Die Schufa speichert und vertreibt Daten ĂŒber uns, von denen sie eigentlich behauptet, sie hĂ€tte diese schon lange gelöscht. Informationen, von denen sie uns nichtmal in der DSGVO-Datenauskunft sagt, dass sie diese besitzt.
https://t.co/rNA6lgOv89
Eine neue Studie zeigt: Wie BILDs âHeizungshammer" eine erfolgreiche Manipulationskampagne werden konnte â und fast alle Medien darauf reinfielen. Volksverpetzer wurde als seltene Ausnahme genannt. https://t.co/Y160gXzmHO
WOW -- Danish reporter *goes there* with Mark Rutte
"You sit next to Donald Trump at moments when he talks about conquering Greenland, talks about lashing out at allies like Spain -- things it doesn't seem like the old Mark Rutte would approve of. Does this have any affect on your self-respect when you sit there and say nothing?"
Wie albern ist das denn?
Habeck hatte ein Gesetz eingefĂŒhrt, dass eine solche Gasreserve vorsah.
Reiche hat es abgeschafft, weil es von Habeck kam.
Nun fĂŒhrt man es wieder ein?
Die Bevölkerung wird wirklich fĂŒr blöd gehalten, oder?
Bravo! đ EU-Parlament stimmt fĂŒr PrĂŒfverfahren gegen #AfD -Parteienfamilie -
Die rechtspopulistische Allianz ESN steht kĂŒnftig unter besonderer Beobachtung. Das #EU-Parlament hat ein PrĂŒfverfahren wegen möglicher VerstöĂe gegen EU-Grundwerte beschlossen.
https://t.co/jR1DodnphA
From @TheAthleticFC: Belgium knocked out the Americans in the World Cup round of 16, leaving no co-hosts left in the tournament. https://t.co/gMdOPVDwd8
Medikamente, die auf die Haut aufgetragen werden, werden hÀufig verwendet,
z.B. als Schmerzsalbe (Diclofenac), Kortisoncreme, Hormongel gegen Wechseljahrsbeschwerden oder Tinktur gegen Haarausfall (Minoxidil).
Allerdings können sie fĂŒr Haustiere sehr gefĂ€hrlich sein.
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Chinese people are trolling Europeans by posting videos on social media showing that even their pigs have air conditioning, while many Europeans canât because of government rules.
200 Quadratmeilen WĂŒste. 15.000 Arbeiter. Eine eigene Entsalzungsanlage, ein eigenes Glasfasernetz, Roboter, die zweimal am Tag staubfrei wischen. Und Solarmodule, so weit das Auge reicht.
Willkommen im Khavda Renewable Energy Park in Indien. Dem gröĂten Kraftwerk, das die Menschheit je gebaut hat.
30 Gigawatt. Solar und Wind kombiniert, auf einer SalzwĂŒste in Gujarat, betrieben vom Adani-Konzern. 13 Gigawatt sind bereits am Netz. Das allein wĂ€re schon mehr als die gesamte installierte Solarleistung mancher europĂ€ischer LĂ€nder.
Aber es wird noch verrĂŒckter. Weil tagsĂŒber mehr Strom produziert wurde als verkauft werden konnte, hat Adani in neun Monaten die vermutlich gröĂte Netzbatterie der Welt gebaut. 1,1 Gigawatt Leistung, 3,5 Gigawattstunden KapazitĂ€t. Offiziell in Betrieb seit diesem Monat. Bis April 2027 sollen weitere 10 Gigawattstunden dazukommen. 13,5 Gigawattstunden Batteriespeicher an einem einzigen Standort.
Der Grund fĂŒr die Batterie: TagsĂŒber ist der Strom billig, weil die Sonne scheint und alle Solaranlagen gleichzeitig liefern. Abends wird der Strom teuer, weil die Nachfrage steigt und Solar wegfĂ€llt. Adani speichert jetzt den billigen Tagesstrom und verkauft ihn abends zu Marktpreisen. Das ist kein Subventionsmodell. Das ist ein GeschĂ€ftsmodell.
Adani-Nachhaltigkeitschef Arun Sharma sagt es so: "Wir machen nichts auf Megawatt-Ebene. Auch nicht auf Hunderte-Megawatt-Ebene. Wenn es nicht Gigawatt ist, haben unsere CEOs nicht die Aufmerksamkeitsspanne dafĂŒr."
Und Khavda ist nicht allein. In der chinesischen Provinz Qinghai, auf dem Tibetischen Plateau in 3.000 Metern Höhe, steht der Talatan-Solarpark. Ăber 17 Gigawatt, auf einer FlĂ€che von sieben Manhattan. Die Höhe ist kein Nachteil, sondern ein Vorteil: Die Sonne strahlt intensiver als auf Meereshöhe, und die kalte Luft macht die Solarmodule effizienter. Unter den Modulen grasen Schafe.
In Kalifornien plant der Westlands Water District einen 21-Gigawatt-Solarpark auf brachliegenden AgrarflÀchen im Central Valley, deren Wasser versiegt ist. Aus einem Wasserproblem wird ein Energieprojekt.
Stellt euch das vor: 30 Gigawatt Erzeugung plus 13,5 Gigawattstunden Speicher an einem einzigen Standort in Indien. 17 Gigawatt auf dem Dach der Welt in China. 21 Gigawatt auf ehemaligem Farmland in Kalifornien. Vor fĂŒnf Jahren galten Projekte mit einigen hundert Megawatt als Rekorde.
Die Solarenergie hat die Gigawatt-Schwelle durchbrochen. Und sie kommt nicht wieder zurĂŒck.
Quellen: Canary Media / New York Times / Adani Green Energy / https://t.co/kMQChukfVD
Niederlande: âalle sollten zu Hause bleiben, vermeiden sie körperlich AktivitĂ€tenâ
Frankreich: â Absage von Festivals und GroĂkonzertenâ
Frankfurt so: âNa gut wir verkĂŒrzen den Iron Man etwasâ
Einer der Geburtshelfer der kĂŒnstlichen Intelligenz warnt vor ihren existenziellen Folgen: Stuart Russell fĂŒrchtet, dass Computer zur Propagandamaschinerie werden und die Menschheit auslöschen. https://t.co/2Qus7ZUUK2
Gute kurze ErklĂ€rung: Was ist der Grund fĂŒr die AbkĂŒhlung des Atlantiks vor Europas KĂŒsten, und was bedeutet das fĂŒr unsere Zukunft? https://t.co/FNMWWI539S
YOU WANTED A WALL, TRUMP? YOUâLL HAVE ONE.
Mexicoâs president, Claudia Sheinbaum, responded to Trumpâs threats:
âSo you voted to build a wall.
Well then, dear Americans â even if geography isnât your strong suit, and you see America as a country rather than a continent â you should know that on the other side of that wall stand 7 billion people.
And if the word âpeopleâ doesnât resonate with you, letâs call them âconsumers.â
Those 7 billion consumers can switch from iPhone to Samsung or Huawei in less than two days.
They can trade Leviâs for Zara or Massimo Dutti, and within six months replace Ford and Chevrolet with Toyota, KIA, Mazda, Honda, Hyundai, Volvo, Subaru, Renault, or BMW â brands that are already more popular in many places.
They can cancel DirecTV.
And even if they choose not to, they can stop watching Hollywood films and turn instead to higher-quality productions from Latin America or Europe â with richer storytelling and better filmmaking.
Believe it or not, people can skip Disney and visit the Xcaret resort in CancĂșn instead â or explore destinations across Mexico, Canada, or South America.
Even in Mexico, you can find better burgers than McDonaldâs â with higher nutritional value.
Have you ever seen pyramids in the United States?
Egypt, Mexico, Peru, Guatemala, and Sudan have ancient wonders â none of them in the U.S.
If they were, Trump would probably have bought and resold them by now.
We know Nike isnât the only sneaker brand. Thereâs Adidas â and even Mexican brands like Panama.
We understand economics better than you think.
And we also know that when those 7 billion consumers stop buying American products, unemployment will rise, and your economy â trapped behind its own self-imposed wall â will begin to collapse to the point where youâll be begging for help.
We didnât want to do this.
But you wanted a wall?
Well.
Youâve got one.â
Her approval rating has reached a historic level â according to a recent poll, it stands at 85%.
Yet another study shows a 24% reduced risk of dementia after the Shingles vaccine. This one in over 500,000 participants with a recent skilled nursing facility stay, adding to 4 huge natural experiments in 4 countries (US, Canada, Wales, and Australia)
https://t.co/TmYqwTB7IT @AnnalsofIM
đ§” Kleine Geschichtsstunde fĂŒr alle, die heute noch behaupten, die GrĂŒnen hĂ€tten Deutschland das Gas abgedreht und Putin sei verlĂ€Ălich. đ
April/Mai 2022: Russland kappte zuerst Polen, Bulgarien, Finnland, die Niederlande und DĂ€nemark das Gas â weil die sich weigerten, in Rubel zu zahlen. Böse GrĂŒne auch dort?
Mai 2022: Kompletter Lieferstopp ĂŒber die Jamal-Europa-Pipeline. Auch das Scholz-Regierung?
13. Juni 2022: Nord Stream 1 â Gazprom dreht runter auf 60%, dann auf 40%. Offizielle BegrĂŒndung: Eine Turbine sei in Kanada zur Reparatur. đ Eine einzelne Turbine. FĂŒr eine komplette Pipeline. Man glaubt es kaum.
11.â21. Juli 2022: Kompletter Lieferstopp wegen "Wartung". Danach Wiederaufnahme auf Sparflamme.
2. September 2022: Gazprom stellt alle Lieferungen ĂŒber Nord Stream 1 unbefristet ein.
7. September 2022: Putin erklĂ€rt die Pipeline offiziell fĂŒr stillgelegt.
Aber ja â die GrĂŒnen haben das Gas abgedreht. Klar.
Und das Beste kommt zum Schluss: Ausgerechnet die deutsprachige russische #AfD, die diesen geopolitischen Erpressungsautomaten als "zuverlÀssigen Partner" verkauft, will uns wieder in diese AbhÀngigkeit treiben.
Von einem Staat, der Energie systematisch als Kriegswaffe einsetzt.
Tolle Idee und die leichtglĂ€ubigen AfD-Schafe fallen wie immer darauf rein. đđ
Quellen:
https://t.co/zQfQeoa4It
https://t.co/KElr0h1mwG
https://t.co/5YlSzvOHYv
I was shocked when I first saw these results from standard climate models used in IPCC reports:
for high emissions, the Atlantic overturning circulation #AMOC shuts down in all 9 models that ran
past 2100, and is well on the way to shutdown by 2100.
Our paper is out today. đ§”
FĂŒr die Apokalypse reicht ein Vorrat nicht. FĂŒr StromausfĂ€lle, Hochwasser oder andere Krisen aber schon. Warum jeder etwas Wasser und ein paar Dosen lagern sollte. https://t.co/ccSnS4rQB7
Reformen. Echt jetzt.
Merz hat uns gestern um Wohlwollen gebeten.
Ich habe eine Weile auf dieses Wort gestarrt. Wohlwollen. Als hÀtte er uns spontan zum Kaffee eingeladen und wÀre einfach ein bisschen unvorbereitet gewesen.
Was er in Wahrheit meint, ist folgendes: Das BĂŒrgergeld heiĂt jetzt âneue Grundsicherungâ â moderner klingt's, weniger bedeutet's.
Die Krankenkassen sollen weniger leisten und mehr kosten.
Wer seinen Partner mitversichert hat, zahlt kĂŒnftig selbst.
Wer in der Pflege landet, zahlt mehr aus der eigenen Tasche.
Die Rente wird zur âBasisabsicherungâ geschrumpft.
Und wer sein Leben lang eingezahlt hat und jetzt Witwe ist â die darf sich warm anziehen.
Das alles nennt er Reformen. Und er bittet uns, mitzumachen. Mit Wohlwollen.
Ja, es gibt echte Probleme. Die Demografie ist real. Weniger Beitragszahler, mehr EmpfĂ€nger â das ist keine Erfindung. Und ja, es gibt Menschen, die das System anders nutzen, als es gedacht war. Auch das ist keine Erfindung.
Aber dann kĂ€me die Frage, die nie gestellt wird: Warum landet die Antwort auf all das immer bei denselben? Bei der Witwe. Beim BĂŒrgergeldempfĂ€nger. Beim Krankgeschriebenen. Beim Teilzeitarbeiter â der meistens eine Frau ist, die Kinder oder Eltern pflegt, aber das ist eine andere Geschichte.
Bei uns.
Gleichzeitig heiĂt der ĂŒberall beklatschte âBĂŒrokratieabbauâ in der Praxis: das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz weg. Umweltauflagen vereinfachen.
Arbeitszeitdokumentation lockern.
Also genau die Regeln, die verhindern, dass Konzerne ihre Kosten auslagern â an die Umwelt, an Zulieferer anderswo, an die Allgemeinheit hier.
BĂŒrokratie ist lĂ€stig, wenn sie den Schwachen schĂŒtzt. Sie ist Standortvorteil, wenn sie den Starken nĂŒtzt.
Ich schaue mich um und frage mich: Wessen Wohlwollen wird eigentlich gar nicht gebraucht?
Das der Konzerne, die legale Steuervermeidung zur Kernkompetenz gemacht haben.
Das der Milliardenerben, die Vermögen in Milliardenhöhe nahezu steuerfrei weiterreichen können, wĂ€hrend normale Familien bei einem geerbten Elternhaus sehr schnell erfahren, wie grĂŒndlich der Staat rechnen kann.
Das der Energiewirtschaft, die eine der ihren direkt ins Wirtschaftsministerium entsandt hat.
Und das der Beamten, deren Gesundheitskosten aus Steuermitteln bezuschusst werden, wĂ€hrend wir ĂŒber Streichungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung reden.
Katherina Reiche war bis April 2025 Vorstandsvorsitzende der Westenergie AG, einer E.ON-Tochter und einer der gröĂten Gasnetzbetreiber des Landes. Einen Monat spĂ€ter ist sie Bundesministerin fĂŒr Wirtschaft und Energie. Ein Monat Abstand.
Ihr Programm: weniger Erneuerbare, mehr Gas.
Deren Wohlwollen braucht Merz nicht. Die sind schon dabei.
Einer meiner Bauchladenberufe, um mich ĂŒber Wasser zu halten, ist der BAMF-Unterricht. Ich unterrichte Deutsch als Fremdsprache. Meine SchĂŒlerinnen kommen aus der Ukraine, aus dem Iran â aus LĂ€ndern, in denen Dinge wirklich kaputtgehen können und in denen man gelernt hat, das nicht fĂŒr selbstverstĂ€ndlich zu nehmen.
Eine von ihnen, Anastasiia, hatte neulich eine Frage. Sie hatte eine Dokumentation ĂŒber den Transrapid gesehen. Deutschland habe diese Technologie entwickelt, sagte sie, und der Zug fahre jetzt in Shanghai. Nicht in Deutschland. Warum eigentlich nicht?
Ich habe ihr zuerst gesagt, ich kenne mich da nicht so genau aus.
Das stimmte. Und stimmte nicht. Denn direkt danach referierte ich ohne Punkt und Komma eine halbe Stunde lang. Ich konnte kaum mehr aufhören zu erklÀren.
Anastasiias Frage war keine bloĂe Technikfrage. Es ist die fundamentale deutsche Frage, die man genauso ĂŒber die Solarindustrie stellen mĂŒsste â groĂgemacht in Deutschland, heute gebaut in China. Ăber die Windkraft. Ăber die industrielle Automatisierung, bei der wir jahrzehntelang Weltspitze waren. Ăber den Elektromotor, der in deutschen Labors perfektioniert wurde und nun in chinesischen Fabriken vom Band lĂ€uft. Nicht weil die anderen klĂŒger gewesen wĂ€ren. Sondern weil wir uns entschieden haben, es nicht mehr selbst zu tun.
Die Ideologie dahinter heiĂt: Der Markt regelt das. Der Staat forscht, fördert und subventioniert â aber das Produzieren ist Privatsache. Und die Privaten haben sehr rational entschieden, dort zu produzieren, wo es am billigsten ist. Die Patente blieben hier, die ArbeitsplĂ€tze gingen. Das Wissen wanderte mit.
BASF hat sich jahrzehntelang auf billigem russischen Gas eingerichtet. Die Politik hat mitgespielt â weil BASF es wollte, weil die Quartalszahlen stimmten, weil die AktionĂ€re glĂŒcklich waren und weil die Politik im Austausch gerne das Narrativ der âArbeitsplatzsicherungâ bediente, um wiedergewĂ€hlt zu werden.
Bis zum 24. Februar 2022. Danach haben wir alle die Rechnung bezahlt â mit explodierenden Energiepreisen, mit Inflation, mit Kurzarbeit. BASF selbst hatte inzwischen flugs Teile der Produktion nach China verlagert und baut in Deutschland Stellen ab. Weil in China die Energie eben billiger ist.
Dabei hatte uns BASF das Problem zu einem groĂen Teil erst eingebrockt, indem es die deutschen Gasspeicher an Gazprom verscherbelte, um sie dann politisch leerlaufen zu lassen.
VW hat uns Jahre vorher mit seinen angeblich so sauberen Dieselmotoren betrogen. In Amerika wurde das aufgedeckt und drakonisch bestraft. In Deutschland verlieĂ der damalige Vorstandschef den Konzern mit einer goldenen Abfindung, wĂ€hrend die Politik in BrĂŒssel ein âWeiter-soâ fĂŒr die deutsche Automobilindustrie erstritt, damit die Verbrenner möglichst lange weitergebaut werden durften. Arbeitsplatzsicherung! NatĂŒrlich!
Was das mit den jetzigen Reformen zu tun hat?
Deutschland gibt heute mehr Geld aus als je zuvor. Der Bundeshaushalt ist gröĂer denn je.
Die Bahn bekommt seit Jahren Milliarden.
Das Bildungssystem bekommt AbsichtserklĂ€rungen â und wenn es konkret wird, wird gestrichen: BAföG-Erhöhung weg, Kindergrundsicherung beerdigt, Elterngeld gekĂŒrzt.
Die Bundeswehr bekommt inzwischen Sondervermögen in historischer GröĂenordnung â zu Recht, denn Putin wartet nicht.
Und trotzdem: Die Bahn fĂ€hrt schlechter als vor zwanzig Jahren. Stuttgart 21 soll frĂŒhestens 2031 fertig sein â vorausgesetzt, auf Wunsch von Bahn-Chefin Evelyn Palla werden noch einmal Milliarden nachgeschossen.
Oder wie es Ralf Neukirch gestern im Spiegel formulierte: âEs wĂŒrde mich nicht wundern, wenn Frau Palla in zwei Jahren sagt: Noch mal fĂŒnf Milliarden, dann klappt's wirklich mit der PĂŒnktlichkeit. Und noch zehn Milliarden, dann wird es auch was mit Stuttgart 41.â
Und die Bundeswehr? Helm-Skandal, Gewehr-Skandal, jahrelang fehlende Munition, marode Fahrzeuge. Milliarden rein, Einsatzbereitschaft fraglich.
Mehr Geld, schlechtere Ergebnisse. Wie geht das?
Ganz einfach: Der Staat hat in den letzten dreiĂig Jahren nicht nur Vermögen privatisiert. Er hat sein Wissen verkauft. Seine PlanungskapazitĂ€t. Seine Kompetenz.
Die Menschen, die BrĂŒcken bauen, Bahnstrecken planen, RĂŒstungsprojekte steuern und Energienetze ausbauen können, sitzen heute in Beratungsfirmen und IngenieurbĂŒros â und werden vom Staat teuer eingekauft, damit sie ihm erklĂ€ren, was er tun soll.
In China baut der Staat â mit allen Verschwendungen, die dazugehören.
In Deutschland verwaltet der Staat Ausschreibungen, die sich in endlosen juristischen Schleifen verfangen.
Das ist das eigentliche Problem. Nicht zu wenig Geld. Sondern die zunehmende UnfÀhigkeit, aus Geld funktionierende RealitÀt zu machen.
Und statt dieses Problem anzugehen, kĂŒrzen wir, ĂŒberspitzt formuliert, lieber die Witwenrente.
Ich verstehe, warum die Leute wĂŒtend sind. Ich bin selbst wĂŒtend. Aber ich verstehe auch, warum diese Wut so leicht eingefangen wird â von denen, die rufen: Seht ihr, das Establishment! Die da oben! Die EU! Die Eliten!
Und da haben sie nicht völlig unrecht. Das System bedient sich selbst. Wenn Kanzler Merz eine ehemalige Gaskonzernchefin zur Energieministerin macht, dann ist das keine Verschwörung, sondern der gelebte Normalzustand.
Das System hat viele Gesichter. Jens Spahn hat als Gesundheitsminister wĂ€hrend der Pandemie Maskendeals per SMS eingefĂ€delt â an Firmen mit ParteinĂ€he, ohne regulĂ€re Ausschreibung, zu ĂŒberhöhten Preisen, mit einem Schaden von mehreren hundert Millionen Euro. Strafrechtliche Konsequenz: keine. Er ist heute Fraktionsvorsitzender. In GroĂbritannien hat David Cameron als Ex-Premier seinen Einfluss fĂŒr eine Finanzfirma eingesetzt, bei der er als Berater stand â per SMS, wie es sich fĂŒr moderne Staatskunst gehört. Und in Frankreich nennt man das Ganze pantouflage â man schlĂŒpft vom Ministerium in den Konzern und zurĂŒck, als ginge es um einen gemĂŒtlichen Feierabend vor dem Kamin bei einem gut gelĂŒfteten Rotwein. Das Muster ist ĂŒberall identisch.
Die Populisten mĂŒssen das nicht erfinden. Sie mĂŒssen es nur aufheben. Und das tun sie nicht nur bei uns. Nicht nur Merz hat historische Ablehnungsraten â auch Starmer und Macron werden von ihren WĂ€hlern regelrecht abgestraft.
Doch diejenigen, die vorgeben, die Rettung zu sein, verfĂŒgen letztlich nur ĂŒber die besseren Lieder auf ihren RattenfĂ€ngerflöten. Ihre Lösung heiĂt nationaler Alleingang, raus aus allem, der starke Mann richtet das schon.
Dabei hĂ€tte ein einzelner Staat gegenĂŒber globalen Konzernen noch viel weniger Verhandlungsmacht als im Verbund. OrbĂĄn in Ungarn ist das LehrstĂŒck: maximale SouverĂ€nitĂ€tsrhetorik nach auĂen, maximale AbhĂ€ngigkeit von russischem Gas und chinesischen Investitionen nach innen. Die nationale Freiheit war bloĂ Kulisse.
Die Rechten wollen die DrehtĂŒr nicht abschaffen. Sie wollen nur selbst durchgehen.
Was brÀuchte es also wirklich? Eigentlich nichts Geheimnisvolles:
Wenn eine BrĂŒcke einstĂŒrzt, baut man eine neue. Man grĂŒndet keinen Arbeitskreis âBrĂŒckenzukunft 2040â.
Wenn die Bahn unpĂŒnktlich ist, baut man Gleise, Weichen und Stellwerke. Man erfindet keine neue PowerPoint-PrĂ€sentation mit dem Titel âMobilitĂ€tswendeâ.
Wenn Deutschland die nĂ€chste Generation von Batterietechnologie entwickelt, sorgt man dafĂŒr, dass die Fabrik hier steht â mit Energie, mit Netzen, mit Planungsgeschwindigkeit. Nicht dass das Geld versickert und die Fabrik drei Jahre spĂ€ter in China steht.
Wenn ein Ministerium ein Stromnetz planen soll, beschÀftigt man Ingenieure. Keine Berater, die dem Ministerium erklÀren, welche Ingenieure es beschÀftigen sollte.
Und wenn jemand jahrzehntelang einen Gaskonzern gefĂŒhrt hat, macht man sie nicht vier Wochen spĂ€ter zur Energieministerin.
So einfach wĂ€re der Anfang. Der Staat mĂŒsste wieder lernen, Dinge zu können. Nicht Programme aufzulegen. Nicht Gipfel zu veranstalten. Nicht Strategiepapiere zu schreiben. Sondern können: BrĂŒcken bauen, Bahnstrecken bauen, Stromnetze bauen, Wohnungen bauen. Und ja â eine Armee aufstellen, die diesen Namen verdient.
Damit das ĂŒberhaupt möglich wird, brĂ€uchte es allerdings einige sehr konkrete VerĂ€nderungen.
Es braucht harte Sperrfristen fĂŒr den Wechsel zwischen Ministerium und regulierter Industrie â fĂŒnf Jahre, nicht zwei, und mit spĂŒrbaren Konsequenzen.
Es braucht eine buchhalterische Unterscheidung zwischen Investition und Konsum im Haushalt. Jedes private Unternehmen weiĂ, dass eine neue Werkshalle ein Sachwert ist und kein reiner Kostenfaktor. Nur der Staat tut in seiner Buchhaltung so, als wĂ€re der Bau einer Schule dasselbe wie eine laufende Verwaltungsausgabe.
Und wir mĂŒssen aufhören, die Zeche immer bei denen zu suchen, die sie am wenigsten tragen können â wĂ€hrend Konzernsteuergestaltung und fossile Subventionen unangetastet bleiben.
Das alles ist nicht utopisch. Es gibt LĂ€nder, die das annĂ€hernd umsetzen. Es scheitert nicht am Wissen. Es scheitert daran, dass die, die diese Reformen beschlieĂen mĂŒssten, exakt dieselben sind, die vom Status quo profitieren.
Die Deutschen haben einmal geglaubt, Fortschritt bedeute, etwas Neues zu erschaffen. Heute nennen wir es eine Reform, wenn wir einer Witwe erklĂ€ren, warum sie kĂŒnftig weniger zum Leben hat. Das ist keine Reform. Das ist die Kapitulation vor den eigentlichen Aufgaben.
Anastasiia hat mich gefragt, warum der Transrapid in Shanghai fÀhrt und nicht in Deutschland.
Ich habe ihr gesagt, ich kenne mich da nicht so genau aus.
Das war gelogen. Wir kennen uns alle aus. Wir haben nur gelernt, das fĂŒr normal zu halten.
Und jetzt bittet uns der Bundeskanzler um Wohlwollen. Ich hĂ€tte da ein besseres Wort fĂŒr. Aber ich schreibe es lieber nicht hin.
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Google's AI now scans your emails and attachments, bank statements, tax files, medical letters, all of it. It turned on by default, and there's a class-action lawsuit over how.
Here are 5 moves to shut it off, the switch is hidden in two places: