@gaborhalasz1 Was Ost- und Westdeutsche am meisten trennt, ist die gemeinsame Sprache. „Freiheit“ und „Demokratie“ bedeu(te)ten auf der einen Seite immer etwas anderes als auf der anderen. Das war vor dem Mauerfall so und ist immer noch so.
@HasnainKazim Nach 30 Jahren leben / arbeiten im Osten der Republik erlebe ich die Steimle-Ostdeutschen wie einen pubertierenden Rotzlöffel. Auf Krawall gebürstet, viel Spass an der Provokation, die Faust in der Tasche. Völlig uninteressiert an den Konsequenzen der eigenen Handlung / Haltung.
@G_Platzdasch Nach über 30 Jahren leben und arbeiten in Leipzig und Halle (ab ‘92) spricht mir der Text von Anne Rabe aus der Seele. Viele zutreffende Bewertungen und kluge Einordnungen.
@zeitonline Immer dieser kontextfreie Mist. Selbst in der ZEIT. Es geht um die Kaufkraft. Die Miete in Stuttgart liegt pro qm (15€) und offiziellem Mietspiegel ca 65% über dem von Leipzig (9€). In Worten fünfundsechzig! Beide Städte haben ca 600k Einwohner.
@zeitonline Ich finde, es wird Zeit, dass der/die Ostbeauftragte abgeschafft und durch eine/n „Beauftragten für entwicklungsschwache Regionen“ im gesamten Bundesgebiet ersetzt wird. Das wäre eine gute Massnahme zur „Angleichung der Lebensverhältnisse“ In der gesamten Republik.
@EiflerUlrike “Kriegsmüde“. Was für eine arrogante, wohlstandsverwahrloste Haltung, in einem Land, das zwar von Putins Krieg bedroht ist, aber nichts von dem erleiden muss, was die Menschen seit 4 1/2 Jahren in der Ukraine erleiden.
Lesenswert: @MauSteffen zu den wenig überraschenden Divergenzen im innerdeutschen Ost-West-Verhältnis. Manches geht auf das fortwirkende autoritäre Erbe der DDR zurück, vieles auf die Verwerfungen und Dominanzverhältnisse der Wendejahre. Dass die Ostdeutschen einen "großen Bruder" im Westen hatten, an den sie sich anschließen konnten, war Segen und Fluch zugleich. https://t.co/pqV7X1Ih3v
@DanielOehlmann Man hätte nach 1990 die CDU Ostblockflöten nicht in die CDU West aufnehmen sollen. Dann hätte die CDU West vielleicht ihren (Adenauer-Erhard-Kohl-Blüm-) Markenkern erhalten. Genannt: christlich! demokratischer! Konservatismus.
@baha_jam „Vertretbarer Umgang mit Rechtsextremisten“. Was könnte das wohl sein? Wie könnte das aussehen? Was würde HT. Tillschneider nach Telefonat mit B. Höcke der CDU SA vorschlagen? Ich komm nicht drauf…
@Niniofspace „Stattdessen wird der Antrag auf ein Verhalten gestützt…“ Nein! Jetzt (!) ist die AfD sehr wahrscheinlich verfassungsfeindlich. Sollte das Verfahren dazu führen, dass sich die AfD glaubhaft (!) in Wort und Tat (!) mässigt, dann (!) kann das Verfahren „scheitern“.
MdL Haseloff hat mir eine kluge Frage gestellt und gezeigt, dass er den Kern der Stellungnahme verstanden hat. Die Zurechnungsfrage wird beurteilt werden nach dem Zustand der Partei zum Zeitpunkt der Entscheidung - nicht heute. Ich weiß nicht, wie die AfD dann aussehen wird.
Es ist heute nicht zu spät, sich radikal zu demokratisieren und verfassungsfeindliche Ströumgen zu isolieren. Entscheidet sie sich im Verfahren anders, übt Solidarität mit Verfassungsfeinden in ihren Reihen, wird DAS die Grundlage der Zurechnung sein. Ich weiß die Entscheidung der AfD heute nicht.
@bbcquestiontime Bravermans argument is the idea of the (german) far right. „Your blood is your identity“. That’s how the Nazis divided the people in 3. Reich in german / jewish, in good / bad (i.e. Roma, gay etc) and in the end: worth to live / not worth. We all know the outcome.