ich mich auf Michael E. Manns Niveau niemals herablassen werde. Ich habe kein ad hominem nötig, den Prototyp eines propagandistischen, irreführenden Pseudoarguments. Mich interessiert die Wahrheit. Ich möchte wissen, ob ich, seit ich zwölf Jahre alt bin, in einer Lüge lebe: der Lüge einer seit Jahrtausenden beispiellos intensiven Erderwärmung. Der Lüge einer aktivistischen, korrumpierten Wissenschaft, die ihre politische Botschaft über die Wahrheit stellte.
Und ich werde darüber schreiben, möge „die Wissenschaft“™ auch weiter Gift und Galle spucken. Im Übrigen hätte sie das wohl kaum nötig, wenn sie zweifellos im Recht wäre.
@UntergrundBonn ...andererseits ist leider ein Quäntchen Wahrheit dabei: Viele Bereiche des Kultur- und Subkulturbetriebs könnten sich ohne Subventionen nicht halten. Und was wird heutzutage denn bitte nicht subventioniert, auch im übertragenen Sinne.
@jannibal_ Irgendwie hat usgerechnet der Papst als Repräsentant der uralten katholischen Ideengeschichte den überzeugendsten Ansatz, was #KI anbelangt. Schreiben ist Selbstreflexion, Schreiben mit #LLM s ist Schreiben ohne Selbstreflexion. Das ist auch der Vorwurf in Richtung Voigt.
Wäre nach Loos der ohne #KI verfasste Text das neue Ornament? Schöne Doku über die Frage, wie kam das Hässliche, Banale in die moderne Welt. Erst das Netz hat das Thema wieder ins Gespräch gebracht, oder? https://t.co/RrmwFKA3Uy
@AlexWallasch@ulfposh@jreichelt@JulianAdrat@mmatussek Dass man mit solchen Gedanken bewusst - also vernünftig - Glaubenssysteme instrumentell betrachten kann, muss nicht im Widerspruch zum eigenen, individuellen Glauben stehen. Ratzinger würde es wohl ähnlich sehen, siehe seine Ausführungen zu Glaube und Vernunft.
@AlexWallasch@ulfposh@jreichelt@JulianAdrat@mmatussek Nach der europäischen Aufklärung kann die Vernunft auf solche religiöse Gesten nur reagieren mit einer wohlwollenden Toleranz, begleitet von der Hoffnung auf gesellschaftlich positive Resultate sowie einer kritischen Distanz gegenüber aufgesetzt wirkendem Überschwang.
Zur Ergänzung: Was viele stört, ist sicher nicht die religiöse Geste des Spielers, sondern die Art und Weise jener üblichen Verdächtigen, die sich so begeistert darauf stürzen und ein Politikum daraus machen. @ulfposh@jreichelt@JulianAdrat@mmatussek
@AlexWallasch@JulianAdrat@ulfposh@jreichelt Das allzu öffentliche Zelebrieren religiöser Gefühle entspricht eher nicht deutschen Gepflogenheiten, auch deshalb wirken die letzten Reaktionen von NIUS & Co überspannt und gekünstelt. Viele haben wohl einfach genug von den Pride-Pseudoreligionen der letzten Jahre.
„Wenn ich für eine glatte Vase so viel zahle wie für eine ornamentierte, gehört die Differenz an Arbeitszeit dem Arbeiter.“ A.Loos, Ornament u. Verbrechen. #Döpfner kann bei einem industriell fabrizierten Gebrauchstext früher an die frische Luft - wenn ein Käufer dafür vorhanden.
Der Springer-Chef Mathias Döpfner desavouiert mit einer KI-Demonstration seine besten Schreiber. Das ist nicht nur widersprüchlich, sondern ignoriert auch, dass der politische Diskurs eine Seele braucht. https://t.co/bNPWEvmdlW
Falls ihr es bisher noch nicht getan habt, schaut euch unbedingt diese grandiose Doku vom @PhiloPhrasi an. Warum muss heute alles so hässlich sein?
https://t.co/AYOn0lxyfD
@AlexWallasch@GoeringEckardt@ulfposh Dann betreibt @GoeringEckardt Reconquista? Bei der protestantischen Klammer zwischen den Grünen, der Berliner Medienblase und @ulfposh gehe ich mit. Als katholisch geprägter Exilschwabe sage ich auch: die Unterschiede zwischen den genannten Religionen und Konfessionen sind groß.
@AlexWallasch@Markus_Krall@KrahMax@JulianAdrat@mmatussek Man kann es auch allein christlich-religiös begründen, über das Gebot der Nächstenliebe etwa. Interessant wären eher die finanziellen Hintergründe für diesen überraschenden medialen Umschwung. Und ja, die Sorge über den Zustand des Westens wird dabei wohl auch eine Rolle spielen.
Die Schweizer haben abgestimmt, dass ein paar Zehntausend Deutsche, die von den Migrationsbegleitmalheurs in ihrer einstigen Heimat die Nase voll haben, noch in Helvetien Exil finden dürfen.
@JasminKosubek@marcfriedrich Bei so viel Geld, welches über unproduktive Arbeit in den Markt gelangt, fragt man sich, wie das eigentlich funktioniert - warum gibt es nicht schon längst eine deutlich höhere Inflation etwa? Oder käme es erst dann zur Geldentwertung, wenn mehr Menschen mehr Geld hätten?
@queru_lant "Dem Bayrischen Heere" - nicht dem deutschen, steht auf dem Siegestor, just sayin'. #Habeck auf selbigem im Wahl(mein)kampf 2025: "Ein Volk, ein Führer, ein Aschenbecher..." ach ne, das war ja das Kleine Arschloch...