Herr Alsleben, Sie sind Geschäftsführer der INSM - einer Lobbyorganisation, die von Arbeitgebern finanziert wird, um Sozialabbau als Reform zu verkaufen. Migration ist nicht Ihr Fachgebiet. Ihr Fachgebiet ist Lohndumping mit schönen Worten.
Und Ihr Kanzler hat gerade eine Debatte über digitale Gewalt gegen Frauen gekapert, um über Migration zu reden. Der Fall Fernandes - ein deutscher Täter, eine deutsche Debatte - und Merz macht daraus ein Migrationsproblem. Das ist keine Offenheit, das ist Ablenkung.
Wissen Sie, worüber ein INSM-Geschäftsführer mal “die Augen nicht verschließen” sollte? 37.835 rechtsextremistische Straftaten 2024. Neuer Rekord. Über 100 am Tag.
Oder die Lobbytreffen Ihrer Organisation mit ultra-rechten US-Republikanern in Berlin.
Darüber schweigen Sie lieber.
Immer schön mit dem Finger auf Migranten zeigen, während man mit der anderen Hand den Sozialstaat zerlegt. Das ist die INSM in einem Satz. 🤷♂️
Die Physik lügt nicht:
Das Max-Planck-Institut (Bagheri et al., PNAS 2021) hat im Labor nachgemessen. Ergebnis: FFP2-Masken filtern über 99% der relevanten Aerosol-Partikel (auch virushaltige Tröpfchen).
Selbst bei 3 Metern Abstand sinkt das Infektionsrisiko mit FFP2 auf unter 0,1% (Promillebereich) – ohne Maske liegt es bei fast 100%.
Hier der Link zur Studie (peer-reviewed, PNAS):
https://t.co/voNEh3azg7
Ein Filter ist ein Filter, egal welche politische Meinung man dazu hat.
Die #EpsteinFiles sind bereits bei uns angekommen.
Epstein -> Steve Bannon -> Jens Spahn
Epstein -> Peter Thiel -> Jens Spahn
Epstein -> Peter Thiel -> Palantir -> Dobrindt & Co
Epstein -> Peter Thiel -> Reiche über Ihren Lebensgefährten zu Gutenberg
Epstein -> Peter Thiel -> Döpfner -> Gipfel mit Palantir CEO und Merz
#CDUCSU schweigt, weil sie keine Idee haben damit umzugehen. Zugeben und aufhören geht nicht und alles andere geht auch nicht. Aussitzen und ignorieren ist die einzige Kompetenz, die man hat. Und die SPD Macht mit, weil man fürchtet, dass am Ende noch Beziehungen der Politik nach Russland durch Deutsche Behörden ermittelt werden.
Die AfD entlarvt sich als exakt die Sorte von schmarotzender, selbst bedienender Kaste, die sie angeblich bekämpfen will. Sie ist kein Protest gegen den Filz – sie ist der Filz, nur mit mehr Hass-Rhetorik drumherum.
Die AfD entpuppte sich in wenigen Wochen als widerlichstes Inzest-Kartell aus Familienclans und Steuergeld-Melkanlagen.
Während sie seit zehn Jahren mit Schaum vor dem Mund über „Altparteien-Filz“, „Vetternwirtschaft“ und „den Staat ausplündernde Cliquen“ geifern, betreiben sie das exakt gleiche System – nur billiger, dreister und mit noch weniger Scham.
Ein Spitzenkandidat lässt den Vater für fast 100.000 € Steuergeld im Jahr im Büro eines Parteikollegen „arbeiten“ – während der Durchschnittslohn im selben Bundesland bei 36.000 € liegt. Landeschef Martin Reichardt schiebt Verwandte in Bundestagsbüros von Kumpanen. Andere Abgeordnete kreuzen sich gegenseitig die Ehefrauen, Töchter, Söhne und Schwäger ein. Bis zu fünf "Vettern" bringt ein Abgeordneter an den Steuergeldzapfhahn und lässt sie dort nuckeln.
Das ist kein Zufall, das ist System: ein geschlossenes Familienversorgungskartell auf Kosten des Steuerzahlers.
Ich habe in den letzten Monaten viele politische US-/UK-Podcasts gehört und ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass wir in Deutschland weniger über Bürokratieabbau und faule Arbeitnehmer reden sollen, sondern
1. Uns noch einmal die Finanzkrise von 2008 anschauen und uns 1/
Autohersteller: 465.000 Beschäftigte.
CDU: "Die sind in Gefahr, wir belabern die EU wegen des nicht existierenden "Verbrennerverbots", die müssen gerettet werden!"
Erneuerbare: 400.000 Beschäftigte.
CDU: "Alles platt machen! Katherina, leg los!"
FU #Reiche.
Hillary Clinton and Kamala Harris were right about EVERY SINGLE FUCKING THING — but God forbid we elect highly qualified women when we can elect an incompetent pedophile, right? 🙄
Aktuell sorgen die "Vorschläge" (Forderungen) des CDU-Wirtschaftsrates, in Bezug auf "Regulierung" des Sozialstaates, zurecht für Empörung.
Dazu häufen sich immer mehr grenzwertige Aussagen "unserer" Regierung.
Ein paar Beispiele?
Gerne:
"Eine Stunde mehr Arbeit in der Woche ist nicht zu viel verlangt"
(Markus Söder, CSU)
"Wir müssen in diesem Land wieder mehr arbeiten"
(Friedrich Merz, CDU)
"Das sind fast drei Wochen, in denen die Menschen in Deutschland aus Krankheitsgründen nicht arbeiten. Ist das wirklich richtig? Ist das wirklich notwendig?"
(Friedrich Merz, CDU)
"Rentner arbeiten zu wenig"
(Carsten Linnemann, CDU)
"Wir müssen mehr und länger arbeiten"
(Katharina Reiche, CDU)
"Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Lifestyle Teilzeit"
(Gitta Connemann, CDU/CSU)
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Ich könnte hier jetzt beliebig weitere Beispiele und Zitate bringen, mit denen das allerdings ohnehin schon klare Bild, nur noch deutlicher wird:
Die Regierung vermittelt uns sehr subtil, dass wir
- zu oft krank sind
- uns auf den Sozialleistungen ausruhen
- Sozialleistungsempfänger sowieso nicht wertvolle Mitglieder unserer Gesellschaft sind
- diejenigen die arbeiten gehen und mit Sozialleistungen aufstocken müssen (Kinderzuschlag, Wohngeld etc) um über die Runden zu kommen, nur "die Hand aufhalten" können ohne eine gerechte Gegenleistung für den Staat zu bringen
- ausschließlich "Dienst nach Vorschrift" verrichten und "keinen Bock" auf Überstunden haben
- im allgemeinen eine "Belastung" für das Bruttoinlandsprodukt und den Wirtschaftsstandort Deutschland sind
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Und ja, natürlich würde jetzt an dieser Stelle jeder ranghohe Politik/Politikerin sagen:
"Nein, so meinen wir das ja nicht, ihr versteht uns da völlig falsch"
DOCH, WIR VERSTEHEN EUCH GANZ GENAU!
Euch geht es einfach darum, eine "gute Figur" im Amt und Wirtschaftsvertretern "schöne Augen" zu machen!
IHR verlangt von UNS dass WIR UNS für EUCH den Hintern noch mehr und noch weiter aufreißen, bietet genau NULL Anreiz dies zu tun, verspottet und denunziert UNS sogar noch und könnt überhaupt nicht verstehen, wenn euch die "braven" Bürger zu EUREM "Plan zum Abbau des Sozialstaates" nicht auch noch applaudieren und Handküsse zuwerfen???
Warum fangt IHR als Bundesregierung nicht so langsam mal an, EUREN Job zu machen?
Und falls ihr vergessen habt wie das geht -> ihr sollt euch darum kümmern, dass es ALLEN Menschen in Deutschland gut geht und NICHT nur den "oberen 7%"
Denn Hey, Fun Fact -> wenn hier "unten" alle kaputt sind vom arbeiten, wird da "oben" auch die Luft dünner!
(Ich hätte da noch mehr Tipps, für nur 1,5 Mio € verrate ich sie euch, um mal wie ein "Experte" aus eurem "Wirtschaftsrat" zu klingen, vielleicht versteh ihr meine Sprache dann mal)
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Ich stelle mal folgende beide Fragen in den Raum und JEDER ist herzlich dazu eingeladen diese zu beantworten:
1:
Handelt diese Bundesregierung wirklich noch im Intresse des Volkes oder ausschließlich in ihrem eigenen?
2:
Will diese Bundesregierung bewusst scheitern, nur um 2029 das Land der offen rechtsextremistischen AfD zu überlassen? (die schon quasi auf dem Sprung dazu ist)
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Ich für meinen Teil fühle mich jedenfalls von der aktuellen Regierung nicht Ernst genommen und verschaukelt.
Leute die in ihrem Leben selbst noch nie mit ihren eigenen Händen was geschissen bekommen haben, wollen UNS also erzählen wie Arbeit funktioniert...was ne Shitshow
Aber Hey:
"Mit der CDU/CSU in der Regierungsverantwortung wird alles besser werden und wir werden Deutschland wieder auf Kurs bringen"
(Friedrich Merz, CDU)
Ja...blöd nur dass dir das keiner mehr glaubt...du Luftpumpe...
Danke fürs Lesen
Euer Maxi 🔧⚡
Eine der wichtigsten TV-Momente der letzten Jahre. Maja Göpel dekonstruiert alle konservativen Talking-Points in 113 Sekunden. Dieser Clip sollte archiviert werden und jedes Mal wenn die immer gleichen dummen Argumente kommen, den entsprechenden Protagonisten vorgespielt werden.
Die Ukraine ist nicht unser Problem. Die Ukraine ist die Lösung für unser Versagen.
Während sich die Welt an Trump abarbeitet – erst Venezuela, dann Grönland, jetzt der erschossene Krankenpfleger in Minneapolis – ist eine Meldung praktisch unbemerkt geblieben. Wolodymyr Selenskyj hat Europa eine gemeinsame Armee angeboten. Drei Millionen Soldaten. Ukraine plus Europa gegen Russland.
Die deutschen Medien haben das Thema weitgehend ignoriert. Ein paar österreichische Blätter haben die APA-Meldung übernommen. Das war's. Man hatte Wichtigeres zu tun: Trump-Empörung recyceln, Grönland-Witze machen, den vermeintlichen NATO-Zusammenhalt beschwören, die nächste Talkshow vorbereiten.
Dabei liegt hier die vielleicht wichtigste strategische Frage, die Europa seit dem Ende des Kalten Krieges beantworten muss. Und niemand stellt sie.
Also stelle ich sie: Warum zum Teufel sagt Europa nicht Ja? Warum ist Europa nicht so clever, die ukrainische Armee als ersten Baustein für einen EU-Beitrag zu schnappen, um auf ihr eine EU-Verteidigung zu gründen, mit der wir von heute auf morgen in der Welt ernst genommen werden könnten?
Schauen wir uns die Lage an. Europa hat keine Armee. Alle Versuche Macrons, diese Idee nach vorne zu bringen, sind an Deutschland gescheitert. In der Realität haben wir 27 nationale Armeen, die nur so semi miteinander kompatibel sind, da wir alle in der NATO sind, die trotzdem völlig unterschiedliche Systeme benutzen, deren Kommandostrukturen nicht zusammenpassen, die – und das ist das Wichtigste – noch nie zusammen einen echten Krieg geführt haben. Deutschland hat 180.000 Soldaten, von denen ein relevanter Teil der Truppe nicht einsatzfähig ist. Frankreich hat 200.000, Großbritannien 150.000. Zusammen sind die drei größten europäischen Militärmächte kleiner als das, was die Ukraine jetzt im Feld hat. Und zwar weit davon entfernt, wirklich kampferprobt zu sein.
Die Ukraine hat 900.000 Soldaten unter Waffen. Nicht auf dem Papier. Im Einsatz. Seit vier Jahren kämpfen diese Menschen gegen die angeblich zweitgrößte Militärmacht der Welt – und sie halten. Sie halten nicht, weil der Westen so großzügig hilft. Sie halten, weil sie kompetent sind, motiviert, taktisch überlegen, weil sie ihre Heimat verteidigen und weil sie in vier Jahren mehr über moderne Kriegsführung gelernt haben als alle NATO-Armeen zusammen in dreißig Jahren Friedensübungen.
Diese Armee liegt auf dem Tisch. Als Angebot. Wie in einem geopolitischen Monopoly, in der statt Straßen Verteidigungsbündnisse zum Sieg führen, wenn man richtig gewürfelt und investiert hat.
Und was macht Europa? Europa ignoriert das Angebot. Europa ist weiterhin passiv und beobachtet von Ferne, was die USA und Russland gerade in Abu Dhabi aushecken, um genau das auszuschalten, was für Russland und Trumps Geschäftsinteressen am deutlichsten stört: die ukrainische Armee.
Europa tut genau nichts, lässt die Ukrainer gerade frieren. Schickt noch nicht einmal mehr Signale der Solidarität für die frierende Bevölkerung. Die Ukraine findet nicht statt. Sie ist nur noch eine Randnotiz, während der Ausverkauf von allem, worauf wir 80 Jahre gebaut haben, mit handelnden maliziösen Akteuren fortschreitet.
Europa tut, was Europa immer tut: Nichts, bis das Fenster sich schließt.
Die NATO ist tot. Das muss man so klar sagen. Trump hat in einem Jahr bewiesen, was viele schon lange ahnten: Artikel 5 kann bei wohlwollendster Betrachtung als nichts anderes angesehen werden als ein Stück Papier. Wenn der größte Partner sagt „zahlt selbst“, im Übrigen seid ihr Europäer unsere ausgemachten Feinde oder einfach nicht interessant – sowohl in unserer Sicherheitsstrategie als auch in unserer gerade veröffentlichen Verteidigungsstrategie – und Trump gleichzeitig mit Putin kuschelt, dann gibt es keine Beistandsgarantie mehr. Dann gibt es nur noch Worte. Und auf Worte kann man keine Verteidigung bauen.
Und selbst wenn Trump morgen verschwände – was kommt danach? JD Vance. Der ist, da sind sich die meisten Beobachter einig, noch schlimmer. Amerikazentrischer, isolationistischer, zynischer. Europa kann nicht darauf hoffen, dass irgendwann wieder ein „vernünftiger“ Präsident kommt und alles repariert. Diese Zeit ist vorbei.
Also was bleibt? Europa muss sich selbst verteidigen können. Das ist keine idealistische Forderung mehr, das ist nackte Notwendigkeit.
Und hier kommt die bittere Pointe: Europa kann das nicht. Nicht in fünf Jahren, nicht in zehn, wahrscheinlich nicht in zwanzig. Wir haben nicht die Strukturen, wir haben nicht den politischen Willen. Wir streiten uns, ob Franzosen oder Deutsche die besseren Panzer bauen, statt zusammen welche zu produzieren, geschweige denn zusammen kämpfen zu wollen, außer es geht um die NATO mit ihrem gefährlichen Oberboss. Wir reden seit Jahrzehnten von europäischer Verteidigungsintegration und haben nichts vorzuweisen außer Absichtserklärungen.
Aber da ist diese Armee. Jetzt. Heute. Kampferprobt, funktionsfähig, motiviert. Nicht nur sofort einsatzfähig, sondern bereits im Einsatz.
Selenskyj sagt: Wir bringen die Soldaten, ihr zahlt. Das ist kein Betteln. Das ist ein Geschäft. Das ist ein Angebot, das Europa nicht verdient hat – aber dringend braucht.
Man muss das mal aus der Perspektive eines kühlen strategischen Kalküls betrachten. Vergessen wir für einen Moment die Moral, die Solidarität, die europäischen Werte. Denken wir wie Spieler an einem Risiko-Brett.
Was bekommt Europa, wenn es dieses Angebot annimmt? Eine fertige Armee mit vier Jahren Kampferfahrung gegen Russland. Soldaten, die wissen, wie russische Taktiken funktionieren, wo die Schwächen liegen, wie man mit begrenzten Mitteln maximale Wirkung erzielt. Offiziere, die unter echtem Beschuss Entscheidungen getroffen haben. Eine Drohnen- und Aufklärungskapazität, die weltweit führend ist. Praktisches Wissen, das kein NATO-Manöver je liefern könnte.
Was wäre direkt anders, wenn wir diese Armee als EU-Armee umbenennen würden?
Stellen wir uns vor, Europa würde morgen früh aufwachen und sagen: Ja. Wir machen das. Die ukrainische Armee wird zur ersten EU-Armee, zur Basis dessen, was eine gemeinsame EU-Armee leisten könnte. Nicht irgendwann, nicht nach Prüfung, nicht nach einer Konferenz – jetzt.
Was wäre sofort anders?
Erstens: Russland hätte ein Problem. Ein gewaltiges Problem. Denn plötzlich kämpft an der Ostfront nicht mehr die ukrainische Armee allein, sondern eine Truppe unter europäischer Flagge. Jeder Schuss auf diese Soldaten wäre ein Schuss auf Europa. Jede Rakete auf Kyjiw wäre eine Rakete auf die EU. Putin müsste seine gesamte Kalkulation neu aufstellen. Bisher setzt er darauf, dass Europa irgendwann müde wird, dass die Unterstützung versiegt, dass die Ukraine allein übrigbleibt. Diese Rechnung wäre mit einem Schlag obsolet.
Zweitens: Die Ukrainer wüssten, dass sie nicht mehr allein sind. Nicht mit warmen Worten, nicht mit Absichtserklärungen, sondern mit einer institutionellen Realität. Das würde die Moral heben, die Rekrutierung erleichtern, die Desertionen senken. Menschen kämpfen anders, wenn sie wissen, dass sie zu etwas Größerem gehören als einem Land, das die Welt vielleicht nächstes Jahr vergessen hat.
Drittens: Europa hätte über Nacht ein Standing in der Welt. Keine Wirtschaftsmacht mehr, die man erpressen kann. Keine Ansammlung von Ländern, die sich nicht einigen können. Sondern ein Akteur mit fast einer Million kampferprobter Soldaten. Washington müsste neu rechnen. Peking müsste neu rechnen. Jeder müsste neu rechnen.
Viertens: Die Verteidigungsindustrie würde explodieren. Nicht in zwanzig Jahren, sondern sofort. Denn plötzlich gäbe es einen Abnehmer, einen Bedarf, einen Markt. Rheinmetall, KNDS, BAE Systems, Saab – alle würden hochfahren. Arbeitsplätze, Investitionen, Innovation. Nicht für einen abstrakten Plan, sondern für eine reale Armee, die reale Ausrüstung braucht.
Fünftens: Trump wäre egal. Vance wäre egal. Was auch immer Amerika in den nächsten Jahren treibt – Europa hätte eine eigene Option. Nicht mehr abhängig, nicht mehr bittstellend, nicht mehr hoffend, dass die Erwachsenen in Washington irgendwann zurückkommen. Sondern souverän. Das Wort, das europäische Politiker so gern benutzen, ohne je zu liefern.
Sechstens: Die NATO-Frage wäre beantwortet. Nicht durch endlose Debatten über Fünf-Prozent-Ziele und Lastenteilung, sondern durch Fakten. Die NATO könnte weiterexistieren als das, was sie ist: ein Papiertiger mit amerikanischer Leine. Die EU könnte den dafür offenen Kanadiern und vor allem auch den Briten anbieten, sofort dieser EU-Armee beizutreten. Dann hätte Europa etwas Eigenes. Eine Antwort auf das Getöse aus Washington, Moskau und Peking. Etwas, das funktioniert. Etwas, das nicht davon abhängt, ob ein Reality-TV-Star in Washington gerade gute Laune hat oder Putin und Xi sich noch innigere Bruderschwüre zuraunen.
Siebtens: Die Ukraine wäre faktisch in Europa angekommen. Nicht durch den langen bürokratischen Weg der EU-Mitgliedschaft mit seinen 35 Kapiteln und endlosen Verhandlungen. Sondern durch die härteste Währung, die es gibt: gemeinsames Blut, gemeinsame Verteidigung, gemeinsames Schicksal. Der Rest – Wirtschaft, Justiz, Verwaltung – könnte folgen. Aber das Fundament wäre gelegt.
Und bevor jemand sagt, das sei unrealistisch, zu kompliziert, nicht durchdacht – hier ist der Bauplan:
Wir gründen keine EU-Einheitsarmee per Gesetzblatt. Wir schaffen einen Europäischen Verteidigungsschirm. Die ukrainische Armee bleibt rechtlich eigenständig, wird aber institutionell und finanziell so eng mit einer neuen Europäischen Verteidigungsagentur verschmolzen, dass die Grenzen verschwimmen. Das ist keine Revolution, das ist eine Fusion.
Der Oberbefehl bleibt bei denen, die wissen, wie man kämpft: den ukrainischen Generälen. Ein schlanker Sicherheitsrat aus den Geberländern entscheidet über Budget und Strategie – aber mischt sich nicht ins Tagesgeschäft der Front ein. Genau so funktioniert die NATO auch. Nur ohne Amerika.
Die Arbeitsteilung ist klar: Die Ukraine stellt die Kampfkraft. Frankreich stellt die nukleare Rückversicherung. Deutschland stellt Geld und Industrie. Jeder bringt ein, was er hat. Niemand verliert sein Gesicht.
Und wer immer noch zögert, dem sei die Alternative vor Augen geführt: Wir warten, bis die Ukraine ausblutet. Dann haben wir Flüchtlingskosten in Hunderten von Milliarden, eine zerstörte Sicherheitsordnung und eine russische Armee direkt an der polnischen Grenze – mit ukrainischen Zwangssoldaten in ihren Reihen.
Wer glaubt, dass das billiger oder weniger eskalativ ist, betreibt keine Politik, sondern Fahrerflucht vor der Geschichte.
Was wäre anders? Alles wäre anders.
Eine einzige Entscheidung. Ein einziger Akt politischen Mutes. Und Europa wäre nicht mehr der Kontinent der klugen Sprüche, sondern ein Akteur, mit dem man rechnen muss.
Stattdessen sitzen wir hier und warten auf den nächsten Gipfel.
Was kostet das? Geld. Viel Geld. Selenskyj spricht von 700 Milliarden Dollar über zehn Jahre für den Unterhalt der ukrainischen Streitkräfte. Das klingt nach einer irrsinnigen Summe.
Aber was kostet die Alternative? Was kostet es, wenn Europa in zehn Jahren immer noch keine eigene Verteidigung hat? Was kostet es, wenn Russland sich erholt und beim nächsten Mal nicht in der Ukraine stoppt? Was kostet ein Krieg auf NATO-Gebiet, auf EU-Gebiet, in Polen, im Baltikum, irgendwann vielleicht in Deutschland?
Das Kieler Institut für Weltwirtschaft hat ausgerechnet, dass Europa 300.000 zusätzliche Soldaten bräuchte, um sich ohne die USA gegen Russland zu verteidigen. Dazu 1.400 neue Kampfpanzer und 2.000 Schützenpanzer – mehr, als Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien zusammen besitzen. Die Kosten dafür wären astronomisch. Und es würde Jahrzehnte dauern, das aufzubauen.
Oder wir nehmen das Angebot an, das jetzt auf dem Tisch liegt.
Ich höre schon die Einwände:
Das ist eine Eskalation! – Ja. Und? Deeskalation hat Putin in dreißig Jahren nicht beeindruckt. Er versteht nur Stärke. Eine europäisch-ukrainische Armee wäre eine klare Botschaft: Bis hierhin und nicht weiter. Das wäre keine Provokation, das wäre Abschreckung.
Die Ukraine hat ein Korruptionsproblem! – Ja, hat sie. Aber korrupte Armeen gewinnen keine Kriege gegen Russland. Die ukrainische Armee funktioniert offensichtlich. Es gibt viele Stimmen, die vor einem Beitritt der Ukraine in die EU warnen oder ihn in Jahren befürworten könnten, wenn alle bürokratischen Fragen gelöst sind.
Mit der Denke stellen wir uns gerade selbst ein Bein: Der bürokratische und politische Rest kann parallel und sukzessive gelöst werden. Wir reden hier von einer militärischen Integration, nicht von einem EU-Beitritt morgen früh. Rechtlich wäre dieses Modell kein EU-Beitritt, sondern eher ein europäischer Verteidigungsbund mit ukrainischem Kern.
Die EU ist nicht bereit! – Die EU wird nie bereit sein. Die EU ist eine Maschine zur Verhinderung von Bereitschaft. Hier müssen wir Fakten schaffen. Wir müssen endlich handeln und dann die Strukturen nachziehen, nicht umgekehrt.
Das geht rechtlich nicht! – Dann ändert man das Recht. Das ist das, wofür Politiker da sind. Wenn der Wille da ist, findet sich ein Weg. Wenn der Wille nicht da ist, finden sich Ausreden.
Aber das eigentliche Hindernis ist keines dieser Argumente. Das eigentliche Hindernis ist die Unfähigkeit Europas, sich als handelnden Akteur zu begreifen.
Europa denkt immer noch in den Kategorien von 1990. Wir sind die Guten, die Werte exportieren. Wir sind der Debattierclub, der über alles diskutiert und am Ende einen Kompromiss findet und unsere Fühler nach allen Seiten offenhält. Wir sind die Wirtschaftsmacht, die Handelsverträge schließt und damit die Welt zivilisiert oder auch nicht, wenn es uns ins Portfolio passt. Wir sind die sanfte Macht, die keine harten Entscheidungen treffen will, sondern sich vom Markt und hohlen Worten treiben lässt.
Diese Zeit ist vorbei. Die Welt ist wieder ein gefährlicher Ort. Russland führt Krieg in Europa. China baut seine Macht aus. Amerika läuft Amok. Und Europa steht da mit seinen klugen Sprüchen und nichts dahinter.
Die Ukraine bietet uns DIE Lösung. Nicht als Almosenempfänger, sondern als Partner, indem sie eine Führungsrolle darin einnimmt, was sie kann. Kämpfen und überleben. Sie ist keine Last, sie ist das Beste, was uns passieren könnte.
Das Narrativ muss sich umkehren: Die Ukraine ist nicht das Problem, dem Europa helfen muss. Die Ukraine ist die Antwort auf Europas eigenes Versagen. Die Ukraine hat in vier Jahren unter Beschuss aufgebaut, was wir in dreißig Jahren Frieden nicht hinbekommen haben.
Die Ukrainer haben gekämpft. Wir haben geredet.
Und jetzt liegt ihr Angebot auf dem Tisch. Wollt ihr, liebe Europäer, oder wollt ihr nicht?
Die Antwort, die Europa gerade gibt, ist Schweigen. Ist Wegschauen. Ist die nächste Arbeitsgruppe, der nächste Gipfel, das nächste Strategiepapier.
Und irgendwann wird das Fenster sich schließen. Irgendwann, wenn wir weiter nur diejenigen machen lassen, die uns den Kampf angesagt haben, wird die ukrainische Armee nicht mehr existieren, wie wir sie kennen. Sie wäre entweder ausgeblutet, verraten, aufgegeben oder in die russische Armee einverleibt – so wie es in den besetzten Gebieten bereits geschieht, wo Ukrainer gezwungen werden, gegen ihre eigenen Landsleute zu kämpfen – und dann gnade uns Gott. Dann wird Europa dastehen mit seinen Werten und seinen Reden und seiner tiefen Besorgnis.
Und dann wird Europa feststellen, dass Besorgnis keine Divisionen hat.
Leute die sich gestern im Faschismus wähnten weil sie eine Infektionsschutzmaske tragen sollten, finden es heute in Ordnung wenn in den USA von einer Art Geheimpolizei Staatsbürger erschossen werden, weil diese "sich nicht an Anweisungen gehalten haben"
Geht auf fb viral und löst heftige Reaktionen aus. Von Jens Waldinger:
„Herr Bundeskanzler der zweiten Wahl… erlauben Sie mir eine Frage.
Ganz direkt. Ohne das übliche diplomatische Weichspülmittel, das Sie so schätzen.
Wann genau eigentlich… ist in Ihren Kreisen der Entschluss gefallen, dass die Menschen in diesem Land nur noch eine lästige Ressource sind? Etwas, das man melkt, das man diszipliniert, das man von oben herab moralisch belehrt – aber das man unter keinen Umständen mehr ernst nimmt?
Sie stehen dort oben, exemplarisch für eine Kaste, die sich eine Arroganz antrainiert hat, die ihresgleichen sucht. Ein geschlossener Zirkel. Man applaudiert sich auf Podien gegenseitig zu, während man auf jene herabblickt, die dieses ganze Theater überhaupt erst finanzieren. Die Menschen, die morgens aufstehen, die arbeiten, die Steuern zahlen – und die zusehen müssen, wie sie trotz ihres Fleißes immer tiefer abrutschen.
Und dann setzen Sie noch einen oben drauf.
Es ist an Unverschämtheit kaum zu überbieten, wenn aus Ihren Reihen nun auch noch die Behauptung kommt, die Menschen in diesem Land wären schlichtweg ‚zu lange krank‘.
Als wäre Krankheit eine Freizeitentscheidung. Als wäre das Burnout, der kaputte Rücken nach dreißig Jahren Maloche oder die psychische Erschöpfung durch Ihre verfehlte Politik ein Zeichen von Faulheit. Wer dieses Land durch seine Arbeit physisch und psychisch verschleißt, dem werfen Sie am Ende noch Arbeitsverweigerung vor?
Das ist nicht nur faktisch falsch, das ist menschlich niederträchtig.
Schauen wir uns doch mal die Zahlen an, Herr Bundeskanzler. Ihre eigenen Zahlen. Während Sie dem arbeitenden Volk mangelnde Moral vorwerfen, weisen die Bundesbehörden im Schnitt fast 21 Krankheitstage pro Jahr auf. Weit über dem bundesweiten Durchschnitt. Und die Krönung?
Die Verwaltung des Deutschen Bundestages selbst – also genau dort, wo die moralischen Zeigefinger geschmiedet werden – liegt bei fast 23 Tagen.
Man gönnt sich also im geschützten Raum der Macht deutlich mehr Auszeiten als jenen, denen man gleichzeitig Faulheit unterstellt.
Wissen Sie… wenn Sie von ‚Verantwortung‘ reden, dann hört das Volk nur noch ‚Verachtung‘. Ihre Botschaft ist doch längst angekommen:
Arbeitet mehr.
Zahlt mehr.
Aber vor allem: Haltet die Fresse.
Wer in diesem System nicht mehr funktioniert, wer nicht mehr liefern kann, der hat in Ihrem Weltbild anscheinend jede Daseinsberechtigung verloren.
CO2-Abgabe. Lohnsteuer. Mehrwertsteuer. Gewerbesteuer. Eine endlose Kette staatlicher Zugriffe, die jede Eigenleistung im Keim erstickt. Und wofür? Damit Sie Milliarden in ideologische Prestigeprojekte pumpen können? Damit das Geld in aller Welt verteilt wird, während hier die Schulen verrotten und die Infrastruktur zerfällt?
Das ist keine Politik mehr, Herr Bundeskanzler. Das ist organisierte Gleichgültigkeit. Ideologie über Realität. Selbstinszenierung über Verantwortung.
Und hören Sie auf, so zu tun, als wären Sie der Vormund dieser Bürger. Als wären Sie deren Richter oder eine moralische Elite.
Das sind Sie nicht. Sie sind ein Angestellter. Vom deutschen Volk gewählt, vom deutschen Volk bezahlt – und dem deutschen Volk verpflichtet.
Nicht dem ukrainischen, nicht Rheinmetall oder Blackrock, sondern den Menschen hier.
Statt die eigene miserable Leistung zu reflektieren, treten Sie nach unten. Nach jenen, die versuchen, in diesem staatlichen Moloch irgendwie zu überleben. Ich sage es Ihnen, wie es ist:
Die Menschen durchschauen dieses perfide Spiel. Sie haben die Nase voll.
Es reicht.
Jens Waldinger“
📌Trump ist sein ganzes Leben lang ein Versager gewesen.
Das Einzige, worin er jemals gut war, ist es, außergewöhnlich dumme Menschen davon zu überzeugen, dass er erfolgreich ist.
Nur einige von Trumps Misserfolgen, Insolvenzen, Betrügereien und Abzocke⬇️
Während sich Rechtsradikale hier eine Gestapo nach USA-Vorbild wünschen, schwadroniert der Herr Kanzler über zu viel krankmachende Arbeitnehmende und will deren Rechte aushebeln.
Wir sollten wieder mehr links wagen und weniger auf menschenfeindliche reiche Scheißerchen hören.
If Kamala Harris won:
-There would be no war with Venezuela.
-No war with NATO.
-No war with American blue states.
-No $1 trillion for Greenland.
-No $2 billion for Argentina.
-Everyone ICE murdered would be alive.
-Everyone ICE wrongly imprisoned would be free.
-The deficit wouldn't be tripled.
-The economy and jobs wouldn't be cratering.
-She wouldn't be golfing every weekend.
-She wouldn't sleep in every meeting.
-She wouldn't post drivel 200 times a day.
-No talk of canceling elections. Ever.
-Time wouldn't be wasted on ballrooms, Jimmy Kimmel, UFC, and renaming every building.
-No begging for the Nobel Peace Prize.
-No selling us crypto, fragrance, and watches.
-No taking airplane bribes from Qatar.
-Reporters would never be called piggies.
-The world would respect us.
-We would respect us.
-America's biggest enemy would not be the White House.