Neuer Bericht zeigt: Die Reaktivierung deutscher Kernkraftwerke ist technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll.
Der Bericht von Nuklearia und der Radiant Energy Group enthält erstmals einen konkreten Zeit- und Kostenplan für die Wiederinbetriebnahme deutscher Kernkraftwerke.
Die Einschätzung wird zudem von ehemaligen Leitern deutscher Kernkraftwerke und weiteren kerntechnischen Experten in einem begleitenden Brief unterstützt.
Die Reaktivierung von Kernkraftwerken kann Deutschland wieder günstigen, sauberen und verlässlichen Strom liefern.
📄 Den Bericht gibt es hier zum Download:
https://t.co/99zvYGaIeb
📅 Am Dienstag, dem 14.07., um 18 Uhr stellen die Autoren den Bericht in einer öffentlichen Online-Veranstaltung vor, der Einladungslink wird auf der oben verlinkten Webseite bekanntgegeben.
Die privaten Betreiber haben die Kraftwerke bereits gebaut, bezahlt und ans Netz angeschlossen. Was fehlt, ist Instandsetzung, kein Neubau.
Laut Radiant Energy Group Report kann Gruppe A bereits ab 2031 Strom für 41 €/MWh liefern. Der aktuelle Marktpreis liegt um mehr als das Doppelte höher. Nichtstun hat ein Preisschild.
Mehr zum Thema: Radiant Energy Group Report „Wiederinbetriebnahme deutscher Kernkraftwerke", Juni 2026.
Online-Präsentationsveranstaltung am Dienstag, dem 14. Juli 2026, um 18 Uhr.
Anmeldung und Details: https://t.co/cYPCfIz2Uq
Die Macher hinter dem Report von @RadiantEnergyG laden ein zum Webinar. Es werden Fragen geklärt zu Beispielen im Ausland, der genauen Situation in Deutschland, den zugrundeliegenden Berechnungen und Reparaturverfahren.
Zeitpunkt: Dienstag, 14. Juli um 18:00
https://t.co/cYPCfIz2Uq
Die Sprecher:
@MadiHilly Madison Hilly
Hauptautorin des Berichts; Umwelt- und Politikwissenschaftlerin, Geschäftsführerin Radiant Energy Group
@NoahRettberg Noah Jakob Rettberg
Co-Autor und technischer Redakteur des Berichts; Feinwerkmechaniker-Meister und stellvertretender Vorsitzender Nuklearia e.V.
@energiebrand Daniel Alexander Brand
Verantwortlicher für Modellierung von Zeitbedarf und Kosten; Ingenieur und Nuklearia-Fachreferent für Kraftanlagenbau und nukleare Entsorgung
Sascha Bechtel
Technischer Berater für den Bericht; Ingenieur und Unternehmer der Nuklearindustrie
@UlrichGraeber Ulrich Gräber
Verfasser des Vorworts zum Bericht; Ingenieur, vormals Technik-Vorstand EnBW Kraftwerke und Vorstand Areva Deutschland
Kernkraft bei Fridays for Future!
Der öffentlich-rechtliche Sender rbb hat die Berliner Nuklearia mehrere Tage begleitet – unter anderem bei unserer Teilnahme an der großen Klimademo im April dieses Jahres.
Warum wir trotz Ausladung bei Fridays for Future dabei waren, wie die Gespräche verliefen und warum unser Auftritt ein Erfolg war, lest ihr im Blog – inklusive Link zur rbb-Dokumentation.
📷 Als kleines Extra gibt es außerdem unser eigenes Video von der Klimademo.
https://t.co/Bh07WQx0Bi
Vom Exporteur zum Importeur. In weniger als 10 Jahren. Nicht weil die Technik versagt hat. Nicht weil es keine Alternative gab. Eine politische Entscheidung hat das möglich gemacht. Eine andere kann es ändern. #Kernenergie#Energiewende#Nuklearia#RadiantEnergyGroup
@FSossna Kernenergie ist bereits vorhanden und hat Vollkosten von 4 ct/kWh.
Der Rekord für den Bau eines großen Blocks liegt bei 3 Jahren.
Andere Industrien verursachen mehr Müll, der für immer giftig bleibt.
Frag unsere Mitglieder. Die nehmen sofort ein Endlager.
Das Konsortion SGE SMR des polnischen Milliardärs Michał Sołowow plant eine Investition von 35 Mrd. £ in den Bau von SMR des Typs BWRX-300 von GE Hitachi.
Der Plan sieht vor 8 Mio. Haushalte für 60 Jahre mit Strom zu versorgen.
https://t.co/I1HoVIcMvU
No, French nuclear reactors did not shut down because they could not cool
During the latest heatwave, several headlines made it sound as if French nuclear reactors had to close because the reactors themselves technically could no longer be cooled.
That is not what happened.
Some reactors were curtailed because of environmental regulation on river temperatures and water discharge. To protect downstream ecosystems, EDF must comply with strict environmental thresholds. Some plants are required to ensure that the river does not exceed a maximum temperature after cooling water is returned, even when the water on average is returned only around 0.2°C warmer.
That is very different from saying the reactors could not technically cool themselves. Nuclear reactors have no problem using "hot" intake water as cooling. Coastal reactors are also not exposed to the same river-temperature constraints, why this "problem" mostly concern inland power plants.
Looking at the actual generation data gives a useful sense of scale. From 1 to 16 June, French nuclear generation averaged 38.9 GW. From 17 to 30 June, during the heatwave period, it averaged 38.2 GW. In other words, French nuclear generation changed surprisingly little.
Records from the French transmission system operator RTE Réseau de Transport d'Electricité show that nuclear capacity averaging 2.7 GW, equal to around 4.3% of the French nuclear fleet, was unavailable because of environmental regulation during the heatwave period (June 17 to June 30). But this did not translate one-for-one into lower French nuclear generation. Aggregate output stayed broadly steady, likely because other available reactors partly absorbed the effect and because unavailable capacity is not the same as guaranteed lost production.
That does not mean there was no impact. A few GW of constrained nuclear capacity can matter when consumption rises during a heat wave. But it's not only nuclear that is affected.
We could apply the same logic to other energy sources. Wind generation also dropped right as the heatwave began on 17 June. Solar panels become less efficient at high temperatures. Demand rises because of cooling needs.
Heatwaves affect the whole energy system, not only nuclear power.
👉Unser Projekt "Neustartkernenergie" hat ein Update erhalten! Nun verlinken wir den aktualisierten Bericht der @nuklearia und @RadiantEnergyG mit den neuesten Daten zur Reaktivierung der deutschen Kernkraftwerke.
👉In unserem Tool könnt ihr den Neustart der meisten der Kernkraftwerke virtuell vorwegnehmen und sehen, was uns das bringt, an eingesparten Kosten, geretteten Leben und vermiedenen Emissionen.
Schaut vorbei!😃
https://t.co/w4sdcAr4u9
Wir schalteten im Emsland ab, nun wollen die Niederländer einschalten: Rund 100 km entfernt in Eemshaven (auf der anderen Seite der Ems und direkt an der deutschen Grenze) sollen gleich zwei neue AKW entstehen.⚛️⚛️
Dieser Atomausstieg ist ja echt ein Riesenerfolg! 🤪
Wie wäre es:
Wir schalten Emsland wieder ein - und anstatt in Zukunft niederländischen Atomstrom teuer zu importieren, verkaufen wir denen einfach unseren.
👨🎓💡
Nur so als Idee.
@nuklearia haben das in ihrem neuen Report gerade vorgerechnet: Emsland zurück ans Netz könnte bis 2031 klappen - und im Vergleich zum Neubau sind die Kosten dafür Kleingeld. (Link im ersten Kommentar)
Aber alternativ könnten wir uns natürlich auch weiter unsere industriellen Grundlagen kaputtschlagen.
Geht natürlich auch.
Der neue @RadiantEnergyG Report über die Reaktivierung deutscher Kernkraftwerke, geschrieben von @MadiHilly und mir, ist draußen.
Das Ergebnis von über zwei Jahren Arbeit:
Diesmal gehen wir noch weiter als beim letzten Mal und analysieren die Wirtschaftlichkeit einer Reaktivierung quantitativ.
Wir haben die Zustände der Anlagen erfasst, die Maßnahmen modelliert und die Kosten und Zeiträume für eine Reaktivierung der jeweiligen Anlagen sowie die daraus resultierenden Stromgestehungskosten berechnet.
Die Resultate daraus sind eindeutig:
Die Reaktivierung deutscher Kernkraftwerke ist der beste Weg, mittelfristig große Mengen zusätzlicher Stromerzeugung zu Preisen ähnlich oder unterhalb der inflationsbereinigten Großhandelsstrompreise der 2010er-Jahre an das deutsche Netz zu holen.
Die Reaktivierung ist ein notwendiger Schritt, den wir gehen müssen, um die Deindustrialisierung Deutschlands aufzuhalten.
Subventionierte Industriestrompreise können die Abwanderung energieintensiver Industrie temporär verzögern, erlauben aber keine Investitionen, um diese langfristig zu erhalten.
Unsere derzeitige Energiepolitik ist physikalisch nicht in der Lage, die niedrigen Grundlaststrompreise zu garantieren, die notwendig sind, um langfristige Investitionen in die energieintensive Industrie zu ermöglichen.
Nur eine Rückkehr zur Kernenergie kann dies bewerkstelligen, und dafür stellt die Reaktivierung deutscher Kernkraftwerke die beste Möglichkeit dar.
https://t.co/QUOfvSUsJK
Besonderen Dank geht an:
Sascha Bechtel
@DBrandNuc@HarksenNiels@david_gramatzki
sowie Zahlreiche weiter Mitglieder der @Nuklearia und der deutshen Nuklearindustrie, die diesen Bericht unterstützt und seine Analyse mit Daten versorgt haben.
@ChristofKi8795@Olueni_@VeroWendland Hier noch was, 1968:
»Die Nuklearenergie ist eine der großen Hoffnungen aller Länder, die unter einem Mangel an natürlichen Energiequellen leiden«
„Der Atomausstieg ist unumkehrbar." Das hören wir seit Jahren.
Gestern erschien ein Bericht der Radiant Energy Group, der das in Frage stellt. 14 Reaktoren. 18,7 GW. Günstiger als jeder Neubau in der westlichen Welt.
Ehemalige Kraftwerksleiter haben die Bundesregierung bereits in einem offenen Brief zur Reaktivierung aufgerufen.
Vollständiger Bericht: https://t.co/oSPsDCMPkc
#Kernenergie #Atomausstieg #Energiewende #Nuklearia
📢Neue Pressemitteilung auf unserer Webseite📢
Nach dem gestern veröffentlichten Bericht zur Reaktivierung der stillgelegten deutschen Kernkraftwerke muss nun ein 𝗥𝘂𝗲𝗰𝗸𝗯𝗮𝘂𝗺𝗼𝗿𝗮𝘁𝗼𝗿𝗶𝘂𝗺 folgen:
👉Die weitere Zerstörungen der Reaktoren muss sofort gestoppt werden!
👉Darüber hinaus muss Kernenergie endlich auch in der deutschen Energiesystemforschung fair berücksichtigt werden. Nur gute Wissenschaft ermöglicht eine informierte demokratische Debatte zum weiteren Kurs der Dekarbonisierung.
https://t.co/DPYsgmKA8C
We are pleased to announce our report analyzing the possibility of German restarts has been released this morning and covered in the German press.
We found that up to 18.7 GW of nuclear capacity could be brought online quickly and cost-effectively if swift action is taken.