Drei Ost-Ministerpräsidenten verteidigen die Rente mit 63. Diese Zahlen zeigen, warum die abschlagsfreie Frührente für den Osten so wichtig ist.
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Katharina Reiche und die erstaunliche Elastizität der Marktwirtschaft
Na, ihr Stromkunden und Teilzeitkraftwerksbetreiber.
Katharina Reiche hat die Energiewende verstanden.
Wenn mittags viel Solarstrom da ist, ist es zu viel.
Wenn abends Strom fehlt, brauchen wir Gaskraftwerke.
Wenn Bürger Solaranlagen bauen, sind sie überfördert.
Wenn Energiekonzerne bauen sollen, braucht es Garantien.
So einfach kann Marktwirtschaft sein.
Mehr als die Hälfte unseres Stroms kommt inzwischen aus erneuerbaren Energien. Bis 2030 sollen es 80 Prozent sein. Reiche nennt das eine Erfolgsgeschichte.
Danach zählt sie auf, was an dieser Erfolgsgeschichte angeblich alles stört.
Zu viel Strom.
Negative Preise.
Überlastete Netze.
Zu hohe Förderung.
Zu gute Renditen.
Merkwürdig nur, dass die Lösung fast immer beim privaten Anlagenbetreiber beginnt.
Er bezahlt die Solaranlage.
Er bezahlt den Speicher.
Er bezahlt das Messsystem.
Er sucht einen Direktvermarkter.
Er trägt schwankende Erlöse.
Und wenn sein Strom gerade nicht gebraucht wird, soll er bitte lernen, dass die Energiewende kein Rundum-sorglos-Paket ist.
Beim Gaskraftwerk klingt das deutlich fürsorglicher.
Dort soll der Staat Ausschreibungen organisieren, Kapazitäten absichern und Investitionen so planbar machen, dass sich der Bau für die Unternehmen lohnt.
Der Markt ist schließlich eine wunderbare Sache. Man darf ihn nur nicht versehentlich auf einen großen Energiekonzern loslassen.
Besonders hübsch wird es beim Fall EnBW.
Reiches Ministerium soll den Konzern um Vorschläge für die geplanten Kraftwerksausschreibungen gebeten haben. EnBW betreibt selbst Gaskraftwerke und möchte weitere bauen.
Der Konzern lieferte Kriterien, die Gaskraftwerken helfen und Batteriespeicher benachteiligen könnten. Darunter eine Zehnstundenregel, die viele Speicher kaum erfüllen.
Das ist ungefähr so, als würde man einen Parkhausbetreiber fragen, welche Vorschriften den Nahverkehr weniger attraktiv machen könnten.
Natürlich überbrücken Batteriespeicher keine mehrtägige Dunkelflaute.
Aber sie können Solarstrom vom Mittag in den Abend verschieben, Netze entlasten, Regelenergie liefern und die Stunden reduzieren, in denen Gaskraftwerke gebraucht werden.
Für den privaten Haushalt sind Speicher offenbar eine hervorragende Idee. Der Bürger bezahlt sie schließlich selbst.
Sobald große Speicher aber mit staatlich abgesicherten Gaskraftwerken konkurrieren, entdeckt man plötzlich ihre Grenzen.
Auch die berühmten zwölf Cent verdienen Aufmerksamkeit.
Die bekommt nicht jede Solaranlage. Es ist der Höchstsatz für kleine Anlagen mit vollständiger Einspeisung. Wer den Strom überwiegend selbst nutzt und nur Überschüsse verkauft, erhält deutlich weniger.
Große Wind- und Solarparks laufen ohnehin über Ausschreibungen, Marktprämien oder direkte Lieferverträge. Von pauschalen zwölf Cent kann dort keine Rede sein.
Und die Milliardenkosten des EEG?
Ein erheblicher Teil stammt aus älteren Anlagen mit früher deutlich höheren Vergütungen. Diese Verträge laufen nach und nach aus. Neue Anlagen sind längst billiger.
Reiche nimmt also Kosten aus der Vergangenheit, stellt daneben den Höchstsatz einer kleinen Volleinspeiseanlage und erklärt daraus, warum neue private Anlagen weniger Sicherheit bekommen sollen.
Die alten Verträge liefern die Rechnung.
Die neuen Anlagen bekommen die Schuld.
Und die Gaswirtschaft erhält Planungssicherheit.
Das Problem ist nicht, dass Reiche die Energiewende offen beendet.
Sie lässt die Ziele stehen und verändert die Bedingungen.
Weniger Sicherheit für private Dächer.
Mehr Risiko für Bürger.
Mehr Markt für Direktvermarkter.
Mehr staatliche Absicherung für Gaskraftwerke.
Am Ende darf der Hausbesitzer lernen, was Eigenverantwortung bedeutet, während große Konzerne erfahren, wie angenehm staatlich organisierte Marktwirtschaft sein kann.
Bleibt freundlich, bleibt kritisch und schaut genau hin, wer bezahlen soll, wenn Katharina Reiche von Kosteneffizienz spricht.o
Ich fühle mich verarscht.
Das darf ich so sagen – denn es greift genau die Wortwahl auf, die die Schriftstellerin und ehrenamtliche Verfassungsrichterin #JuliZeh in einem großen @faznet Porträt über ihr Dorfleben im brandenburgischen Havelland nutzt. Im Artikel besucht das (1/13)
Entgegen der landläufigen Meinung war der fossile Verbrauch im deutschen Stromsektor am höchsten als noch 17 AKW am Netz waren. https://t.co/fKvHzqQlcH
Man könnte fast meinen, dass ein Kanzler ohne Fähigkeit zur Führung oder auch nur effektiven und angemessenen Personalführung da eine Ministerin mit den gleichen Qualitäten angeheuert hat.
Hallo neuer Verkehrsminister.
»Das ist #Kinderkacke«
»Das Rumgetue von irgendwelchen Figuren, die keine Ahnung haben«
»Wir haben keine Anlagen wo nennenswert E-Fuels produziert werden. Wir haben keine #Kernfusionsreaktoren.«
https://t.co/GIi0JMSbDS
Hallo @SteffenBilger,
mit Entsetzen habe ich festgestellt, dass Sie im Jahr 2026 immernoch von Verbrennern träumen, um die deutsche Autoindustrie zu retten. Sie sind also nicht mit dieser Industrie im Gespräch und kennen ihre Situation nicht.
Das können Sie hier nachholen. 👇
Der Grund dafür sind eigentlich Typen wie Sie! Typen die in der Vergangenheit hängen und die die Komplexität der heutigen Welt überfordert. Da sind Sie in Deutschland leider nicht alleine.
Der einzige Grund warum Sie KI als eine der neueren Technologien herauspicken, ist der Strombedarf, mit dem Sie ihr Narrativ bedienen können. Es quillt förmlich aus ihnen heraus. Sie merken es nicht, aber andere.
Die Amerikaner bauen KI-Zentren obwohl Sie noch viel größere Stromprobleme haben als wir. Die Betreiber müssen selber den Strom auftreiben, dass machen Sie mit Gas, EE und Batterien, vielleicht mal mit KK, aber das steht bislang in den Sternen.
Sie dagegen schieben Stromprobleme in Deutschland vor, ihr Typus ist ein großes Problem für Deutschland!
Die, die im Gestern verweilen, bringen uns in den Ruin! Deutschland kann nur mit Innovationen überleben, aber Deutschland hadert damit, sieht den Sinn nicht, es war doch bis gestern alles so schön, die anderen sind doof!
#Reiche/s Gesetze gefährden über 1000 genehmigte Windräder und Investionen von 32 Mrd Euro allein in #Niedersachsen
Die Frau ist eine Fehlbesetzung im Wirtschaftsministerium #reicheEntlassung#erneuerbareEnergien
https://t.co/U6lpHmsa7P
Kann ich bedenkenlos mit dem E-Auto in den Urlaub fahren, auch ins Ausland? Eine Analyse zeigt: Europa ist bei Ladesäulen gut aufgestellt – fast überall. https://t.co/IAZq2iClPh