Wir (https://t.co/GhtkgZ1qz8) verkaufen gerne in Europa. Und hören trotzdem damit auf.
Was kostet z. B. ein Paket nach Österreich? 14,50 € Porto.
Realität für uns als Gewerbetreibende: 135 € pro Paket bei gerade einmal zehn Sendungen pro Jahr nach Österreich 2025.
Dabei sind wir nur eine kleine GmbH aus Deutschland mit vereinzelten Kunden in Europa. Unser gesamtes jährliches Aufkommen für den EU-Export liegt bei etwa 100 Kilogramm Verpackung. Nicht Tonnen. Kilogramm.
Die Rechnung für Österreich allein: Wer als ausländisches Unternehmen nach Österreich verschickt, ist gesetzlich verpflichtet, die Entsorgung der Verpackung zu lizenzieren und dafür einen lokalen Beauftragten zu benennen, der die Einhaltung der Vorschriften garantiert und dafür haftet:
- Porto (10 Pakete à 14,50 €): 145 €
- Jahrespauschale Verpackungsbeauftragter: 450 €
- Notarkosten für die Vollmachtsbeglaubigung: 150 €
- Opportunitätskosten: 600 €
Und das ist nur Österreich. Frankreich verlangt z. B. ein eigenes Logo samt Anleitung auf jedem Versandkarton, sonst drohen empfindliche Bußgelder. Spanien, Italien, Polen: jeweils eigene Anforderungen, eigene Register. Ab Mitte 2026 kommen mit der EU-Verpackungsverordnung #PPWR weitere Pflichten hinzu.
Konzerne verteilen solche Fixkosten auf Millionen Sendungen. Für kleine Unternehmen und Selbständige wird daraus ein reales Exporthindernis. Das ist kein Versehen des Gesetzgebers, sondern ein struktureller Konzentrationsvorteil zugunsten großer Marktteilnehmer.
Dahinter steht ein System mit eigener Ökonomie: Wer Verpackungen in Verkehr bringt, muss deren spätere Entsorgung lizenzieren. Allein in Deutschland fließen dabei jährlich Milliardenbeträge an Lizenzentgelten an marktbeherrschende Entsorgungsunternehmen. Diese profitieren dabei mehrfach, über Lizenzgebühren beim Inverkehrbringen von Verpackungen über die Abholung und Verwertung der eingesammelten Rohstoffe. Komplexität ist dabei kein Fehler im System; sie ist Teil des Geschäftsmodells.
Besonders grotesk wird das im Vergleich mit Plattformversendern aus Fernost. Millionen Kleinsendungen fluten den europäischen Markt bei erkennbar geringerer Vollzugsintensität. Der europäische Mittelstand wird kontrolliert, weil er greifbar ist.
Der ursprüngliche Gedanke hinter der @EUCouncil war ein anderer: ein gemeinsamer Binnenmarkt, der Grenzen abbaut statt neue errichtet. Stattdessen: 27 nationale Compliance-Silos, die kleinen Unternehmen den Export systematisch verleiden.
Was sich ändern müsste:
1. Eine zentrale EU-Registrierung statt 27 nationaler Alleingänge
2. Eine De-minimis-Regelung für Kleinversender
3. Konsequenter Vollzug gegenüber Drittstaatsversendern statt Belastung des europäischen Mittelstands
Wir ziehen uns deshalb vorerst auf Deutschland und die Schweiz zurück, weil wir unsere Energie lieber in Produkte und Kunden investieren.
Die aktuelle EU-Bürokratiearchitektur erleben viele Unternehmen nur noch als Belastung.
Wir sind Unternehmer und keine Verpackungsjuristen, @vonderleyen , @DIHK_News, @MarkusFerber , @svenja_hahn , @nicolabeerfdp , @ANiebler
Gerne reposten - es betrifft den Mittelstand generell.
@SBahnBerlin Die Linie #S75 sollte werktags am Nachmittag im 10-Minuten-Takt zwischen Ostbahnhof und Wartenberg fahren. Warum kann dies aufgrund eines defekten Signals in Bellevue nicht aufrecht erhalten werden?
Der eigentlich Grund, warum diese Fiktion aus dem Jahr 2017 (2016 wurde sie geschrieben) heute gruselig ist, ist ein anderer. Ich habe damals den Worst Case skizziert. Eine Entwicklung, in der eine aufsteigende AfD die schrumpfenden anderen Parteien in instabile Bündnisse zwingt.
Es geht hier um das Grundbedürfnes der meist werktätigen Menschen dieser Stadt, halbwegs zuverlässig, pünktlich und würdevoll z.B. zur Arbeit zu kommen. Was sich in dieser Stadt tagtäglich auf den Bahnsteigen und in den Zügen abspielt, ist nicht mehr vermittelbar.
Liebe Abgeordnete von @spdberlin und @cduberlin , bitte fahren Sie aktuell mal wieder mit dem ÖPNV, vorzugsweise im Berufsverkehr. Nutzen Sie Ihren Gestaltungsraum. Der Zustand von BVG und S-Bahn ist aktuell wieder der Hauptstadt eines G7-Staates UNWÜRDIG!
#Putin kündigt den Freunden der #Ukraine jetzt direkte Angriffe an & fuchtelt mit Atomraketen. Dass er sich das traut, liegt an Jahrzehnten des Appeasement. Denn nur das Risiko der Abschreckung bewahrt vor der Realität des Krieges. Mein FAS-Kommentar:
https://t.co/7byGCePvx0
Yes, we live in a timeline in which the axis of three dictatorial totalitarian powers openly join hands to erase a 40-million European nation as Western decision-makers are still obsessed with making sure they are not crossing lines in helping it.
@ischinger Das wäre kurzfristig gespart (Sicherheit) und mittel- und langfristig wahrscheinlich deutlich teuerer (Wirtschaftsstandort mit anschließenden politischen Verwerfungen).
Schaffe ich es in den einfahrenden, völlig überfüllten Zug? Tipp an @SBahnBerlin - Zugausfall-Bingo als App. „Lausche der Ansage und sammle Begründungen für die
Zugausfälle, die Du täglich erlebst.“ Wer an einem Tag 4 unterschiedliche Gründe hat, ruft laut Bingo.“
Nichts führt den Werktätigen in Berlin das Scheitern der Verkehrswende besser vor Augen, als der Versuch, morgens mit der @SBahnBerlin zur Arbeit zu fahren. Jeden Tag ein wenig Glücksspiel: Fährt die Bahn oder fährt sie nicht? 10 oder 20 Min extra Wartezeit.
Wer so gelobt wird wie @JohannesVarwick von einem Krah, sollte umkehren. Wer so geehrt wird wie @CarloMasala1 von einem Krah, macht alles, wirklich alles richtig!
@jakluge Sie vermuten einen Mangel, aber es ist ein Feature. Der Erfolg einer Talkshow wird heute in den Sendeanstalten nicht mehr über Einschaltquoten, sondern über das nachgeschaltete „engagement“ auf social media gemessen. Die Struktur der dortigen Kommunikation wird ins TV gespiegelt.
Wovon hängt es ab, ob sich jemand nach Kontakt mit SARS-CoV-2 infiziert oder nicht? Eine neue Studie von Lindeboom et al. untersuchte diese Frage.
Eine kontrollierte Infektion mit #SARSCoV2 bei Menschen, die zuvor nicht mit dem Virus in Kontakt gekommen waren, zeigt, …
#COVID
Das vorläufige Plenarprotokoll der heutigen Sitzung im Berliner Abgeordnetenhaus zum Zwischenruf und Lachen der Grünen zum Tod des Polizisten #RouvenL.
In der brutalen Nüchternheit eines Protokolls. #Mannheim