Applaus für Raoul Roßmann! Der tapfere Drogerie-Erbe, dem Papa Dirk ein florierendes Milliardenimperium samt Zehntausenden Mitarbeitern schlüsselfertig übergeben hat, hat auf dem moralischen Hochsitz der Republik Platz genommen. In einem bemerkenswerten Anfall wohlstandsverwahrloster Luxusphilosophie gesteht Roßmann der Presse, dass es „überhaupt nicht gerecht“ sei, dass er mehr besitzt, als eine Kassiererin an seinem Kassenband jemals erarbeiten könnte.
Seine Lösung für diese herzzerreißende Ungerechtigkeit?
Er fordert lautstark eine höhere Erbschaftsteuer!
Das fordert sich natürlich besonders leicht und elegant, wenn – wie er selbst so wunderbar süffisant anmerkt – die „private Wohlstandsvermehrung der Erben sowieso längst abgeschlossen“ ist.
Die Schäfchen sind im Trockenen, das Milliardenvermögen der Familie Roßmann ist über Generationen steueroptimiert gesichert – da kann man die Leiter für den aufsteigenden Mittelstand genüsslich hochziehen.
Eine Vermögensteuer lehnt der feine Herr dagegen vehement ab.
Die sei nämlich „schrecklich ineffizient“.
Übersetzt: Die würde das eigene prall gefüllte Bankkonto belasten und nicht nur das der anderen!
Mit diesem elitären Sicherheitsnetz im Rücken lässt es sich dann auch hervorragend dozieren.
Björn Höcke darf nicht in die Firmenzentrale – was für ein vernichtender politischer Schlag! Tesla wird aus dem Fuhrpark verbannt, weil Elon Musk sich in die europäische Politik einmischt, während man in den eigenen Regalen selbstverständlich ungeniert billig produzierte Plastikware aus Fernost verscherbelt.
Und über die Abwahl von Viktor Orbán jubelt der Drogerie-Chef, als hätte er ihn höchstpersönlich aus dem Amt gejagt.
Es ist das Meisterstück der modernen Heuchelei:
den eigenen Mitarbeitern Standardlöhne zahlen, das Familienerbe unangetastet lassen und das schlechte Gewissen dadurch kompensieren, dass man der arbeitenden Bevölkerung politisch die Welt erklärt.
Chapeau! Von Ihrer elitären Gratis-Haltung können Ihre Angestellten ganz sicher die nächste Stromrechnung bezahlen.
#Rossmann #Erbschaftsteuer #Heuchelei
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Die gute Nachricht: Männer bekommen doch keine Kinder (außer per Leihmutter). Die schlechte: CDU-Fraktionsvorsitzender Spahn outet sich erneut als korrupt. Erlässt Gesetze für den Plebs, um dann selbst ohne Scham und öffentlich gegen sie zu verstoßen. Seht her, ihr da unten könnt mir nichts!
"George Orwell lässt in seinem Klassiker „Animal Farm“ die herrschende Klasse formulieren: „All animals are equal, but some animals are more equal than others“. Analog könnte man gerade sarkastisch hinzufügen: „All men are equal, but gay men are more equal“.
Spahn und Streeck demonstrieren wie ein Lehrbuchbeispiel, dass Gesetze zwar gemacht werden, sie aber offenbar nicht für alle gelten. Soll das Volk sich doch daran halten, denn wir haben Geld und kaufen uns Kinder im Ausland.
Gemessen an diesem Anspruch sollten Spahn und Streeck ihr Mandat zurückgeben, weil sie sich dessen nicht würdig erwiesen haben. Wer die Demokratie predigt, muss gesetzeskonform handeln."
#Leihmutterschaft
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Die gute Nachricht: Männer bekommen doch keine Kinder (außer per Leihmutter). Die schlechte: CDU-Fraktionsvorsitzender Spahn outet sich erneut als korrupt. Erlässt Gesetze für den Plebs, um dann selbst ohne Scham und öffentlich gegen sie zu verstoßen. Seht her, ihr da unten könnt mir nichts!
A Ukrainian police officer has a gun to this Ukrainian man’s head because he doesn't want to fight in the war This is the part of #Ukraine's conscription Zelensky doesn't want the world to see. @MarioNawfal
Der Komiker und AfD-Gegner Hape Kerkeling soll Ende September vor dem Thüringer Justizausschuss als Experte zu einem möglichen AfD-Verbot aussagen. Erstmals wird in einem deutschen Parlamentsausschuss eine Anhörung zu dem Thema stattfinden.
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Er singt die Hymne, mit der viele seiner Wähler groß geworden sind. "Dass die Sonne schön wie nie über Deutschland scheint ..." - weder Blamage, noch Schande.
Heute am frühen Morgen auf einem Feld in der Ostukraine: So hört es sich an, wenn ukrainische Drohnen in Richtung Russland starten! Die ganze Reportage später bei BILD, WELT, Youtube und im Podcast!
Das Abrechnungs-Triple auf der Emmy Party 2026 im Schlosshotel Berlin. Die Schauspielerinnen Tina Ruland, Caroline Beil und Simone Thomalla reden Klartext zur deutschen Politik!
“Wir müssen die beiden meistbenutzten Wörter im deutschen wirtschaftspolitischen Diskurs ‚bewahren‘ und ‚erhalten‘ streichen und durch ‚neu machen‘ und ‚zerstören‘ ersetzen.”
- Prof. Moritz Schularick, Kiel Institut für Weltwirtschaft (Pioneer Morning Briefing Podcast)
20% Personalaufbau im Öffentlichen Dienst in 10 Jahren. 64.000 Beschäftigte bei der Rentenversicherung. Bei gleichzeitig schrumpfender Beschäftigung im wertschöpfenden Bereich. Wir schauen uns dabei zu, wie wir an die Wand gefahren werden.
Good Morning from Germany, where the public sector is the only part of the economy still creating jobs. While industry is shedding workers, public-sector employment rose last year to just under 5.5mln people; equal to 12% of the entire workforce. 10yrs ago, the figure was only ~10%.
Deutschland 2026: Elterngeld wird gestrichen und gekürzt, während ein Fetisch für Männer, die gern Hundemasken tragen, mit Millionen Euro Steuergeld gefördert wird.
Die Maske ist endgültig gefallen. Was sich derzeit in den Reihen der Regierungsverantwortlichen abspielt, offenbart eine politische Klasse, die jeden Kontakt zur Lebensrealität der hart arbeitenden Bevölkerung verloren hat. Es ist ein beispielloser Akt der Überheblichkeit, der fassungslos macht und tiefe Blicke in das moralische Fundament der heutigen CDU zulässt.
Da ist eine 53-jährige, schwer an Krebs erkrankte Frau. Sie steht vor dem existenziellen Nichts, weil in wenigen Wochen ihr Krankengeld ausläuft. Bei einem Bürgerforum in Salzwedel spricht sie eine himmelschreiende Ungerechtigkeit an: Während bei den Bürgern wichtige medizinische Vorsorgeleistungen wie das Hautkrebs-Screening auf dem Prüfstand stehen, plant die Politik Gehaltserhöhungen in eigener Sache. Die Reaktion des Kanzlers? Eine schroffe Abkanzelung. Ein belehrender Verweis von oben herab. Wer danach auf eine aufrichtige, menschliche Entschuldigung für diese verbale Entgleisung hofft, wird mit der ganzen Kälte des Berliner Regierungsapparats konfrontiert: Das Kanzleramt verschickt als Antwort eine standardisierte Autogrammkarte. Man muss sich diese royale Arroganz auf der Zunge zergehen lassen. Ein bedrucktes Hochglanzfoto als Trostpflaster für existenzielle Not und öffentliche Demütigung.
Doch der Tiefpunkt war damit noch nicht erreicht. In ihrer Verzweiflung wandte sich die kranke Frau an das Büro von Jens Spahn, um Hilfe oder zumindest einen praktikablen Rat für ihre dramatische finanzielle Lage zu erhalten. Was sie dort von einem 21-jährigen Mitarbeiter zu hören bekam, ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten: Sie solle doch ihr Haus verkaufen, um über die Runden zu kommen.
Dieses Haus ist kein anonymes Spekulationsobjekt. Es wurde in den 1960er Jahren von ihren Eltern erbaut. Es ist das Zuhause, in dem sie ihre Mutter elf Jahre lang gepflegt hat. Es repräsentiert die Lebensleistung einer ganzen Familie, erarbeitet durch jahrzehntelangen Fleiß, Verzicht und eiserne Sparsamkeit. Für die technokratischen Karrieristen im Berliner Politikbetrieb ist es jedoch offenbar nur noch eine liquide Verfügungsmasse. Wer sein Leben lang Steuern zahlt und sich an alle Regeln hält, wird im Moment der allergrößten Not im Stich gelassen. Schlimmer noch: Er wird dazu aufgefordert, sein privates Eigentum, seine Wurzeln und sein Erbe zu veräußern, um dem Staat nicht weiter zur Last zu fallen. Und das in einer Situation, in der eine Krebspatientin weder die körperliche Kraft noch die Zeit hat, einen Hausverkauf, eine Wohnungssuche und einen Umzug zu stemmen.
Es ist genau diese eiskalte Verachtung des Eigentums und der Lebensleistung normaler Bürger, die das Vertrauen in unsere Institutionen zerstört. Wenn man selbst über 20 Jahre Mitglied in dieser Partei war, im festen Glauben an Eigenverantwortung, Respekt vor dem hart erarbeiteten Eigentum und Solidarität mit den unverschuldet in Not Geratenen, dann empfindet man angesichts solcher Vorgänge nur noch tiefe Scham.
Diese Partei hat sich von den Menschen, die dieses Land am Laufen halten, meilenweit entfernt. Sie ist in ihrem Umgang mit den Bürgern streckenweise nur noch ekelhaft und erbärmlich. Wer den Respekt vor der eigenen Bevölkerung derart verloren hat und mit der Attitüde eines Feudalherren auftritt, hat jeden moralischen Anspruch verwirkt, die bürgerliche Mitte dieses Landes zu vertreten. Es ist ein politisches Armutszeugnis sondergleichen.
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