Ihr mimosenhaftes Getue wird langsam peinlich, Herr Bartsch. Da liegt der Vorwurf einer echten Obsession mehr als nahe. Seit zwei Jahren wiederholen Sie gebetsmühlenartig dieselben Angriffe gegen das BSW. Wann schließen Sie endlich mit der Vergangenheit ab?
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Jahrelang war Sahra Wagenknecht in der Fraktion Ihre Lieblingspartnerin, um den Einfluss der Bewegungslinken zu beschränken – genau jener Strömung, die heute Ihre Partei dominiert. Dass Sie auch noch so tun, als sei Die Linke in den westlichen Bundesländern historisch eine Bank gewesen, blendet die Realität aus. Zur Erinnerung: In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ist Die Linke auch kläglich an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert.
Anstatt Ihre Energie darauf zu verwenden, das Erstarken der AfD zu bremsen, arbeiten Sie sich lieber verbissen am BSW ab. Ich dachte wirklich mal, Sie wären klüger. Aber dieser BSW-Wahn scheint ein chronisches Problem der gesamten Linkspartei zu sein.
Seit meinem Austritt aus der Linken – ausgerechnet im Landesverband Baden-Württemberg, also der politischen Heimat von Luigi #Pantisano – habe ich mich bewusst nicht mehr zu den Entwicklungen der Partei geäußert. Ich trete ungern nach. Aber angesichts der aktuellen Ereignisse kann ich mir einen Kommentar schlicht nicht verkneifen. Zumal mir selbst von etlichen damaligen „Bewegungslinken“ aus meinem damaligen Landesverband, die das Ganze heute nur noch schweigend ertragen, unter vorgehaltener Hand schon oft genau das bestätigt wurde, was ich selbst über die Jahre beobachten musste. Ein Wahlergebnis von gerade einmal 53 Prozent ist für einen frischgebackenen Parteichef eigentlich ein politischer Offenbarungseid. Wer Pantisano wie ich über die Jahre verfolgt hat, wundert sich allerdings weder über dieses Misstrauensvotum der eigenen Basis noch über seine jüngste Entgleisung, die CDU mal eben mit dem Faschismus gleichzusetzen. Das ist für mich kein Ausrutscher, sondern genau die dogmatische Hau-Drauf-Rhetorik, die seinen gesamten politischen Stil definiert. Wer ihn im Stuttgarter Gemeinderat oder als Mitarbeiter von Bernd Riexinger erlebt hat, kennt dieses Muster ohnehin nicht anders: Mein Eindruck war stets, dass er verlässlich als Erster via X (den Account hat er wohl mittlerweile gelöscht - dort hätte man das in voller Pracht betrachten können) oder im Spiegel auf Konfrontationskurs ging, sobald es gegen andere Strömungen im eigenen Laden ging. Dass Heidi Reichinnek ihn ernsthaft als „verbindend“ anzupreisen versuchte, entbehrt vor diesem Hintergrund nicht einer gewissen Komik. Es ist schließlich ein offenes Geheimnis, dass ausgerechnet sie bei ihrer ersten Kandidatur das erklärte Zielobjekt von Pantisanos Strömung war. Ich kann mich noch sehr gut an die damalige Landesvorstandssitzung erinnern, als sich Reichinnek und Pellmann vorstellen durften. Reichinnek musste sich den Vorwurf anhören, sie agiere als Marionette von Sahra Wagenknecht gegen Janine Wissler. Das wurde vom Großteil des Landesvorstandes so gesehen. Das scheint aber heute niemanden mehr zu interessieren. In seiner Strömung ging es meinem Empfinden nach nie um Pluralismus, sondern um die unerbittliche Ausgrenzung von allem, was auch nur im Verdacht stand, Wagenknecht-Schnittmengen zu haben.
Nun hat man den Scharfmacher zum Chef gemacht. Die "Reformer" im Osten sollten sich daher keinen Illusionen hingeben und schon mal die Schilde hochfahren: Aus meiner Sicht seid ihr die Nächsten auf der Liste. In diesem Sinne: Viel Vergnügen bei den kommenden zwei Jahren. #linkebpt
@timolmn@freddyerstrecht Wer Diplomatie nur noch mit moralisch makellosen Staaten führen will, wird schnell sehr einsam. Außenpolitik ist kein Wohlfühl-Seminar. Mit Regimen spricht man nicht, weil man sie mag – sondern um Konflikte einzuhegen. Würden Sie das auch zu den Saudis sagen? Oder den Kataris? 😉
@timolmn Würden Sie das Selbe sagen, wenn sich „zwei Deutsche“ mit saudi-arabischen Diplomaten treffen würden? Muss wohl ganz schön langweilig in Brüssel sein, wenn Ihnen das eine Meldung wert ist 😅
Irre! 700 Mrd. nach der Wahl für die Ukraine, sagt Außenministerin Baerbock in Paris. Wir dürfen diese Kriegstreiber nicht alleine im Bundestag lassen! Am 23. Februar: BSW!
https://t.co/lsChH6wVhS
Wer bietet mehr? Habeck will 3,5% für Rüstung, Weidel fordert jetzt 5%. Die Zeche für den Irrsinn zahlen die Bürger. Wer sowas fordert, will keine preiswerten Mieten, keine intakten Krankenhäuser & Brücken, sondern will Innere Sicherheit, Bildung & unser Land weiter kaputtsparen.
Die Ex-#Ampel und die #Union unter Mr. BlackRock entscheiden im Hinterzimmer allein über die Tagesordnung im #Bundestag. Für die Bürger passiert nicht mehr viel. SPD, Union und Grüne wollen lieber weitere 100 Milliarden für Aufrüstung auf den Weg bringen.
Wir sind keine willfährigen Mehrheitsbeschaffer für Mario Voigt. Wir werden nicht vor Friedrich Merz kapitulieren. Mit Ralph Suikat habe ich einen Gastbeitrag zu den Sondierungen des #BSW in #Thüringen geschrieben.
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Die Menschen in diesem Land haben eine bessere Politik verdient. Lassen Sie uns gemeinsam eine neue #Partei gründen, die für soziale #Gerechtigkeit und wirtschaftliche #Vernunft, für #Frieden und #Diplomatie und eine offene Diskussionskultur einsteht. https://t.co/m0ZEORzV9g
@lgbeutin Sahra nicht mehr in der Partei haben zu wollen, ist das eine. Sie jedoch in Verbindung mit dieser schrecklichen Tat als geistige Mittäterin darzustellen, überspannt den Bogen deutlich. So etwas aus Kreisen d. geschäftsführenden PVs zu vernehmen, beschämt mich als (Noch)-Mitglied!
@presroi@Wahlrecht_de Das stimmt nicht so ganz. Betroffen sind 400 Wahkbezirke, die offensichtlich nicht in den Wahlkreisen liegen, in denen DIE LINKE das Direktmandat geholt hat. Die Wahkbezirke liegen nicht in den Wahlkreisen von Gregor Gysi und Gesine Lötzsch.