@KannixHabnix@rehbergkk Stimmt halt nicht, was du da schreibst. Neue Untersuchungen zeigen, dass mit Studium weniger Unterbrechungen stattfinden und daher etwa genauso lang eingezahlt wird.
@rehbergkk Nein, du machst dich nicht unbeliebt. In meiner Diplomarbeit zur Rente bin ich vor über 30 Jahren zum gleichen Ergebnis gekommen. Zeit wird’s!
@Hemnetjertepi@MelvinMiljkovic Mit seinem Wahlverhalten führt uns der Osten in den Abgrund. Meinst du das mit „deutsch geblieben“? Dann kann ich gerne verzichten.
Ich schwöre: Wenn noch drei weitere Rechtskonservative den Post von @Antje_Kapek in meine Timeline rülpsen und sich theatralisch echauffieren, gucke ich nach, wer diese Frau Kapek eigentlich ist.
Ein 18jähriger aus Potsdam hat ein KI-Sprachmodell entwickelt, das Texte in Leichte Sprache überträgt. Dafür hat er nun einen Sonderpreis beim Jugend forscht-Wettbewerb erhalten.
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Es gibt zu viele negative News, deswegen poste ich jeden Tag eine #guteNewsdesTages.
Ich wünsche allen, die es feiern, einen gesegneten Fronleichnam, und allen anderen erkläre ich gerne, worum es an diesem Tag geht.
Fronleichnam hat nichts mit „froh“ und „Leichen“ zu tun. Fronleichnam ist kein „Happy Kadaver“, wie manche gerne scherzhaft sagen. Das Wort „Fron“ bedeutet „dem Herrn gehörig“, wie in dem Wort „Frondienst“, also Dienst für den Herrn. „Leichnam“ bedeutete einfach „Leib“. Fronleichnam heißt also: Leib des Herrn.
An Fronleichnam feiern Katholiken die Hostie, bei der der Priester in der Messe sagt: „Der Leib Christi.“
Katholiken glauben, dass die Hostie nicht einfach nur ein Symbol für Jesus ist, sondern dass sie durch die Wandlung in der Messe tatsächlich zum Leib Christi wird. Das nennen Katholiken Transsubstantiation, denn sie glauben, dass sich die Substanz wandelt. Äußerlich bleibt es Brot, aber ihrer Substanz nach ist in der Hostie nach katholischem Glauben wirklich Christus selbst gegenwärtig, nicht metaphorisch, sondern real.
An Fronleichnam wird die konsekrierte Hostie, also der Leib Christi, in einer Monstranz durch die Straßen getragen. Das Allerheiligste wird aus dem Kirchenraum hinausgetragen in die Welt, aus dem sakralen Innenraum hinein ins Profane, auf Marktplätze, an Häuser vorbei, zwischen Eisdielen und Bushaltestellen. Gott in der Fußgängerzone.
Darum gibt es Prozessionen, Blumenteppiche, Altäre unter freiem Himmel, Musik und Fahnen. Die Botschaft lautet: Christus gehört nicht nur in die Kirche, sondern mitten hinein ins Leben der Menschen.
Moment mal, wird jetzt manch ein Christ sagen, gibt es nicht schon einen Tag, an dem der Leib Christi gefeiert wird? Richtig: Gründonnerstag, der Tag des letzten Abendmahls, der Abend, an dem Jesus Brot nahm und sprach: „Das ist mein Leib.“
Warum also braucht man dann noch Fronleichnam? Die Antwort ist ziemlich praktisch:
Gründonnerstag liegt unmittelbar vor Karfreitag. Die Kirche ist da schon im Schatten des Leidens und Sterbens Jesu. Keine ausgelassene Feststimmung. Kein fröhlicher Umzug mit Blumen und Blaskapelle. Die Liturgie an diesen Tagen ist ernst und still.
Und nun kommt eine Frau ins Spiel. Ihr Name ist Juliana von Lüttich. Sie hatte im 13. Jahrhundert eine Eingebung, nämlich dass es ein eigenes Fest für den Leib Christi geben sollte, zu einer Zeit außerhalb der Passionszeit, nach Ostern, nach Christi Himmelfahrt und nach Pfingsten, also zu einer Zeit, in der man Gründonnerstag und den Leib Christi richtig schön nachfeiern kann.
Papst Urban IV. griff diese Idee schließlich auf und führte Fronleichnam 1264 für die ganze Kirche ein.
Fronleichnam geht somit direkt auf die Visionen und Initiative einer Frau zurück. Es ist eines der ganz wenigen großen Kirchenfeste mit einer klar identifizierbaren weiblichen „Gründerfigur“.
Martin Luther konnte mit Fronleichnam übrigens überhaupt nichts anfangen. Für ihn war das Fest ein Paradebeispiel dafür, wie die Kirche Dinge eingeführt hatte, die nicht biblisch begründet seien. Er hielt Fronleichnam für eines der „schädlichsten“ Feste des Kirchenjahres, weil seiner Meinung nach dabei aus dem Abendmahl ein religiöses Schauspiel geworden sei.
Für Katholiken jedoch liegt genau darin die Schönheit, dass an Fronleichnam der Glaube eben nicht nur im Kopf stattfindet, sondern sichtbar, hörbar, riechbar und öffentlich wird, mit Glocken, Gesang, Weihrauch und einer goldenen Monstranz, und das alles mitten in der Welt zwischen den Menschen.
An Fronleichnam feiern Katholiken die vielleicht wildeste Behauptung ihres Glaubens, nämlich dass Gott hier ist, im Brot, das man anfassen, herumtragen und sogar durch ein Dorf spazieren lassen kann.
Wer das nun alles für Hokuspokus hält, dem sei gesagt, dass das Wort „Hokuspokus“ vermutlich einen katholischen Ursprung hat. Die lateinischen Wandlungsworte der Messe lauten „Hoc est enim corpus meum“: „Das ist nämlich mein Leib“. Für Menschen, die kein Latein verstanden, klang das wie eine Zaubersprache. Aus „Hoc est corpus“ wurde im Volksmund dann „Hokuspokus“.
Turbulente Personalversammlung im #Wirtschaftsministerium: Nach @handelsblatt-Infos deutliche Kritik an Katherina #Reiche. „Die Entwicklung belastet die Kolleginnen und Kollegen“, sagte Personalratschefin V. Ludwig: „Zunehmend führt das zu gesundheitlicher Betroffenheit.“ 🧵1/10
Forschende der Universität Rochester haben ein solarthermisches System entwickelt, das Meerwasser ohne Chemie entsalzt, sich selbst reinigt und dabei Lithium für Batterien gewinnt.
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@djpr Ich bin in einem Alter, wo um mich herum sehr, sehr viele Menschen gerade von ihren Eltern das Eigenheim überschrieben bekommen. Teils, weil Pflegebedürftigkeit schon da ist und das dann doch bitte der Staat zahlen soll. Kann halt auch nicht gut gehen auf Dauer…