@AnnaDeMilanese Keiner von Putins Handlangern wird der gerechten Strafe jetzt noch entkommen. Auch seine Helferinnen und Helfer hier in Deutschland nicht. Es geht zu Ende.
@Linahuaa I've financed my own studies with this line of work. Once you get a hang of it it doesn't take long and is damn good money, especially compared to what I earned as a games journalist back then. So Ikept this as a main income source for some years, using journalism as a front.
@Truth_Kept@InterstellarUAP Exactly. We don't fully understand our own dimension. Unexplainable would be perfectly fine to describe something like that, instead of pulling the interdimensional card every time.
Lacht ruhig über Trumps Eitelkeit. Aber lacht nicht zu lange.
Ja, wir haben es alle gesehen: Trump auf dem roten Teppich, Kinder mit Fähnchen, der synchrone Stechschritt der Volksbefreiungsarmee und Xis pompöses Bankett. Es hatte fast etwas von den Village People auf Chinesisch. Trump wollte gebauchpinselt werden. Xi hat ihm den Wunsch erfüllt.
In Trumps Logik funktioniert das so: Wenn der mächtigste Mann Asiens ihm derart die Ehre erweist, dann muss er selbst der mächtigere sein - und wer den mächtigsten Mann der Welt empfängt, kann nur ein starkes Land sein.
Dazu die üblichen Milliarden-Deals: Boeing-Flugzeuge, Sojabohnen, Rindfleisch. Die westlichen Kommentare folgten prompt: „Magerer Gipfel, viel Pomp, wenig Substanz.��
Genau das ist der Denkfehler.
Während wir uns über Trumps Schmeichel-Anfälligkeit amüsieren und das Weiße Haus ein PR-Video namens „Amerika ist wieder stark“ verbreitet – in dem bizarrerweise hauptsächlich chinesische Soldaten marschieren –, hat dieser Gipfel längst über uns entschieden. Über unsere Energiepreise, unsere Sicherheit, unseren Wohlstand. Wir saßen nicht mal am Tisch. In keinem einzigen Protokoll tauchen wir überhaupt auf. Nicht ein einziges Mal.
Wer wissen will, was wirklich passiert ist, muss in das Kleingedruckte schauen. Und vor allem darauf, was totgeschwiegen wurde.
Nehmen wir den Iran. Im US-Bericht heißt es stolz, beide Seiten seien sich einig, dass Teheran niemals Atomwaffen besitzen dürfe. Im chinesischen Protokoll dagegen existiert das Wort „Iran“ nicht einmal. Trump verkauft uns ein chinesisches Einverständnis, das es schlicht nicht gibt.
Das Ergebnis? Die Straße von Hormus bleibt eine Blockadezone. Unsere Tanker stehen im Stau, unsere Industrie zahlt die Zeche, und Trump fliegt nach Hause und feiert sich als Dealmaker.
Oder die Ukraine. Sie wurde in Peking praktisch nicht erwähnt. Was wie Vernachlässigung klingt, ist in Wahrheit eiskaltes Kalkül. Trump hat längst durchblicken lassen, dass er Putin wieder an den Tisch holen will – ob im September in Washington, im November in Shenzhen oder im Dezember in Miami. Peking war nicht das Hauptgericht, das war nur die Vorspeise.
Aus chinesischer Sicht läuft alles nach Plan: Ein eingefrorener Ukraine-Konflikt hält Russland schwach genug, um es zu kontrollieren, aber stark genug, um den Westen zu binden. China verdient am Krieg und später am Wiederaufbau. Für uns bedeutet dieses „Einfrieren“ eine dauerhafte Bedrohung, permanente Aufrüstung und schleichenden Wohlstandsverlust. Und das alles unter einer US-Sicherheitsgarantie, die mittlerweile so belastbar ist wie ein Trump-Versprechen kurz vor der Insolvenz. Wir zahlen, ohne sicherer zu werden.
Und Taiwan? Xi Jinping hat das Thema gleich zu Beginn mit einer diplomatischen Schärfe gesetzt, die keinen Spielraum lässt. Er sprach von einer „äußerst gefährlichen Lage“, sollten die USA ihre Linie verschieben. Die Reaktion im US-Protokoll: betretenes Schweigen. Trump wich den Fragen der Reporter einfach aus.
Für Peking ist allein das ein strategischer Triumph. Die chinesische Taktik setzt nicht auf den schnellen Einmarsch, sondern auf psychologische Zermürbung. Die taiwanische Bevölkerung soll so lange weichgekocht werden, bis sie 2028 einen pekingfreundlichen Präsidenten wählt. Der Gipfel sollte genau dieses Gefühl zementieren: Auf Washington ist im Ernstfall kein Verlass.
Nebenbei bemerkt interessiert es ohnehin kaum noch jemanden, dass Trump in ein Land reist, dem seine eigene Administration formell Völkermord an den Uiguren vorwirft - festgestellt am letzten Arbeitstag seiner ersten Amtszeit.
Heute murmelt Trump kurz etwas zum inhaftierten Verleger Jimmy Lai und hakt das Thema ab. Den Genozid, den sein eigener Außenminister anprangerte, kassiert er im Tausch für 200 Boeing-Maschinen ein.
Und wir? Wir wiegen uns immer noch in dem Glauben, wir wären die wertegeleitete Mittelmacht, die irgendwo zwischen den Supermächten vermitteln kann.
In Peking sagt man inzwischen ganz offen: „Europe is a has been“ – Europa ist von gestern. In Washington existiert Europa in den China-Debatten schon gar nicht mehr. Wir sind die reichen Verwandten, die ihre Verwaltung noch mit Papier und Faxgeräten organisieren, während China mit einer gigantischen Dynamik technologisch an uns vorbeizieht. Gleichzeitig haben wir uns industriepolitisch sehenden Auges an den Verbrennungsmotor geklammert, dessen globaler Markt wegbricht. Der Verbrenner wird unser Kohlebergbau.
Am Ende bleibt ein klares Bild: Trump ist und bleibt der Narzisst, der sich vom Stechschritt der Volksbefreiungsarmee bauchpinseln lässt und die Inszenierung als Stärke verkauft. Xi ist der stille Herrscher, der ihm dafür den Bart streichelt und im Gegenzug die Regeln der nächsten Weltordnung diktiert. Putin sitzt derweil im Hinterzimmer und wartet auf seine Einladung.
Und wir? Wir sitzen draußen, kommentieren das Spektakel und finden, dass Trump diesmal aber wirklich keine gute Figur macht. Dabei ist gerade seine schlechte Figur das, was uns am meisten schadet.
Das ist die bittere Realität: Wir sind die Verlierer dieses Gipfels. Genauer gesagt: die einzigen Verlierer. Trump bekommt seine Bilder. Xi gewinnt Zeit und neue Aufträge. Putin kriegt seine Bühne zurück.
Lacht also ruhig weiter über Trumps Eitelkeit. Aber lacht nicht zu lange. Sonst lacht am Ende Xi – und wir haben nicht einmal gemerkt, dass wir die Pointe waren.
"For the first time in the history of this war, Ukraine has captured an enemy position using only ground robots and drones. The occupiers surrendered. The operation was carried out without infantry participation and with zero losses on our side." - Zelenskyy.
@SchaafAmBerg Und Herr Heckmann ließ "Habecks Heizungsgesetz" im Interview mit Frau Reiche im Deutschlandfunk heute Früh mehrfach unkommentiert stehen. Trotzdem ist es ihr gelungen, maximal unsympathisch runterzukommen. Man fragt sich, wie es solche Menschen in die Politik schaffen.
@andbrandhorst Vielen Dank für Ihr Lebenswerk. Gönnen Sie sich Ruhe. Sie haben die Gedankenwelten unzähliger Menschen mit geprägt und werden das über Ihre Werke weiterhin tun. Ad Astra!
@MariKanWien Geld kann sehr wohl glücklich machen, sogar sehr wenig Geld, wenn es dort landet, wo große Not herrscht. Denn dort wird es umgewandelt in das Notwendigste. Aber das kann der reichste Egozentriker nicht verstehen, sonst wäre er es ja nicht geworden.
@nexta_tv@elonmusk He's wrong. Saving a few really poor people from starving or diseases with a tiny bit of my donation money definitely makes me less sad and them probably a bit happier.