In #Polen stehen Parlamentswahlen #Polishelections an. Mit Ex-Botschafter @NikelRolf@Amb_Niemiec habe ich zur Bedeutung von 🇵🇱 in #EU#CEE sowie die 🇩🇪&🇵🇱-Beziehungen gesprochen. Womit die #PiS punktet, wollte ich auch wissen. Notiert für @stimmeonline https://t.co/3Yfv8QFTxJ
Nachdem @VassiliGolod angekündigt hat, dass der WDR nun die Schreibweise Kyjiw statt „Kiew“ nutzen wird, kam es zu wütenden Reaktionen, von unglaublicher Ignoranz, invalider Argumentation und einer Sturheit, die mit unendlicher Kreativität und Realitätsverzerrung gerechtfertigt wurde.
Ich möchte zuerst, für alle, die nicht lange weiterlesen wollen oder können, klarstellen: Kiew ist kein "schützenswertes deutsches Wort", es ist schlicht die Transkription der ukrainischen Hauptstadt aus der russischen Sprache. Wenn man also das Wort Kiew schützt, schützt man kein "altes deutsches Wort", man schützt ein russisches Wort (Киев).
Das bringt mich auch zum nächsten Argument: Dann müsse man ja auch Firenze, Roma, Warszawa usw. sagen. Nein, das ist ein völlig falscher Vergleich und ein mieser Versuch von Whataboutism: Wir verwenden ein Wort aus einer dritten Sprache, eben kein originales deutsches Wort, keine ukrainische Transkription, sondern die Transkription aus der RUSSISCHEN SPRACHE. Zufälligerweise die Sprache des Landes, welches gerade einen imperialistischen Krieg gegen die Ukraine führt, täglich genozidale Propaganda verbreitet und dem Nachbarn das Existenzrecht abspricht.
Das nächste absurde Argument, das man lesen konnte, betraf die russische Sprache in der Ukraine. Russisch ist so verbreitet, deshalb passe die Bezeichnung auch so, und außerdem würden viele Geflüchtete in Deutschland, Österreich usw. auch Russisch sprechen.
Das ist richtig und hat auch mit dem russischen Imperialismus zu tun, steht aber in keinem Zusammenhang mit der Frage, ob wir uns in der DEUTSCHEN Sprache ausgerechnet der RUSSISCHEN Sprache bedienen sollen, wenn wir über die Ukraine sprechen. Ich kann mich übrigens gut erinnern, wie russischsprachige Ukrainer schon vor weit mehr als 10 Jahren in Charkiw eben schon „Kharkiv“ (auf Englisch) verwendet haben und nach 2014 auch immer öfter „Kyiv“ statt „Kiev“, unabhängig davon, welche Sprache sie mit der Babuschka verwendet haben.
Was auch eine Einleitung für die nächste Behauptung ist: Die Ukrainer hätten jetzt doch andere Sorgen, als wie man ihre Hauptstadt nennt. Ja, man macht sich Sorgen um die weitere Existenz, dass es Russland gelingen kann, alles „Ukrainische“ auszulöschen, der kulturelle Genozid erfolgreich sein kann und die Ukraine nur ein unterworfenes „Kleinrussland“ ist, wie Medwedew es genannt hat.
Genau hier liegt auch die Wichtigkeit für sehr viele Ukrainerinnen und Ukrainer, dass man ihre kulturelle Existenz auch international anerkennt, zum Beispiel indem man ihre Städte nicht ausgerechnet auf Russisch transkribiert. Die Initiative KyivNotKiev weist darauf bereits seit Jahren hin, wie auch das ukrainische Außenministerium und die Zivilgesellschaft, egal ob in der Ukraine, in der Diaspora oder unter Geflüchteten, immer wieder darauf hinweisen.
Ganz allgemein wird gezeigte Solidarität, zum Beispiel durch Kundgebungen und von "Nicht-Ukrainern", egal ob von in der Ukraine lebenden Menschen oder von Ukrainern im Ausland, extrem positiv aufgenommen und spielt eine ganz große Rolle.
Dann vermute ich auch, dass es den Irrglauben gibt, man würde sich einer Seite "anbiedern", wenn man die ukrainische Transkription verwenden würde. Also zum Mitschreiben: Man hat die Befürchtung, wenig "objektiv" zu sein, wenn man die Transkription des Opferlandes verwendet, und bleibt daher bei der Transkription des Angreifers, der eben dieses Land auslöschen will? Weil es halt immer schon so war?
Am Ende bleibt der traurige Verdacht, dass es vielleicht doch noch viele unter uns gibt, bei denen die Ukraine dann eben doch "irgendwo noch zu Russland gehört".
Teheran heute… Zwar soll das Regime im Iran jetzt 80.000 Personen eingestellt haben, die für Zucht und Ordnung als Sittenwächter auf den Straßen im Iran sorgen sollen, doch erzählen mir Freundinnen vor Ort, wir sind zu viele, die kriegen uns nicht mehr eingefangen 💪
Liebe Freunde Osteuropas! Der Journalist @ArturWeigandt hat sich seit der russischen Großinvasion so tiefgründig damit beschäftigt, wie nur wenige. Warum er mit dem Pazifismus gebrochen hat und er mit der Waffe sein Land verteidigen würde, erklärt er in seinem neuen Buch. 1/23
The graph on the left shows the Georgian ruling party's result (orange) vs. the exit poll by Edison research (Blue) in previous electoral cycles.
The graph on the right shows the percentage of the vote won by the Georgian ruling party in Tbilisi (blue) and the provinces (orange).
Am Freitag ist im @Bundestag das Mandat für die @Bw_Einsatz bei @NATO_KFOR im #Kosovo verlängert worden. Der Einsatz geht damit in das 25. Jahr. Ich habe mich u.a. für @StZ_NEWS umgehört, was Bedingungen für ein Ende der Mission sind.
https://t.co/v7WJ8xBzH0
Nach der Wahl in der #Türkei spricht der #OSZE-Leiter @michael_g_link aus Heilbronn im Interview mit unserem Kollegen @phisigk über die Erkenntnisse der Wahlbeobachter. (ST+)
https://t.co/RfqMi9eRm2
Nach der Wahl in der #Türkei spricht der #OSZE-Leiter @michael_g_link aus Heilbronn im Interview mit unserem Kollegen @phisigk über die Erkenntnisse der Wahlbeobachter. (ST+)
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Jetzt mal ernsthaft: Friedensforschung ist nicht das gleiche wie die Friedensbewegung. Wir sind eine ganz normale Daten- und Theoriegestützte Wissenschaft und um Frieden zu analysieren, müssen wir Kriege verstehen. As simple as that.
This is deeply concerning: Kyrgyzstan is seeking to halt the operations of @RFERL's local outlet Radio Azattyk. This would be a groundless draconian step that contradicts the govt's human rights commitments & standards @hrw https://t.co/6DhAYrXHqy