@chr_hofer Ich hätte präziser formulieren sollen: langfristige Vorsorge für die Pension (Pensionskasse) vs mittelfristige Vorsorge für Brüche im Erwerbsleben (Vorsorgekasse). Die Motive hinter der Abfertigung neu sind in den Materialien zur 2003er Reform schön dargestellt
Auf die Renditen der Vorsorgekassen gibt es 2 logische Antworten:
A) niedrigere Verwaltungskosten
B) eine generelle Umstiegsoption in die Pensionskasse, wo d Renditen höher sind (Generalpensionskassenvertrag)
Beides hat sich d Bundesregierung im MRV vom 17.12 vorgenommen 1/2
Betriebliche Vorsorgekassen rutschen in Verlustzone 📉 💸
Seit 2004 betrug die Performance der betrieblichen Vorsorgekassen (Abfertigung neu) 56,7 %.
Damit liegen diese deutlich unterhalb der Inflation im selben Zeitraum in Höhe von 72,3 %.
Die Hochinflationsphase seit 2022 sowie die konservative Veranlagungsstrategie mit Kapitalgarantie, hohem Anleihen Anteil und vorzeitigen Entnahmemöglichkeiten schmälert die Rendite der Vorsorgekassen.
Der MSCI World Index nahm zum Vergleich seit 2004 um knapp 550 % zu 📈
@RoseSigrid@thomasdrozda Der Generalpensionskassenvertrag soll ab 01.01.2027 gelten. Die Details zur Ausgestaltung werden in den nächsten Monaten entwickelt.
@chr_hofer zu nutzen zu stärken. Und zwar durch die Option Ansprüche aus der Vorsorgekasse in eine Pensionskasse zu übertragen, unabhängig davon ob schon einmal ein AG Pensionskassenbeiträge für mich geleistet hat. Es geht um Wahlfreiheit zw den Systemen, nicht um deren Gleichschaltung 2/2
@chr_hofer Die Abfertigung neu war nie als Vorsorgeprodukt ieS gedacht, sondern sollte die Abfertigung an den modernen Arbeitsmarkt anpassen (insb öftere Jobwechsel). Auch jetzt geht es nicht darum aus der Abfertigung ein Vorsorgeprodukt zu machen, sondern die *Option* sie zur Vorsorge 1/2
Was die „Aktion 20.000“ tatsächlich bewirkte:
Die Reintegration älterer Langzeitarbeitsloser zählt zu den größten Herausforderungen der Arbeitsmarktpolitik. Gerade Menschen über 50 haben nach langer Arbeitslosigkeit oft nur geringe Chancen auf reguläre Jobs.
Ein arbeitsreiches Steuerpolitik-Jahr 2025 liegt hinter uns - Zeit für eine kleine Bilanz auf @Kontrast_at
Sozialdemokratische Steuerpolitik im Jahr eins von Schwarz-Rot-Pink: Kompromisse mit sozialer Handschrift
https://t.co/NT6XpQHiZG
Saustarke Reaktion von Pistorius auf den Schwachsinn, den Vance heute rausgehauen hat. Beruhigend, dass sich nicht alle unterwerfen – anders als Söder heute.
Vor der Wahl redet die ÖVP den Sparbedarf klein; nach der Wahl tun FPÖ und ÖVP so, als hätten sie das Budgetproblem in wenigen Tagen gelöst - und alles erweist sich später als Unsinn. Traut keinen Budget-Schmähs mehr!
https://t.co/L02WSGz51W
Der @ASzigetvari hat nachrecherchiert, was sich da budgetpolitisch zusammenbraut. Erstaunlich, wie schnell eine Budgetloch wieder in Koste-es-was-es-wolle umschlägt. Und am Ende wieder die große Defizit-Überraschung? https://t.co/mKSrwTmBdt @ChristophBadelt@GFelbermayr
I'm shocked at the number of people who still think that East Asia's rapid economic development happened thanks to free trade and laissez-faire.
The crucial ingredient was state intervention.
The industrial policy toolbox among East Asia's developmental states was humongous. Here are the main pillars of the toolbox.
Trade policy: tariffs, import licensing, export subsidies, etc.
State-directed investment: state-owned enterprises and development banks.
Long-term investment in firms’ capabilities: R&D and worker training.
Attraction of foreign direct investment (with conditions): local content requirements, joint venture requirements.
Modern supply chains don't look like trade theory 101!
They involve constant border crossings, each now hit by tariffs.
Tariffs raise prices, but the more important thing they do is disrupt supply relationships.
1/
graphic h/t @scottlincicome .
We estimate Trump's 25% tariffs on Canada and Mexico and 10% tariffs on China will:
🔹 Increase taxes by $1.2T (2025-2034)
🔹 Reduce GDP by 0.4%
🔹 Reduce employment by 344k jobs
🔹 Result in an average tax increase of $830 per US household (2025)
https://t.co/uWYL5UXfgL
Zero-sum thinking is on the rise, and weaker economic growth may explain why.
Older generations grew up with high growth and formed aspirational attitudes; younger generations have faced low growth and are more zero-sum.
Schöner Überblick über d Probleme einer Flat Tax für Arbeiten ab 65 @derStandardat:
- Bringt arbeitsmarktpolitisch wenig bis nix
- Ist verfassungsrechtlich bedenklich und verteilungspolitisch problematisch
- Setzt Anreize früher in Pension zu gehen
We can do better than that 🙏