Es verwundert nicht, dass Harald Martenstein als Steigbügelhalter von Rechtsextremisten gilt. Seine Argumentation greift prägende Narrative der Neuen Rechten auf und überführt sie in den etablierten Diskurs. Durch die Wahl einer martialischen Sprache - wie dem Begriff der "Invasoren" und den expliziten Verweis auf Jean Raspails apokalyptisches Werk "Das Heerlager der Heiligen" bedient sein Text zentrale Motive der verschwörungsideologischen Erzählung vom "Großen Austausch". Indem gesellschaftliche Empathie als existenzbedrohende Naivität umgedeutet und politische Gegner verleumdet werden, trägt Martensteins Kommentar zur Normalisierung rechtsextremer Denkstrukturen und Feindbilder bei.
#Remigration #Migration #Putin #Erdogan #AfD #Linke
@hoffmann_suhaib Und die Agenda geht voran. Ich frage mich wirklich, wohin die Reise geht, wenn jetzt nicht dem ganzen Verfolgungs-Wahnsinn ein Ende gesetzt wird.
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Auf NIUS Live wurde Ahmad Mansour mit folgenden Worten zitiert: „Wir brauchen eine Brandmauer gegenüber dem Islam als Ganzes, als Geistesgebilde, das unsere Lebensart bedroht.“(Wolfgang Herles)
Sollte diese Aussage so stimmen, wäre dies ein Beleg dafür, wie weit Mansours Aversion geht. Ist die Darstellung jedoch falsch wiedergegeben, zeigt es nur, wie bei NIUS Falschinformationen verbreitet werden.
Wir werden sehen, ob Ahmad Mansour dieses Zitat bestätigt, richtigstellt oder im Sinne eines strategischen Kalküls einfach ignoriert. Letzteres wäre muss als Ausdruck einer Agenda gewertet werden.
https://t.co/GmakP5riXr
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Auf NIUS Live wurde Ahmad Mansour mit folgenden Worten zitiert: „Wir brauchen eine Brandmauer gegenüber dem Islam als Ganzes, als Geistesgebilde, das unsere Lebensart bedroht.“(Wolfgang Herles)
Sollte diese Aussage so stimmen, wäre dies ein Beleg dafür, wie weit Mansours Aversion geht. Ist die Darstellung jedoch falsch wiedergegeben, zeigt es nur, wie bei NIUS Falschinformationen verbreitet werden.
Wir werden sehen, ob Ahmad Mansour dieses Zitat bestätigt, richtigstellt oder im Sinne eines strategischen Kalküls einfach ignoriert. Letzteres wäre muss als Ausdruck einer Agenda gewertet werden.
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Perspektiven: So sehen Mäzene der transatlantischen, neurechten Achse die jüngsten Geschehnisse an der EU-Außengrenze: Flüchtlinge als „Zombies“, die einfach massakriert werden müssten.
#Ceuta#Spanien
Die öffentliche Spekulation einiger Muslime, es handele sich beim CSD-Anschlag um einen „Inside-Job“, sorgt derzeit für Kritik.
Was auf den ersten Blick wie eine Desinformationskampagne wirkt, hat jedoch einen tieferen Hintergrund: Es ist ein Indikator dafür, dass sie sich nicht mit dieser Tat identifizieren können. Die Vorstellung, der Täter stamme aus den eigenen Reihen, ist schlicht unvereinbar mit ihren Überzeugungen.
#b2507
Wenn der Anschlag auf den CSD etwas bewirkt hat, dann dies: Er hat den Personenkreis demaskiert, der mit einer modifizierten Neuauflage des Nationalsozialismus liebäugelt. Was damals noch „Der Fremdling zersetzt unseren Volkskörper“ hieß, heißt in seiner neuen Fassung: „Die wollen unsere DNA zerstören!
#b2507
Die Welt spricht von Waffenstillstand. Die UN dokumentiert etwas anderes.
Allein vom 13. bis 20. Juli registrierte das UN-Menschenrechtsbüro 57 getötete Palästinenser, darunter 6 Kinder und 8 Frauen. Mehr als die Hälfte befand sich laut UN weit entfernt von der israelisch festgelegten „Yellow Line“.
Während Politiker von Deeskalation sprechen, wird die sogenannte Sicherheitszone weiter verschoben, Vertriebenenlager werden abgeschnitten und der Lebensraum der Palästinenser schrumpft Stück für Stück.
Seit dem Waffenstillstand im Oktober 2025 wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza über 1.100 Palästinenser durch das israelische Militär getötet.
Man kann die Realität umbenennen. Man kann sie relativieren. Man kann sie ignorieren.
Aber man kann nicht behaupten, niemand habe davon gewusst.
+++Aus aktuellem Anlass+++
Die Forderung einiger Islamreformer, den Anschlag in Berlin als Anlass zu nutzen, um die islamische Normenlehre bezüglich der „Sexualmoral“ innerhalb der islamischen Gemeinschaft „kritisch zu hinterfragen“, ist völlig fehlplatziert. Sie belegt das niederträchtige Vorgehen dieser Reformbewegung.
Zum einen impliziert dieser Ansatz einen pauschalen Kausalverdacht: Er degradiert die körperliche Unversehrtheit und das unschuldige Leben von Menschen zu einer Verhandlungsmasse - als Angebot, sich von einer vermeintliches Mitschuld freizukaufen zu können. Zum anderen wird die Wut in der Bevölkerung gezielt kanalisiert und gegen die islamische Gemeinschaft in Stellung gebracht, um systematischen Druck auf sie aufzubauen.
Dass, was die Menschen in Berlin erleiden mussten, widerspricht den konkreten Geboten und fundamentalen Werten des Islam zutiefst. Für eine solche Tat gibt es keinerlei Entschuldigung!
Der Schutz des menschlichen Lebens ist durch die islamischen Quelltexte und Gebote vollumfänglich und abschließend geregelt; er bedarf keiner zusätzlichen, willkürlichen Ergänzungen.
Der gestrige Angriff stellt eine schwere Sünde (Haram) dar und ist auf Basis fundierter Belege unmissverständlich zu verurteilen. Den Anschlag für reformpolitische Forderungen zu instrumentalisieren, weisen wir daher als zutiefst unredlich zurück.
#b2507
Die „Muslimische Jugend Österreich (MJÖ)“ hat in einer Pressekonferenz eine Kampagne namens „Gemeinsam gegen den Politischen Islam“ angekündigt, die das Ziel verfolgt, einen „liberalen Islam“ zu etablieren, der keinen Widerspruch zu den „österreichischen Werten“ darstellt und der Muslime zur Annahme einer „österreichisch-muslimischen Identität“ bewegen soll.
In diesem Zusammenhang wird seitens der Politik und der MJÖ auch eine „zeitgemäße Lesart des Koran“ von uns Muslimen eingefordert. Diesen neuen politischen Vorstoß nehme ich zum Anlass, um die reformistische Idee einer „zeitgemäßen Lesart des Koran“ einmal grundliegend darzulegen und zu widerlegen.
Zwecks Widerlegung ist es notwendig, den reformistischen Ansatz von Fazlur Rahman (1919 – 1988) genauer zu erörtern:
Fazlur Rahman lehnte die „rechtliche Auslegung (fiqh)“ der islamischen Gelehrten (`ulama) grundsätzlich ab und wollte diese gegen ein neues Islamverständnis ersetzen, das nur noch die angebliche „allgemeine Ethik“ des Koran in den Fokus nimmt, ohne konkrete Handlungen aus den Offenbarungstexten abzuleiten. Um dies zu erreichen, bediente sich Fazlur Rahman seiner Theorie von einer angeblichen „Historizität“ und „Kontextualität“ des Koran.
Durch diese Theorie wurde Fazlur Rahman zu einem geistigen Vater des Reformislam und wir finden sein Gedankengut z.B. in der Forderungen nach einer „zeitgemäßen Lesart“ bei der MJÖ wieder.
Um diese Forderung der Reformer nach einer „zeitgemäßen Lesart“ zu widerlegen, gehe ich im Video auf zwei wesentliche Punkte ein:
Die Bedeutung von Idschtihad und warum die „Interpretationen“ der Reformer keine islamrechtlich gültige Ableitung darstellen
Der Unterschied von „Kultur“ und „zivilisatorischen Wissen“ vs. „Historizität/Kontextualität“
Die Assimilationspolitik sowohl in Deutschland als auch Österreich macht es für uns als islamische Community unumgänglich, die Ungültigkeit der reformistischen Ideen zu begreifen, um diese im öffentlichen Diskurs widerlegen zu können. Dafür möchte ich mit diesem Video einen weiteren Beitrag leisten und bitte euch um eure Unterstützung, indem ihr dieses Video teilt und verbreitet.
https://t.co/1TEZRoRHE6
@mubeydi_ Spätestens ab dem Geisel-Vorwurf war eigentlich schon klar, dass die Staatsräson DE immer stärker zum moralischen Abgeund führen wird. Schande!
Seit Jahren wird die #Präventionsarbeit genutzt, um unsere islamischen Werte und unsere islamische Lebensweise anzugreifen. Doch was passiert, wenn plötzlich #Imame selbst zu den Trägern dieser Präventionsarbeit werden?
Anhand der aktuellen Reportage über Imam Ramazan Demir analysiere ich in diesem Video ein Phänomen, das weit über eine einzelne Person hinausgeht. Es geht um die Rolle des sogenannten „Präventions-Imams“.
Wir müssen uns bewusst darüber werden, warum der Staat „religiöse Autoritäten“ braucht, um seine politischen Narrative in die muslimische Community zu tragen. Weshalb nicht Gewalt, sondern zunehmend islamische Weltanschauungen zum Gegenstand der Präventionsarbeit werden - und vor allem: warum der #Islam als umfassende Lebensordnung problematisiert wird,
Es geht dabei bei weitem nicht nur um eine einzelne Person. Es geht um eine politische Strategie, die versucht, den Islam umzudeuten und ihn den Vorstellungen der Assimilationspolitik unterzuordnen.
Deshalb müssen wir als muslimische Community diese Entwicklung in der #Assimilationsagenda erkennen, unsere islamische Identität bewahren und an Quran und Sunna als unserem einzigen Maßstab festhalten.
Möge Allah (t) uns Standhaftigkeit schenken, unsere Herzen auf der Wahrheit festigen und uns vor jeder Irreführung bewahren.
https://t.co/DTF8J9msdy
Alle Achtung! Murat Kayman zeigt viel Geschick darin, den Leser durch abstrahierte Typisierungen und falsche Prämissen in zirkuläre Fehlschlüsse zu manövrieren.
Von besonderer Tragweite ist dabei eine rhetorische Figur, die in der Islamdebatte reflexartig wiederkehrt: das Verweisen darauf, dass "islamistische Akteure" die Freiheiten der liberalen Gesellschaft strategisch ausnutzen. In dieser argumentativen Konstruktion erscheinen Grundrechte fast schon als störender Faktor, der eine notwendige, repressivere Gangart der Mehrheitsgesellschaft verunmöglicht. Damit bedient Kayman genau die autoritären Reflexe, die er eigentlich zu kritisieren vorgibt.
"Ruhig, präzise und akribisch: So nähern sich Nina Scholz, Heiko Heinisch und Gustav E. Gustenau einem der brennendsten Probleme der Gegenwart – dem Vordringen des Judentums."
Der aufmerksame Leser wird bemerkt haben: Hier wurde „Islam“ durch „Judentum“ ersetzt. Mancher mag dies für einen rhetorischen Kniff halten, um die Debatte abzuwürgen. Aber woher kommt eigentlich das Störgefühl, sobald Judentum oder Jude gesagt wird? Es ist das Resultat der Sensibilisierung nach der Shoah.
Gleichzeitig legt dieser Reflex ein schwerwiegendes Defizit offen: Die Erinnerungskultur lebt von Begriffen, anstatt Muster zu erkennen. Die Rede vom „Vordringen des Islam“ gilt im öffentlichen Diskurs als Normalität. Dabei wird völlig übersehen, dass solche Phrasen exakt den Mustern antisemitischer Nazi-Rhetorik folgen.
#AntiislamischerVigilantismus #Islamhass