Musterbrief an Wahlkreisabgeordnete von CDU/CSU und SPD zur möglichen Abschaffung der Haltefrist bei Bitcoin:
Betreff: Geplante Abschaffung der Haltefrist nach § 23 EStG – Bitte um Ihre Position
Sehr geehrte/r Frau/Herr [Name],
ich wende mich an Sie als Bürger/in Ihres Wahlkreises [Wahlkreis/Ort]. Anlass ist der mögliche Regierungsentwurf, mit dem die einjährige Haltefrist für private Veräußerungsgeschäfte nach § 23 EStG für Kryptowerte abgeschafft werden soll. Ich bitte Sie, diesem Vorhaben nicht zuzustimmen, und möchte Ihnen kurz begründen, warum.
1. Es geht um Vertrauensschutz.
Bereits am 20. Juni 2013 hat die Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage hin klargestellt, dass Bitcoin als privates Wirtschaftsgut behandelt wird und Veräußerungen unter § 23 EStG fallen – mit einjähriger Haltefrist, wie beim Verkauf von Edelmetallen. Das Bundesfinanzministerium hat diese Einordnung 2022 in einem umfassenden Schreiben bestätigt. Millionen Bürger haben auf dieser Grundlage über mehr als ein Jahrzehnt ihre Vermögensplanung ausgerichtet. Wer diese Systematik nun kippt, beschädigt das Vertrauen in die Verlässlichkeit unseres Steuerrechts – weit über das Thema Kryptowerte hinaus.
2. Es gibt ein verfassungsrechtliches Problem.
Der allgemeine Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) verbietet die Ungleichbehandlung wesentlich gleicher Sachverhalte. Bitcoin ist steuersystematisch wie Gold ein privates Wirtschaftsgut – keine Kapitalanlage im Sinne des § 20 EStG, denn es gibt keinen Emittenten, keinen Zins und keine Forderung. Das Bundesverfassungsgericht hat in seiner Entscheidung zur Pendlerpauschale (2008) klargestellt: Wer eine steuerrechtliche Grundentscheidung trifft, muss sie folgerichtig durchhalten. Ausnahmen bedürfen eines besonderen sachlichen Grundes – der rein fiskalische Zweck der Einnahmenerhöhung genügt ausdrücklich nicht. Eine gezielte Herauslösung von Kryptowerten aus der Systematik des § 23 EStG, während Gold, Kunst und Oldtimer dort verbleiben, wäre genau eine solche nicht folgerichtige Ausnahme.
3. Die praktischen Folgen träfen den Standort.
Geschätzt 7 bis 10 Millionen Menschen in Deutschland halten Bitcoin und andere Kryptowerte – quer durch alle Alters- und Einkommensgruppen, viele davon in Ihrem Wahlkreis. Die Abschaffung der Haltefrist würde nicht die großen Vermögen treffen, die längst über Kapitalgesellschaften oder im Ausland strukturiert sind, sondern private Sparer, die langfristig und rechtstreu vorgesorgt haben. Zugleich würde Deutschland einen Standortvorteil aufgeben, den andere Länder gezielt aufbauen.
Meine Bitte an Sie:
Setzen Sie sich in Ihrer Fraktion dafür ein, dass die Haltefrist des § 23 EStG für Kryptowerte erhalten bleibt. Ich würde mich über eine kurze Rückmeldung freuen, wie Sie zu diesem Vorhaben stehen und wie Sie im weiteren Gesetzgebungsverfahren abzustimmen beabsichtigen.
Mit freundlichen Grüßen
[Vor- und Nachname]
[Straße, Hausnummer]
[PLZ, Ort – im Wahlkreis]
[ggf. E-Mail/Telefon]
41 Krypto-Halter wurden allein in diesem Jahr in Frankreich entführt und gefoltert. Hintergrund sind weiterverkaufte Steuerdaten, die bei der Auswahl der Opfer geholfen haben sollen.
@larsklingbeil Wusstest du das?
Proof of Work! 📩📬
Heute gehen 44 Briefe an Mitglieder des Deutschen Bundestages raus bzgl. des Erhalts der 1-jährigen Haltefrist für Bitcoin. Wer schafft mehr?
https://t.co/lj4M4ZpSK3
Nach all den Jahren Recherche zu Bitcoin hätte man von @JensT erwartet, dass er nicht auf den erstbesten Ripple-Lobbyisten hereinfällt. Ihr habt die Expertise doch im Haus, einfach mal mit @IjomaMangold sprechen!
https://t.co/pqq08tcb1e
🚀 The next chapter of wavespace is here!
After months of building, testing, and listening to your feedback, we’re proud to launch a huge upgrade.
From small tweaks to brand new features, wavespace has been reimagined across the board. Here are the most notable upgrades⬇️
(1/9)
We’re launching the new Floresta website and visual identity.
Floresta is a lightweight and embeddable Bitcoin client, designed to be easy to run, easy to integrate, and flexible for developers.
This post marks a new chapter for the project. 🌱
https://t.co/zjHWnrQrWa
Jade firmware 1.0.38 delivers important security updates and major camera improvements to Jade Plus: 35% faster transaction signing and enhanced reliability for low light and imperfect QR codes.
Update fast and air-gapped? JadeLink is the best method.
i consider myself a bitcoin maximalist. but not a reactive ignorant one, so i'm not identifying with some of this agro nonsense. focus on bitcoin long-term prospects, defending bitcoin for future generations. and live and let live, we don't have to agree about subjective topics.
The latest $128M Balancer exploit is a reminder of something fundamental: most smart contracts today rely on audit-based hope.
Developers write complex code, auditors review it, and everyone hopes there are no hidden logic flaws. But hope isn’t assurance.
42/ So they come to you. With a great story about a CorpChain. Purpose-built for payments, they'll say. You need our technology. You need our permission. You need our stablecoin. Remember: their rails, their rules.
The Bitcoin adoption story is completely backwards.
We think it goes: Tech nerds → Libertarians → Investors → Institutions → Governments → Mass adoption
Here's what actually happens:
Criminals validate the unstoppability.
Gamblers provide the liquidity.
Speculators create the volatility.
Builders create the infrastructure.
VCs repackage everything.
Media creates the narratives.
Institutions sanitize the story.
Then we pretend it was a clean, logical progression from whitepaper to global adoption.
Bitcoin needed every single one of these groups.
Even the ones we pretend we don't want.
The drug dealers proved it was censorship resistant.
The gamblers proved it was 24/7 liquid.
The degens created enough volatility to make headlines.
We needed the mess because that's what proved Bitcoin actually worked.
A payment system only governments could use - that would be SWIFT.
A store of value only institutions could access - that would be gold.
Bitcoin succeeded because the "wrong" people used it first.