Zwölf gegen einen — und der Staat zieht den Kürzeren
Ein Nachmittag in Prenzlauer Berg
Man muss sich dieses Bild in aller Ruhe vor Augen führen, damit die volle Wucht des Elends ankommt. Ein Mann, 38 Jahre alt, bekleidet mit nichts als einer roten Badehose. Keine Waffe, kein Messer, keine Pistole. Zwei Fäuste, ein offenkundig verwirrter Kopf, sonst nichts. Dieser Mann stellt sich an eine Kreuzung im teuersten Szenebezirk der Republik, schüchtert Kinder mit erhobenen Fäusten ein — und am Ende des Einsatzes, den er auslöst, stehen zwölf verletzte Polizisten, zwei dienstunfähige Beamte und zwei beschädigte Streifenwagen zu Buche.
Zwölf zu eins. Und der eine trug Badehose.
Wer nach diesem Nachmittag noch behauptet, das staatliche Gewaltmonopol sei in diesem Land unangefochten, der hat die Meldung entweder nicht gelesen oder belügt sich selbst. Denn was sich da an der Malmöer Straße abgespielt hat, war keine Machtdemonstration des Rechtsstaats. Es war dessen Offenbarungseid, aufgeführt bei bestem Sommerwetter, gefilmt fürs Netz, bestaunt bis ins Ausland. Und wer glaubt, das sei bloß eine Berliner Randnotiz, der wird in wenigen Tagen eines Besseren belehrt. Dazu später.
Die Mathematik der Blamage
Rekonstruieren wir den Ablauf, so wie er geschildert wird. Der Mann läuft mit geballten Fäusten auf eine Polizistin zu, rammt seinen Schädel gegen die Heckscheibe eines Funkwagens, schlägt einem Beamten ins Gesicht — Nase verletzt. Bis hierhin: hässlich, aber im Rahmen dessen, was der Polizeidienst nun einmal mit sich bringt. Dann jedoch kippt die Szene ins Groteske. Der Halbnackte klettert auf das Dach eines zweiten Streifenwagens und bleibt dort oben sitzen. Unten fuchtelt die Staatsmacht mit Pfefferspray und Schlagstöcken herum. Es hilft nichts. Erst als ein Beamter den Taser androht, ergibt sich der Mann und lässt sich festnehmen.
Und die zwölf „Verletzten"? Man lese die Meldung ganz genau: Reizungen an Augen und Atemwegen, ambulant behandelt. Übersetzt heißt das: Ein Gutteil dieser Beamten hat sich am eigenen Reizgas selbst außer Gefecht gesetzt. Der Mann auf dem Blechdach führte kein Tränengas mit sich — die Polizei tat es. Was uns hier als Einsatzbilanz verkauft wird, ist in Wahrheit das Protokoll einer Einheit, die sich beim Versuch, einen einzelnen Verwirrten vom Autodach zu holen, selbst einnebelt und anschließend hustend abrückt. Jeder Türsteher der Republik hätte diese Sache in neunzig Sekunden erledigt — ohne Sachschaden, ohne Krankmeldung, ohne Kamerateam. Ein Dutzend ausgebildeter Beamter schafft es nicht. Das ist keine Petitesse. Das ist ein Befund.
Kein Einzelfall, sondern ein Symptom
Nun ließe sich einwenden: ein schlechter Tag, ein unglücklicher Einsatz, das kommt vor. Der Einwand trägt nicht. Er trägt deshalb nicht, weil die Bilder sich häufen. Der eine „Klient", der eine halbe Hundertschaft minutenlang beschäftigt, ist längst zum wiederkehrenden Motiv geworden, das man im Netz in Endlosschleife bewundern kann. Was früher die absolute Ausnahme war, ist heute Wochenprogramm.
Die nackten Zahlen sind bekannt, und sie sind alarmierend. Über 46.000 registrierte Gewalttaten gegen Polizisten in einem einzigen Jahr, fast 107.000 betroffene Beamte, ein Anstieg der Fälle um annähernd vierzig Prozent seit 2015 — und bei den betroffenen Beamten sogar um mehr als zwei Drittel. In den Großstädten ballt sich das Problem: Dort lebt kaum ein Fünftel der Bevölkerung, aber fast ein Drittel dieser Angriffe findet dort statt. Man kann diese Zahlen beklagen, man kann Gesetze verschärfen, wie es der Innenminister gerade wieder ankündigt. Nur nützt die schärfste Strafandrohung wenig, wenn am Einsatzort für jedermann sichtbar wird, dass der Staat den Willen oder die Fähigkeit verloren hat, sich physisch durchzusetzen. Ein Rechtsstaat, der auf dem Papier droht und auf der Straße kapituliert, erzieht seine Gegner zur Verachtung. Wer einmal gesehen hat, dass ein Mann in Badehose ein Dutzend Uniformierter vorführt, der hat den nötigen Respekt für immer verloren.
Berlin, der Staat, der keiner mehr ist
Dass ausgerechnet Berlin die Bühne für dieses Trauerspiel liefert, überrascht niemanden mehr. Die Hauptstadt leistet sich seit Jahren eine Politik, die den Apparat systematisch überfordert und gleichzeitig entwaffnet — mental wie personell. Die Polizeigewerkschaft rechnet vor, dass Tag für Tag 400 bis 500 Beamte allein für kurzfristige Objektschutzaufträge gebunden sind und für ihre eigentliche Arbeit schlicht fehlen. Man bewacht Immobilien teils mehrfach polizeibekannter „Geschäftsleute", während für den ganz normalen Streifendienst die Leute hinten und vorne nicht reichen. Der eigene Gewerkschaftschef sagt inzwischen offen, der Staat könne nicht länger für alles herhalten. Wenn schon die Interessenvertretung der Beamten die Kapitulation vor der eigenen Aufgabenfülle einräumt, dann ist der Punkt erreicht, an dem das Wort vom „failed state" keine Provokation mehr ist, sondern eine nüchterne Zustandsbeschreibung einer Stadt, die ihre Kernaufgabe nicht mehr erfüllt.
Und am Wochenende kommt Erfurt
Hier hört der Spott auf und der kalte Schrecken beginnt. In wenigen Tagen, am 4. und 5. Juli, tagt in Erfurt ein Bundesparteitag, gegen den sich die Sicherheitsbehörden auf einen Großeinsatz historischen Ausmaßes einstellen. Die Rede ist von bis zu 50.000 Gegendemonstranten und, nach internen Lagepapieren, von bis zu 2.500 gewaltbereiten Linksextremisten. Geplant sind koordinierte Blockaden, Dutzende Sperrpunkte, und erstmals sollen sogar Dächer besetzt werden. Auf einschlägigen Portalen wird offen dazu aufgerufen, Einsatzkräfte mit Molotowcocktails anzugreifen; erfahrene Krawalltouristen aus dem europäischen Ausland werden eigens erwartet. Dass das keine Schwarzmalerei ist, hat man in Gießen und Riesa besichtigen können, wo Vermummte AfD-Mitglieder, Polizisten und Journalisten attackiert haben.
Und jetzt frage sich jeder selbst: Wenn ein Dutzend Beamte an einem einzelnen, unbewaffneten Mann in Badehose scheitert und sich dabei am eigenen Spray blendet — was geschieht dann in Erfurt, wenn Tausende organisiert, vermummt und im Zweifel mit Wurfgeschossen anrücken? Die Frage beantwortet sich von selbst, und die Antwort ist keine, die man gern laut ausspricht.
Es ist dieselbe Staatsmacht, die gegen den einfachen Bürger jede Härte kennt. Beim Blitzer, beim Finanzamt, bei der unliebsamen Versammlung fällt der Behörde stets rechtzeitig eine Auflage, ein Platzverweis, eine Anzeige ein. Nur dort, wo echte Gewalt aufzieht, entdeckt derselbe Apparat plötzlich die hohe Kunst der „Deeskalation". Dieses Missverhältnis ist der eigentliche Skandal: hart, wo Härte nichts kostet, weich, wo sie nötig wäre.
Die eigentliche Bankrotterklärung
Zum Schluss der Punkt, der über die reine Blamage hinausweist. Der Mann in der Badehose wurde nach seiner Festnahme in die Psychiatrie gebracht. Das ist in seiner Nüchternheit bezeichnend. Denn hier versagt der Staat gleich doppelt: Er fängt den Menschen in der Krise nicht auf, bevor dieser eskaliert — und er ist, wenn es dann eskaliert, nicht in der Lage, ihn ohne Chaos, Sachschaden und ein Dutzend Krankmeldungen zu bändigen. Beides zusammen ergibt das Bild eines Gemeinwesens, das die Kontrolle über seine elementarste Aufgabe verloren hat: den öffentlichen Raum zu ordnen und die Schwachen — hier: Kinder an einer Straßenecke — zu schützen.
Man kann den einzelnen Beamten dafür kaum die Hauptschuld geben. Wer zu wenige sind, wer bei jedem Griff zum Schlagstock erst überlegen muss, ob der nächste Dienstherr, der nächste Untersuchungsausschuss, das nächste laufende Handy ihm daraus einen Strick dreht, der handelt zögerlich. Und Zögern ist im Ernstfall der Anfang vom Verlust. Die Verantwortung liegt weiter oben, bei jenen, die diesen Apparat über Jahre kaputtgespart, sinnlos überlastet und in einen permanenten Rechtfertigungsreflex hineinerzogen haben, bis von der Autorität nur noch die Uniform übrig war.
Das Gewaltmonopol des Staates ist kein Naturgesetz. Es ist ein Versprechen — und Versprechen kann man brechen. An dieser Kreuzung in Prenzlauer Berg wurde es gebrochen, vor Kindern, vor laufenden Kameras, an einem ganz gewöhnlichen Nachmittag. Wer geglaubt hat, es brauche dafür einen schwer bewaffneten Terroristen, der hat sich getäuscht. Es genügt ein Mann in roter Badehose.
Interview zum Angriff auf @benungeskriptet. Der Medienanstalt habe ich noch folgendes mitgeteilt: "Sie sind Erfüllungsgehilfen des Staates in einem rechtlichen Gewand, das Unabhängigkeit simuliert. Ihre Staatsferne ist eine reine Fiktion." https://t.co/o446i3dl71
@KonstantinNotz Schau einfach mal auf‘s vollständige Foto und nicht nur auf diesen Ausschnitt, und überleg nochmal, welcher Arm zu deinem beschriebenen Gruß der korrekte gewesen wäre 🤫🙈
Er ist nicht zurückgetreten. Er wurde ENTFERNT.
Keir Starmer ist RAUS. Die Medien sagen „politischer Druck“. Die Medien sagen „Parteirevolte“. Die Medien LÜGEN.
Hier ist, was wirklich passiert ist:
17. Juni. G7-Gipfel. Trump saß Starmer beim Abendessen gegenüber. Keine Kameras. Keine Mitarbeiter. Nur zwei Männer und eine Mappe.
In dieser Mappe — 3 Seiten aus der Epstein-Freigabe. Seiten, die BIS 2035 versiegelt bleiben sollten. Seiten, die einen amtierenden britischen Premierminister namentlich erwähnen.
Nicht als Zeuge. Als TEILNEHMER.
Starmer war von 2008 bis 2013 Direktor der öffentlichen Anklagebehörde. Während dieser 5 Jahre:
▪️ Jimmy Savile — 439 Opfer — aufgedeckt, aber NIEMALS angeklagt. Die Akte lag auf Starmers Schreibtisch. Er unterzeichnete den Befehl: „Nicht genügend Beweise“. SAVILE STARB FREI.
▪️ Grooming-Gangs — Rotherham, Rochdale, Telford — Tausende Kinder. Fälle, die unter Starmers CPS fallengelassen wurden. Opfer wurden als „unzuverlässig“ bezeichnet.
▪️ Epsteins britische Operationen — 2009 Überweisung von der Surrey Police — abgelehnt. Von Starmers Büro. Persönlich.
Er hat nicht versäumt, Anklage zu erheben. Er SCHÜTZTE sie.
Trump wusste es. Er weiß es, seit die Akten im Februar zusammengestellt wurden. Er wartete. Er ließ Starmer an der G7 teilnehmen. Er ließ ihn für die Kameras lächeln. Dann zeigte er ihm die Seiten.
Starmers Gesicht wurde WEISS. Zwei Quellen bestätigten, dass er das Abendessen vorzeitig verließ. „Er fühlte sich nicht wohl“.
48 Stunden später — Rücktritt.
TRUMP SAGTE ES ÖFFENTLICH AM 21. JUNI: „Er wird zurücktreten.“ Keine Vorhersage. Eine BESTÄTIGUNG. Er wusste es bereits. Weil er es selbst veranlasst hatte.
Die offizielle Geschichte: „Er versagte bei Einwanderung und Energie“.
Die wahre Geschichte: Rücktritt jetzt, leise — oder die Seiten werden ÖFFENTLICH.
Er wählte Schweigen. Er wählte, wegzugehen, bevor die Welt sieht, was in dieser Mappe ist.
Aber hier ist, was Starmer nicht weiß:
Die Seiten werden TROTZDEM VERÖFFENTLICHT. Kash Patels Büro bestätigte 9. Juli — nächste Charge von Epstein-Dokumenten. Britische Namen UNGEKÜRZT.
Er rannte. Aber er kann sich nicht verstecken. Nicht vor dem, was kommt.
Prinz Andrew — VERHAFTET.
Peter Mandelson — VERHAFTET.
Starmer — ZURÜCKGETRETEN.
Drei runter. Das britische Netzwerk wird Stück für Stück demontiert. Und der Faden führt zurück zu EINEM Ort: dieselbe Liste. Dieselbe Insel. Dieselben Kinder.
Trump sagte der Welt: „Er hat versagt.“ Aber was er meinte, war: „Ich habe ihn beendet.“
Die Dominosteine hören nicht am Atlantik auf.
SAVILE-CPS-2009
EPSTEIN-UK-PAGES
STARMER-FOLDER-G7
Wer als nächstes dran ist?