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Finnland verschiebt den Anschluss der nordischen Strommärkte an den europäischen Regelenergiemarkt MARI.
Klingt nach einer trockenen IT-Meldung.
Ist es aber nicht.
Böse Schlussfolgerung: Je länger und je mehr Feinstaub z. B. durch holzverheizende Nachbarn eingeatmet werden muss, umso mehr schwindet die Fähigkeit dies wahrzunehmen und sich darüber aufzuregen.🙄
https://t.co/jBL2kwidS2
Bevor jemand auf die Idee kommt, dass die erhöhten Feinstaub-Werte durch #Waldbrand zustande kommen: nein. Den Einfluss der Waldbrandemissionen sieht man links als erhöhten Untergrund, der rechte Peak ist Verbrennung in unmittelbarer Nähe!
#holzofengate
Heutige Feinstaubwerte bei strömendem Regen.
Möglichkeit 1: dem klimaverwöhnten Holzheizer ist bei 15° zu kalt und er schmeißt seinen Ofen an oder
Möglichkeit 2: über mehrere Wochen Trockenheit hat sich soviel Müll angesammelt, den man jetzt "thermisch recycelt"
#holzofengate
The cancer mortality hazard among pilots and flight attendants. An analysis of 503 occupations, including ground-based aviation workers and nuclear technologists, found that pilot and flight attendants had the highest and second highest proportion of radiation-related cancer deaths
@JAMAInternalMed https://t.co/kJro7QYlzp
Heutige Feinstaubwerte bei strömendem Regen.
Möglichkeit 1: dem klimaverwöhnten Holzheizer ist bei 15° zu kalt und er schmeißt seinen Ofen an oder
Möglichkeit 2: über mehrere Wochen Trockenheit hat sich soviel Müll angesammelt, den man jetzt "thermisch recycelt"
#holzofengate
Mit Wasser aus einem Speicherbecken.
So wie beim Kernkraftwerk Emsland, für das man das Speicherbecken Geeste baute, da man wusste das spezifisch Emsland in Sommermonaten nicht genug Wasser hat baute man ein Speicherbecken, welches das Kraftwerk 6 Monate lang, alleinig mit Wasser versorgen kann.
(Oder zweimal Emsland für 3 Monate da man das Speicherbecken eigentlich für zwei Reaktoren und einen Sommer ausgelegt hatte).
Die anderen Kernkraftwerke haben so etwas nie gebraucht.
In der Dürre von 2003 konnten alle Blöcke laufen, mit Ausnahme von Isar1, welches daraufhin Kühltürme* bekam.
Ich weiß ihr ergötzt euch immer so schön an euren Hottakes wenn man wieder die deutsche Medienlandschaft die Atomkraftapokalypse an die Wand zaubert, aber eigentlich zeigt ihr damit nur, was ihr und eure Unterstützer für energietechnische Illiterati seid.
AKW sind einfach nicht das Problem.
Ungebildete, mit Vorurteilen gefütterte Deutsche sind es.
Seit Wochen tanzen Grüne, NGO, Medien um einzelne gedrosselte AKW. Von den massiven Auswirkungen der Dürre auf Wasserkraft, der Hitzeflauten auf Windkraft hören wir - nichts.
➡️
"In the case-crossover analysis, prolonged cumulative exposure to PM2.5 over >2 weeks was associated with an increased risk of RA flare."
#holzofengate
@Nils1995748@Coolnasenbaer Und während deutsche Energiewendler wegen einer Handvoll AKW im Ausland das Rumpelstilzchen machen, rutscht ihnen zu Hause der Industriestandort weg, weil die 🇩🇪Stromversorgung nicht nur weit wetterabhängiger ist als die der AKW-Länder, sondern auch weit teurer.
Die bisherigen Erfolgsbedingungen unseres Wirtschaftsmodells sind weggebrochen. Deutschland wird von der Lokomotive Europas zum Problemfall. Trippelschritte reichen nicht aus. Wir brauchen eine Zeitenwende 2.0, eine durchgreifende Verbesserung der Rahmenbedingungen für Investitionen, Innovationen und neue Jobs.
Man kann sich noch eine Zeit lang einbilden, der Verlust an Wettbewerbsfähigkeit ließe sich durch mehr Staat, mehr Schulden und mehr Umverteilung kompensieren. Aber je mehr die politische Leidenschaft sich auf die Verteilung des Reichtums fixiert, desto stärker untergräbt sie die Produktion des Reichtums. Je später die Kurskorrektur kommt, desto teurer und schmerzhafter wird sie.
Wenn die Furcht vor dem Abstieg um sich greift, kommt auch die Demokratie ins Rutschen. Die gute Nachricht ist: Noch verfügen wir über das Potenzial, das Blatt zu wenden. Und die Mehrheit der Bürger ahnt zumindest, dass jetzt ein großer Kraftakt ansteht, um unser Land zukunftsfähig zu machen. Alles andere wäre nur die Verwaltung des Niedergangs.
https://t.co/mEomWOPncP via @welt
Klare Fakten von Prof. Manuel Frondel und @NilsOelgart zu der für Deutschland brandgefährlichen 100% EE Illusion:
1⃣
"Der Energieökonom Lion Hirth kommt in einer im Energy Journal veröffentlichten empirischen Untersuchung zu dem Ergebnis, dass für nordwesteuropäische Länder wie Deutschland, Frankreich oder die Niederlande deutlich niedrigere Anteile an erneuerbaren Energien wirtschaftlich sinnvoll sind."
2⃣
"Für die Windkraft an Land liegt der optimale Anteil in Nordwesteuropa laut Hirth bei rund 20 Prozent – unter der Annahme von Stromkosten von etwa fünf Cent pro Kilowattstunde. Diese Annahme hat sich in Deutschland bislang nicht erfüllt. Weil gute Standorte knapp sind, werden Windparks zunehmend in windschwachen Regionen gebaut. Betriebswirtschaftlich rechnen sie sich nur, weil der Staat dort um 55 Prozent höhere Einspeisevergütungen garantiert. So werden zehn bis elf Cent pro Kilowattstunde gezahlt, statt der fünf Cent, die in der Studie von Hirth angenommen wurden."
3⃣
"Noch kritischer fällt das Ergebnis für die Photovoltaik aus. Für Nordwesteuropa kommt Lion Hirth zu dem Schluss, dass der wirtschaftlich sinnvolle Solarstromanteil selbst bei stark sinkenden Kosten sehr gering ist. Der Grund ist schlicht: In diesen Ländern scheint die Sonne zu selten und zu schwach. Aus Kostensicht sollte Solarstrom daher vor allem dort erzeugt werden, wo es sich lohnt – in Südeuropa oder in nordafrikanischen Ländern wie Marokko."
4⃣
"Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages beziffern die Gesamtkosten der Energiewende – einschließlich Wärme- und Verkehrswende – auf 10 bis 13 Billionen Euro in den kommenden 20 Jahren. Das wäre selbst für eine dynamisch wachsende Volkswirtschaft eine enorme Belastung. Für eine stagnierende Wirtschaft ist es schlicht nicht zu stemmen."
"Sie sind echte Überlebenskünstler u Zeitzeugen aus den frühen Tagen der Pflanzenevolution. Als Klimaschützer, Wasserspeicher u Moorarchitekten leisten sie unschätzbare Dienste für Ökosysteme u Menschen. U mit biotechnolog. Unterstützung können sie sogar Medikamente herstellen."
»Moose waren schon da, als unsere Vorfahren noch im Meer trieben«
Von Klimaschutz bis Arzneiproduktion: Moosforscher Ralf Reski erklärt, was diese urtümlichen Pflanzen alles können.
https://t.co/QTOce3ruj7
Vor kurzem stiegen die Temperaturen bedrohlich an, und Deutschland diskutierte über den Stillstand französischer AKWs. Doch NZZ-Daten zeigen: Das eigentliche Problem trat im eigenen Land zutage. In der Hitze schwächelten vor allem Windräder.
«Der andere Blick mit Daten» der @NZZ
@jo_brauner Es kotzt mich an: da hat 🇩🇪 bereits 30% seiner Stromversorgung dekarbonisiert, die das größte Problem der Energiewende erst gar nicht produziert, weil es sich um gesicherte, planbare & regelbare CO2-arme Leistung handelt - und Rot-Grün-Merkel gehen hin & machen das alles kaputt.
Nachdem die 🇩🇪nur-EE-Energiewende jeden verdammten Tag zeigt, dass sie es *nicht* kann, sollte das Experiment beendet werden. Deutschland muss es wie Frankreich machen.
Atomprogramm, 30 neue Blöcke bauen. Resultat: günstiger, emissionsarmer, gesicherter Strom & AfD auf max 10%.
Die 🇩🇪 Windkraft ist also nahe dem Totalausfall. Die 🇫🇷 Kernenergie ist auf Posten, exportiert, macht ihre Revisionen (auf die der Großteil der sommerlichen Nichtverfügbarkeiten zurückgeht) und kann die paar wegen Gewässerschutzes gedrosselten AKW wegstecken. CO2-Bilanz:
Schauen wir uns doch mal an, wie sich die deutschen EE am Mittsommer-Hitzetag schlugen und wie im Vergleich die „wegen Hitze abgeschaltete“ französische Kernenergie dastand:
• 🇩🇪 PV: rund 15% des Potenzials
• 🇩🇪 WKA: rund 7% des Potenzials
• 🇫🇷 AKW: rund 64% des Potenzials➡️
• Die Schweiz betreibt heute noch 4 Kernreaktoren (Beznau 1+2, Gösgen, Leibstadt). Sie liefern rund 23 TWh/Jahr – etwa 40 % unseres Stromverbrauchs, und weil Revisionen im Sommer stattfinden, fallen rund 55 % davon ins Winterhalbjahr. Im Winter sind sie damit eine tragende Säule der Versorgung.
• Winterstrom lässt sich nicht einfach durch Solarzubau lösen – Solar liefert nur ~25 % seines Jahresertrags im Winterhalbjahr. Und saisonale Speicher sind von der technischen wie wirtschaftlichen Machbarkeit weit entfernt: Schon um 8,3 TWh Winterstrom saisonal bereitzustellen, müsste man die gesamte Speicherkapazität aller Schweizer Stauseen verdoppeln.
• Zur Grössenordnung: Selbst randvolle Stauseen (energetisch 8,8 TWh) wären, müsste man den Landesverbrauch allein daraus decken, nach rund 6–7 Wochen leer – bei einem Winterhalbjahr von 26 Wochen. Sie decken also nur etwa ein Viertel des Winters. Und Ausbau hilft nur am Rand: Eine Erhöhung der Staumauern bei 17–26 Seen verschiebt gerade einmal 2,2–2,9 TWh vom Sommer in den Winter. Wind: Die Schweiz ist kein Windland, und auch Wind braucht grosse Speicher.
• D.h. faktisch bauen wir grosse Gaskraftwerke, um den Winterbedarf zu decken – und schaffen damit gewaltige, kurzfristige neue Abhängigkeiten. Bei der Kernkraft macht der Brennstoff nur einen Bruchteil der Kosten aus, ist problemlos jahrelang lagerbar und kommt aus Staaten wie Kanada oder Australien.
• Energiepolitik braucht Technologieoffenheit statt Denkverbote. Wer Versorgungssicherheit, Klimaschutz und eine bezahlbare Stromversorgung will, muss auch die CO₂-arme Option Kernkraft prüfen. Das hat nun auch das Parlament in Bern erkannt, oder jedenfalls eine Mehrheit.
Die deutschen Industriellen waren zu feige, das Ende des Atomausstiegs zu fordern, als man unsere AKW noch retten konnte. Die Kernenergie war jene emissionsarme, günstige Energie, die sie nun händeringend suchen. Jetzt flennen sie & verlangen, wieder mehr emittieren zu dürfen.