Wir wissen, dass die Erde und ihre Flora und Fauna im Zuge der Erderwärmung Kipppunkte haben, die Veränderungen auslösen, denen die Menschheit dann hoffnungslos ausgeliefert ist.
Wir Älteren sehen, dass es längst weniger Insekten und anderes Wetter gibt als früher. Eine Lebensspanne reicht aus, um das deutlich zu sehen.
Biologen sehen, dass selbst in unbearbeiteten Böden die Zahl der Mikroorganismen bereits drastisch gesunken ist und sich die Zusammensetzung der Mikroorganismen deutlich verändert.
All das hat Einfluss auf die Fruchtbarkeit der Böden und auf die Ernährung der Menschheit.
Klimaforscher, Biologen, die sich mit den Auswirkungen des Klimawandels befassen und Fachleute, die sich mit den Auswirkungen der Erderwärmung auf Wirtschaft und Sicherheit befassen, sehen, dass wir geradewegs in eine vernichtende Katastrophe hineinlaufen.
Wie behalten diese Menschen, die teilweise sogar Kinder und Enkelkinder haben, den Verstand, in Anbetracht all des politischen Wahnsinns und der Bevölkerung, die zu 99,99 % noch nicht einmal im Ansatz verstanden zu haben scheint, was da in ganz wenigen Jahrzehnten passiert?
Ich werde vielleicht noch rechtzeitig sterben, bevor die europäischen Staaten von der Landkarte gefegt werden, die Versorgung mit Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten zusammenbricht.
Aber unsere 3 Kinder werden all das garantiert noch erleben, bevor sie vielleicht in Verteilungskämpfen zu Tode kommen.
Es ist bereits jetzt unwahrscheinlich, dass Menschen, die jünger sind als 30 ihr normales Lebensende erreichen werden, weil die Politik sich seit Jahrzehnten weigert das Notwendige zu tun.
Dabei hätten nahezu alle Menschen weltweit davon profitiert, wenn man schon seit den 1980er Jahren das Richtige getan hätte.
Wie konnte meine Generation global so dermaßen versagen, obwohl wir alle seit frühster Kindheit wussten, was getan werden muss?
Jeder Abgeordnete, der heute für das GKV Kürzungsgesetz gestimmt hat, trägt eine Mitschuld daran, wenn Menschen sich das Leben nehmen, weil sie keine rechtzeitige Therapie erhalten.
„Sie haben sie ausgelacht! Sie haben sich über sie lustig gemacht! Sie haben ihr gesagt, dass sie keine Ahnung hat! Was bilden sie sich eigentlich ein? Da sitzen Leute aus der Praxis, die auf ihrem Rücken das Gesundheitssystem tragen, und sie lachen sie aus! Sie haben sich nicht nur über meine Genossinnen lustig gemacht, sondern stellvertretend über das gesamte Pflegepersonal! Ich schäme mich so sehr für sie!“
@HeidiReichinnek on 🔥
Weil ich immer wieder lese „aber Habeck wollte auch Gaskraftwerke“ 🙄
Nein, wollte er nicht, weil die Planung der Energiewende privatwirtschaftlich erfolgt.
Zur Erklärung:
Viele Menschen scheinen Politik misszuverstehen.
Wir sind nicht in der DDR, wo der Staat bestimmt hat, sondern in der BRD, in der der Staat lediglich für die Genehmigung privatwirtschaftlicher Unternehmungen zuständig ist.
Als Habeck verantwortlich war, haben die Energiekonzerne ihre Pläne beziffert, wie viele H2-Kraftwerke notwendig wären. Habeck wollte diese ermöglichen, weil deren Planung, Genehmigung und Bau deutlich über 10 Jahre dauert und dann braucht man schließlich auch noch Strom.
Dann ist den Chinesen jedoch ein Durchbruch in der Speicher-Chemie gelungen und die Preise für Speicher sind drastisch gefallen. Plötzlich waren Speicher viel billiger. Das ist nach dem Bruch der Ampel passiert. (Eigentlich weiß man das als Erwachsener. Aber vielleicht verfolgen Sie keine Nachrichten aus der Wissenschaft.)
In der ersten Maiwoche 2025 gab es eine große Tagung der deutschen Energiekonzerne, bei der beschlossen wurde deutlich weniger Gaskraftwerke bauen zu wollen und deutlich mehr Batteriespeicher zu nutzen, weil das in Summe zu deutlich billigerem Strom führt.
Nun wurden also mehr Genehmigungen für Batteriespeicher benötigt und weniger Genehmigungen für Gaskraftwerke.
Wir erinnern uns: Die Aufgabe der Politik ist das Genehmigen. 😉
Habeck hat in seinen letzten Tagen als Minister noch mehrere dieser Genehmigungen ermöglicht, weshalb aktuell auch überall im Land Batteriespeicher gebaut werden.
Dann kam Reiche, die mit der Gasbranche in Verbindung steht. Und Merz kam, dessen Wahlkampf enorm von der ausländischen Gas-Lieferantin KKR unterstützt worden war, der Firma KKR, die mit BlackRock zu tun hat und mit der Heritage Foundation, bei der mehrere hochrangige CDU-Politiker seit Jahren ein- und ausgehen.
Und das führte zu einer Politik, die nun Gaskraftwerke begünstigen will, die die Energiekonzerne gar nicht mehr bauen wollen (mehrere CEOs haben bereits öffentlich den Plänen von Merz/Reiche eine Abfuhr erteilt).
Und als die Energiekonzerne nicht mitspielen wollten, der Fa. KKR den Absatz zu bescheren, haben Merz/Reiche das einzige politische Mittel gezogen, das ihnen zur Verfügung steht:
Sie verweigern die Genehmigungen für Batteriespeicher.
Am 16.12.2025 hat Reiche ein Gesetz erlassen, dass die Genehmigung für viele Batteriespeicherstandplätze verbietet.
Für Standplätze, die technisch und wirtschaftlich als günstig erkannt wurden und bei denen die Energiekonzerne bereits die Grundstücke erworben hatten.
Die Regierung Merz behindert also die Privatwirtschaft (Energiekonzerne sind Privatwirtschaft) und versucht, so scheint es zumindest, der ausländischen Firma KKR zu helfen (zumindest hilft dieses Gesetz vom 16.12.2025 KKR).
Wenn die Batteriespeicher erst Jahre später ans Netz gehen, verkauft KKR mehrere Jahre länger Gas nach Deutschland.
Wenn Sie also glauben, dass „Habeck auch Gaskraftwerke“ gewollt hätte, dann beruht das auf Ihrem Missverständnis dessen, was Politik in der BRD ist.
Eigentlich sollten auch Ostdeutsche das nach rund 36 Jahren verstanden haben. Aber wie es scheint, haben in den 36 Jahren mehr Westdeutsche verlernt, wie die BRD funktioniert als Ostdeutsche gelernt haben, dass die BRD von Grund auf anders funktioniert als die DDR.
In der BRD kann die Politik nur steuern, nämlich durch Genehmigungen oder durch das Vorenthalten von Genehmigungen.
Genehmigt die Politik, dann floriert die Wirtschaft.
Verweigert die Politik, dann leidet die Wirtschaft.
Habeck hat genehmigt, was dazu führte, dass die deutsche Stromversorgung in nur 3,5 Jahren um 20 % unabhängiger vom Ausland wurde.
Merz/Reiche behindern die Wirtschaft, was zu Insolvenz und Arbeitslosigkeit führt.
Jetzt verstanden?
In den neuen Bundesländern sind selbst im schlechtesten Fall 60 % gegen eine AfD-Alleinregierung.
Von denen wird man doch wohl einige Zehntausend zu Grün bringen können, wenn es darum geht eine AfD-Alleinregierung zu verhindern, oder?
Bitte alle teilen, damit man es sieht.
Man muss dieser Regierung eines lassen: Sie findet zuverlässig den Geldbeutel der Menschen, die morgens aufstehen, arbeiten, Kinder großziehen oder Angehörige pflegen.
Kaum vergeht eine Woche ohne die nächste Reformidee. Mal geht es um die telefonische Krankschreibung, mal um strengere Regeln bei der Arbeitsunfähigkeit, mal um längere Lebensarbeitszeit, dann wieder um die Witwenrente. Gleichzeitig steigen Sozialabgaben, Energie- und Netzkosten werden zum Dauerthema und für die Verteidigung werden Ausgaben in historischer Größenordnung eingeplant.
Nein. Wehrfähigkeit ist nicht das Problem. Deutschland muss seine Verteidigung stärken. Aber irgendwann darf man schon fragen, warum für Milliardenprogramme regelmäßig Geld da ist, während bei Rentnern, Kranken, Familien oder Hinterbliebenen plötzlich jeder Euro dreimal umgedreht werden muss.
Jetzt also die Debatte über die Witwenrente. Offiziell heißt das modern Rentensplitting. Klingt nach Fortschritt. Klingt nach Gerechtigkeit. Blöd nur, dass genau die Menschen schlechter dastehen können, deren Lebensmodell dieser Staat jahrzehntelang selbst gefördert hat: Einer arbeitet Vollzeit, der andere kümmert sich um Kinder oder pflegt Angehörige. Jahrzehntelang war das gesellschaftlich gewollt. Heute scheint dieselbe Lebensleistung eher als Rechenfehler im Bundeshaushalt zu gelten.
Das Muster wiederholt sich inzwischen erschreckend oft.
Wer krank ist, steht unter Generalverdacht.
Wer arbeitet, soll länger arbeiten.
Wer Familie gegründet hat, soll sich auf Veränderungen einstellen.
Wer Witwe oder Witwer wird, bekommt erklärt, dass das alte System nicht mehr zeitgemäß ist.
Und wer das alles bezahlt? Überraschung: meistens dieselben Menschen.
Natürlich kann man jede einzelne Maßnahme sachlich begründen. Mehr Sicherheit. Mehr Wettbewerbsfähigkeit. Demografischer Wandel. Haushaltsdisziplin. Alles richtige Stichworte.
Nur entsteht langsam ein ziemlich eindeutiges Gesamtbild.
Der normale Bürger erscheint in dieser Politik immer häufiger als Kostenfaktor. Nicht als Mensch. Nicht als Leistungsträger. Sondern als Position in einer Excel-Tabelle, bei der irgendwo noch Einsparpotenzial vermutet wird.
Interessant ist dabei, worüber deutlich seltener gesprochen wird. Große Vermögen. Hohe Erbschaften. Außergewöhnliche Krisengewinne. Dort wird erstaunlich behutsam argumentiert. Beim Durchschnittsverdiener dagegen kennt der politische Erfindungsreichtum offenbar keine Grenzen.
Man muss nicht behaupten, diese Regierung hasse die Bevölkerung. Dafür gibt es keinen Beleg.
Aber sie vermittelt immer öfter den Eindruck, dass sie den Menschen vor allem eines entgegenbringt: Misstrauen.
Misstrauen gegenüber Kranken.
Misstrauen gegenüber Rentnern.
Misstrauen gegenüber Hinterbliebenen.
Misstrauen gegenüber Arbeitnehmern.
Und genau das ist vielleicht ihr größtes Problem. Nicht jede einzelne Reform. Sondern die Botschaft dahinter.
Wer jeden Tag das Gefühl bekommt, nur noch sparen, verzichten, länger arbeiten und mehr bezahlen zu sollen, während für andere Gruppen immer noch Ausnahmen gefunden werden, verliert irgendwann das Vertrauen.
Vielleicht sollte sich diese Regierung einmal fragen, warum so viele Menschen inzwischen bei jeder neuen Reform zuerst den Geldbeutel festhalten.
Nicht weil sie reformunwillig sind.
Sondern weil sie gelernt haben, wer am Ende meistens die Rechnung bekommt.
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Die Eilanträge an das BVerfG sind abgelehnt, die #Psychotherapie für alle und die Anerkennung seelischen Leids in unserer Gesellschaft ist damit beerdigt. Es ist nicht davon auszugehen, dass in der SPD Abgeordnete mit Rückgrat sind, die die Werte der Sozialdemokratie hochhalten.
Gestern wurde bekannt, dass in wenigen Tagen über 5000 Menschen an Hitzefolgen gestorben sind. Heute beschließt die Regierung mit dem GModG fröhlich ein neues Gesetz für mehr fossiles Gas, mehr Klimakrise, mehr HItzetote – und das im vollen Wissen um die Folgen der Klimakrise.
Kürzungen beim Wohngeld, beim Kinderzuschlag, bei Pflegeleistungen und - seien wir ehrlich - bei der Rente, in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe. Sagt mir, @spdde , habt Ihr noch irgendwelche Ideale in dieser Regierung? Irgendwelchen Stolz?
Ich lasse ja nicht oft den Vorsitzenden des Gesamtpersonalrats der Charité raushängen, aber zum #GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz sage ich klar:
Das #GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz ist keine Reform, es kürzt einfach Geld aus dem System.
Was das Gesetz wirklich bedeutet:
Den Krankenhäusern werden 2027 rund 4,6 Mrd. € entzogen, 2030 schon 10,5 Mrd. €, 30 Mrd. € bis 2030. Tarifsteigerungen werden nur noch anteilig refinanziert.
Wer Pflegekräften faire Löhne verspricht, aber die Refinanzierung streicht, kürzt am Bett. Das wird unweigerlich zu Patientenschäden führen. Hoch „kommunistische“ Länder wie die USA, die Schweiz und andere Industriestaaten und Schwellenländer würden nie die Versorgung eines ITS-Patienten davon abhängig machen, ob es gerade reicht. Die arbeiten nämlich mit wissenschaftlichen Outcomemessungen. In Deutschland bestreitet man überhaupt, dass mehr Pflege bessere Versorgung bringt. Das ist völlig irre.
Um die Defizite aufzufangen müssten bundesweit bis zu 140.000 Klinikbeschäftigte abgebaut werden. Weniger Fachkräfte = mehr Hilfskräfte in der Versorgung, mehr Überlastung, mehr psychische Erkrankungen beim Personal, schlechtere Qualität. Das kostet am Ende Lebensjahre. EURE Lebensjahre.
Die Universitätskliniken trifft es doppelt: Ihnen drohen zusätzliche Erlösverluste von 1 Mrd. €, das Gesamtdefizit aller Unikliniken läge 2027 bei 2 Mrd. €. Zahlen müssen das die Bundesländer; also dieselben Haushalte, aus denen Schulen, ÖPNV und kommunale Leistungen finanziert werden. Der Beitragssatz wird optisch stabilisiert, die Rechnung landet bei Ländern und Kommunen.
Und wir verspielen eine riesige wirtschaftliche Chance: Weltweit fließen Rekordsummen in Biotech, Zell- und Gentherapien und Medizin-KI. Unikliniken wie die Charité sind der Ort, wo aus Forschung Produkte, Studien und Arbeitsplätze werden. Wer sie in einer Strukturkrise der Wirtschaft kaputtspart, treibt klinische Studien und Investitionen ins Ausland, und wir kaufen die Therapien später teuer zurück.
Digitalisierung? Ab 2026 drohen Kliniken Abschläge von bis zu 2 % der Erlöse, wenn digitale Pflichtdienste fehlen. Gleichzeitig laufen die Fördermittel aus, Länderinvestitionen sind unter Abschreibungsniveau und neue Digitalpflichten kommen ohne einen Euro Finanzierung. Häuser müssen dann zwischen IT-Sicherheit und Personal entscheiden. Beides geht zulasten der Patienten.
In Zeiten äußerer Bedrohungen insbesondere Maximalversorger zu schwächen, ist einfach nur lächerlich.
Was wäre aus Sicht eines Maximalversorgers notwendig? Eigentlich, dass die ursprüngliche @Karl_Lauterbach Reform umgesetzt wird. Diese wurde entkernt. Die hätte gewirkt.
Was aus Sicht der Charité als Maximalversorger notwendig wäre
Ausgangslage:
Die Universitätsklinika schrieben 2024 zusammen über 800 Mio. € Defizit. Sparideen des BMG bedeuten für Charité eine gewaltige Ausweitung des Defitzit.
Warum? Hohe Tarifbindung, hoher Anteil komplexer, personalintensiver Fälle, teure Extremkostenfälle und Dauervorhaltung die in der DRG-Logik strukturell unterfinanziert sind.
1. Vorhaltevergütung (KHVVG-Kernstück)
Vorziehen statt verschieben. Die Charité hält als Supramaximalversorger dauerhaft Kapazitäten vor, die betriebswirtschaftlich „leer“ laufen müssen: überregionale Notfall- und Intensivkapazität, Infektionsvorhalteversorgung (Ebola), Verbrennungs-, Transplantations- und Neonatologie-Bereitschaft, Krisenreserve… Im reinen DRG-System erwirtschaften diese Strukturen nur Erlöse, wenn Fälle kommen , die Kosten laufen immer.
Forderung: Einführung wieder auf 2027 vorziehen oder eine Übergangsvorhaltefinanzierung für Universitätsmedizin schaffen. Die Pauschale darf nicht rein historisch fallzahlbasiert bemessen werden, sondern muss die tatsächlichen Bereitstellungskosten der höchsten Versorgungsstufe abbilden
2. Uniklinik-Zuschläge für Koordinierung und Vernetzung (§ 38 KHG) scharf stellen
Das KHVVG hat erstmals eigene Zuschläge für besondere… 1/2
Wir sehen den größten Angriff auf den Sozialstaat und das soziale Miteinander in unserer Gesellschaft nach dem zweiten Weltkrieg. Von der #CDU war nichts anderes zu erwarten, aber dass die #SPD mitmacht ist schon unglaublich.
„Schaut euch die Nachbarländer an, da klappt die Sonntagsöffnung im Supermarkt doch auch super!“
Ich dann:
„Okay, schaut euch die Nachbarländer an, da klappt ein Tempolimit auf Autobahnen doch auch super!“
„NEIN HALT STOPP DAS KANN MAN NICHT VERGLEICHEN DAS IST WAS VÖLLIG ANDERES
Merz feiert sich im Bundestag dafür, dass Deutschland früher als geplant Trumps Wunsch von 5 Prozent des BIPs für die Rüstung erreicht -
aber bezahlt wird das mit einem "Reform"paket, das den Sozialstaat zerstört.
Beim Elterngeld kürzt Bildungsministerin Prien 500 Mio €.
Der Bundeszuschuss zur Rentenversicherung sinkt um eine Mrd €.
Der Zuschuss zur Krankenversicherung wird um 2 Mrd € gekürzt, der Gesundheitsetat schrumpft von 22 auf 14 Mrd €.
@RCRaven1 Die jetzige Regierung ist zwar Ergebnis von Demokratie, handelt aber undemokratisch, sie vertritt nicht die Interessen der Menschen, die sie gewählt haben, sie schadet ihnen. Das alleine ist schon schäbig. Dass diese Wahlentscheidungen ... nicht klug waren - noch ein Drama.
Liebe Leute,
ich möchte euch heute etwas ehrlich sagen.
Ihr wisst, dass ich seit Jahren für unsere Demokratie kämpfe. Ich erkläre immer wieder, warum die AfD für Deutschland keine Lösung ist, sondern viele Probleme nur verschärfen würde.
Aber ich muss euch auch sagen: Diese Bundesregierung macht es Menschen wie mir jeden Tag schwerer.
Wie soll ich noch Optimismus vermitteln, wenn viele Entscheidungen und Reformen bei den Menschen vor allem als neue Belastungen ankommen? Wenn die Sprache aus Teilen der CDU und CSU mit Merz, Spahn, Linnemann, Dobrindt oder Söder oft eher nach Belehrung als nach Verständnis klingt?
Und wie soll ich das erklären, wenn selbst SPD-Minister Positionen vertreten, die viele mit klassischer sozialdemokratischer Politik kaum noch verbinden?
Ich merke, wie aus Optimismus langsam Frust wird. Wie aus Geduld Wut wird. Nicht auf unsere Demokratie, sondern auf eine Politik, die immer mehr Menschen das Gefühl gibt, mit ihren Sorgen allein zu sein.
Bitte verwechselt das nicht.
Ich werde unsere Demokratie weiter verteidigen. Ich werde auch weiter sagen, dass die AfD der falsche Weg ist.
Aber genau deshalb erwarte ich von den demokratischen Parteien mehr. Mehr Ehrlichkeit. Mehr Respekt. Mehr soziale Gerechtigkeit. Und endlich wieder Politik für die Menschen, statt Politik, die sich anfühlt, als würde ständig über ihre Köpfe hinweg entschieden.
Denn dieses Land verdient eine Regierung, die den Menschen wieder Hoffnung gibt und nicht das Gefühl, nur noch die Rechnung bezahlen zu dürfen.
Gehabt euch wohl.
Janosch Dahmen zerlegt die schwarz-rote Gesundheitspolitik:
„Entweder ist es so gelagert, dass Sie wissentlich mit einer Politik der sozialen Kälte und der wirtschaftlichen Unvernunft heute dieses Gesetz hier beschließen wollen, oder aber es ist so, dass Sie nicht überblicken und nicht absehen können, was Sie hier eigentlich entscheiden. Beides ein ausgesprochen bekümmerliches Zeugnis für diese Koalition und diese Bundespolitik.“
EILMELDUNG: Der französische Senator Claude Malhuret rechnet im Palais du Luxembourg schonungslos mit Trump und dessen alkoholkranker, drogensüchtiger Regierung ab:
„Jedes Mal, wenn die Epstein-Affäre wieder hochkocht, explodieren irgendwo auf der Welt Bomben und sorgen für Ablenkung!“
Dies dürfte die heftigste Abrechnung mit dem MAGA-Lager aller Zeiten sein. Niemand wurde verschont...
„Vor einem Jahr habe ich hier in Frankreich Trumps Präsidentschaft mit dem Hof Neros verglichen. Ich habe mich geirrt. Es ist der ‚Wunderhof‘. Ein Impfgegner und ehemaliger Heroinsüchtiger als Gesundheitsminister“, sagte er in Anspielung auf RFK Jr.
Malhurets Vergleich mit dem wahnsinnigen Kaiser Nero ist treffend. Es heißt, er habe Geige gespielt, während Rom brannte. Im Fall von Trump baut er einen Ballsaal, während die ganze Welt in Flammen aufgeht.
„Ein klimaskeptischer Wirtschaftsminister. Ein alkoholkranker TV-Moderator als Verteidigungsminister“, fuhr Malhuret fort und bezog sich dabei auf Finanzminister Scott Bessent und Verteidigungsminister Pete Hegseth.
„Eine ehemalige Katar-Agentin als Justizministerin. Ein Putin-Groupie als Ministerin für nationale Sicherheit“, ergänzte Malhuret mit Blick auf Generalstaatsanwältin Pam Bondi und die Direktorin für nationale Nachrichtendienste, Tulsi Gabbard. Bondi arbeitete zuvor für die Firma Ballard Partners, die monatlich 115.000 Dollar durch Lobbyarbeit für Katar einnahm.
„Ein türkisches Sprichwort besagt: ‚Wenn sich ein Clown in einem Palast niederlässt, wird er nicht zum König; vielmehr wird der Palast zum Zirkus‘“, sagte Malhuret. „Sein illustres Team hat beschlossen, eine Konkurrenz zur UNO zu schaffen. Seit der Gründung des ‚Friedensrats‘ hat Trump mehr Militärschläge ausgelöst als Biden während seiner gesamten Amtszeit.“
„Jedes Mal, wenn die Epstein-Affäre wieder hochkocht, explodieren irgendwo auf der Welt Bomben und sorgen für Ablenkung“, fuhr er fort. „Mehr Bomben, um mehr zu gewinnen.“
So sieht die Welt heute den amerikanischen Präsidenten: als Pädophilen, der verzweifelt seine Rolle als Oberbefehlshaber ausnutzt, um die Tatsache zu verschleiern, dass er sich gemeinsam mit seinem langjährigen Kumpel Jeffrey Epstein an Kindern vergangen hat. „Es gibt kein einziges Land, in dem Trump die Situation nicht zu seiner persönlichen Bereicherung genutzt hätte – ohne dabei je seine Familie zu vergessen. Eine Boeing, bereitgestellt von Katar“, sagte er und bezog sich dabei auf den 400 Millionen Dollar teuren Jet, den Katar Trump „geschenkt“ hatte. „Investitionen in Projekte am Golf oder anderswo. Börsenmanipulationen, von denen nur wenige Insider profitieren.“
„Jeder einzelne dieser Interessenkonflikte hätte hierzulande sofort ein Amtsenthebungsverfahren nach sich gezogen“, so Malhuret. „Doch hier liegen die Dinge anders. Wir befinden uns in Trumps ‚MAGA-Amerika‘, wo öffentliche Angelegenheiten zugunsten privater Interessen abgewickelt werden.“
Selten hat man eine derart umfassende und zugleich prägnante Zusammenfassung der grassierenden Kriminalität und Inkompetenz der Trump-Regierung gehört. Indem Malhuret zunächst einzelne Kabinettsmitglieder und deren absolute Ungeeignetheit für ihr Amt beleuchtete und den Blick dann auf die umfassenderen Muster von Korruption und Bösartigkeit weitete, lieferte er ein Paradebeispiel für politische Kommunikation.
Jedes große US-Medienhaus sollte diese Rede ausstrahlen, um den Amerikanern vor Augen zu führen, was die Welt von Amerikas Führung hält.
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@justfara