@ScheilDr Na ja, die Grünen werden davon nicht begeistert sein, und anstelle der Sozialdemokraten würde ich darüber im Angesichts der nächsten Wahlen auch noch einmal drüber nachdenken....angesichts der Tatsache, das gerade noch einmal 25 % geschafft haben.
@MiRo_SPD Na ja, er fürchtet, das ihn der Zorn der vielen Genossen trifft, denen
Aufrüstung sowieso ein Dorn im Auge ist. Die politische Gesichte eines gewissen Michael Roth @MiRo_SPD wirkt hier doch ein wenig abschreckend!
Kann man verstehen, muss man wohl verstehen...
Zur @spdde mal ein Beispiel:
Wenn meiner Klasse, der Klasse der Arbeiter, erzählt wird, die Energietransformation sei ein Erfolg und vor allem „alternativlos“, dann muss ich das gar nicht technisch widerlegen. Aus unserer Sicht ist sie längst gescheitert bevor sie überhaupt in den Hochglanzbroschüren der Ministerien fertig gelayoutet ist. Denn wer mitten in Krieg, Inflation und Rezessionsangst Energie künstlich verknappt und verteuert und dann behauptet, das werde am Ende zu mehr und billigerer Energie führen, der hält uns wohl für ökonomische Analphabeten. Für die, die noch jeden Monat ihre Abschlagszahlung zusammenkratzen, klingt das wie ein schlechter Witz mit sehr hoher Selbstbeteiligung.
In der Fabrikhalle, im VW Kastenwagen, auf der Krankenhusstation ist Energie kein moralisches Symbol, sondern schlichter Kostenfaktor. Wenn Strom und Gas teuer sind, werden Schichten gestrichen, Standorte „überprüft“ und irgendwann „optimiert“, was im Managementdeutsch heißt: Wir machen das Werk dicht. Für die Industrie sind zu hohe Energiepreise ein Wettbewerbsrisiko, für uns sind sie ein Arbeitsplatzrisiko, und zwar ein sehr direktes. Und während irgendein Staatssekretär davon schwärmt, Deutschland werde Leitmarkt für Zukunftstechnologie, fragt der Schichtarbeiter sich nur, ob er selbst dann noch irgendwo leiten darf
Gleichzeitig treffen die Kosten der Transformation in den Haushalten genau diejenigen, die keine Ausweichroute haben. Wer ein Eigenheim mit guter Bonität besitzt, macht aus der Energiewende ein Renditeprojekt: Solardach, Wärmepumpe, Förderprogramm, Steuerbonus, läuft. Wer in einer Mietwohnung sitzt, sieht die Modernisierung als Umlage auf der Nebenkostenabrechnung wieder und darf im Zweifel für eine energetisch optimierte Wohnung zahlen, in der er sich das Leben nicht mehr leisten kann. Nach oben wird investiert, nach unten wird kassiert. So sieht die praktische Verteilung der Klimaschutzkosten aus.
Und hier kommt die SPD ins Spiel, die sich immer noch für die natürliche Vertretung der Arbeiterklasse hält. In ihren Programmen steht etwas von sozialer Abfederung, gerechter Lastenverteilung und Respekt vor der Lebensleistung. In der Realität erleben viele Arbeiter aber eine Partei, die ihnen mit ernster Miene erklärt, dass diese Zumutungen leider nötig seien, weil das Klima nicht verhandle. Die Energiepreise verhandeln allerdings auch nicht und die Bank erst recht nicht.
Politisch hat die SPD sich in ein Milieu verschoben, in dem Klimaschutz vor allem ein moralischer Identitätsausweis ist. In diesem Milieu fährt man Lastenrad, kauft Bio, fliegt mit schlechtem Gewissen in den Urlaub und tröstet sich damit, dass es ja strukturelle Probleme sind. Man diskutiert begeistert über „Sektorkopplung“ und „grünen Wasserstoff“, während am Band die Leute ausrechnen, wie viele Kilometer sie sich bei den aktuellen Spritpreisen noch leisten können und ob der politische Strompreis ihnen die Eisengießerei nach Polen wegkegelt. Die eine Seite spricht von Dekarbonisierung, die andere von Dispo am Monatsende. Das sind zwei verschiedene Sprachen, die sich nur noch zufällig kreuzen.
Kulturell hat die SPD damit den Boden verloren, auf dem sie einmal stand. Früher war der Stahlkocher, der Hafenarbeiter, die Krankenschwester das Gesicht der Partei. Heute wirkt es eher so, als sei der typische SPD‑Funktionär ein Verwaltungsjurist“_Innen“ mit Berliner Altbauwohnung, der in Talkshows erklärt, warum die Arbeiter“_Innen“ leider nicht verstanden haben, wie sehr diese Politik zu ihrem eigenen Besten ist. Und mittendrin kippt man ihnen noch die Folgen von Migration in die Viertel und nimmt ihnen die Möglichkeit, in billigere Wohnungen auszuweichen. Dass die Betroffenen diesen paternalistischen Ton satt haben, wird dann mit dem Etikett „Rechtspopulismus“ versehen. Was elegant vermeidet, sich selbst zu fragen, warum man ihnen inhaltlich nichts mehr anzubieten hat.
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@fuecks Richtig und die gleiche überwältigende Mehrheit der CDU-Wähler will eine konservative Politik, im Abstand von 5 Jahren bejubeln sie, was sie bei der AfD vorher verurteilt haben! Was sie nur eben nicht mit der AfD wollten!=> Sozialpsychologen! Ein Fall von massenschizophrenie!
@IPWagener Ja, und nein, eine blauschwarze Koalition wollte der Wähler nicht, aber deutlich über 50 % der Wähler wollten eine konservative Politik, nur kann sich diese konservative Mehrheit leider nicht auf eine Zusammenarbeit verständigen,dazu muss es Deutschland erst noch schlechter gehen
@AnnegretLehman1@SiNetz Nein, Egal, wie man zu der politischen Haltung von Götz Kubitschek, so muss man doch , zumindest ich, jedoch im positiven Sinne konstatieren, das er Charakter hat. Einen Charakter hat mein Onkel, sicher auch......aber können wir uns jetzt nicht lieber über StarShip unterhalten?
Die Witze über Friedrich Merz werden immer besser.
Erinnert ein wenig an die DDR.
HIER EIN NEUER:
Friedrich Merz besucht ein abgelegenes Dorf im Sauerland. Dort unterhält er sich mit dem Bürgermeister, der ihm sagt, dass man im Dorf zwei große Probleme habe. Welche denn?, will der Kanzler wissen.
„Nun, wir haben keinen Allgemeinmediziner mehr im Ort. Der letzte hat seine Praxis vor zwei Jahren geschlossen und es findet sich kein Nachfolger.“
„Ich regle das“, sagt Merz, entfernt sich kurz, zückt sein Smartphone und telefoniert eine Minute lang. Dann kommt er zurück und sagt: „So, gute Nachricht: Montag fängt hier ein neuer Arzt an. Was ist denn das zweite Problem?“
„Wir haben keinen Mobilfunkempfang.“
„Jetzt zeigt sich, warum deutsche Kernkraftwerke nicht nur abgeschaltet, sondern auch gleich abgerissen wurden: Aus der Ahnung heraus, dass der Atomausstieg rasch als Fehler entlarvt und ein Wiederanfahren der AKW gewünscht werden könnte.“ https://t.co/FsgZ9kraXw
Schade. Ich hätte es ihm gegönnt, dass er noch weitere zehn Jahre jeden Tag in den Nachrichten über den tatsächlichen Wert seiner Lehre unterrichtet würde.
Man hat immer gestritten, ob seine Schriften nun unter Philosophie oder Soziologie rubriziert werden sollten. Richtig wäre: Fantasy.
Die Letzten, die heute noch an seine postnationales Kommunikationskuschelkollektiv glauben, dürften jene Verfassungsschützer sein, die den ethnischen Volksbegriff als verfassungsfeindlich verfolgen.
Ob Suhrkamp jetzt eine deutsche Übersetzung seiner Werke herausbringt?
@KrahMax@P_Plattform Beim Blick auf herrn Albani drängt sich mir spontan die Frage auf, ob man ein Dandy sein muss um Autor oder Leser dieses Verlages zu sein?🤨
@SiNetz Also ich gehöre nicht zu den Folgern, weil @EKostiza viel zu schöne Beine hat. Wenn ich in Schnellroda war, fand ich es sowieso schon total schwer, nicht auf diese Beine (Wo bekommt man nur auf so einem Dorf so kurze Röcke? Sollten verboten werden!) zu schauen.