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@N_Schmid Wenn ich das hier lese werde ich am Nachmittag meine Module vom Dach reißen müssen. Wie konnte ich mich nur so krass verrechnen. Lieber mal wieder Öl oder Gas und Haus, wenns nach euch ginge.
@pwegner_success@sparkasse Der Fairness halber muss man aber auch sagen, dass dieses Verhalten nicht freiwillig ist, sondern von Verbänden eingeklagt ist. Der Aufwand in den Häusern ist gigantisch.
@benjimeingast@GesGefluester Es gibt in Deutschland auch kein generelles Verbot für Pferdekutschen. Der Unterhalt ist heutzutage jedoch aufwendig und wird nur von wenigen Menschen finanziert oder gewünscht. Über die Effizienz solcher Fahrzeuge muss man dabei gar nicht erst sprechen.
„Es trifft mehr, als man denkt: Warum die AfD im Osten gerade reihenweise verliert - und was wir daraus lernen können.
Am Sonntag hat die #AfD dort gleich zwei Rathauswahlen krachend verloren. In Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt) und Meißen (Sachsen) setzten sich demokratische Kandidaten durch. Und zwar bereits im ersten Wahlgang. Von wegen unaufhaltsamer Aufstieg: Im Osten verfehlt die AfD ihre kommunalen Wahlziele inzwischen am laufenden Band.
Das zeigt sich schon seit einiger Zeit: Die “blaue Welle”, die die AfD angekündigt hat, bleibt aus. Im Kreis Sonneberg in Thüringen feierte die AfD ihren ersten Landrat 2023 als „Dammbruch“. Aber Sonneberg blieb ein Einzelfall. Die Bilanz seitdem ist eindeutig: In Brandenburg: zwei verlorene Landrats- und mehrere verlorene Bürgermeisterwahlen. In Thüringen: 18 Landratswahlen – null Siege. In Mecklenburg-Vorpommern: vier Niederlagen bei Landratswahlen. Das Muster ist klar: In Kommunen, wo die Demokrat*innen zusammenstehen, hat die AfD keine Chance.
In Meißen wurde so ein Kandidat verhindert, der laut dem Verein Buntes Meißen ein “waschechter Neonazi” ist - und trotzdem von der AfD-Spitze nach Kräften unterstützt wurde. Matthias Meisner berichtet im Campact-Blog: “Für ein Sommerfest Ende August mit Hüpfburg, Kinderschminken und Country-Band gewann der Oberbürgermeister-Kandidat zahlreiche AfD-Funktionäre, darunter den Bundesvorsitzenden Tino Chrupalla und den Landesvorsitzenden Jörg Urban.” Trotzdem blieb der AfD-Kandidat um mehr als 15% unter dem Erstimmenergebnis der Bundestagswahl. Dafür entscheidend: eine öffentliche Gegenmobilisierung und zivilgesellschaftliches Engagement.
Genau hier setzt auch Campact e.V. immer wieder an – mit Bündnissen vor Ort, Aufklärungskampagnen, Demokratiefesten, Postwurfsendungen und Support für die demokratischen Parteien. Unsere Botschaft: nicht auseinanderdriften & den Themen der Rechtsextremen nachlaufen, sondern gemeinsam dagegen halten.
Die AfD will Rathäuser und Landratsämter erobern, um ihre Normalisierung voranzutreiben. Das heißt: Ihre aktuellen Umfrageerfolge auf Bundesebene in eine langfristig stabile Unterstützung vor Ort verwandeln. Nicht aus Interesse an Kommunalpolitik, sondern als Teil eines strategischen Plans. Das Ziel dahinter: Das lebensweltliche Akzeptanz-Umfeld vergrößern. Denn je öfter man mit einer Partei im Alltag konfrontiert wird, desto größer ist erwiesenermaßen die Bereitschaft, sie zu wählen. Dazu gehört ganz besonders die Erzählung, dass die AfD ohnehin gewinnt. Doch dieser Plan scheitert gerade.
Die Lehre daraus: Auch im Osten gibt es keine unaufhaltsame „blaue Welle“. Im Gegenteil: Jede kommunale Niederlage schwächt die AfD – und stärkt das Vertrauen, dass zivilgesellschaftliches Engagement und eine klare demokratische Haltung wirken. Darum sollten wir nicht nachlassen, sondern weitermachen.
Und gerne diesen Beitrag teilen – und damit auch die Niederlagen der AfD noch größer machen.“
#AfDVerbotsverfahrenJetzt