Bestimmen Gene oder Lifestyle über das Gesundheitsschicksal?
Die größte Studie, die je dazu gemacht wurde, hat die Antwort:
492.567 Menschen. 14 Jahre Follow-up. Nature Medicine.
Ergebnis: Über 80 % Exposom. Unter 20 % Genetik.
Genetik ist selten Schicksal. Exposom ist fast immer entscheidend.
Was ist CHRONISCHE GESUNDHEIT?
- ein vitaler Körper
- ein klarer Geist
- ein warmes Herz
- eine Familie, die Wachstum und Vertrauen erlebt
- eine Nachbarschaft, die sich kennt und vertraut
- eine Gesellschaft, die auf Basis von Freiwilligkeit miteinander handelt und interagiert
- ein Miteinander, was anerkennt, dass Menschen, Geschlechter, Kulturen und Nationen unterschiedlich sind und unterschiedliche Bedürfnisse und Ziele verfolgen
- ein Miteinander, was anerkennt, dass nicht jeder sein eigenes Leben hat, sondern dass wir alle gemeinsam EIN Leben auf dieser Erde teilen
- ein Miteinander, was anerkennt, dass durch Kollaboration und Innovation Win-Win Situationen der kollaborativen Schöpfung entstehen
- ein Respekt vor dem LEBEN an sich, als Mutter, Vater und Quelle der Schöpfung
- eine Annahme des Geschenkes des freien Willens als Zentrum der Schöpfung und Verantwortung
- eine 3D Teilnahme am und im LEBEN als Gestalter und Gestalteter
- eine Ökonomie, die auf Freiwilligkeit basiert
- ein Finanzwesen, was anerkennt, dass man Geld zwar drucken kann, Werte jedoch nicht
- ein Bildungswesen, was anerkennt, dass keiner abschliessend weiss wie man das Spiel des Lebens spielt, geschweige denn gewinnt
- eine Medizin, die dem Menschen dient
Was ist chronische Gesundheit für dich?
@BitBeller Weil ich Rechtsstaatlichkeit mit universellen Rechtsprinzipien für wertvoll erachte und nicht über Bord werfe, nur weil aktuelle Politiker und Staatler diese Prinzipien mit Füßen treten.
Badewasser auskippen. Baby drinlassen.
@fabthefoxx@RZitelmann Man braucht für Non-Zero-Sum Thinking kein FIAT und Inflation. Win-Win kann auch entstehen, ohne dass extra Geld gedruckt wird. Das ist die Essenz des Unternehmertums, von Kreativität und von Innovation.
@P1231032850@CLeiserfluss Wofür zahlen wir Steuern, wenn wir FAST ALLES nochmal extra zahlen müssen? Selbst Personalausweise, Reisepässe, Führungszeugnisse etc...
Das ist SCHON LANGE kein fairer Deal mehr. Bürokraten müssen WEG
Bestimmen Gene oder Lifestyle über das Gesundheitsschicksal?
Die größte Studie, die je dazu gemacht wurde, hat die Antwort:
492.567 Menschen. 14 Jahre Follow-up. Nature Medicine.
Ergebnis: Über 80 % Exposom. Unter 20 % Genetik.
Genetik ist selten Schicksal. Exposom ist fast immer entscheidend.
17 Jahre.
So groß ist im Schnitt die Lücke zwischen neuer wissenschaftlicher Erkenntnis und dem, was in der medizinischen Praxis wirklich ankommt (Morris et al., J R Soc Med 2011).
Für Akutmedizin ist das vielleicht oft noch verkraftbar.
Für chronische Verläufe und die aktuelle Pandemie chronischer Erschöpfung, Belastungsstörungen und neuro-metabol-immunologischer Dysregulationen wird daraus jedoch ein strukturelles Versorgungsproblem.
Natürlich. Das BMJ hat ja auch Fallschirme falsifiziert. Schwerkraft ist auch falsifiziert. Bewusstsein auch.
Vernunftsdenken ist ja zum Glück nicht schwarz/weiss. Thomas Bayes hat uns ja beigebracht, dass Denken auf einem Wahrscheinlichkeitsspektrum stattfindet.
Dr. Lankas Arbeit hat meine Wahrscheinlichkeit für Viren auf jeden Fall prozentual bewegt. Aber dafür brauchen sie schon sehr viel mehr, wenn sie es zu ihrem Lebenswerk machen wollen die Keimtheorie zu widerlegen.
Ich bin jetzt wirklich raus. Alles Gute!
@NextLevelWissen Nein. Tue ich nicht. Ich haben meinen Punkt in jedem einzelnen Post gemacht: Einen substanziellen Nachweis zu fordern halte ich für legitim. Es invalidiert jedoch nicht die Phänomenologie.
Jo. Sende du uns dann mal die eine einzige, methodisch perfekte Publikation, die Schwerkraft, Bewusstsein, Fallschirme, oder den freien Willen unwiderlegbar nachweist.
Szientismus zu Ende gespielt.
Wie gesagt: Danke für eure Arbeit, ich beobachte weiter. Mit akademischem Blick und gesunder Vernunft.
Ich habe meine Texte alle selber geschrieben. Keine KI. Wenn ihnen manuelles Lesen und nachvollziehen zu mühselig ist, dann sollten sie vielleicht nur mit KI hin- und hertitschen.
Beispiel 1: Ignatz Semmelweis
Beispiel 2: Es ist prädiktiv davon auszugehen gewesen, dass Menschen, die von einem Hund mit Schaum vorm Mund gebissen werden, die Tollwut bekommen können. Nicht alle, aber ein relevanter Anteil.
Beispiel 3: Es ist prädiktiv davon auszugehen gewesen, dass Menschen die mit COVID infiziert das Kreuzfahrtschiff Diamond Princess betreten, zu einem gewissen Anteil andere Menschen damit infizieren werden.
Beispiel 4: John Snow und die Cholera
Beispiel 5: Die Profisportkabine zur Norovirussaison
und viele mehr...
Ja, wie gesagt: Beim Fehlen eines isolierten Nachweises kann ich ihnen ja auch folgen.
Die Keimtheorie ist ein Denkmodell mit enormer prädiktiver Power. Und Denkmodelle bewahrheiten sich darüber wie akkurat man damit die Zukunft vorhersagen kann.
Schwerkraft ist ein solches Modell. Keiner hat sie je gesehen, keine hat sie gewogen (wäre ja auch interessant selbstreferenzierend) und es gibt einige, die behaupten, das wäre ein Beweis gegen ihre Existenz.
Und ja, wenn man ins Detail geht, kann man legitimerweise argumentieren, dass es nicht Schwerkraft ist, sondern eine andere Entität, das invalidiert jedoch nicht die Phänomenologie und prädiktive Power des Phänomens.
Ich habe alles gesagt. Ich bleibe weiter gespannt dazu zu lernen, finde es mutig und interessant, wenn Menschen wie sie sich an "etablierte Paradigmen" machen. Das ist der wissenschaftliche Entdeckergeist, den es braucht. Und ich freue mich immens, wenn ich mein Weltbild vielleicht irgendwann um 180° wenden sollte, weil wir aus irgendeinem Grund die Phänomenologie übertragbarer Erkrankungen komplett anders verstehen.
bis dahin, alles Gute ihnen!
Zu diesem epistemischen Kategorienfehler, den sie da begehen hat das British Medical Journal vor einigen Jahren einen satirischen Artikel veröffentlicht, in dem sie klar aufzeigen, dass Fallschirme nicht wirken, weil es bisher keinen randomisierten, kontrollierten Test am Menschen dazu gibt. Ich komme nachher darauf zurück.
Aber erstmal möchte ihnen recht geben. Diese genaue Versuchsreihe ist aus reinem Interesse der weiteren Spezifizierung ein wichtiger nächster Schritt, der natürlich ethisch abgewogen werden muss. Menschen, kontrollierte Untersuchung, "natürlicher Übertragungsweg", harte Endpunkte.
Alles Einzelne für sich wurde schon gemacht. In vitro Studien, Transmissionsketten, Inokulation bei Tieren mit allen anderen geforderten Kriterien, beim Menschen per "nicht natürlicher" Einbringung, etc...
Die komplette Kombination gibt es bisher nicht. Ähnlich wie bei Fallschirmen.
Einen solch -nahezu nicht erfüllbaren Standard- zu fordern für einen "finalen Beweis" kann man machen. Nur weil dieser noch aussteht, invalidiert das jedoch nicht jedoch alles andere, was es bisher gibt um die Phänomenologie von übertragbaren Erkrankungen nachzuweisen. Phylogenetik, Epidemiologische Kurven (Index-/Sekundärfälle), Kontakttracing-Studien, Household-Transmission-Studien (observational), Inokulationsstudien mit Tieren.
Das wäre genau so wie zu sagen "Bewusstsein gibt es nicht, weil es keine randomisierte kontrollierte Studie dafür gibt". Es ist einfach nicht vernünftig und wissenschaftstheoretisch unsauber.
Ich bin 2020 verklagt worden, weil ich davon gesprochen hatte, dass Kältetherapie bei chronischen Schmerzen wirkt. Da ich die Evidenz im Rücken habe, bin ich vor Gericht gezogen. Dort kamen sie mit ähnlich bescheuerten Argumenten. Sie sagten es bräuchte eine randomisierte, kontrollierte Studie mit einer verblindeten Kontrollgruppe dafür.
Auf meine Frage wie man Kältetherapie verblinden soll, habe ich bis heute keine Antwort erhalten.
Das CONSORT-Framework und die Cochrane-Methodologie erkennen das explizit an: Für nicht verblindbare Interventionen (Chirurgie, Physiotherapie, Akupunktur, physikalische Therapie) gelten angepasste Evidenzstandards.
Was bedeutet das für ihre Thesen?
Es bedeutet, dass Sie zwei verschiedene epistemische Fehler gleichzeitig begehen - und dass diese sich gegenseitig verstärken.
Der erste Fehler ist der Kategorienfehler des absoluten Falsifikationismus: Sie fordern einen Beweisstandard, der für die betreffende Phänomenklasse strukturell unerreichbar ist - nicht wegen mangelnder wissenschaftlicher Sorgfalt, sondern wegen der Natur der Sache selbst. Das ist keine legitime Skepsis. Das ist die Instrumentalisierung von Methodik als Rhetorik. Ein Beweiskriterium, das by design niemals erfüllt werden kann, ist kein wissenschaftliches Kriterium - es ist eine Immunisierungsstrategie gegen jede unerwünschte Schlussfolgerung.
Der zweite Fehler ist selektive Strenge: Ich vermute stark, dass Sie denselben Standard nicht auf die Interventionen anwenden, deren Wirksamkeit Sie für selbstverständlich halten. Gibt es eine verblindete RCT mit harten klinischen Endpunkten für die Händehygiene in der Chirurgie? Für Sauerstoffgabe bei Erstickung? Für das Schienen von Frakturen?
Nein. Und trotzdem zweifelt niemand ernsthaft daran - weil die Konvergenz aus Mechanismus, Beobachtung, Plausibilität und klinischer Erfahrung ausreicht, um Kausalität mit ausreichender Sicherheit zu begründen.
Zu diesem Fehler hat das British Medical Journal wie gesagt einen satirischen Artikel veröffentlicht, in dem sie klar aufzeigen, dass Fallschirme nicht wirken, weil es bisher keinen randomisierten, kontrollierten Test am Menschen dazu gibt. Ein Jahr später führten sie diesen randomisiert, kontrollierten Test durch und schlussfolgerten, dass es sich tatsächlich gezeigt hat, dass Fallschirme keinen signifikanten Vorteil bringen, wenn man aus einem Flugzeug springt. In der Diskussion merkten sie dann an, dass man vorsichtig bei der Interpretation der Daten sein soll, weil möglicherweise ein Sprung aus 1m Höhe auf dem Rollfeld möglicherweise nicht vergleichbar ist mit einem Sprung aus 4000m Höhe.
Damit ziehen sie berechtigterweise ein unvernünftigen Umgang mit wissenschaftlicher Methodik durch den Kakao. Und diesen unvernünftigten Umgang höre ich bei ihnen auch heraus.
Was wir nämlich haben, ist folgendes: Auf der einen Seite ein Phänomen - übertragbare Erkrankungen, Kältetherapie, Fallschirme, was auch immer - mit konvergenter Evidenz aus mehreren methodologisch unterschiedlichen Quellen. Auf der anderen Seite ein Einwand, der keine alternative Erklärung anbietet, sondern lediglich die vorhandene Evidenz mit einem unerreichbaren Standard delegitimiert.
Das ist nicht Wissenschaft. Das ist Rhetorik in wissenschaftlichem Gewand.
Bradford Hill hat das 1965 klarer formuliert als die meisten seiner Nachfolger: Kausalität ist kein binäres Urteil, das an einem einzigen Studiendesign hängt. Sie ist ein Gewebe aus Stärke, Konsistenz, Spezifität, Temporalität, Dosis-Wirkungs-Beziehung und biologischer Plausibilität. Kein einziges dieser Kriterien verlangt Verblindung. Keines verlangt das perfekte Experiment.
Meine Antwort auf Ihre ursprüngliche Frage bleibt daher dieselbe - nur jetzt expliziter: Das Experiment, das Sie beschreiben, existiert nicht. Das invalidiert jedoch nicht die Phänomenologie übertragbarer Erkrankungen - genauso wenig wie das Fehlen einer verblindeten RCT die Schwerkraft invalidiert.
@NextLevelWissen Das ist nicht korrekt. Es sind in all diesen Untersuchungen nicht alle Menschen angesteckt worden. Einige schon. Das falsifiziert Transmission nicht. Es bestätigt eher genau das, was die Kombination aus Keimtheorie und Terraintheorie erwarten lässt.
ChatGPT hat ihre Antwort geschrieben.
Aber gut: Ja das ist genau mein Punkt. Ich kann nachvollziehen, wenn man fordert einen substanziellen Nachweis für die substanzielle Realität der Substanz "Virus" zu fordern. Fordern ja auch viele beim "Bewusstsein". Wichtiges weiteres Forschungsfeld.
Bei GoF, Transmissionsketten und meiner genannten distinkten Eigenschaften der transmittierten Krankheiten handelt es sich jedoch um ein vielfach falsifiziertes Phänomen, was sich von der vorher viel verbreiteten Milieu und späteren Miasmentheorie unterscheidet.
Wie es anderen geht, sollen andere entscheiden, aber mich verliert ihr mit Argumentationen wie im zweiten Teil des Videos, dass es ausschliesslich Trauma etc. wären, die krank machen. Im biologischen Sinne ist (für mich) ausreichend belegt, dass Trauma jedweder Natur chronisch krank machen kann und alle Krankheiten unter der Sonne auslösen kann. Jedoch ist es nicht die einzige Ursache. Ausserdem ist (für mich) ohne Zweifel belegt, dass das Mileu krank machen kann. Auch Miasmen im Sinne einer (wie ich sie nenne) memetischen Infektion durch krankmachende Ideen und krankmachende Stimmung ist auch eine Quelle von Pathologie.
Jedoch halte ich es für kein vernünftiges Argument Transmission (erstmal egal von welchem biologischem oder abiologischem Material) auszuschliessen, nur weil der substanzielle Nachweis nach ihren Anforderungen bister nicht gelungen ist. Dafür ist die Phänomenologie zu erdrückend nachgewiesen.
@P1231032850@Ellisa_560 Der Mensch ist ein wundervolles Lebewesen. Mehr davon! Viele sind gerade verwirrt. Viel auch Basis dieser Mis-Anthropie. Ich liebe Menschen und die Menschheit!