Friedrich Merz redet von Flexibilität. Ich nenne es beim Namen. Das ist ein Frontalangriff auf Arbeitnehmerrechte.
Der Achtstundentag ist nicht irgendein Paragraph, den man mal eben streicht, weil er nicht mehr ins wirtschaftliche Weltbild passt. Dahinter stecken Generationen von Menschen, die sich kaputt gearbeitet haben, damit wir heute überhaupt Schutzrechte haben. Damit Menschen nach der Arbeit noch Familie haben, Gesundheit haben, ein Leben haben.
Und dann kommt Merz daher und tut so, als wäre das alles nur ein veraltetes Hindernis auf dem Weg zu mehr Produktivität. Ganz ehrlich, was kommt als Nächstes? Ruhezeiten weg? Wochenende verhandelbar? Noch mehr Druck auf Menschen, die ohnehin längst auf dem Zahnfleisch laufen?
Wer glaubt, dass in der echten Arbeitswelt am Ende der Arbeitnehmer frei entscheidet, ob er zehn, elf oder zwölf Stunden bleibt, der hat entweder nie im echten Alltag dieser Menschen gelebt oder will es einfach nicht sehen. In vielen Betrieben ist aus Freiwilligkeit ganz schnell Erwartung geworden. Und aus Erwartung wird Druck. Und aus Druck wird irgendwann Ausbeutung.
Und genau da zeigt sich der Charakter von Friedrich Merz. Null Gespür für das Leben der Menschen, die morgens um fünf aufstehen, Schichten schieben, Kinder organisieren, Angehörige pflegen und trotzdem jeden Monat rechnen müssen. Dafür aber umso mehr Verständnis für die Interessen derer, die Personal vor allem als Kostenfaktor sehen.
Das Bittere ist, überrascht sein kann darüber eigentlich niemand. Das ist derselbe Merz, der jahrelang aus der Opposition heraus blockiert hat, provoziert hat, gezündelt hat, nur um am Ende selbst an die Macht zu kommen und plötzlich festzustellen, dass man Verantwortung nicht mit markigen Sprüchen ersetzt.
Und jetzt geht er an soziale Errungenschaften, als wären sie Ballast.
Ich sage ganz offen, wer am Arbeitsschutz sägt, sägt irgendwann am sozialen Frieden in diesem Land. Und wenn Menschen irgendwann merken, dass sie nur noch funktionieren sollen, nur noch leisten sollen, nur noch flexibel sein sollen, dann kippt etwas.
Und dann brennt nicht nur die Debatte. Dann brennt die Stimmung im Land.
Und das wird man Friedrich Merz nicht vergessen.
1-2 Tage Woche.
Keine Leistung.
Merz war bei Blackrock ein (gut bezahlter) Versager.
Jetzt wissen wir: wenn Merz davon redet, dass wir alle härter arbeiten müssen, meint er eigentlich sich selbst.
@bundeskanzler@_FriedrichMerz Sie lügen, spalten, beleidigen die Bürger*innen, schaden 🇩🇪 und 🇪🇺, haben die AfD gestärkt, ändern ständig Ihre Meinung und unterstützen eine rechtsextreme und faschistische Regierung in Israel. Sie sollten endlich zurücktreten!
Good Morning from Germany, where industrial production unexpectedly fell for a second straight month, down 0.7% in March, led by weakness in energy and machinery. Despite a small uptick in Q1 GDP, the data point to ongoing stagnation and raise doubts about Chancellor Merz’s promise to make 2026 a “year of growth,” as geopolitical risks and trade tensions rise and economic reforms fail to gain traction.
Nun sind die Ergebnisse da: Wiederbelebung des Tankrabatts und Entlastungsprämie von 1000 Euro je Arbeitnehmer. Dieser Koalition fällt leider doch nicht mehr ein als der Ampel. 😂