Das Panel „Medien, Macht & Meinung“ findet in Frankfurt statt
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe von AGORA FFM
@FidevOrg wird in Zusammenarbeit mit dem IJA ein Programm organisiert, bei dem der mit der Digitalisierung zunehmende Informationsfluss und dessen Auswirkungen auf die Demokratie diskutiert werden.
Anmeldeportal: https://t.co/8nBNGwhSQ9
https://t.co/x5kXqCYP0S
Haftstrafen für Ahmet Altan und Nazlı Ilıcak:
Ein Istanbuler Gericht verurteilte die Journalisten zu 4 Jahren 6 Monaten bzw. 3 Jahren 9 Monaten Haft. Der EGMR hatte zuvor in beiden Fällen Rechtsverletzungen festgestellt.
https://t.co/4yXBFQYhkh
RSF und internationale Organisationen fordern: „Druck auf unabhängige Medien in der Türkei muss enden“
Reporter ohne Grenzen (@RSF_inter) sowie sieben internationale Organisationen für Pressefreiheit und Menschenrechte haben dazu aufgerufen, den zunehmenden Druck auf Journalisten und kritische Medien in der Türkei zu beenden.
In einer Erklärung nach einer internationalen Mission, die Ende 2025 in Ankara durchgeführt wurde, betonten die Organisationen, dass juristische Schikanen, digitale Zensur und wirtschaftlicher Druck den Medienpluralismus erheblich schwächen.
@pressfreedom@ECPMF@BalcaniCaucaso@SEEMO_FreeMedia@article19org
https://t.co/DEw227a9tB
41 Social-Media-Konten wegen Beiträgen zum Iran-Krieg gesperrt
Auffällig war dabei die Aussage des Kommunikationsdirektors der Präsidentschaft, Burhanettin Duran, der von Aktivitäten sprach, die „die innere Front ins Visier nehmen“.
https://t.co/fCO6yCxoL6
Europarat-Bericht: Pressefreiheit unter Druck!
In dem Bericht wurden insgesamt 344 schwere Verletzungen der Pressefreiheit registriert. Die Türkei steht mit 49 gemeldeten Verstößen nach Russland an zweiter Stelle der europäischen Länder mit den meisten dokumentierten Verletzungen der Medienfreiheit.
@CoEMediaFreedom@efjeurope@IFJGlobal@pressfreedom@IndexCensorship@globalfreemedia
https://t.co/MsWoE13fdP
137 Verstöße gegen die Pressefreiheit in der Türkei im Jahr 2025 gemeldet
Die Media Freedom Rapid Response (MFRR) dokumentierte in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Bericht für das Jahr 2025 insgesamt 137 Verstöße gegen die Pressefreiheit in der Türkei – die dritthöchste Zahl unter den EU-Mitgliedstaaten und Beitrittskandidaten.
Die Verstöße betrafen 259 Journalistinnen, Journalisten und Medienorganisationen und spiegeln ein systematisches Muster von Druck wider. Zu den eingesetzten Methoden gehörten rechtliche Maßnahmen, physische Gewalt, regulatorische Einschränkungen sowie digitale Kontrollmechanismen.
@MediaFreedomEU
https://t.co/xPIoXlpVXL
Appell der Merz-Regierung in Deutschland an die Türkei im Fall Alican Uludağ: „Journalisten müssen ihre Arbeit frei ausüben können“
Die Verhaftung des DW-Türkçe-Reporters Uludağ wegen des Vorwurfs der Präsidentenbeleidigung war Thema auf der regulären Pressekonferenz der deutschen Bundesregierung.
Der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille erklärte, man verfolge den Prozess „mit sehr tiefer Sorge und großer Aufmerksamkeit“ und betonte, dass die Meinungsfreiheit ein unverzichtbarer Bestandteil demokratischer Gesellschaften sei.
@hille_sebastian
https://t.co/EYwiePJ01N
DW-Türkçe-Reporter Alican Uludağ verhaftet
Der Journalist Alican Uludağ, gegen den die Staatsanwaltschaft Istanbul ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hatte, wurde wegen des Vorwurfs der „öffentlichen Beleidigung von Präsident Erdoğan“ verhaftet. Berufsverbände, der deutsche Staatsminister für Kultur Wolfram Weimer sowie der Türkei-Berichterstatter der EU Nacho Sánchez Amor reagierten scharf auf die Verhaftung und verurteilten die Entscheidung.
@BundesKultur@NachoSAmor@alicanuludag
https://t.co/nTYXd2w1M7
CPJ-Bericht: 330 Journalistinnen und Journalisten weltweit im Jahr 2025 inhaftiert
Aus dem Bericht:
✴️ Der Druck auf die Pressefreiheit hält weltweit an, die Zahl inhaftierter Journalistinnen und Journalisten bleibt hoch.
✴️ Internationales Recht und Standards für faire Gerichtsverfahren werden schwerwiegend verletzt.
✴️ Unterschiedliche politische Systeme reagieren auf kritischen und unabhängigen Journalismus mit ähnlichen Repressionsmethoden.
✴️ Jede fünfte inhaftierte Journalistin bzw. jeder fünfte inhaftierte Journalist berichtet von Folter oder körperlicher Gewalt.
✴️ Gefängnisse werden systematisch genutzt, um die Meinungs- und Pressefreiheit zum Schweigen zu bringen.
✴️ 61 Prozent der inhaftierten Journalistinnen und Journalisten sitzen unter Sammelvorwürfen wie „staatsfeindliche Aktivitäten“ in Haft.
✴️ Medienschaffende werden häufig beschuldigt, mit Terrorismus in Verbindung zu stehen oder Gelder aus dem Ausland erhalten zu haben.
✴️ Politische Berichterstattung führt häufiger zu Inhaftierungen als Berichte über Menschenrechte, Korruption oder Krieg.
✴️ In Ländern wie der Türkei, China, Iran, Äthiopien, Ägypten und Myanmar gelten Opposition und oppositionelle Berichterstattung als systematische Bedrohung, die zum Schweigen gebracht werden soll.
@pressfreedom
https://t.co/QoirG6kgK1
Amor: Journalismus ist in der Türkei ein gefährlicher Beruf
Der Türkei-Berichterstatter des Europäischen Parlaments @NachoSAmor erklärte, er verfolge die Situation des in Istanbul festgenommenen französischen Journalisten Raphaël Boukandoura (@RaphaelBOUKAND1) mit großer Sorge.
Amor betonte, dass Boukandoura trotz seines seit 2015 bestehenden Wohnsitzes in der Türkei mit der Abschiebung bedroht sei.
„Unabhängiger Journalismus ist in der Türkei sowohl für lokale als auch für ausländische Journalistinnen und Journalisten zu einem wirklich gefährlichen Beruf geworden“, erklärte Amor.
https://t.co/d819bmWEmJ
RTÜK verhängt Sanktionen gegen zwei TV-Sender und zwei digitale Plattformen
Der Oberste Rat für Radio und Fernsehen (RTÜK) hat fünf separate Sanktionen gegen Show TV, NOW TV, Disney+ und Spotify beschlossen.
https://t.co/Vj1eRTSjL3
Threads überholt X bei den täglichen mobilen Nutzerzahlen.
Die enge Instagram-Integration treibt das Wachstum – in der Türkei bleibt die Plattform seit April 2024 gesperrt.
https://t.co/1mNXo7trPJ
DFG: In der Türkei wurden 2025 40 Journalist:innen inhaftiert, 57 verurteilt
Laut dem Jahresbericht der DFG wurden 2025 in der Türkei insgesamt 105 Journalist:innen festgenommen.
40 von ihnen wurden inhaftiert, 57 in im selben Jahr abgeschlossenen Verfahren verurteilt.
@DGGDernegi
@StockholmCF
https://t.co/EQKhm481Cw
2025 wurden in Großbritannien und den USA mehr als 3.000 Stellen im Journalismus abgebaut.
Die Zahl der Entlassungen lag rund 11 % unter dem Vorjahr.
https://t.co/KBVB87fnHR
Guests from Klangbrett Jugendradio joined us to discuss AI and the spread of fake news. We also recorded Episode 1 of the TruthLab Talks podcast. Stay tuned.
#misinformation#fakenews#factcheck
TikTok entfernte weltweit 204,5 Millionen Videos
TikTok hat weltweit 204,5 Millionen Videos von seiner Plattform entfernt.
Von den im Zeitraum Juli bis September gelöschten Inhalten entfielen 3.891.471 Videos auf die Türkei.
https://t.co/FKOrnnAiF3
Meta verhängt Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige in Australien
Australien ist das erste Land, das ein Zugangsverbot zu sozialen Medien für unter 16-Jährige eingeführt hat.
Der US-amerikanische Technologiekonzern Meta teilte mit, dass in Australien 550.000 Konten deaktiviert wurden, die Nutzern unter 16 Jahren zugeordnet waren.
https://t.co/YvL5NR6Av9
Nach öffentlicher Kritik: X schränkt Groks Bildbearbeitungsfunktion ein
Nach der entstandenen globalen Krise wurde die Bildbearbeitungsfunktion von Grok, das über X angeboten wird, eingeschränkt. Künftig können nur noch zahlende Abonnentinnen und Abonnenten Bilder bearbeiten.
https://t.co/ghlrJ5zuUS
Sozialmedia-Verbot für Kinder unter 15 Jahren geplant
Familien- und Sozialministerin Mahinur Özdemir Göktaş hat angekündigt, dass die Regelung zu sozialen Medien für Kinder unter 15 Jahren bis Ende des Monats an den zuständigen Ausschuss des türkischen Parlaments überwiesen wird.
https://t.co/e5iKnjRp9z