@wolfaisle@Cyclonos@VeroWendland@HarksenNiels Aber warum sollte der Wirkungsgrad der Umwandlung von thermischer in elektrische Energie irgendjemanden interessieren, der kein Turbinenbauer ist?
Es zählt allein der ökonomische Wirkungsgrad, also was kostet die kWh.
@markustralls@Nuklearia Puh, rechne mal lieber nicht nach wieviel Energie von der Fusion in der Sonne bis zur PV-Anlage oder zum Windrad verloren geht.
Oder du lässt die Energie-Esoterik und zählst nutzbare Energie, wie wir alle.
Steppat vs. Lesch ... wer von uns beiden nicht bei Verstand ist – und warum es diesmal der Professor sein könnte
Es hat eine gewisse Ironie, mit welcher thermodynamischen Effizienz Harald Lesch im Video die Energiekrise wegerklärt. Sein physikalischer Geniestreich für den Winter: Energie einfach „nicht verbrauchen“.
Das klingt fantastisch. Wenn man eine Dienstleistung oder ein Produkt nicht nutzt, spart man Geld und Ressourcen. Auf diese ökonomische Banalität muss man erst einmal kommen, während die Industrie um bezahlbare Strompreise bangt.
Ich sitze fassungslos vor dem Bildschirm und bewundere den Gestus des säkularen Chef-Exorzisten der Energiekrise. Warum bezahlen wir eigentlich Ökonomen, wenn die Antwort auf die Existenzfragen unserer Industrie die Komplexität eines Glückskeks-Spruches besitzt?
Das ist die Erhebung des Mangels zum Lifestyle:
Wenn mir im Winter die Finger am Schreibtisch abfrieren, friere ich nicht aus Not – nein, ich bade im reinen Gewissen der Verweigerung, während mein Kaffee im Becher langsam zu Speiseeis erstarrt.
Drei Jahre nach diesem Auftritt von 2023 zeigt sich: Harald Leschs eigene Lernkurve gleicht dem Heimwerker mit dem IKEA-Regal. Er ignoriert die physikalische Anleitung des Industrielands, baut die argumentative Rückwand falsch herum ein, flucht lautstark über die Kernkraft-Konstrukteure der Konkurrenz und versucht am Ende verzweifelt, die fehlenden Gigawattstunden mit dem moralischen Hammer zu versenken. Er weigert sich einfach beharrlich, den Bauplan der wirtschaftlichen Realität zu lesen.
Leschs Forderung, jede nicht verbrauchte Kilowattstunde als „gute“ Kilowattstunde zu feiern, ist wohl die neue ZDF Pädagogik. Ein modernes Industrieland funktioniert nicht wie eine chronisch klamme Studenten-WG, in der man kollektiv im dicken Wollpullover zusammensitzt, sich gegenseitig fürs Steckerziehen lobt und den Mangel als gelebte Solidarität feiert.
Nun schießt er im aktuellen #Welt - Interview erneut verbal gegen die Kernkraft nach. Verzicht als primäres Energiekonzept zu verkaufen, ignoriert jedoch den unumstößlichen Erhaltungssatz der Ökonomie. Ohne grundlastfähige Kraftwerke wandert die Industrie ab – völlig egal, wie kreativ wir den Mangel sprachlich verpacken.
Wenn die Deindustrialisierung das unvermeidliche Ergebnis wohlfeiler Ratschläge ist, erübrigt sich jeder Ringrichter.
Ich überlasse das finale Urteil Ihnen:
Wer von uns beiden ist hier wirklich nicht bei Verstand – und warum könnte die Wahl dieses Mal so verdammt leicht auf den Professor fallen?
#SteppatRiehle
(Sie entscheiden, wer dazu verdonnert wird, einen Tag lang auf dem Fahrrad Gratis-Strom zu produzieren, ... ohne dabei zu atmen ...)
@Cyclonos@VeroWendland@HarksenNiels Das mit dem wasserkocher hab ich noch nie verstanden. Irgendwo muss die Energie herkommen. Sollen wir das Wasser denn mit Kohle oder Erdgas kochen?
@trackzionist Isn't almost every public figure a Zionist? It just means you accept the existence of Israel.
You should track those that don't accept the existence of Israel. That's not a sign of a healthy mind.
@heisenbergs696 Diese Energiewende-Paper sind natürlich vom Ergebnis her gedacht. Die haben sich garantiert nicht ergebnisoffen hingesetzt und gesagt: kann das realistischerweise funktionieren?