Eva Maria Michelmann ist frei und in Deutschland!
Die deutsche Journalistin geriet im Januar während des Angriffs der syrischen Interimsregierung auf die Autonome Administration von Nord- und Ostsyrien in Raqqa in Gefangenschaft. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Ahmed Polat.
Zwischenzeitlich war nicht einmal bekannt, ob die beiden noch leben. Nur aufgrund von massivem Druck durch die Angehörigen und Unterstützer gelang es, dem Fall Aufmerksamkeit zu verleihen. Im April gab es ein Lebenszeichen, dass die 37-jährige Kölnerin in einem Gefängnis in Aleppo festgehalten wird. Auch mit @HawarHelp hatten wir uns für die Freilassung der beiden eingesetzt.
Nun ist es dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft gelungen Eva Maria zurück nach Deutschland zu holen.
Wir bedanken uns bei allen, die sich für #EvaMariaMichelmann eingesetzt haben, sind aber nach wie vor besorgt über den Verbleib von Ahmed Polad. Die syrische Interimsregierung macht sich Kriegsverbrechen schuldig, wenn sie Journalistinnen ohne rechtliche Grundlage über Monate hinweg einsperrt und Zivilpersonen als Kriegsgefangene behandelt. #Syrien
Die Uniklinik Köln hat eine Veranstaltung der IPPNW gecancelt. Titel: „Gaza – Wie ist humanitäre Hilfe noch möglich?" Auf ihr sollten drei humanitäre Organisationen sprechen, die in Gaza Hilfe geleistet haben.
Selbst Veranstaltungen zu humanitärer Hilfe dürfen nicht mehr stattfinden, wenn es um Gaza geht, so viel zu Menschenrechten und Meinungsfreiheit.
In den kommenden 14 Tagen bekommt Deutschland die Folgen des Klimawandels deutlich zu spüren.
Anstatt, wie in meiner Kindheit, relativ stabile Sommertemperaturen zu haben, die zwischen 20 und 28 Grad schwankten, haben wir jetzt keinen stabilen Polarwirbel mehr und deutlich extremere Schwankungen.
Je nachdem, wo man in Deutschland lebt, wird die Temperatur zwischen 15 und 35 Grad schwanken.
Früher waren Schwankungen um bis zu 10 Grad im Sommer normal.
Inzwischen sind es Schwankungen um 20 Grad innerhalb von 14 Tagen.
Bei der Erderwärmung ging es nie um einfach 1,5 Grad wärmer, sondern schon immer um die Zunahme der Extreme.
Selbst wenn Sie für sich sagen „ach, meine Klimaanlage puffert das weg“, denken Sie bitte an die Menschen, die draußen oder in ungekühlten Räumen arbeiten müssen und leben.
Und denken Sie an die Natur und die Landwirtschaft. Den Pflanzen tuen solche großen schnellen Wechseln überhaupt nicht gut.
Ich hab mit edition a ein Buch über ME/CFS gemacht.
Hoffentlich ist es hilfreich vor allem für jene, wo die Diagnose noch unklar ist.
Normale medizinische Versorgung kann es jedenfalls nicht ersetzen. Darum geht mein Anteil zu 100% an CS Nordlicht der @CaritasSocialis.
Aus Anlass:
Der Münchhausen-by-proxy-Verdacht gegen Eltern schwer an #MECFS kranker Kinder ist kein harmloser Irrtum.
Er kann Familien zerstören
und die Gesundheit der Kinder weiter verschlechtern.
2023 dokumentierte der @derspiegel einen Fall,
in dem ich fachlich beteiligt war.
Las imágenes del ministro israelí Ben Gvir humillando a los miembros de la flotilla internacional en apoyo a Gaza son inaceptables.
No vamos a tolerar que nadie maltrate a nuestros ciudadanos. En septiembre anuncié la prohibición de acceso al territorio nacional de este miembro del gobierno israelí. Ahora vamos a impulsar en Bruselas que estas sanciones se eleven a escala europea de manera urgente.
Menschen, die Arbeitnehmer vertreten, als „ideologische Funktionäre ohne Bezug zur Realität“ abzutun, weil sie beim nächsten sozialpolitischen Kahlschlag nach der Agenda 2010 nicht artig klatschen, sagt mehr über Johannes Winkel aus als über den DGB.
Die Union hat fertig.
Bis heute ist nicht aufgearbeitet, wie jemand wie Maaßen an die Spitze des Verfassungsschutzes gelangen konnte. Auch fehlende Aufarbeitung verhindert, dass wir unsere Sicherheitsbehörden effektiv vor einer Übernahme durch Verfassungsfeinde schützen. Sie wollen noch viel mehr.
Vielleicht wäre Merz beim DGB nicht ausgepfiffen worden, wenn es wirklich um Reformen gegangen wäre.
Um echte Reformen.
Um einen Sozialstaat, der demografiefest wird. Um Rente, Pflege und Gesundheit, die nicht länger fast nur am Faktor Arbeit hängen. Um Beamte, Selbstständige und Kapitalerträge, die endlich fairer einbezogen werden. Um Entlastung für die Menschen, die diesen Laden jeden Tag am Laufen halten.
Aber darum geht es nicht.
Merz redet von Reform und meint: länger arbeiten, mehr Eigenvorsorge, weniger Sicherheit, mehr Flexibilität für Arbeitgeber.
Natürlich alles wegen der Mathematik.
Komisch nur, dass diese Mathematik immer bei Beschäftigten, Rentnern und kleinen Einkommen landet.
Das ist keine Reform.
Das ist Herumdoktern am alten System, aus Rücksicht auf jene, die bisher weitgehend außen vor bleiben.
Merz schont die Ausnahmen und belastet die Regel.
Und wundert sich dann über Pfiffe.
Man kann sich jetzt über die Buhrufe empören, die Debattenkultur beklagen o überrascht tun.
Man könnte aber auch die naheliegende Frage stellen: Warum reagiert ein Gewerkschaftspublikum auf Merz so? Zustimmung kann man nicht einfordern, die muss man sich politisch erarbeiten.